Immer mehr Bildungsdefizite. Aber die Medienkompetenz steigt

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat eine Studie zur „Studierfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit“ veröffentlicht. Die kommt zu dem Fazit, dass die gestiegene Zahl hoher Bildungsabschlüsse mit einer dramatischen Absenkung der Anforderungen erkauft wurde.

Seit 2010 stieg die Zahl der Einser-Abiturienten um 40%. Die Studienabbruchquoten in den MINT-Fächern stiegen stark an.

Die Welt berichtet.

News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek kommt bei der Lektüre zu einem anderen Ergebnis. Als Belege für seinen Widerspruch führt er u. a. an: Die geringe Jugendarbeitslosigkeit und das immer bessere Abschneiden bei den PISA-Tests. Sein Hauptargument: Die Defizite seine nicht drastisch gestiegen, sondern würden schon länger bestehen und gerade nicht steigen.

Stehen die PISA-Tests nicht auch deswegen in der Kritik, weil sie Kompetenzen und nicht Wissen zu messen versuchen? Sie machen also genau das, was die Verfasser der Studie bekagen.

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