Archiv der Kategorie: Bibliothek

öffentliche Bibl., Bibl. allgemein

Musik-Videos zu Lesen, Bücher und Bibliotheken

Es ist an der Zeit, wieder einmal auf die wunderbaren Lese-Musik-Videos aus den USA zu verweisen:

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Zu finden auf Bookriot und Youtube

(Danke für den Hinweis bei digithek blog)

30 Jahre ohne Fortschritte

Ich komme gerade vom 6. Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag in Eberswalde zurück. (Volles Lob an die Organisatoren! Zum Bericht der Märkischen Oderzeitung) Eigentlich wollte ich nach diesem Termin mein schulbibliothekarisches Engagement beenden. Aber loslassen ist gar nicht so einfach. Das liegt nicht daran, dass ich mich dann langweilen müsste.

In den Gesprächen in Eberswalde habe ich wieder einmal gemerkt, dass wir in den letzten 30 Jahren keinen Schritt weiter gekommen sind; wenn man von den Entschließungen, Resolutionen und Denkschriften der Organisationen der Bibliothekare absieht. Es ist wenig tröstlich, wenn man in der zuletzt erschienenen Frankfurter Erklärung des dbv Sätze liest, die wir so oder ähnlich schon vor 20 Jahren geschrieben hatten: Schulbibliothek als Unterrichtsort, als Klassenraum, als Lernzentrum, Schulbibliothek als schulische Einrichtung. Sicherlich ist gut, dass sich die Bibliotheksverbände bewegt haben. Aber das reicht nicht.

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Nachtrag zu „Wie Goethe-Institut und Bibliotheksverband weltweit informieren“

Es ging darum, dass das Goethe-Institut auf seiner Website über das Bibliothekswesen in Deutschland informierte. Die Autoren, zwei Bibliothekare, streiften auch das Schulbibliothekswesen. Das war sehr euphemistisch, aber auch richtig fehlerhaft. Ich hatte den Präsidenten des Goethe-Instituts darauf aufmerksam gemacht. Der ließ mir nun von seiner Leiterin Bereich Bibliotheken, Frau Hella Klauser, antworten:

Das Institut stelle die Datei mit Genehmigung des Olms-Verlages der Leser/-innenschaft zur Verfügung. auf den Inhalt habe das Institut keinen Einfluss.

Sie geben aber meine Bedenken gerne an die Autoren, den Verlag und den bibliotheksfachlichen Dachverband BID weiter.

Was ist ein Info-Pusher?

In meiner allmählich ausufernden Linksammlung stöbere ich gelegentlich, in der Hoffnung, etwas zu finden, das sich lohnt, weiterzugeben. Alle Links abzuarbeiten, wird mir nicht gelingen, auch wenn ich 24 Stunden dransäße und noch die Nacht dazunähme.

Jetzt notiere ich mir einen diskussionswürdigen Satz aus einem Text über Schwierigkeiten, die Nutzer von Datenbanken (EBSCO, ProQuest) und Bibliothekskatalogen in USA bei der Suche haben:

„It is more important for librarians to be “pedagogical” partners rather than info-pushers”Den Aufsatz muss man nicht unbedingt lesen. Es geht um die nicht neue Frage, wie nutzerfreundlich bibliotheksfachliche Suchmaschinen sind.

Bibliothekare sollten eher Pädagogen, Berater und Helfer ihrer Kunden sein als Info-Pusher, also (nur) Informationen „reinzudrücken“.

Je mehr ich nach einer angemesseren Übersetzung von „pusher“ suche, für desto wahrscheinlicher halte ich, dass der Verfasser den Ausdruck bewusst provozierend wählte. Als festen Begriff mit Bindestrich gibt es „pusher“ nur als „drug-pusher“: Drogenhändler.