Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 als Thema in der Schulbibliothek?

Die moderne Schulbibliothek wird gerne als Brückenkopf der Vermittlung von Informationskompetenz in der Schule gesehen. Voilà, hier ein Vorschlag:

Die Forschung zum 17. Juni 1953 hat seit den 90er Jahren erheblich zugenommen und neue Erkenntnisse gebracht. Das Narrativ der westdeutschen Geschichtsbüchern geht aber so: Eine im Grunde klassenbewusste Arbeiterschaft hätte auf der Baustelle Stalinallee ihre Interessen an sozialpolitischen Verbesserungen artikuliert. Niemand hätte die Absicht gehabt, die Wiedervereinigung und das Ende der DDR zu fordern.

Das neue Heft von „Horch und Guck“ (1/2013) räumt damit auf. In mehr als hundert Schulbibliotheken der Sekundarstufen müsste es dank Gratisabonnement vorhanden sein.

Wie wäre es mit einem Büchertisch zum Thema „DDR“, mit einer Litfaßsäule oder einer Wandzeitung? Oder wenigstens dem Hinweis für die Geschichtslehrer/-innen, dass sie ihre Informationskompetenz optimieren können?

Siehe auch im Blog „Ampelmännchen und Todesschüsse“!
Die Bundeszentrale für politsche Bildung hat das Buch von Sascha-Ilko Kowalczuk über den 17. Juni angekauft!
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