Die Mühen der Ebene

Jenseits der hochfliegenden Thesen, der anspruchsvollen Standards und der vollmundigen Presseerklärungen gibt es einen schulbibliothekarischen Alltag, der all dem Hohn spricht.

Ein typisches Beispiel ist die Situation der Bibliothek einer Schule im Solinger Stadtteil Wald: Der Schulverein ist Träger der Einrichtung. Die Stadt schloss vor 13 Jahren die Stadtteilbücherei und übertrug ihre Aufgabe an die Schulbibliothek. Diese lebt von Spenden und einem Zuschuss aus dem städtischen Fonds für Vereinsförderung(!). Nun entstehen immer größere Finanzierungslücken…

Das Solinger Tagblatt berichtet.

Warum funktioniert es z. B. in Basel und nicht in Solingen? Vielleicht sollte darüber einmal eine Dissertation geschrieben werden und nicht nur darüber, wie viele Schulbibliotheken es in Deutschland gibt oder nicht gibt, oder welche bibliotheksfachlichen Standards gelten oder nicht gelten.

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