Protest gegen PISA

Der in New York lehrende Bildungsforscher Heinz-Dieter Meyer hat einen Offenen Brief  gegen die PISA-Tests geschrieben, der inzwischen von einigen hundert Kolleg/-innen unterschrieben wurde.

Er kritisiert die kurzfristige Schulpolitik, die auf das Aufsteigen im Ranking orientiert sei. Die Tests wären das neue Curriculum der Schulen, sie würden das Lernen normieren.  Jetzt seien auch die Schulen Afrikas und Lateinamerikas an der Reihe, auf die OECD-Normen getestet zu werden.

Meyer zweifelt die Shanghai-Resultate an, weil sie – wie nachgewiesen wurde – auf einer selektiven Beteiligung von Schülern beruhen würden. Große Teile der vom Land stammenden Schüler seien von den Tests ausgeschlossen worden. Die Schulleiter der ausgewählten Schulen hätten ihre Schüler monatelang intensiv auf die Tests vorbereiten können.

  • Das Interview auf Spiegel Online, geführt von Christian Füller
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