Kompetenzkompetenz

Es ist ja nicht mehr allzuweit bis Fastnacht. Daher schon einmal etwas Unernstes. Ich arbeite gerade an einem Schulbibliotheks-Wiki.  Bei Wikipedia lese ich in diesem Zusammenhang nach, was unter Informationskompetenz zu verstehen ist.

Da ich über eine gewisse Kompetenz in der Schlüsselwortlesemethode verfüge, bleibe ich am Wort „Benutzerschulung“ hängen. Beeindruckt bin ich auch von den acht „benachbarten“ Kompetenzen. Wenn ich diesen Problemhorizont schon zu Beginn meines Studiums als Geschichts- und Politiklehrer gehabt hätte, nie hätte ich die Planung einer Unterrichtsstunde vollendet.

Wikipedia spendet mir aber auch Trost, (im Abschnitt Orientierungshilfe).

Wie heißt es so schön: „Der Computer hilft uns Probleme zu lösen, die wir ohne ihn nicht hätten.“ Ich gönne mir das Vergnügen, Gerd Loschütz´ Bemerkungen über Lesekompetenz noch einmal zu lesen.

Update 26.04.10:

Da dachte ich doch, ich wäre wortschöpferisch gewesen. Aber nein, „Kompetenzkompetenz“ wird Edmund Stoiber zugeschrieben. Er meinte damit die Kompetenz staatlicher Organe, Zuständigkeiten zu regeln.

Die FAZ zitiert in ihren Ausgaben vom 24. und 25. April die  Sozialwissenschaftlerin Judith Offerhaus, die die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen für die Bewerbung von Hochschulabsolventen bei Firmen untersucht hat. Sie hält die derzeitige Überbetonung dieser soft skills „für wenig zielführend“. Nichts aber spräche dagegen, wenn Studenten lernten, besser vorzutragen und zu präsentieren.

Anne Thaus,Weiche Werte, harte Fakten, FAZ/FAS, Beruf und Chance, C 4, 24./26.04.2010
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