PISA: Was macht Singapur anders?

Die Journalistin Sarah Butrymowicz berichtet von einer Studienreise nach Singapur im Hechinger ED Blog der Columbia Universität in New York:

Das Institut für Lehrerausbildung des Stadtstaates Singapur vergibt jährlich 2.000 Plätze. Auf die bewerben sich 16.000 Schüler. Für die Ausbildung zum Lehrer werben muss die Regierung nicht. Genommen werden nur Bewerber mit besten Schulzeugnissen. In Interviews versucht man zudem herauszubekommen, ob jemand nur der guten Bezahlung wegen Lehrer wird. Schon während der Ausbildung erhalten die Lehrerstudenten ein Gehalt.

Nach der Prüfung haben sie drei Jahre eine Unterrichtsverpflichtung von 3/4 der normalen Lehrer. Sie werden von einem Mentor betreut und halten Kontakt zum Institut. Es gibt dort spezielle Kurse für Berufsanfänger.

Während der Ausbildung am Institut führen die Studenten ein E-Portfolio, in dem sie ihre pädagogische Entwicklung dokumentieren und über Erziehung, Schule und Unterricht nachdenken. Das Portfolio wird nicht benotet, aber es ist zur Prüfung vorzulegen und dient als Gesprächsgrundlage.

Lehrer stehen in Singapur in höchstem Ansehen.

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3 Gedanken zu „PISA: Was macht Singapur anders?

  1. Pingback: Und dann war da noch PISA | Basedow1764's Weblog

  2. Pingback: Singapur: Großes Interessen an unserem Gesprächskreis “Runder Tisch DGF” | rundertischdgf

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