US-Großverlage geben doch – probeweise – E-Books an Bibliotheken

MIt den E-Books hat sich die Beziehung von Verlagen und öffentlichen Bibliotheken drastisch geändert. Verlage befürchten Umsatzverluste, da E-Books nicht zerlesen werden können, nicht nachgekauft werden müssen und in Verbundsystemen überall ausgeliehen werden können.

Derzeit werden in USA eine Reihe neuer Geschäftsmodelle erprobt: Bibliotheken zahlen den dreifachen Hardcoverpreis und dürfen 26mal oder sogar 52mal ausleihen, aber schön der Reihe nach, immer nur ein Leser/eine Leserin. Getestet wird auch der E-Book-Verkauf über die Bibliothek. Da wird dann wohl der Buchhandel wohl aufschreien.

Die deutsche Lösung passt zum deutschen Zeitgeist: Der Staat soll´s richten und zu Gunsten der Bibliotheken das Urheberrecht einschränken, verlangt der dbv.

  • Ein anschauliches Gespräch (Transkript) im nichtkommerziellen US-Rundfunkprogramm NPR
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s