Blooms Taxonomie fit gemacht für das Internetzeitalter

Die Taxonomie der Lernziele im kognitiven Bereich von Benjamin Bloom und Mitarbeiter/innen ist mir immer eine hilfreiche Wortliste für die Unterrichtsplanung gewesen. Sie ist, man staune, inzwischen 60 Jahre alt.

Neu entdeckt habe ich sie im Zusammenhang mit Unterricht in der Schulbibliothek. Wer will, dass Schüler/innen etwas heraussuchen, zusammenfassen, darstellen, vergleichen, entwerfen usw. braucht einen Lernort, der dies möglich macht. Das ist eher eine multimediale Schulbibliothek als ein viereckiger Klassenraum.

Ein ehemaliger Student Blooms hat die Taxonomie vor über 10 Jahren fit gemacht fürs Internetzeitalter. Er ergänzte die Kategorien (Wissen, verstehen, anwenden, Analyse, Synthese, beurteilen ) um internetspezifische Skills wie googeln, bookmarken, verlinken, podcasten u. a.).Teilweise benannte er die Stufen auch um und setzte eine drauf: Creating.

Ich habe den ersten Eindruck, dass Substanz verloren ging. Die höchste Stufe der kognitiven Lernziele, „Creating“, bestünde jetzt in der Anwendung von Web2.0-Tools: Bloggen, podcasten, remixen.

Na, ich weiß nicht recht…

Hier geht´s zu dieser digitalen Taxonomie (alternativ)!

Hilfen zum Verständnis der Taxonomie (in Englisch)


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2 Gedanken zu „Blooms Taxonomie fit gemacht für das Internetzeitalter

  1. Pingback: Lügner, Leugner und Verschwörer: Das Internet erschwert den Erwerb von Informationskompetenz | Basedow1764's Weblog

  2. Pingback: Apps für Blooms Taxonomie | Basedow1764's Weblog

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