Das große I mitten im Wort (2)

 

Die Universität Potsdam erwartet von ihren Studenten, dass sie das angeblich vermännlichende Pronomen „man“ in akademischen Arbeiten  vermeiden.

Prof. Walter Krämer von der TU Dortmund äußert sich kritisch zu „gender-gerechten“ Sprachregelungen:

“Selten hat eine vergleichsweise kleine Gruppe von Fanatikern dem Rest der Gesellschaft derart erfolgreich ihre Meinung aufgezwungen wie die modernen Verfechter der sprachlichen Geschlechtsneutralität; seit Jahren komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, was ihnen noch alles einfällt, um speziell die deutsche Sprache nochmals weiter zu verhunzen. Und wie feige und fast schon automatisch der übliche Kotau der Gutmenschen-Mehrheit unseres Landes davor erfolgt. Dieser phänomenale Erfolg gründet sich auf keine tragfähigen linguistischen oder gesellschaftspolitischen Argumente …”

(zitiert im Blog Science Files) Siehe auch hier im Blog!

Update: Michael Klein von Science Files schlägt vor, in ironischer Anlehnung an die Abschaffung des Pronomens „man“ in der Potsdamer Universität, die Stadt Mannheim umzubenennen.

Hier ein Link zu einem anderen sprachkritischen Beitrag in Science Files.

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Ein Gedanke zu „Das große I mitten im Wort (2)

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