Schlagwort-Archive: Leseförderung

Mit Design Lesemotivation schaffen

Ein „Dauerbrenner“ unter meinen Blogbeiträgen ist der zur Klassenraumgestaltung. Dabei geht es mir in erster Linie um Schulbibliotheksgestaltung. Man kann nahezu alles aus den Klassenraum-Überlegungen, vom Grundsätzlichen bis zum Detail, darauf anwenden.

Schulbibliotheksenthusiasten kämpfen mit widersprüchlichen Anforderungen. Sie wollen die Bibliothek als Lernort, als digitales Klassenzimmer etablieren. Das Konzept erreicht (zurzeit) weder Eltern noch Bildungspolitiker noch die Journalisten. In den Köpfen herrscht der Bücherhort, das gute Buch, das Schmöker- und Ausleihzentrum vor.

Aber noch nicht einmal dafür, für eine einladende, zum Lesen motivierende Umgebung reichen Platz oder Geld.

Manchmal sind es nur Details, die geändert werden sollten; auf eine Grundsanierung zu warten, wäre falsch. Bei Grundsanierungen werden oftmals (von wem eigentlich?) Regale bestellt, die besser ins Lager von Zalando passen. Farben der Möbel und Wände passen eher in ein Krankenhaus, manchmal aber auch eher in ein alternatives Café in Kreuzberg.

Hier ein Mut machender Artikel aus Singapur.

(Google Translate übersetzt nur rudimentär, daher habe ich darauf verzichtet.) Weiterlesen

Leseförderung in der Sekundarstufe I ?

Wie kann man heute Lesen in der S I fördern? Um Verwechslungen mit Lesetraining, Lesekompetenz, Literacy zu vermeiden, sollte ich besser den schönen Ausdruck „Leseanimation“ verwenden. Die Zielgruppe soll die obere S I sein (Kl. 7-10).

Im Unterricht, in unseren Schulbibliotheken, auf Fortbildungslehrgängen für Bibliothekslehrer/-innen haben wir (Heidemarie Bächreiner-Vogt, Hans-Günther Brée und ich) dies gemacht:

  • Schreibwerkstatt
  • Lesetagebuch
  • Lyriknacht
  • Handlungsorientierter Umgang mit Jugendbüchern
  • Bücher-Talkshow
  • Mit Videoclips Bücher vorstellen
  • Literaturverfilmungen (G. Brée)
  • Ideen für die Bücherkisten „Jugendkrimis“ und „Literatur für junge Leute“
  • Eine Projektwoche zum Thema Bücher lesen planen

Zurzeit soll Leseförderung mit digitalen, vor allem sozialen Medien verbunden werden. Ein Schlagwort ist u. a. „Social Reading“. auch von Kurzkrimis auf Twitter habe ich gehört. Hat jemand Erfahrung und Erfolg mit Leseförderung im digitalen Medienverbund?

Mit Vergnügen selbst gelesen habe ich Nicholson Baker, Vox, und Daniel Glattauer, Gut gegen Nordwind. Aber das beantwortet die Frage wohl nicht. Man bleibt ja im Buch.

Siehe auch Christine Garbe, Auf dem Weg zur Leseschule

Kuschel-Eulen fördern das Lesen

Die Astrid-Lindgren-Schule in Hauneck bei Bad Hersfeld wurde schon in Basedow1764´s „Berichten aus hessischen Schulbibliotheken“ wegen ihrer schönen Leseförderideen erwähnt. Jetzt wird im Schulblog gezeigt, was gerade in der Leseprojektwoche des vierten Schuljahres entstanden ist:

Kuschel-Eulen, entstanden bei der Lektüre von „Die kleine Eule“:

Danke nach Hauneck für das Foto!

Der Weihnachtswunschzettel kommt diesmal erst im Januar

Seit Jahrzehnten ist der „Weihnachtswunschzettel“ der Schulbibliotek der Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach a. Ts. ein Tippgeber für Weihnachtsgeschenke. In diesem Jahr erscheint er im Januar und heißt daher „Winterwunschzettel“.

Vielleicht hilft der eine oder andere Lesetipp (unter Suche „Lesetipp“ eingeben) im Basedow1764 aus.