Zur Einrichtung von Schulbibliotheken 15: Interaktive Whiteboards

Die gibt es nicht erst seit heute Morgen, aber erst jetzt setzt der Run ein. Da diese Tafeln wohl nicht in jedem Klassenzimmer finanzierbar sind und andererseits auch nicht im Computerraum für „Normallehrer“ weit weg sein sollen: Sie gehören auch und gerade in die Bibliothek. Da ist soziale Kontrolle vorhanden, die Gefahr der Beschädigung nicht so groß wie im Klassenraum. Auch weniger technikaffine Kolleginnen und Kollegen begegnen der Tafel dort.

Manche Kritiker befürchten die Rückkehr zum modernisierten Frontalunterricht. (Für einen Anhänger von Ausubel und Grell hat „Frontalunterricht“ aber nicht nur negativen Beiklang.)

Bei lehrer-online gibt es Hinweise, wie man mit den interaktiven Whiteboards schülerororientiert arbeiten kann. Bei ZUM gibt es gute technische Hinweise. Wie´s geht, zeigt ein Clip von Radio Berlin-Brandenburg. Wie man den guten alten Frontalunterricht damit optimiert hier. Auch in der Informatikzeitschrift Log-in Nr 156 und 157/158 gibt es einen zweiteiligen Bericht zum sinnvollen Einsatz. Ohne Fortbildung geht nichts!

In Groß-Britannien stehen diese Tafeln in 2/3 Drittel der Schulen.

Also, wenn es mal wieder Geld vom Förderverein gibt oder der Haushaltsplan der Schule ansteht, unbedingt die Hand heben! Zwischen 2000 und 2500 € muss man anlegen.

Und die Kreidetafel auf jeden Fall behalten!

Zwei Angebote:

i-pen unter http://www.cotec.de/1.3-Elektronische_Tafeln-de.html

und IK-1 der Fa. EIKI  http://www.eiki.de/produkte/lcd/ik1.html (s.u. G. Brées Kommentar!)

Siehe auch im Basedow1764 „Interaktive Beamer

Update 9.4.2010: Smart bietet eine zweijährige Garantie, auch gegen Vandalismusschäden! Mimio bietet eine vereinfachte Lösung, bei der das Board durch USB-Anschluss an PC oder Laptop interaktiv werden kann.

Update 8.8.2012: Smartboard wird zur Tafel

Ein Gedanke zu „Zur Einrichtung von Schulbibliotheken 15: Interaktive Whiteboards

  1. Günther Brée

    Wichtig ist in jedem Fall der unterrichtliche Verwendungszusammenhang. Das scheint mir ansatzweise zu geschehen bei der Fa. Promethean, die auch Whiteboards vertreibt und Kooperationen mit den einschlägigen Schulbuchverlagen eingegangen ist. – Ein weiters interaktives Produkt – portabel, preisgünstig und etwa postkartengroß – ist das IK-1 der Fa. EIKI, das ebenfalls über reine Whiteboard-Funktionen verfügt, aber dadurch, dass es als Zusatzgerät mit dem PC/Notebook und Beamer verbunden ist, das Schreiben auf beliebigem weißen Untergrund zulässt und die Anfälligkeit für Beschädigungen vermindert.
    Inwieweit sich die Verlage (s.o.) diesem Medium didaktisch annähern, wird sich zeigen.

    Antwort

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