G8 oder G9?

Die neue hessische Kultusministerin will es den Schulen überlassen, ob sie G8 oder G9 anbieten. Den Weg kennt man aus der Förderstufenzeit. Oder von den Gesamtschulen, die beharrlich darum kämpften, Gymnasium zu werden und die Hauptschüler auf andere Schulen schickten. „Macht doch, was ihr wollt“ als Bildungspolitik.

Ähnlich wie bei den Kitas nimmt man empirische Studien nicht zur Kenntnis. In Sachsen-Anhalt wurden schon vor zwei Jahren Abiturienten verglichen bzw. die Befunde mit statistischen Methoden vergleichbar gemacht. Was wurde herausgefunden?

  • Die Leistungen in Mathematik seien signifikant schlechter, bei Schülern 11%, bei Schülerinnen 8%.
  • In Deutsch gäbe es dagegen keine messbaren Unterschiede.
  • Auffällig sei, dass weniger Abiturientinnen (60%) als bei G9 (67%) sich sofort an der Uni einschrieben.
  • Auch gäbe es eine höhere Zahl an Sitzenbleibern.

Der erhoffte Effekt, schneller an die Uni, würde sich nicht in dem Umfang wie erhofft einstellen.

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