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IASL 2015 Maastricht

“The School Library Rocks” lautete der Slogan der diesjährigen Welt-Schulbibliothekskonferenz, ausgerichtet von Lourense Das und ihrem Team.

BannerIASLIm globalen Maßstab betrachtet liegt Maastricht fast um die Ecke, näher jedenfalls als Moskau (2014), Katar (2012) oder Tokio (2016). daher habe ich mir die viertägige Konferenz ein weiteres Mal geleistet, so wie schon Malmö (2000) und Lissabon (2006) für mich “um die Ecke lagen”. Wenn man in einem unterentwickelten Schulbibliotheksland lebt, ist es eigentlich unabdingbar, sich darüber zu informieren, wie es in fortgeschrittenen Schulbibliotheksländern zugeht. Man hört und sieht die Präsentationen der Teacher-Librarians aus Kanada, Portugal, USA, Australien oder den Niederlanden.

Es geht um – natürlich – Informationskompetenzvermittlung, um E-Books in der Schulbibliothek, um Lesen und Leseförderung, um Kollaboration zwischen Fachlehrer und Teacher-Librarian (Den Unterschied zur Kooperation habe ich im Buch “Die Schulbibliothek im Zentrum” erklärt.). Auch aktuelle Forschungsergebnisse zur Wirkung von Schulbibliotheken werden vorgetragen. Die “großen Namen” sind anwesend: Dianne Oberg, Lyn Hay, Carol Kuhlthau und Ross Todd.

Mich wundert es jedes Mal, dass es nahezu keine deutschen Teilnehmer gibt. Noch nicht einmal diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, das “Schulbibliothekswesen” in Deutschland zu verkörpern, machen sich auf, um von deutschen “schulbibliothekarischen Exzellenzen” (wie es eine dbv-Vorsitzende einmal formulierte) zu künden oder über den Tellerrand hinauszuschauen. So ist es auch kein Wunder, dass Deutschland auf der Weltkarte des Schulbibliothekswesens nicht existiert.

Diesmal waren es drei Hessen, die in Maastricht dabei waren: Bettina Twrsnick, Leiterin der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar und stv. Vorsitzende im Bundesverband Leseförderung. Hans Günther Brée, der LAG-Vorsitzende, und ich gaben einen Überblick über die Highlights von 25 Jahren LAG Schulbibliotheken in Hessen e.V.: “The LAG – A Story of Success?” (Die englische Version demnächst hier).

Vereinfacht gesagt, ist die jährliche IASL-Konferenz eine Fortbildungsveranstaltung für Schulbibliothekare. Die beiden wichtigsten Wörter waren Visibility und Leadership. Fast überall in der Welt gehören Schulbibliothekare zu einer Spezies, die in den Schulen nicht immer offene Türen findet und von den Schulverwaltungen gerne eingespart würde. Daher raten die Referent/-innen dazu, sichtbarer zu werden, im Lehrerzimmer, im Klassenzimmer, in der Schulgemeinde. Sie sollen Experten für IT und Medien werden, für Informationsrecherche und Leseanimation. Sie sollen proaktiv handeln, sich unentbehrlich machen. Die Schulbibliotheksforschung versucht zu beschreiben, dass und wodurch genau sie ihr Geld wert sind.

Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und vernetzt sich. Das Wichtigste ist wohl der Motivationsschub, der von solchen Tagungen ausgeht. Dr. Ross Todd gelang dies in seiner abschließenden Key-Note brilliant. Er resumierte die Tagung, nannte einige Highlights und visualisierte mit Fotos und Karikaturen das Tagungsmotto “The school library rocks”. Das Wörterbuch erlaubt, “Rock” nicht nur als Felsen, sondern auch als Diamant zu übersetzen. “Rocken” muss man nicht übersetzen. Zum Youtube-Clip von Bill Haleys “Rock around the clock” tanzten begeisterte Bibliothekarinnen zwischen den Sitzreihen. Werden sie den Schwung mitnehmen und aus ihren Schulbibliotheken Centers of Creativity zu machen, wie es Todd vorschlug?

In meiner Erinnerung war die Stadt Maastricht früher sehr viel weniger schön. Ich war vor über 30 Jahren zuletzt dort. Die Altstadt ist schmuck restauriert, 400 Straßencafés warten auf Flaneure. Besonders sehenswert: die Buchhandlung in der ehemaligen Kirche. Moderne Gewerbegebiete umgeben die City, und zehn Minuten außerhalb hatten wir ein herrliches Hotel im Grünen gefunden.

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Der Mittlere Schulabschluss

Die große Reform des deutschen Schulwesens, die der Deutsche Bildungsrat mit seinem Strukturplan Anfang der 70er Jahre anstoßen wollte, ist bis heute unvollendet. Kernelement war die Horizontalisierung der Schule: Schulstufen statt schulformbezogene Schulformen.

Das Problem war, wie man es schafft, Hauptschüler (9 Schuljahre), Realschüler (10 Schuljahre) und Gymnasiasten mit Versetzung nach Klasse 11) unter einen Hut zu bringen. Der Begriff Mittlere Reife wurde vom Gymnasium übernommen. Weitere Namen waren Mittlerer Schulabschluss (MSA) oder Sekundarstufenabschluss; es gibt mehr als eine Handvoll Bezeichnungen, man kann das bei Wikipedia nachlesen.

Für die Hauptschüler gab es nach einem weiteren (zehnten) Schuljahr den erweiterten Hauptschulabschluss. Heute, im Internetzeitalter würde man das Hauptschulabschluss Plus oder Premium nennen. Für die etwas besseren Hauptschüler blieb das unattraktiv, viel lieber versuchte man, noch ein, zwei Realschuljahre dranzuhängen. Man konnte unter gewissen Bedingung auch in der Berufsschule einen Realschulabscluss zuerkannt bekommen.

Zu einer Aufwertung des MSA nach der Sekundarstufe I sollten auch Abschlussprüfungen beitragen. Das war keine schlechte Idee. Viele Schüler/-innen wuchsen über sich selbst hinaus. Bei den Gruppenpräsentationen konnte man manche sicher und kompetent vor einem Prüfungsausschuss erleben. Selbstverständlich gab es auch die, die vorher krank wurden, denen die Stimme versagte oder die zu weinen anfingen. Es war wie im richtigen Leben. Ich habe aber nie einen Lehrer erlebt, der nicht geduldig und rücksichtsvoll war, der nicht Hilfestellung gab und Brücken baute. Natürlich gab es auch Prognosen wie diese: “Der mogelt sich seit Jahren durch und wird das heute nicht schaffen.”

Für die Schulen bedeutete es erheblichen Mehraufwand, nämlich Prüfungswochen zu organisieren, je nach Jahrgangsbreite z. B. 60 oder 80 Prüfungsauschüsse zusammenzustellen, laut ministerieller Vorschrift hätte  immer der Schulleiter den Vorsitz haben müssen. (Mich zeigte der Vater eines durchgefallenen Schülers an, weil ich einmal kurz aufs Klo gegangen war, an einem Sitzungstag mit fünf Prüfungen hintereinander. Der Richter konnte zum Glück keine Dienstpflichtverletzung erkennen und las aus dem Prüfungsprotokoll heraus, dass meine zweiminütige Abwesenheit nicht ursächlich für das Nichtbestehen war.

Natürlich war nicht daran zu denken, während dieser Zeit den regulären Unterrichtsbetrieb durchzuhalten. Man schickte die Klassen daher gerne auf Wanderfahrt. Dabei spielten nicht alle Kollegen mit, weil sie bestimmte Unterkünfte nur zu einem anderen Termin bekamen oder aus schwer zu widerlegenden pädagogischen Gründen lieber am Schuljahresanfang fuhren. Die Vertretungsplaner bewiesen ihre Kunstfertigkeit. Besonders ärgerlich war es, wenn ein Mitglied eines Prüfungsausschusses sich im Laufe des Vormittags krank meldete.

Die Nachprüfungen (aus den regulären Versetzungskonferenzen) und die neuen Prüfungstermine für Schüler, die in der Prüfungswoche krank geworden waren, wurden in die letzte Sommerferienwoche gelegt, mit dem Risiko, dass Eltern – und auch Kollegen, die prüfen sollten – mitteilten, dass sie in dieser Zeit noch in Griechenland oder auf den Malediven weilen würden. Dann begann die erste Schulwoche wieder mit Unterrichtsausfall. Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe hatten neben den Abiturwochen jetzt auch die Prüfungsphase für den MSA zu organisieren.

Für Gymnasiasten war die Einführung der Sekundarstufen-I-Abschlussprüfung anfänglich fatal. Da es diese in Hessen nur für Haupt- und Realschüler gab, konnten sie keinen Mittleren Bildungsabschluss vorweisen, wenn sie nach Klasse 10 die Schule verließen. Bei Nichtversetzung in die Klasse 11 des Gymnasiums konnte die Zeugniskonferenz bisher prüfen, ob das Notenbild aber einem erfolgreichen Realschulabschluss gleichgestellt werden konnte. Das musste jetzt entfallen, denn der Gymnasiast, der nach Klasse 10 die Schule verließ, hatte jetzt keine Mittlere Reife mehr, da er nicht an der Abschlussprüfung der S I teilgenommen hatte, Wir schlugen daher in Fällen drohender Nichtversetzung eines Gymnasiasten vor, sozusagen extern an der Realsschulabschlussprüfung teilzunehmen. Ein neues Problem war dann, welchen Kopf das Zeugnis hatte, Realschule oder Gymnasium. Eltern wollten zwar den formalen Abschluss der Mittleren Reife qua Realschulabschlussprüfung, aber bitte auf einem Zeugnisformular, das den Besuch des Gymnasialzweiges der Schule bescheinigt. Das ist wohl inzwischen geheilt, das Ministerium hat deutlich gemacht, dass Gymnasiasten weiterhin ohne Abschlussprüfung die Mittlere Reife bei entsprechender Leistung zuerkannt bekommen.

Einige Kultusverwaltungen bitten auch die gymnasialen Zehntklässler zur Prüfung zum Abschluss der S I, wie etwa Berlin und Brandenburg. Dort wurde das Lösen bestimmter Aufgaben als nötig für einen höherwertigen Abschluss verlangt und die Beurteilungskriterien für das Bestehen des MSA wurden differenziert. So gibt es ab einem bestimmten Punktwert den MSA+, d. h. der Besuch der zweijährigen gymnasialen Oberstufe ist möglich, oder die Berufsbildungsreife BBR bei einem unterduchschnittlichen Ergebnis (=Hauptschulabschluss; den gibt es aber auch in erweiterter Form: eBBR). In Berlin erlangen 65% aller Zehntklässler den MSA+.

Zum Dauerbrenner wird der MSA in Hessen auch durch G8: Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit wird ja durch Streichung eines Schuljahres in der Mittelstufe erreicht. Konsequent wäre es, dass nun ein Schüler, der das G8-Gymnasium nach der Klasse 9 verließ, die Gleichstellung mit dem Realschulabschluss nach Klasse 10 haben wollte. Das Verwaltungsgericht lehnte ab. Die KMK hat aber zugestimmt, dass Gymnasialschüler der Turboklasse 9 an der Realschulabschlussprüfung teilnehmen können und bei Bestehen die Mittlere Reife bescheinigt bekommen. Das heißt, sie erwürben die Mittlere Reife ein Jahr früher als die Realschüler.

Für Schüler der Realschulklasse 10 besteht die Möglichkeit bei einem guten Abschluss der Abschlussprüfung den qualifizierenden Realschulabschluss zu erhalten, der sie zum Besuch der Oberstufe eines Gymnasiums zulässt, auch wenn sie nicht den Bildungsgang des Gymnassiums durchlaufen haben.

Da sage noch einer, das deutsche Bildungssystem wäre nicht durchlässig.

Hessen schafft die Hauptschule ab. Doch, wirklich, endgültig!

Na ja, von einer Schulreform zu sprechen wäre übertrieben. Nicht die Hauptschüler werden abgeschafft, sondern die Hauptschulen. Es gibt in Hessen wie schon vor fünf Jahren nur noch vier reine Hauptschulen, ansonsten sind ein paar Dutzend Haupt- und Realschulen zu jeweils einer Schule zusammengefasst, meistens aber gibt es kooperative Gesamtschulen (KGS) mit getrennten Zweigen, Realschule, Hauptschule und Gymnasium bis Klasse 10, manchmal mit Oberstufe. Im Gespräch ist der Name “Sekundarschule” für die “neue” Schulform für Haupt- und Realschüler,

Vor ein paar Jahren sollte sie “Mittelstufenschule” heißen. Wie es scheint, sind alle Parteien zufrieden. die CDU gibt endgültig den Kampf um das tote Pferd Hauptschule auf und muss nicht um den Bestand der Gymnasien fürchten. Das CDU-geführte Kultusministerium konzediert ein paar mehr gebundene, d. h. “richtige” Ganztagsschulen, also nicht nur Hausaufgabenbetreuung, AGs und Sport am Nachmittag. Auch wenn noch nicht alle Details feststehen, freuen sich linke Bildungspolitiker/-innen über das längere gemeinsame Lernen in der Sekundarschule. Mindestens in den Klassen 5 und 6, evtl. auch in 7, sollen die Schüler/-innen zusammenbleiben. wie die Zusammenlegung der Haupt- und Realschulzweige in den Kooperativen Gesamtschulen ausgestaltet wird, ist im einzelnen noch unbekannt. Hessens Schulleiter/-innen werden auch mit dieser Herausforderung fertig werden.

Vor 40 Jahren nannte man das gemeinsame Lernen in Klasse 5/6 Förderstufe. Die Hälfte aller hessischen Schüler/-innen besuchte sie.

Alles Weitere dazu wurde schon vor fünf Jahren in diesem Blog geschrieben (2010). Und hier (2008)

Frankfurter Gymnasien platzen aus allen Nähten

In Frankfurt am Main gehen Eltern auf die Barrikaden. Es gibt zu wenig Plätze für die neuen Gymnasialschüler im fünften Schuljahr. 56% der Frankfurter Viertklässler wollen aufs Gymnasium. Das verspricht noch nicht die Abiturquoten Frankreichs (80%) und die, die die OECD zufriedenstellen, aber die Gymnasien der Stadt platzen schon jetzt aus allen Nähten. Das Schulamt schickt Schüler in entlegene Stadtteile und auf weniger beliebte Gymnasien. Die Gymnasien behelfen sich, in dem sie Profile bilden, zum Beispiel Schwerpunkt Musik, um nur musikalische Schüler aufnehmen zu müssen. Oder sie nehmen nur Schüler mit den allerbesten Zeugnissen, allenfalls noch Geschwisterkinder. Für Frankfurter Schulverwaltung ist diese Entwicklung scheinbar völlig überraschend. Dabei ist in Hessen schon seit Jahrzehnten die Schulwahl nach der Grundschule frei. Um den Ansturm nach der Freigabe zu regulieren, wurden nach langer Zeit die Versetzungskriterien in der Klasse 6 verschärft (“Querversetzung”) in den nächstniedrigeren Schulzweig.) In den Gemeinden des Frankfurter Umlandes sind Übergangsquoten von 70 und mehr aufs Gymnasium nicht ungewöhnlich. Jetzt ist guter Rat teuer. Weiterlesen

Offenbach engagiert sich wieder bei Schulbibliotheken

Die Stadtbibliothek von Offenbach am Main startet ein Pilotprojekt. Sie verhilft einer Grundschule zu einer Schulbibliothek. Weitere Schulbibliotheken sind geplant. Die Frankfurter Rundschau berichtet über die neue Kooperation.

Wie schön.

Die neue Grundschulbibliothek soll an zwei Wochentagen von ehrenamtlichen Mitarbeitern geöffnet werden.

Projekt “Naturwissenschaften in der Schulbibliothek” in Alsfeld

nh24.de berichtet aus Alsfeld:

“Schulbibliotheken sind Lernorte und Lesezentren und sie ermöglichen die Nutzung unterschiedlicher Medien – eine Definition der Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken (LAG), die ganz genau so für die Kreis-Jugendbücherei, die KJB, am Oberstufenstandort der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld gilt. Seit über zehn Jahren ist diese Bibliothek Mitglied in der der Landesarbeitsgemeinschaft. Nun wurde die KJB im Beisein von Schulleiterin Elisabeth Hillebrand für ihre langjährige Mitgliedschaft in der LAG geehrt.

Jean Rossa, Lehrerin an der Albert-Schweitzer-Schule und mit zehn Stunden abgeordnet in das Projektbüro Schulbibliotheken des Kultusministeriums, ist auch stellvertretende Vorsitzende der LAG und wirbt für ihren Verband, der es ermöglicht, Energien in Schulbibliotheken zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und Fortbildungen der Bibliotheksmitarbeiter zu fördern.

Gleichzeitig konnte Jean Rossa für die KJB den Start eines neuen Projektes verkünden: Ab Mai leitet sie ein Projekt, mit dem mehr naturwissenschaftlicher Unterricht in die Schulbibliothek geholt werden soll. Für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Erdkunde kann dafür mit finanziellen Mitteln aus dem Kultusministerium aktuelle Software und Literatur angeschafft werden; 3.000 Euro seien dafür bewilligt, so Rossa.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit im HKM-Projektbüro Schulbibliotheken informierte Rossa die Teilnehmer der kleinen Feierstunde in der erst vor wenigen Monaten neugestalteten KJB über ein weiteres Projekt: So werde in einer Kooperation mit der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar die Leseförderung speziell von Jungen forciert. Dazu werden u. a. moderne Graphic Novels genutzt.”

(Text gekürzt)

Die Otfried-Preußler-Schule Bad Soden und ihr Medienzentrum

Wie eine moderne Grundschulbibliothek aussehen sollte, zeigt die Otfried Preußler-Grundschule Bad Soden. Schulleiterin Martina Muth-Pehlke hat ein Medienzentrum realisiert, das besondere Beachtung verdient.

Wer die Schulbibliotheksseiten auf der Homepage der Schule aufschlägt, wird sehen, dass ich nicht übertreibe.

Dass es in meiner ehemaligen Heimat, dem hessischen Main-Taunus-Kreis, passiert, freut mich besonders. LAG Schulbibliotheken und Projektbüro Schulbibliotheken waren von der Schulleiterin hinzugezogen worden.