Christa Wolf reiste mit DDR-Pass nach Kalifornien

Das Feuilleton überschlägt sich ob Christa Wolfs neuem Buch „Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“: „Atemberaubende Selbstbefragung“ (PNN), „Tiefenschichten“, „Differenzierungen“,  “grandios”, “bemerkenswertes Buch”.

Nun, das Leben ist ungerecht. Christa Wolf brauchte 20 Jahre, bis sie, die gläubige Jungstalinistin, erkannt hat, dass die „Widersprüche der DDR“, wie es abstrakt bei ihr heißt, während sie doch sonst so konkret beschreiben will, nicht lösbar seien. Weiterlesen