Die Revolution frisst ihre Kinder: Immer weniger Wikipedia-Autoren

Die Süddeutsche Zeitung stellt fest, dass Wikipedia unter Autorenschwund leidet. Der Grund: Die Regeln würden immer komplizierter, die Diskussionen verliefen gereizt.

Letzteres kann ich bezeugen. Ich fand den Schulbibliotheksartikel vor vielen Jahren furchtbar. Da breitete sich ein aggressiver Liebhaber historischer Schulbibliotheken aus (mit Foto), der Rest war altbacken. Meine bescheidenen Versuche, das zu ändern, wurden sofort konterkariert. Der Liebhaber hob seine Objekte wieder in den Text, jemand anders hatte ganz Ordentliches zu Schulbibliotheken hinzugefügt. Jetzt stand aber auch etwas über doppik-konforme Haushaltsführung bei Schulbibliotheken und Schulbibliothek als notenfreies Refugium drin.

Ich habe gerade zum erstenmal nach zehn Jahren wieder hineingeschaut. Jemand hat den Artikel vor der Löschung, die von den Wikipedia-Wächtern angedroht war, durch eine Überarbeitung abgewendet. Die Klassifikation, zu der die Klassenbibliothek, hier Klassenraumbibliothek genannt, zählt, leuchtet mir allerdings nicht ein.

Ich empfahl damals im Blog, zum Artikel in der englischsprachigen Wikipedia zu greifen. Und begann das Schulbibliotheks-Wiki. Das wird sogar im Artikel erwähnt. Da sehe ich den Artikel jetzt doch in einem milden Licht.

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