Die digitale Revolution frisst ihre Kinder

Der Berliner Pirat Christopher Lauer, der auch in anderen Parteien bella figura machen würde und sich einen Namen gemacht hat, über sein neuestes Kommunikationsverhalten: „(Ich) klinke mich öfter aus dem ständigen Informationsfluss aus. Ich lese zum Beispiel kaum noch Twitter… Ich bin ja immer noch über E-Mail erreichbar… Man muss die Kommunikationskanäle so eindampfen, dass es am Ende der politischen Arbeit dient.“

In: Der Spiegel,8/2013, p 27
Was macht er mit der gewonnenen Zeit? Ob er ein Buch schreibt wie seine Parteifreundinnen Marina Weisband und Julia Schramm?
Das war auch schon beruhigend: Was machen führende Politikerinnen der Partei der digitalen Zukunft? Sie schreiben als erstes ein ganz normales Buch, statt Content mit CC-Lizenz auf eine Open-Access-Plattform zu stellen.
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2 Gedanken zu „Die digitale Revolution frisst ihre Kinder

    1. Basedow1764 Autor

      Niggemeier lese ich schon länger nicht mehr. Mir gefällt aber Internet-Versteher Sascha Lobo gut. Er oszilliert zwischen Michael Graeter und Apotheken-Rundschau in seinem Bedeutsamkeit heischenden Kommentar in der FAZ v. 26.2.13, p 29.
      Kostproben: „Wenn so jemand keinen geeigneten Umgang mit Twitter findet, steht dahinter Größeres als allein der Unwillen eines Einzelnen.“ Oder: Die Überforderung träfe L. früher als andere und werde normal. Da hülfe nur der Filter im Kopf.
      Meine Oma las solche Weisheiten in ihrem Neukirchner Abreißkalender.

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