Essen in der Schule: Mehr Menüs gefordert

Pepperoni_pizzaÜber 70% der Schulen mit Mittagessen bieten nicht mehr als zwei Menüs an. Das wird in der Umfrage einer Fachhochschule im Auftrag des Bundesernährungsministeriums beklagt.

Spiegel Online zitiert in einem Artikel zu dieser Umfrage u. a. eine Schulpraktikerin:

Schulleiterin einer Grundschule: „Die Vorstellungen sind weltfremd“

„Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fordert, Grundschüler sollten mindestens 45 Minuten beim Mittagessen sitzen. Das ist völlig unrealistisch. Die Kinder sind zwischen sechs und zehn Jahre alt. Kommen Sie mal in unsere Pausenhalle, die wir zur Mensa umfunktioniert haben: Wenn dort 80 Grundschulkinder drin sind, kann es sehr laut werden. Und nach 15 oder 20 Minuten sind die Schüler fertig und wollen aufstehen. Auch die Vorstellung, man könnte bei uns mehrere Gerichte am Tag anbieten, ist weltfremd. Stellen Sie sich mal 80 Grundschulkinder mit Tabletts in der Hand in einer Reihe vor. Das funktioniert nicht. Wir wollen auch nicht, dass die Kinder die ganze Zeit herumlaufen. Viel besser ist es, wenn das Essen schon auf dem Tisch steht – wie in einer großen Familie. Das wäre aber nicht möglich, wenn wir zwei Gerichte anbieten, wie einige Experten fordern.“

Wieso eigentlich nur zwei Gerichte? Vegetarisch, vegan, schweinefleischfrei und, ich zögere, es niederzuschreiben: normal. Das sind mindestens vier Gerichte als Mindeststandard.

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