Förderprogramme zur Steigerung der Lesekompetenzen

Studien und Forschungsprojekte zur Steigerung der Lesekompetenz gibt es scheinbar wie Sand am Meer. Ich wollte schon einmal auflisten, wie viele allein vom Bundeswissenschaftsministerium initiiert und wie viele Millionen dafür ausgegeben wurden. Zurzeit läuft BISS.

Im Hinblick auf die hohe Zahl der einschlägigen Projekte und Studien bei deutschen Universitäten (z. B. Frankfurt, Köln, dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; hier eine Auswahl) müsste man meinen, um die Lesekompetenzen deutscher Schüler/-innen sei es bestens bestellt.

Eine (veraltete) Übersicht gibt eine Expertise des BMBF: „Förderung von Lesekompetenz“ aus dem Jahr 2005.

Es geht mir an dieser Stelle nicht um die noch viel zahlreicheren Studien, in denen die vorhandenen Lesekompetenzen von Kleinkindern, Berufsschülern, Großstädtern oder TV-Konsumenten gemessen oder Diagnosebögen dafür entwickelt werden.

Vielleicht sind in den einschlägigen Instituten und Sonderforschungsbereichen noch Kapazitäten frei für meine Forschungsfavoriten:

  • eine Sekundäranalyse der Strategien und Module, die zur Steigerung der Lesekompetenz entwickelt wurden
  • eine Untersuchung, inwieweit diese Modelle Eingang in die Unterrichtspraxis gefunden haben
  • eine Studie, ob diese Forschungsarbeiten zur Steigerung der deutschen PISA-Ergebnisse beigetragen haben
Dass der Beitrag der Schulbibliotheken bei Deutschlands Professor/-innen kein Thema ist, habe ich in diesem Blog schon erwähnt. Die LAG ist mit diesem Thema beim DIPF, beim BMBF und bei Leseforscherinnen abgeblitzt.
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