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Google führt die GEMA vor

und die Crowd lässt sich willig instrumentalisieren. So schreibt Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion B90/Grüne, heute in der FAZ.

Erwartet hätte ich diesen Artikel von der Piratenpartei. Aber deren Protagonisten schreiben lieber Reisereportagen oder Bücher, die sie ganz herkömmlich vermarkten.

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Urheberrecht: Grüne Kulturpolitikerin gegen demagogische Panikmache im Internet

Nachzulesen in der taz

Ähnlich argumentiert Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Grünen, in einem Interview in der FAZ (17.4.12, p 25), in dem sie ihre Thesen wiederholt:

Sie hält es für einen Mythos, dass Urheber ohne die Verwerter auf jeden Fall besser dran wären. Sie weist darauf hin, dass auch jetzt, trotz der Selbstvermarktungsmöglichkeiten im Internet, ein Großteil der Urheber mit Verwertern weiterhin zusammenarbeitet. Offensichtlich werden sie gebraucht, z. B. für professionelle Orchestereinspielungen oder Kinofilme. Auch Autoren schätzen Lektoren und die Vermarktung ihrer Romane durch Verleger. Dann können sie sich aufs Schreiben konzentrieren.

Sie hat aber auch sehr konkrete Vorstellungen, was geändert werden müsste, um die Urheber gegenüber den Verwertern besser zu stellen. Die Forderungen der Piraten nach Verkürzung des Urheberschutzes würde den großen Internetkonzernen in die Hände arbeiten. Die kämen so schneller an kostenlosen Content.

Update Juni 2012: Der Börsenverein bewegt sich