Laptop statt Tablet. Technologietrends in US-Schulen

Zehn Milliarden Dollar geben die US-Schulbehörden für die Computerisierung ihrer Schüler aus. Der bisherige Run auf iPads von Apple scheint dabei seinen Höhepunkt überschritten zu haben. Notebooks werden von Schülern eher als Arbeitsgerät akzeptiert, Tablets laden mehr zum Spielen ein. Für die nationalen Tests erweist sich außerdem eine Tastatur als vorteilhaft. Manche Schulen experimentieren mit Hybridgeräten, Notebooks mit abnehmbaren Tabletmonitor. Die sind allerdings viermal so teuer wie ein Chromebook. Die Chromebook-Notebooks sind der Renner in Schulen.Ihr Betriebssystem ist nicht Windows, sondern basiert auf Linux. Man braucht immer das Internet. Auf dem Gerät wird keine Software mehr installiert, alles kommt aus dem Internet via Apps in den Browser, vor allem Google-Docs. Für Bildungsinstitutionen macht Google spezielle Angebote rund um Chromebook.

Auf jeden Fall geht die technologische Aufrüstung ungebrochen weiter.

Informationskompetenz und Schule: Sehr komplex

Die Lehrerin und frühere Schulmediotheksleiterin Nathalie Mertes wurde mit der Fallstudie “Teachers’ conceptions of student information literacy learning and teachers’ practices of information literacy teaching and collaboration with the school library” gerade an der Berliner Humboldt-Universität von den Professoren Konrad Umlauf und Ross J. Todd promoviert.

Herzlichen Glückwunsch Dr. Mertes!

Die Studie füllt eine bemerkenswerte Lücke in der Literatur zu Informationskompetenz und ihrer Vermittlung in der Schule. Denn sie untersucht am Beispiel einer US-amerikanischen Schule die Einstellungen der Lehrer und ihre Unterrichtspraxis sowie ihre Sicht der Zusammenarbeit mit den Schulbibliothekaren.

Auch wenn die deutsche Schulbibliothekslandschaft, sofern man die Zustände so nennen darf, völlig anders ist, verdient die Dissertation, auch in Deutschland gelesen zu werden. Denn Informationskompetenz und ihre Vermittlung sind auch hierzulande ein Thema: Mit Richtlinien, Empfehlungen und Lehrplänen zieht sie in den Schulen ein. Öffentliche Bibliotheken sehen sich als Förderer von Informationskompetenz der Schüler. Wenn man das diskutiert, kann eine Kenntnis der Schulrealität nicht schaden. Die Arbeit von Nathalie Mertes trägt hierzu erheblich bei. Siehe dazu meine Anmerkungen zur Studie:

Zur Studie “Teachers’ conceptions of student information literacy learning and teachers’ practices of information literacy teaching and collaboration with the school library” von Nathalie Mertes

In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es den Spruch „Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht.“ Der Wissensspeicher, der sich außerhalb des menschlichen Gedächtnisses befand, war damals noch vergleichsweise überschaubar: gedruckte Bücher, das häusliche Bücherregal, die öffentliche Bibliothek. Dreißig Jahre später ist im Internet ein gigantischer, aber auch chaotischer Wissensspeicher nur noch einen Tastendruck entfernt. Die Suchmaschinen werden immer komfortabler. Der Gang ans Bücherregal, das Blättern im Buch oder das Aufsuchen der Stadtbibliothek scheinen überflüssig geworden zu sein. Stattdessen wird gegoogelt.

Vor allem für die Schule werden das Meer der digitalen Informationen und die Neigung, alles und jedes zu googeln, zum Problem. Statt die in vielfacher Auflage aktualisierten und behördlich zugelassenen Lehrbücher oder gedruckte Lexika zu Rate zu ziehen, werden Informationen heute in der „Wildnis“ Internet zusammengesucht. Das ist oft zeitraubend und vor allem unsicher, was die Güte der Information betrifft: Stammt die Islam-Definition von den Wahhabiten, erklärt eine Sozialistin den Neo-Liberalismus oder ein Freikirchler die Entstehung des Menschen? Lösen soll dieses Problems die Schulung der Informationskompetenz von Schülerinnen und Schüler.

Dieser in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgekommene Begriff für wissenschaftsorientierte Informationsbeschaffung zielte ursprünglich auf Verbesserung der Benutzerorientierung und Benutzerschulung in wissenschaftlichen Bibliotheken. Inzwischen sind auch Schulen und die Erwachsenenbildung Adressaten. Nicht nur die Informationsbeschaffung aus Büchern ist Thema, vor allem sind die Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien gemeint. Naheliegend ist, dass der Umgang mit Computern und Internet sowie der Datenschutz einbezogen werden. Medienkompetenz wird je nach Forscher als Ober-, Unter- oder Nachbarbegriff von Informationskompetenz verstanden. Eingeübt werden soll ein mehrstufiger Lernprozess:

  • Erkennen, dass man einen Informationsbedarf hat
  • Wissen, wo und wie man Informationen sucht und findet
  • Wie man sie auf ihre Seriosität überprüft
  • Wie man sie auswertet, erfasst, ordnet, auswählt und in die Aufgabe integriert
  • Wie man sie präsentiert und ins eigene Wissensrepertoire übernimmt.[1]

Zu diesem Zweck haben deutsche Bibliotheks- und Informationswissenschaftler nach angelsächsischem Vorbild Bildungsstandards, Kompetenzraster, Curricula und Lernzielkataloge vom Kindergarten bis zum Abitur erarbeitet. Vereinzelt hört man auch die Forderung nach einem Schulfach „Informationskompetenz“ oder spricht von einer neuen Fachdidaktik.[2] Flankiert wird der Ruf nach Vermittlung von Informationskompetenz durch Studien, die den Nachweis führen, dass Lehrer und Schüler nicht in der Lage seien, mit der enormen Masse von Treffermeldungen in Suchmaschinen kompetent umzugehen.[3]

Aus Lehrersicht irritiert, dass die einschlägigen Curricula und Bildungsstandards ohne Mitarbeit von Lehrern, Schuldidaktikern oder Erziehungswissenschaftlern erarbeitet wurden. Dass und wie Schule schon im vordigitalen Zeitalter Informationsrecherche beibrachte, interessiert anscheinend nicht. Der Umgang mit Quellen, Zeitungsanalyse, Textsorten, Referaten und Facharbeiten, der Gebrauch von Nachschlagewerken sind bis heute Themen des Unterrichts. Es sei dahin gestellt, ob diese immer und überall zufriedenstellend unterrichtet wurden. Aber ganz neu sind die Recherche von Informationen und ihre Präsentation nun auch wieder nicht. Wer US-amerikanische Fachliteratur zu Informationskompetenz liest, gewinnt gar den Eindruck, dass kritisches Denken erst mit dem Training der – digitalen – Informationskompetenz ins Blickfeld geraten wäre.[4]

Es ist nicht zu bestreiten, dass die Vermittlung von Informationskompetenz sinnvoll ist. Irritierend an der gegenwärtigen Diskussion ist aber zweierlei:

  • Der aus dem bibliothekarischen Raum stammende Begriff hat auch eine berufspolitische Bedeutung. Angesichts der Abwanderung von gedrucktem Wissen ins Internet und in Datenbanken, nicht zuletzt angesichts der elektronischen Bücher und der jederzeitigen Erreichbarkeit dieser Daten auf nicht ortsgebundenen, digitalen Endgeräten, stellt sich die Frage nach der Zukunft dieses Berufsstandes. Eine Antwort ist: Navigator auf dem Meer der Informationen. Er hilft dem Kunden, die richtigen Informationen zu finden.[5]
  • Das Thema wird an Lehrer und Schule herangetragen, ohne dass eine Auseinandersetzung mit den Bedingungen von Unterricht und Lehrertätigkeit stattgefunden hat. An der Ausarbeitung der einschlägigen Curricula und Standards sind, nach meiner Kenntnis, keine Pädagogen oder Erziehungswissenschaftler beteiligt gewesen.

Die Vermittlung der Kompetenzen wird als alleinige Aufgabe der Bibliothekare gesehen, durchaus auch in Kooperation mit Lehrern.[6] Im Zusammenhang mit unserem Thema wären demnach einige Fragen zu klären:

  • Wie ist es um Informationskompetenzvermittlung in Schulen bestellt?
  • Welche Informationskompetenzen sind für Lehrer wichtig?
  • Welche halten Lehrer für ihre Schüler für wichtig? Wie schätzen sie die Informationskompetenz ihrer Schüler ein?
  • Worauf achten Lehrer bei Rechercheaufgaben? Auf welche Kompetenzen legen sie wert? Wo und wie intervenieren sie im Rechercheprozess?
  • Wie sehen Lehrer die Schulbibliothek und den Schulbibliothekar?
  • Ist in der Schule der Zugang zur Information das A und O oder liegt der Schwerpunkt auf Wissenserwerb?
  • Wie wirken sich die Rahmenbedingungen von Schule und Unterricht – Zeit, Fachunterricht, Lehrpläne u. a. – aus?
  • Könnte das Modell der Zusammenarbeit von (Fach-)lehrern und informationskompetenten Schulbibliothekaren bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts die Qualität von Unterricht und die Schülerleistungen verbessern?[7]

Diese Fragen sind weitgehend ungeklärt. Die Lehrerrolle bei der Vermittlung von Informationskompetenzen ist bisher nicht untersucht worden. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit der Schulbibliothek, obwohl sie in angelsächsischen Ländern Eingang in die Schulpraxis gefunden hat. Wie sie abläuft, wie sie von den Beteiligten wahrgenommen wird, ob sie überhaupt funktioniert, wo die Probleme liegen, ist wissenschaftlich wenig erforscht.[8]

Die Forschungslücke wird nun sehr viel kleiner durch die Dissertation von Nathalie Mertes: “Teachers’ conceptions of student information literacy learning and teachers’ practices of information literacy teaching and collaboration with the school library”[9]

Die fundierte Studie wurde in einer US-amerikanischen, privaten High School (Klassen 7-12) durchgeführt, weil in den USA Fachlehrer und Schulbibliothekar zusammenarbeiten, wenn auch nicht überall und nicht ohne Friktionen. In Deutschland gibt es keine hauptamtlichen, speziell ausgebildeten Schulbibliothekare. Dennoch ist diese Studie auch für die deutschen Verhältnisse hilfreich.

Bibliotheks- und Informationswissenschaftler/-innen, die Standards und Curricula für schulische Informationskompetenzvermittlung entwerfen und beanspruchen, Lehrern und Schülern diese Kompetenzen beizubringen, erhalten hier – erstmals -Informationen darüber,

  • was die Fachlehrer von der Schulbibliothek erwarten und wie sie sie nutzen
  • wie diese über Informationskompetenz denken
  • was für sie im Rechercheprozess besonders wichtig ist
  • welche Stärken und Schwächen sie bei der Informationskompetenz ihrer Schüler sehen
  • welche fächerspezifischen Unterschiede sich ergeben

Es wurden Schüler, Schulleitungsmitglieder, Lehrer und die Schulbibliothekare (zwei ausgebildete Schulbibliothekare und eine Assistentin) interviewt und mittels Fragebögen befragt.

 Hier sind einige Ergebnisse:

Lehrer, Schüler und Schulleitungsmitglieder sagen übereinstimmend, dass Informationskompetenzen von nahezu allen im Kollegium vermittelt würden. Fast alle Fachlehrer würden Rechercheaufgaben geben, nicht nur die Schulbibliothekare. Lehrer würden nicht nur selbst Informationen im darbietenden Unterricht geben, sondern auch Wert darauf legen, dass sie von den Schülern erarbeitet werden. Es komme nicht nur auf das fertige Referat an, sondern auf den Rechercheprozess.

Im Lehrplan sind in verschiedenen Jahrgangsstufen längere und kürzere Rechercheprojekte vorgesehen. Im Laufe der Schulzeit kann davon ausgegangen werden, dass die Schüler gelernt haben, Informationen in verschiedenen Medien zu finden und zu verwenden. Bei der Nutzung der Bibliothek als Ort für Projekte mit „Forschungsaufgaben“ gibt es allerdings beträchtliche Unterschiede. Das Internet ersetzt häufig den Bibliotheksbesuch, weil Schüler lieber dort recherchieren, als in die Bibliothek zu gehen. Zunehmend arbeiten sie auf ihren eigenen Endgeräten. Manche Lehrer benutzen die Schulbibliothek nur für ein längeres Projekt, aber nicht im normalen Unterricht, manche brauchen sie in ihrem Fach überhaupt nicht.

Generell scheinen die Lehrer kürzere Projekte zu bevorzugen. Auch bei diesen wird auf Informationskompetenzen geachtet, aber man geht darin eher ins Internet als in die Bibliothek. Gerne empfehlen Lehrkräfte Webseiten, die sie vorher „gescreent“ haben, auch weisen sie auf Bücher und Zeitschriften hin.

Nicht zu unterschätzen sind die systemischen Bedingungen:

Fach und Zeitaufwand sind wichtige Bedingungsfaktoren. Während die Schulbibliothekare lieber längerfristige Projekte machen möchten – zwei bis vier und mehr Wochen dauernd, acht bis zehn Druckseiten Umfang, 30 min Präsentationszeit – tendieren die Lehrer zu kürzeren Projekten. In den AP-Kursen (Advanced Placement, d. h. Unterricht auf Collegeniveau) wird wegen des Zeit- und Stoffdrucks auf Rechercheprozesse nach den informationsfachlichen Methoden etwa von Carol Kuhltau oder Mark Eisenberg lieber ganz verzichtet.[10] Die leistungsbereiten Schüler dieser Kurse würden sich per Hausaufgaben Informationen selbständig beschaffen. In diesen AP-Kursen geht es darum, auf die standardisierten Leistungstests vorzubereiten. Informationskompetenzen werden eher in regulären Klassen und Wahlpflichtkursen unterrichtet, Dort ließen sich Schüler dadurch motivieren, sich intensiver mit einer Sache auseinanderzusetzen. Das sei in den AP-Kursen nicht nötig. Wenn man zwischen den Zeilen liest, entsteht beim Lesen der Lehrer-Statements der Eindruck, dass Projektunterricht und lange Rechercheprozesse als „pädagogischer“ gelten, aber der geheime Lehrplan der intensiven Stoffvermittlung in den Köpfen steckt.

Am liebsten kooperieren die Geschichtslehrer, während Mathematiker, Naturwissenschaftler und Sprachler die Bibliothek weniger nutzen.

Die größten Probleme haben Schüler bei der Informationssuche nach Auffassung der Lehrer bei diesen Schritten:

  • Wie man eine wichtige Information von einer unwichtigen unterscheidet
  • Wie man die Güte von Internetquellen feststellen kann
  • Wie man die gefundenen Informationen exzerpiert und sammelt
  • Wie man zusammenfasst („extremely difficult“ sagt ein Lehrer)
  • Wie Informationen zu Wissen werden (Knowledge Building): verstehen, analysieren, anwenden usw.
  • Wie man präsentiert

Was Lehrer außerdem bekümmert: Wie man Plagiate verhindert. Und es sei schwierig, mit Schülern über den Rechercheprozess zu reflektieren. Für sie ist die Aufgabe abgeschlossen, wenn das Endprodukt, die Präsentation, abgeliefert wurde.

Während das Suchen und Finden von Informationen für die Schulbibliothekare sehr wichtig ist, rangiert es bei den Lehrern ziemlich weit hinten auf der Skala der Probleme auf der Recherche.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Fach- und Bibliothekar aus?

Drei Viertel der Lehrkräfte haben schon in der Bibliothek unterrichtet, aber nur die Hälfte davon hat dann mit dem Schulbibliothekar zusammengearbeitet. Am beliebtesten ist, wenn dieser die Klasse darüber informiert, wo man Informationen findet, wie man präsentiert und wie man die gefundenen Informationen anwendet (Knowledge Building). Dazu kommt er in den Unterricht des Fachlehrers. Gerne angenommen wird seine Mitarbeit bei der Unterrichtsvorbereitung.

Meist ist der Schulbibliothekar an der Notenfindung beteiligt, etwa bei der Beurteilung des richtigem Zitierens, der Struktur des Berichts, der Methodik, dem Arbeitseifer. Es gibt Lehrer, die ihre Klasse in die Bibliothek schicken und dem Schulbibliothekar das gesamte Projekt mitsamt der Benotung überlassen. Das wiederum hat zur Folge, dass dieser mit „seinem „Projekt“ beschäftigt ist und für Lehrer, die Unterstützung suchen, schlecht ansprechbar.

Bei der Zusammenarbeit gibt es ziemlich alle Varianten, von enger Kooperation bis zu gar keiner. Gelobt wird von den Lehrern:

  • Schulbibliothekare unterstützen einzelne, schwächere Schüler, suchen nach geeigneten Materialien, schlagen Bücher vor, besorgen Bücher per Fernleihe. Die Fachlehrer wenden sich überwiegend an die ganze Klasse. Sie beobachten, weisen auf offensichtliche Fehler hin, machen Vorschläge, nennen Quellen. Sie arbeiten aber selten längere Zeit mit einzelnen Schülern.
  • Die Schulbibliothekare seien sowohl Medienspezialisten als auch Lehrer.[11]

Es gibt aber auch eine Fülle von Problemen:

Das in den USA übliche Scheduling macht es erforderlich, Benutzungszeiten für die Bibliothek lange Zeit im Voraus zu reservieren, es gibt wenig Flexibilität. Man muss freie Stunden finden, wenn der eigene Fachunterricht stattfindet, man muss mit der Klasse in die Bibliothek umziehen. Dort sei es möglicherweise laut, man werde abgelenkt, es gebe zu wenige Gruppenräume für ungestörtes Arbeiten. Schulbibliothekare neigen dazu, so wird moniert, bei Projekten weniger strikt auf der Einhaltung vereinbarter Abgabetermine zu bestehen. Dagegen finden die Schulbibliothekare, dass die Zeitvorgaben der Fachlehrer zu knapp seien.

Schulbibliothekare und Fachlehrer hätten unterschiedliche Vorstellungen vom Unterricht, das erschwere die Kooperation. Es gäbe keine gemeinsamen Ziele, die Schulbibliothekare hätten ihre eigenen Methoden. Sie würden die Schüler enger führen als die Fachlehrer, hätten wenig fachspezifisches Wissen, so dass sie mitunter auch ungeeignete Materialien empfehlen würden.

Die Lehrer wollen die Verantwortung für den Unterricht nicht aus der Hand geben. Sie müssen für den Lernerfolg der Schüler und das gute Abschneiden in den Tests gerade stehen. Sie sehen die Vermittlung von Informationskompetenzen im engen Zusammenhang mit dem Lernstoff, was bei den Bibliothekaren nicht so ausgeprägt ist. Die sehen sie eher als fachunabhängige Methoden. Mancher Lehrer konzentriert sich daher auf den regulären Unterricht und überlässt die Klasse für das curricular vorgeschriebene größere Projekt dem Schulbibliothekar.

Zusammenfassung

Alle Lehrkräfte berücksichtigen Kompetenzen der Informationsrecherche in ihrem Unterricht. Sie sehen sie im engen Zusammenhang mit ihrem jeweiligen Fach. Ein fachunabhängiges Training von Fertigkeiten halten sie nicht für sinnvoll.

Die Nutzung der Schulbibliothek und die Zusammenarbeit mit dem Schulbibliothekar sind in den Fächern sehr unterschiedlich.

Die Ausstattung der Schulbibliothek wird als unbefriedigend empfunden: EDV-Ausstattung, Aktualität der Bücher, laute Umgebung, zu wenig Platz, unflexible Benutzungsregeln, Überlastung der Bibliothekare.

Eine gedeihliche Kooperation zwischen Fachlehrern und dem Bibliothekspersonal ist mühevoll. Die Ziele sind unterschiedlich. Einzelne Elemente der Informationsrecherche werden unterschiedlich gewichtet. Für Lehrer ist der kritische Umgang mit Informationen (Evaluation) wichtiger als das Finden von Information.

Geschätzt wird die „Türöffner“-Funktion der Schulbibliothekare: Sie unterstützen die Fachlehrer bei der Planung von Unterricht durch Bereitstellung geeigneter Ressourcen.

Schulbibliothekare haben eine anspruchsvolle Tätigkeit. Sie müssen mit einer Vielzahl von Fächern, der Bandbreite des Lehrstoffs dieser Fächer sowie einer Vielzahl unterschiedlicher Unterrichtsstile und Lehrererwartungen zurechtkommen. Die Palette der Formen der Zusammenarbeit mit den Fachlehrern ist groß. Sie müssen in der Lage sein, einzelne Schüler im Rechercheprozess zu unterstützen, Klassen zu unterrichten und Lehrer fortzubilden. Es wird erwartet, dass sie einen digitalen und physischen Schulbibliotheksbestand aufbauen, der für Lehrer und Schüler attraktiv ist.

Ihre Beiträge werden geschätzt, keineswegs aber wird ihnen die Vermittlung von Informationskompetenzen gänzlich überlassen. Als gleichberechtigte Partner des Lehrers werden sie eher nicht gesehen. Die Fachlehrer sind näher an den Schülern, haben häufiger mit ihnen zu tun, sind letztlich verantwortlich für deren Schulerfolg, sie fühlen sich verpflichtet, in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Menge Wissen zu vermitteln.

Dem Fazit von Nathalie Mertes ist zuzustimmen: Die Schulbibliothekare sind zwar Informationsspezialisten, aber sie sollten akzeptieren, dass auch die Fachlehrer Informationskompetenzen vermitteln. Sie selbst sind immer nur phasenweise in Unterricht involviert. Aber sie haben viele Möglichkeiten, gerade auch informelle, nicht nur bei den „großen“ Rechercheprojekten, Lehrer zu unterstützen und fortzubilden.

Beide, Fachlehrer und Bibliothekare, müssten daran arbeiten, zu einem gemeinsamen Verständnis von Informationskompetenz und ihrer Vermittlung zu kommen

Was lässt sich für das deutsche Schulbibliotheks- und Informationskompetenzwesen lernen?

Informationswissenschaftliche Referenzrahmen, Curricula und Forderungen nach einem eigenen Fach „Informationskompetenz“ sollten sich dem „Faktencheck“ dieser Studie unterziehen. Eine erfolgreiche Implementation von Informationskompetenzvermittlung muss sich dem komplexen Unterrichtalltag der Schule stellen, wie er hier aufgezeigt wird.[12]

Informationskompetenzen müssen vielfältig und variabel unterrichtet werden. Wobei zu fragen wäre, ob sie in jedem Jahrgang, vom Kindergarten bis zum Abitur, und bei jedem Thema, vermittelt und benotet werden müssen. Günstig ist ein Unterricht, in dem beide Methoden zu ihrem Recht kommen, darbietende Formen und forschendes Lernen.

Es muss diskutiert werden, ob eine zu große Gewichtung der Kompetenzorientierung auf Kosten von Wissenszuwachs geht. Auch das wird in der vorliegenden Studie von Lehrern angesprochen.[13]

Wenn Bibliothekare und Informationswissenschaftler mit ihrem Anliegen Informationskompetenz in die Schule hineinwirken wollen, müssen sie sich mit der Schulwirklichkeit auseinandersetzen. Die vorliegende Studie gibt dazu einen guten Einblick.

© 2014 Günter K. Schlamp
[1] In Anlehnung an “Informationskompetenz” in Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Informationskompetenz (aufgerufen am 3.3.2014)
[2] „Schulfach“: Sonja Gust von Loh, Wolfgang G. Stock, Informationskompetenz als
Schulfach?, URL für das Vorwort: http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Institute/Informationswissenschaft/stock/Informationskompetenz_Vorwort_03.pdf. „Fachdidaktik“: Agnes Kürzl, Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Lehrern und Bibliothekaren bei der Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler der Sekundarstufe II, URL: http://fiz1.fh-potsdam.de/volltext/diplome/06310.pdf (17.07.14)
[3] Celeste McNicholas, Ross J. Todd; New kids on the box: is it worth the effort and investment?, http://image.slidesharecdn.com/scaffolding-the-research-process-1204576206116547-2/95/slide-24-728.jpg?cb=1287840135
[4] Heather Davis, Critical literacy? Information, Eintrag im Blog “In the Library with the Leadpipe, http://www.inthelibrarywiththeleadpipe.org/2010/critical-literacy-information/ v .3.2.2010, (aufgerufen am 17.7.14)
[5] Dann müsste man aber kritisch fragen, ob es klug ist, Schülern Informationskompetenzen beizubringen, weil man sich tendenziell überflüssig macht.
[6] Z. B. steht im Paragraphen 5(2) des hessischen Bibliotheksgesetzes von 2010: „Öffentliche Bibliotheken dienen der schulischen, beruflichen und allgemeinen Bildung und Information, der Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz sowie der Pflege von Sprache und Literatur.“ In diesem Zusammenhang nicht genannt sind Schulen und Schulbibliotheken(!), sondern nur öffentliche Bibliotheken (und deren Personal), die das vermitteln sollen, URL: http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/3l1u/page/bshesprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=3&numberofresults=202&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-BiblGHErahmen%3Ajuris-lr00&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1 (17.07.14)
Eine realistische Einschätzung des in öffentlichen Bibliotheken dafür vorhandenen Potenzials zeigt die Grenzen dieses Ansatzes: Generelle Knappheit des Personals, geringe Zahl der dafür in fachlicher wie didaktisch-methodischer Hinsicht Qualifizierten, fehlende schulnahe Versorgung mit öffentlichen Bibliotheken, fehlende Ausstattung der öffentlichen Bibliotheken für den Unterricht von Schulklassen.
[7] In “Die Schulbibliothek im Zentrum. Erfahrungen, Berichte, Visionen“, Berlin 2013, stelle ich das Konzept der Zusammenarbeit vor. Sie ist zwar in der angelsächsischen Schulbibliothekarsausbildung und in der Fachliteratur Thema, aber weit entfernt davon, im Schulalltag selbstverständlich zu sein. Vergleichbar ist das mit dem deutschen Referendariat, in dem Gruppenarbeit und offener Unterricht geübt werden, während im Schulalltag dann Frontalunterricht vorherrscht.
[8] R. J. Todd, The Dynamics of Classroom Teacher and Teacher Librarian Instructional Collaborations.
In: Scan, v.27, no.2, May 2008, p.19-28 (ISSN: 0726-4127), URL: http://trove.nla.gov.au/work/153058013?versionId=166808395 (14.07.14); in der vorliegenden Arbeit werden nicht nur die eigenen Befunde diskutiert, sie enthält auch eine hervorragende Übersicht über die angelsächsische Forschung zur Zusammenarbeit (p. 89ff).
[9] http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/mertes-nathalie-2014-03-04/METADATA/abstract.php?id=40539
[10] In Kapitel 2, p. 53ff, wird ein Überblick über die Modelle des Rechercheprozesses gegeben. Auch diese umfangreiche Literaturübersicht verdient, hervorgehoben zu werden.
[11] Die korrekte Berufsbezeichnung ist: School Library Media Specialist. Im Idealfall sind die Schulbibliothekare weitergebildete Lehrer. In der Praxis sind es aber überwiegend Seiteneinsteiger aus anderen Berufen. Dies dürfte erklären, dass viele US-Schulbibliothekare sich nicht als Kollegen der Lehrer behandelt fühlen.
[12] Ein in dieser Studie nicht angesprochenes, aber in Deutschland höchst bedeutsames Problem: Wann sollten Lehrer sich mit Schulbibliothekaren, so es sie gäbe, zusammensetzen? Transparente Arbeitszeitmodelle gibt es erst in Ansätzen (Hamburg), in denen Teamsitzungen, Konferenzen und Besprechungen auf die Lehrerarbeitszeit angerechnet werden.
[13] Vgl. auch die Kritik an kompetenzorientierten Prüfungsaufgaben. Der Mathematikdidaktiker Hans Peter Klein hat Neuntklässler Abituraufgaben des neuen kompetenzorientierten Typs mit durchschlagendem Erfolg lösen lassen. Nötig war kein Fachwissen, sondern die Kompetenz, im Text die richtige Information zu finden und wiederzugeben. Hans-Peter Klein, Nivellierung der Ansprüche, FAZ v. 17.10.2010, URL: http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/nivellierung-der-ansprueche-11057288.html (20.07.2014) Grundsätzliche Kritik am kompetenzorientiertem Lernen übt Andreas Gruschka, Verstehen lehren. Ein Plädoyer für guten Unterricht, Stuttgart 2011

 

  • Informationskompetenz im Blog: 1  2  3  4 und ca. ein Dutzend weitere Beiträge (Eingabe des Stichworts in der Suche!)

 

Bibliotheken auf der Suche nach ihrer Zukunft: Das Beispiel Miami

Das öffentliche Bibliotheksnetz des Landkreises Miami-Dade in Florida umfasst ca. 50 Zweigstellen. Der Landkreis investiert kräftig, gleichwohl gibt es weniger Vollzeit- und mehr Teilzeitstellen.

Einige Stichworte (Nicht alles gibt es überall):

  • Kostenloses Essen für Schüler
  • Sonntagsöffnung
  • Versand von Hörbüchern an Sehbehinderte
  • Ein von der Universität betreuter Meisterkurs für Hobbygärtner
  • Medienwerkstatt YOUmedia – Was das ist, habe ich im Buch “Die Schulbibliothek im Zentrum” beschrieben.
  • Basis-Sprachkurse Englisch und Spanisch vom Vorschulalter bis zur High School
  • Sozialzentrum mit Beratung für Sozialschwache

Der Miami Herald berichtet. Zu nahezu jedem Stichwort wird eine individuelle Erfolgsgeschichte erzählt.

Finnlands Lehrer verlassen sich nicht auf Technologie

Die amerikanische Erziehungswissenschaftlerin Diane Ravitch zitiert in ihrem Blog einen Bericht auf politico.com über Finnlands Schulen. Darin wird mit Erstaunen festgestellt, dass Unterrichtstechnologie in den Schulen keine große Rolle spielt. Das wichtigste sei nach wie vor, exzellent ausgebildete Lehrer in die Schulen zu bringen.

In den USA werden Milliarden für digitale Technik – Computer, Notebooks, Tablets, Smartboards – ausgegeben, ohne dass es deswegen zu besseren Testergebnissen kommt. Der finnische Verzicht auf standardisierte Leistungsmessung und der zurückhaltende Umgang mit ICT verunsichert die Amerikaner.

(via @mariajosevitori)
  • Siehe auch hier im Blog!

Nachtrag Juni 2014: Der umstrittene Neurowissenschaftler Manfred Spitzer erwähnt diese US-Studien: In Texas wurden Klassen mit und ohne Laptop verglichen. Die Laptopklassen hatten keinen größeren Bildungserfolg. In Alabama wurden 15.000 Laptops in Brennpunktschulen. Nach drei Jahren wurde das Experiment abgebrochen. Schüler ohne Laptop waren besser.

Laptops allein machen allerdings noch keinen besseren Unterricht, stellt eine Bertelsmannstudie fest. Die Lehrer brauchen Fortbildung, der Support muss sichergestellt sein, die Lehrmethoden müssen sich ändern.

Alles in allem gibt es – wie meist in der empirischen Sozialforschung unterschiedliche, z. T. widersprüchliche Ergebnisse.

Häufig wird konstatiert, dass die Ablenkbarkeit der Schüler durch die Laptops gestiegen sei, da sich mit den Computern eine Vielzahl von “Nebentätigkeiten” (z. B. Computerspiele, Websurfen) eröffneten. Die Schüler müssten wesentlich mehr als im traditionellen Unterricht motiviert werden, um dem Unterricht aufmerksam zu folgen. Auch der Autoritätsverlust und die mangelnde, insbesondere zeitliche Planbarkeit
des Laptop-Unterrichts von einigen Lehrerinnen und Lehrern negativ bewertet.

 

Library as Classroom?

Wer hätte gedacht, dass es so schnell geht: Seit vielen Jahren propagieren wir in der LAG, dass die Schulbibliothek ein Lernort ist und dort nicht nur Bücher ausgeliehen werden oder Dichterlesungen stattfinden (wie kürzlich noch ein Schulleiter im Main-Taunus-Kreis annahm). In mehreren Präsentationen und zuletzt vor einem Jahr im Buch “Die Schulbibliothek im Zentrum” zeige ich, dass die Schulbibliothek eigentlich eine Weiterentwicklung des traditionellen Klassenzimmers ist, ein Ort, an dem besser gelernt werden kann. Anfang der 90er starteten wir mit Unterstützung des Kultusministeriums unsere Projekte “Unterricht in der Bibliothek” und “Die Bibliothek in der Kiste”. 1993 erklärten uns dänische Kollegen, dass sie das pädagogische Innovationspotenzial der Schulbibliothek sogar in ihrem pädagogischen Institut erforschen (Während eine deutsche Landesbildungsministerin noch 2013 erklärt, dass in Schulbibliotheken Tätige keine pädagogische Arbeit leisten würden.)

In den USA waren die Schulbibliotheken seit Ende der 80er Jahre, nach besorgnis­erregenden Untersuchungen zur sinkenden Lesefähigkeit der Amerika­ner, zu Wissenszentren – School Library Media Centers – geworden, mit dem Ziel zur Verbesserung des Unterrichts beizutragen, dieser fand zunehmend in ihr statt. Es begann die Ausbildung der Teacher-Librarians oder Media Specialists, die die Schulbibliotheken leiten sollten. Es entstand das Modell der Zusammenarbeit von Fachlehrer und Bibliothekslehrer bei Planung und Durchführung eines Unterrichts, der sich auf die analogen und digitalen Ressourcen der Schulbibliothek stützt. Das pädagogische Potenzial der Schulbibliothek wurde erkannt.

Jetzt empfiehlt ein amerikanischer Bibliothekswissenschaftler den US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken diesen Topos. Wobei er sich sinnigerweise auf die Studie eines Forschungsinstituts der EU-Kommission bezieht. Die hat das Creative Classroom Research Model entworfen. Es bezeichnet die pädagogischen Handlungsfelder, in denen sich elektronische Datenverarbeitungstechnologien einsetzen lassen könnten.

Creative Classroom Research Model

Der EU geht es dabei um Förderung europäischer ICT, nicht um Bibliotheken oder gar Schulbibliotheken.

(via @hobohm)

Ross Todd in Berlin

Prof. Ross Todd, einer der führenden US-amerikanischen Schulbibliotheksforscher, war auf einer Konferenz in Berlin. Außerdem promovierte er zusammen mit dem Berliner Bibliotheksprofessor Konrad Umlauf eine Doktorandin, die bei ihm an der Rutgers- Universität in New Jersey den Umgang mit der Vermittlung von Informationskompetenz durch Fach- und Bibliothekslehrer an einer US-Schule untersucht hat. (Dazu demnächst mehr.)

Ich hatte das große Glück, an einem Abendessen mit ihm teilnehmen zu können. Prof. Todd sagte da – eher beiläufig – einen Satz, den ich für ganz wesentlich halte. Er legt ihn seinen (Teacher-Librarian-)Studenten ans Herz. (Ich brauche im Deutschen mehr als einen Satz:) Achtet auf die pädagogischen Themen, die gerade eine Rolle spielen! Hört zu, worüber die Lehrer reden! Bringt Euch und Eure Bibliothek in diese Diskussion ein!

Nun fehlt es in Deutschland an dem geschulten Personal, das es in den USA in den Schulbibliotheken gibt. Daher sagt den Lehrern niemand, was eine Schulbibliothek für sie und ihren Unterricht bringt. Sie nehmen sie, wenn überhaupt, als Blume am Wegrand wahr. Die Schüler können dort ein Buch ausleihen, wenn geöffnet ist, man kann sie hinschicken, damit sie sich Bücher für ein Referat besorgen, ganz selten fällt mal der Unterricht aus, weil die Klasse zu einer Dichterlesung in die Schulbibliothek muss.

Auch öffentliche Bibliothekare sehen eher eine Bringschuld der Lehrer. Sie sollen öfter kommen und die schöne, große Bibliothek nutzen, sie sollen Bibliotheksbesuche gut vorbereiten (und der Bibliothekarin darüber Bericht erstatten – habe ich in einem Fall  einmal erfahren). Es geht eher weniger um die Erwartungen der Lehrer. Wenn die Stadtbibliothek vielleicht doch einen “Referate-Coach” anbietet, der Schüler beraten soll, wenn sie sich rechtzeitig angemeldet haben, dann sehe ich darin kein Gegenbeispiel. Eher hätte ich Bauchschmerzen, ob das gut geht.