Steve Jobs über Computer und Schule

1996 sagte Steve Jobs in einem Interview mit „Wired“:

I used to think that technology could help education. I’ve probably spearheaded giving away more computer equipment to schools than anybody else on the planet. But I’ve had to come to the inevitable conclusion that the problem is not one that technology can hope to solve. What’s wrong with education cannot be fixed with technology. No amount of technology will make a dent.

(„make a dent“: wirken, Einfluss haben)

Er sah die Probleme der Schule vor allem im starken Einfluss der amerikanischen Lehrergewerkschaften und der Schulbürokratie. Ihm schwebte vor, dass die Eltern Bildungsgutscheine bekämen und damit Schulen ihrer Wahl finanzierten. Davon  versprach er sich  eine Welle von neuen, innovativen Schulen.

via 9to5Mac

Man kann über die Problembeschreibung und den Lösungsvorschlag geteilter Meinung sein.  Was den Technologieeinsatz betrifft, gibt es bisher keinen Beleg, dass er Unrecht hat.

(Die deutsche Lehrergewerkschaft GEW ist sicher nicht das größte Problem. Ich war selbst lange Mitglied, habe aktiv mitgearbeitet, regelmäßig demonstriert und „gestreikt“ und immer noch große Sympathie für führende Kolleg/-innen aus meiner aktiven Zeit. Aber die hessische GEW hat u. a. mit sturen Forderungen wie „Eine Stunde weniger für alle!“ flexible Arbeitszeitmodelle wie in Dänemark verhindert.

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