Zu viele bezahlte Doktorandenstellen?

Meine gelegentliche Verwunderung über ungewöhnliche Studien und überraschende Korrelationen hat anscheinend eine handfeste Ursache:

Es gibt über 50.000 bezahlte Doktorandenstellen. Die Universitäten schwimmen in einschlägigen Fördergeldern, hinzu kommen Stiftungen, die Doktoranden fördern. Da kann es schon mal eng werden bei der Themensuche.

Allerdings haben diese Vielen nur wenige Dauerstellen in den Universitäten in Aussicht.

Prof. Jörg Barberowski meint, dass man den Doktortitel als Namensbestandteil abschaffen sollte, dann würde das Interesse augenblicklich nachlassen. Dann könnte die Dissertation wie in den USA (Wo der Doktortitel schwerer zu erwerben ist) vor allem der Einstieg in eine akademische Laufbahn werden.

Siehe Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.9.13, p 31: „Doktoranden können sich vor Staatsgeld kaum retten“
Advertisements

Ein Gedanke zu „Zu viele bezahlte Doktorandenstellen?

  1. Viola

    Falls mal jemand das Anführen ihres/seines Doktors damit begründet, daß das ja Bestandteil des Namens sei und daher unbedingt mit aufgeführt werden müsse: Das gilt für Deutschland schon eine ganze Weile nicht mehr. Er ist zudem auch kein Titel, sondern ein Grad. (Siehe z.B. in der Wikipedia.)

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s