OECD findet wieder Haare in der Suppe

Die seit 40 Jahren andauernde Kritik der OECD-Bildungsexpert/-innen am deutschen Bildungssystem ist neuerdings unter lobenden Worten versteckt. Jetzt hat man entdeckt, dass anderswo mehr Aufstieg über Bildung stattfindet als in Deutschland. In USA studieren 83% eines Jahrgangs, in Deutschland unterdurchschnittlich ca. 40%. Auch wenn die OECD nach jahrelanger Nichtbeachtung inzwischen die duale Berufsausbildung akzeptiert, heißt ihre Losung: Studium, Studium, Studium!

Wenn in einem Land Krankenpfleger und Zahntechnikerinnen für ihren Beruf studieren müssen, zählt das in der Statistik als Aufstieg durch Bildung. Aber eben nicht in Deutschland, wo diese Berufsausbildung (noch) nicht an einer Hochschule stattfindet.

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