Frauenbeauftragte der Uni Marburg verhindert genderkritischen Vortrag

Der Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera hält den Genderismus nicht für eine Wissenschaft. Er scheut inzwischen auch drastische Formulierungen nicht: Die Genderist*innen breiteten sich wie ein „Krebsgeschwür“ an den Universitäten aus und kaperten mit ihrer Pseudowissenschaft auch die Naturwissenschaften. Dafür wird er von den genderistischen Aktivist*innen erbittert bekämpft.

Sein Text über Ähnlichkeiten von Kreationismus und Genderwissenschaft verschwand z. B. aus ungeklärten Gründen dem Humanistischen Pressedienst. Jetzt sollte er im Rahmen des Studiums Generale an der Universität Marburg über Kreationismus sprechen.

Das verhinderte die Frauenbeauftragte Silke Lorch-Göllner der „Leeranstalt“ (Achgut.de). Da blieb der Unipräsidentin nichts anderes übrig, als die Ausladung Prof Kutscheras zu „empfehlen“. Prof. Kutschera, der zurzeit in Stanford lehrt, brauchte nicht nach Europa zu fliegen. Die Begründung entnimmt die Frauenbeauftragte einem Offenen Brief von AktivistInnen der Uni Kassel gegen den Sexisten und Rassisten Kutschera. Der wird vom Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Marburger Universität verbreitet. Darin fordern die Genderwissenschaft Studierenden einen kritisch-konstruktiven Dialog „zum Austausch von Gedanken und Erkenntnissen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen“. Sie warnen „deutlich vor einem Denken und einer Sprache … , die weder Raum für Diskussion noch Platz für Vielfalt bieten, die ein Innen und Außen in unserer Gesellschaft konstruieren und die Meinungsunterschiede nicht als Anregung zum Austausch betrachten, sondern die Stigmatisierung ihrer Vertreter*innen betreiben. Wir wehren uns entschieden gegen jedwede sexistische Herabsetzung …“ (Quelle)

Die Gleichstellungsbeauftragte des WDR kannte diese Aufforderung zum interdisziplinären Dialog noch nicht, als sie kürzlich dafür sorgte, dass der WDR eine Diskussionssendung über Gleichstellung – nach Protesten zum Glück nur vorübergehend – aus der Mediathek nahm.

Siehe auch im Blog:
Prof. Kutschera über kreationistische Umtriebe
Genderismus und Kreationismus
Kommentar Prof. Kutscheras auf Blog Science Files

Wie wird das erst sein, wenn Open Access und OER von staatlichen Einrichtungen, z. B. Universitätsverlagen und Hochschulbibliotheken, organisiert werden?  Entscheiden dann Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte darüber, was auf den Server kommt?

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