Verwendung von Pressetexten soll kosten: Neues Leistungsschutzrecht

Ähnlich wie beim Vervielfältigen von Drucksachen stehen Lehrer auch zukünftig beim Verwenden von digitalen Texten mit einem Bein im Gefängnis. Schon das Zitieren, Verlinken, Zusammenfassen soll kosten. Also auch das, was ich jetzt mache: Der Link.

Zwar soll das nur für die „gewerbliche Nutzung“ gelten. Da müsste dann auch ein Journalist, der einen anderen veröffentlichtgen Journalistentext zitiert, schon an eine Verwertungsgesellschaft zahlen. Da Verwaltungen und Behörden davon nicht ausgenommen sind, bleibt unklar, inwieweit Schulen betroffen sind.

Ausgenommen bleiben nur die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die wollen die Zeitungsverleger, die diese Gesetzesänderung betreiben, nicht am erwartetetn Geldsegen teilhaben lassen.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.