Dieses seltsame Anspruchdenken

Die Seite lesen.net macht Werbung für das digitale Lesen. Manche Nachricht ist nützlich, manches ist höchstwahrscheinlich gesponsert, die Hinweise auf kostenlose oder Schnäppchen-E-Books sind geschenkt.

In den Kommentarspalten gibt es endlose Schlachten, in denen die immergleichen Kommentator/-innen sich gegenseitig ihre Sätze um die Ohren hauen. Meist geht es darum, dass es doch ein Menschenrecht auf kulturelle Teilhabe gäbe, ergo die neueste Spiegel-Bestsellerliste doch bitte gefälligst kostenlos geladen werden können müsste.

Jetzt platzte einem Mitdiskutanten der Kragen:

„Dieses seltsame Anspruchsdenken geht mir ehrlich gesagt auf den Keks. Es gibt keine Gewähr, bestimmte Bücher lesen zu können. Wenn ich es mir nicht leisten kann, jede Woche für einen oder 2 € ein Buch ausleihen zu können, dann muss ich das halt sein lassen. Als wenn Vielleser jetzt irgendeine Auszeichnung wäre. Es gibt tausende Sachen, die ich mir nicht leisten kann, da muss ich mit leben. Dieses ewige Mimimi nervt langsam. Lesen ist ein reines Freizeitvergnügen, solange es nicht für Ausbildung oder dergleichen ist, da kann ich einfach nicht verlangen, dass sich alles meinem persönlichen Vergnügen unterordnet. Dann verzichtet man halt mal auf ein Bier oder einen Wein und dann geht das.“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s