Rücktritt der Stuttgarter Kultusministerin

Über die baden-württembergische Kultusministerin  Warminski-Leitheußer hatte ich schon einmal berichtet: Sie sollte über 11.000 Lehrerstellen einsparen und fing bei den Anrechnungsstunden für die Schulbibliothek an. Keine pädagogische Arbeit am Kind werde dort verrichtet, behauptete sie.

Nun wurde die von Anfang an – auch schon als Schuldezernentin in einer Kommune – umstrittene, überforderte Ministerin vom SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag zum Rücktritt veranlasst. Ein neuer Mann soll die Schulreform erfolgreicher weiterführen (Nur noch Gymnasien und Gemeinschaftsschulen). Staatssekretärin wird eine ehemalige GEW-Vorsitzende. So will man die Lehrergewerkschaft einbinden. Frau Warminski-Leitheußer will jetzt für den Bundestag kandidieren.

Was ist los in der Politik? Warum gibt es in den Kultusministerien so oft Führungsprobleme? (In Hessen war auch gerade ein Minister- und eine Staatssekretärwechsel.) Angeblich soll Bildungspolitik Priorität haben. Warum gibt es dann keine Bestenauslese, wie sie bei jeder Stellenbesetzung im Schulwesen vorgeschrieben ist?

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