Musik und Gehirn

Wir sind ja seit kurzem alle Gehirnsachverständige. Seit der „Spreeblick“-Blogger J. Häusler Herrn Spitzer in einer durchgeknallten ZDF-Jugendsendung zum Problem erklärt hat und nicht die elektronischen Medien, seit er (in derselben Sendung) zu noch mehr Zeit für Computerspiele plädiert hat, überlassen wir das Feld nicht länger Prof. Dr. Spitzer und seinesgleichen. Ist das schon ein Symptom für digitale Demenz?

Zeit für Deeskalation. Lesen wir einmal etwas anderes: „Warum man im Auto nicht Wagner hören sollte. Musik und Gehirn“ heißt das Buch von Thomas Richter, das bei Reclam erschienen ist. Hier spielt die Musik die Hauptrolle und nicht das Gehirn. Vieles an der Wirkung von Musik auf Menschen kann die Gehirnforschung erklären, aber nicht alles. Das freut den Autor, einen Musikliebhaber, kein Neurowissenschaftler.

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