Eine Schulbibliotheks-App?

Bei vielen Softwareanbietern werde ich aufgefordert, auf das Premium-Angebot upzugraden, etwa bei WordPress, Feedly oder den Virenschutzprogrammen. Man könnte diese Idee doch auch für die Schulen nutzen:

Der Zugang zur realen Schulbibliothek wird als Premium-Schulbesuch vermarktet.

Wer mehr von der Schule haben will, lädt die schuleigene App zu einer geringen Jahresgebühr und hat Zugang zu Wörterbüchern, Lexika, dem OPAC und meinetwegen auch zum Munzinger-Archiv. Die Bibliotheksnutzung ist durch den jährlich App-Kauf, sozusagen als Flatrate, abgegolten. Monatlich hätte man vier Fragen an die Bibliothekarin und eine Literaturliste frei sowie zwei E-Book-Ausleihen. In der Bibi-Lounge erhielte man täglich einen Softdrink.

Nicht-App-Schüler zahlen jede einzelne Schulbibliotheksnutzung und -dienstleistung.

In Sachen soziale Gleichheit sei angemerkt, dass Brandenburger Schüler/-innen aus sozial schwachen Familien in den Klassen 11 und 12 monatlich ein staatliches Taschengeld von 100 € erhalten, das sie frei ausgeben dürfen. In anderen Bundesländern könnte die App für Einkommensschwache subventioniert werden.

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