Amazon ist gar nicht so

… hat der „Stern“ herausbekommen. In der FAZ hört man vom Amazon-Deutschland-Chef dass die Bürgermeister, Landräte, Job-Center in den strukturschwachen Gebieten, in denen die Versandzentren stehen nicht undankbar sind, dass 10.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden.  9,55 € erhielten die Festangestellten.

Was er nicht sagt: Amazon besitzt seit Jahren eine Softwarefirma, die Programme für einen weitgehend automatisierten Versand schreibt. Niemand muss dann mehr 16 km täglich in der Halle zurücklegen.

Nachtrag: In der Nachrichtensendung „rbb-Aktuell“ glaubt man, noch einmal nachtreten zu müssen. Die Redaktion hat entdeckt, dass Amazon Saisonkräfte nicht dauerhaft beschäftigt, sondern vor Weihnachten wieder entlässt. „Wann haben Sie von Ihrer Entlassung erfahren?“ fragt der empörte Reporter eine Betroffene… Bei so viel Empörung blieb dann keine Zeit für Recherche. Amazon übernimmt ca. 10 % der Saisonarbeiter für mindestens ein Jahr. Ob das die Brandenburger Agrarbetriebe mit ihren polnischen Spargelstechern auch so machen? Wär´doch eine Recherche des rbb wert.

Nachtrag Januar 2014: Die Premiumkunden in London und einigen anderen britischen Städten werden jetzt auch sonntags beliefert. Um mehr Kunden im kostenpflichtigen Premium-Abonnement zu gewinnen, wird in Groß-Britannien für Kleinstbestellungen von Büchern wieder Porto eingeführt.

via Börsenblatt des Deutschen Buchhandels
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