Auch in Colorado “Schulbibliothek des Jahres”!

Das Erziehungsministerium des US-Bundesstaates hat 47 Schulbibliotheken ausgezeichnet. Anhand eines Kriterienkataloges wurden sie ausgewählt. Die Schulbibliothekare mussten u. a. gemeinsam mit dem Schulleiter eine Selbsteinschätzung der Leistungen der SB einreichen und eine dreiminütige Vidoepräsentation. Die Auswahlkriterien entstammen einer Richtlinie des Ministeriums zu “hochwirksamer” Schulbibliotheksarbeit. Dazu gehören z. B. der Umfang der Zusammenarbeit von Fachlehrer und Bibliothekslehrer bei der Unterrichtsplanung.

Siehe hier!

Sieger im Berliner Wettbewerb um die Schulbibliothek des Jahres

Diese Schlagzeile hatten wir uns gewünschtJetzt wurde auch in Berlin die beste Schulbibliothek gefunden. Das Team um Victor Wolter hat in einer fabelhaften Feier, die selbst preiswürdig wäre, gleich mehrere Preise übergeben. Die Veranstaltung ist das sichtbare Zeichen für die Aufbruchstimmung, die in Berlin beim Thema “Schulbibliotheken” herrscht. In mehreren Bezirken ist die Politik zugänglicher geworden. Die 30 Wettbewerbsbeiträge zeigen, wie gute Schulbibliotheken zu gutem Unterricht beitragen können.

 
 
Hier der Bericht auf der Webseite der AG Schulbibliotheken in Berlin und Brandenburg
Hier der Film mit den Titelseiten aller Beiträge

Dienstleister Schulbibliothek

Bei der Auswertung der Beiträge zu den Wettbewerben “Schulbibliothek des Jahres” in Hessen, Brandenburg und Berlin (work in progress) finde ich diesen Satz:

“Wir verstehen uns in erster Linie als Dienstleister im schulischen Alltag”

sagt Monika Planck, die Leiterin der Schulbibliothek des Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen (K-12) über ihr Team.

Den Begriff sollte man sich merken. Ich bin ihm vor Jahren schon in Groß-Britannien begegnet. Dort gab es in Colleges regelrechte profit center, die ihre Dienste mit den Fachbereichen der Schule abgerechnet haben. Das ICT-Zentrum eines großen Oberstufenzentrums hat mit Kursen für Senioren sogar “draußen” Geld verdient.

Den hessischen Kultusminister wollte die LAG einmal dazu überreden, Lehrerstunden in die Schulbibliothek zu geben, damit dort Klassen “beygebracht” wird, wie man zitiert, recherchiert und Sachbücher benutzt (Mitte der 90er Jahre!) Die in diesen Stunden frei werdenden Fachlehrer hätten nicht im Lehrerzimmer derweil Kaffee trinken sollen, sondern andere Aufgaben wahrnehmen können. Das ging dem Ministerium zu weit. Ein differenziertes Arbeitszeitmodell, das dies erleichtert hätte, wusste die Lehrergewerkschaft zu verhindern (stattdessen: “Eine Stunde weniger für alle!).

Schulrechts-Informationen für Schulleitung, Kollegium und Elternvertreter könnte auch ein Thema für den Dienstleister Schulbibliothek sein. Auch wenn es heute dafür DVDs und Datenbanken gibt und keine verstaubten Aktendeckel in den Tiefen des Lehrerzimmers mehr, hätte das seine Berechtigung. Unternehmensberater können sicher auch messen, wie nützlich es ist, wenn ein Lehrer qualifizierte Unterstützung bei der Vorbereitung seines Unterrichts bekommt und nicht jedes Mal als Einzelkämpfer Arbeitsblätter und Tests entwerfen muss, aus der Zeitung kopiert oder illegale Mitschnitte aus dem Fernsehen einsetzt. Könnte etwas von dem Geld, das Frau von der Leyen an Nachhilfefirmen geben will, nicht an die Schulbibliothek gehen, in der Ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung anbieten? (Wenn man es schon nicht schafft, das Hausaufgabenproblem durch Abschaffung derselben zu lösen.)

Dahinter steht ein Verständnis von Schulbibliothek, das in Deutschland noch nicht weit verbreitet ist. Das betrifft sogar die, die schon in Schulbibliotheken engagiert sind. z. B. Eltern, denen es vor allem darum geht, dass die Kinder gute Bücher lesen oder Bibliothekarinnen, die die Bibliothek organisieren und der Auffassung sind, jetzt müssten Pädagogen kommen und etwas daraus machen.

Zum Abschluss noch ein Zitat der Nauener Schulbibliothekarinnen Monika Planck und Britta Hahn:

Entscheidung bei der Brandenburger “Schulbibliothek des Jahres” gefallen!

In der Jury zu sitzen, ist ehren- und peinvoll. Peinvoll deswegen, weil man mit sich und den anderen darum ringt, wer den 1. Preis erhalten soll, wenn doch alle preiswürdig sind, alle sich viel Mühe mit der Präsentation gegeben haben, alle mit ihren Aktivitäten zum Unterricht und Schulleben beitragen und fast alle auch noch ganz besondere Leseförderideen oder medienpädagogische Aktionen im Programm haben.

Es gilt abzuwägen, wer besser, gar kreativer ist:

Da gibt es das Gymnasium, für das der Schulträger viel tut, das mit der Kreisbibliothek eng kooperiert, dessen Leseraum durch den Fachbereich Kunst besonders ansprechend gestaltet ist. 85% der Schüler/-innen sind Mitglied der Mediathek und der Förderverein ist stark engagiert. (Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz)

Da ist die Grundschule, in der die Bibliothek dank der Eltern besonders kindgerecht mit Bänkchen, Kissen und „Leseempore“ möbliert ist und in der von einer Arbeitsgruppe Fotos, Zeichnungen und Texte zusammengestellt und in einer raffiniert gestalteten Webseite präsentiert werden. Sie wird hoffentlich demnächst die Schulhomepage zieren. (Evangelische Grundschule Weinmeisterstraße Potsdam)

Da ist die Grundschule, in der, neben zahlreichen anderen Leseaktivitäten, der Schulleiter in der Bibliothek zur Weihnachtszeit vorliest. Das verdient besondere Anerkennung, weil die Eltern, Lehrer, Angestellten und Schüler/-innen, die sich in Schulbibliotheken engagieren, eine engagierte und nicht eine gleichgültige Schulleitung brauchen. (Maxim-Gorki-Schule Bad Saarow)

Da ist das Gymnasium, in dem ein über die Maßen engagierter Bibliotheksleiter die Seele des Ganzen ist. Er hat aber nur ein zeitlich befristetes Beschäftigungsverhältnis. (Fontanegymnasium Rangsdorf)

Soll man die Schulen preisen, die schon moderne, multimediale Lernorte eingerichtet haben, dank eines aufgeschlossenen Schulträgers, einer interessierten Elternschaft, einer unterstützenden Schulleitung? Oder soll man eher die Schulbibliotheken ermutigen, die am Anfang stehen?

Da gibt es den Privatschulcampus, in dem zwei Bibliothekarinnen sich als „Dienstleisterinnen“ für Kindergarten, Grundschule, Oberstufe und Gymnasium verstehen, für alle Angebote machen und dazu noch eine anspruchsvolle Vortragsreihe durchführen. (Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen)

Da gibt es die Stadtbibliothek, die für alle Schulen der Gemeinde maßgeschneiderte Angebote für den Unterricht entwickelt hat und mit ihrem elektronischen Katalog im Internet steht. Die sich mit einem originellen Videoclip präsentiert und eine informative Webseite hat. (Gransee, Oberhavel)

Da gibt es Schulen wie die Schule im Nibelungenviertel in Bernau und die Brüder-Grimm-Schule in Brandenburg, die stellvertretend für die stehen, die ihre Bibliotheken eng in die Schulprogramme und Lesekonzepte eingebunden haben und sie als Lernorte zum Erwerb von Sprachkompetenz nutzen.

Die Jury hat sich dafür entschieden, die Bibliothek der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Finsterwalde zur „Schulbibliothek des Jahres“ zu küren.

Die Schule ist eine Ganztagsschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen. Sie animiert ihre Schüler/-innen in der Mittagspause zum Lesen, lässt die Großen den Kleinen vorlesen, trainiert das Recherchieren in Büchern. Besuche in der Buchhandlung stehen auf dem Stundenplan.

Die Schule praktiziert Leseförderung in einem nicht ganz einfachen schulischen Umfeld. Die gelungene Präsentation entfaltet sich sprachspielerisch in einem Anagramm zum Wort Bibliothek.

Der Verlag der Märkischen Allgemeinen Zeitung wird allen Mitbewerbern eine Kassette mit Jugendbüchern zusenden. Die Preisübergabe erfolgt am 23.5. in der Schule in Anwesenheit des Brandenburger Bildungsstaatssekretärs Burkhard Jungkamp.

Der Preis wird mit Unterstützung des Bibliotheksausstatters SchulzSpeyer und der Firma LITTERA Software und Consulting finanziert. Unterstützt wurde der Wettbewerb auch von Kulturland Brandenburg e.V. und dem Brandenburgischen Literaturbüro.

Eine kleine Dokumentation zum Wettbewerb (pdf, o5 mb)

Die hessischen Schulbibliotheken des Jahres 2011

In drei Bundesländern findet 2011 der Wettbewerb um die kreativste Schulbibliothek statt: Hessen, Berlin und Brandenburg. Die Absicht ist, auf Schulbibliotheken und ihr Potential für gute Schule und besseren Unterricht aufmerksam zu machen.

Schulbibliotheksmenschen fördern nahezu täglich das Lesen. Wenn das Tivoli der prominenten Leseförderer, für die die Scheinwerfer angehen und der rote Teppich ausgerollt wird, längst wieder geschlossen ist, gehen die Aktionen in den Schulbibliotheken weiter: Antolin, Vorlesewettbewerb, Lesepatenschaften, Buchvorstellungen, Lesungen, Lesenächte, freie Lesezeit, Lesetagebücher, Leseportfolios, Recherchetraining, Hausaufgabenbetreuung.

Die Wettbewerbsbeiträge der hessischen Schulen aus den Jahren 2009 und 2011 zeigen, was alles stattfindet, wie viel Arbeit darin steckt. Sie lassen aber auch den Spaß an der Produktion der Präsentation erahnen und am Ende das Staunen darüber, was man alles zu bieten hat!

Die Botschaft des Wettbewerbs kommt an: Die Schulbibliotheken, Schulmediotheken, Informationszentren stehen jetzt auf der Schulhomepage. Der Wettbewerbsbeitrag macht die Bibliothek in der Schulgemeinde sichtbarer.

Hier eine Auswahl besonderer Akti­vitäten von hessischen Wettbewerbsschulen:

  • Lesepaten Oberstufe – Grundschule
  • Harry-Potter-Nacht
  • Das Kollegium liest vor, der Schulleiter liest vor
  • Die „Leseoase“ ist aufgeteilt in Fantasie-, Denker-, Konzentrations- und Wissensecke
  • Lesestelen auf dem Schulhof (Säulen mit Displays)
  • Lesemarathon
  • Lesefrühstück
  • Vorlesen im Krankenhaus
  • Monatsrätsel
  • Kuchen in Buchform backen
  • Internetauftritt wird von einer 6. Klasse gestaltet
  • Abitur-Regal
  • „Sofasektor“
  • Individuelle Beratung für Leser/-innen
  • 10. Schuljahr organisiert eine Autorenlesung
  • Zeitungswand
  • Intensive Kooperation mit der Stadtbücherei
  • „Schubi“ auf dem Schulhof
  • Feste tägliche Lesezeiten in den Klassen
  • Inszenierte Buchvorstellungen, Bücher-Talkshows
  • Bilinguale Lesungen (türkisch, serbisch, italienisch, englisch …)
  • Jugendliterarisches Bistro
  • „Leseband“: Vorlesen an öffentlichen Orten in der Gemeinde

Laptops und Smartboards sind nichts Besonderes mehr, WebOPACs gibt es schon in 80 hessischen Schulen und demnächst einen gemeinsamen Hessen-OPAC.) Auch die Aufgaben­beschreibung im Schulprogramm, im schulischen Lese- oder Förderkonzept wird zur Regel.

Öffentlichkeitsarbeit für Schulbibliotheken

Der Wettbewerb ist Öffentlichkeitsarbeit für Schulbibliotheken, auch innerhalb der Schule. Es geht nicht um Evaluation und Ranking. Daher wird auch kein Kriterienkatalog abgearbeitet und Einzelaspekten ein Prozentanteil zugeordnet. Es wird auch nicht nach Schulformen unterschieden, obwohl es Gründe dafür gäbe. Grundschulen entwickeln fanta­sie­volle Leseförderungsprojekte. Gymnasien realisieren anspruchsvolle Literaturprojekte. Erfreulich ist, dass die Teil­nehmer aus verschiedenen Schulformen kommen und das sogar ziemlich ausgewogen.

Beim Wettbewerb um die Schulbibliothek des Jahres sollten sich alle als Gewinner betrach­ten, auch wenn nur eine Schulbibliothek den Preis erhält. Es gewinnen alle Schul­biblio­theken, weil deutlich wird, welchen großartigen Beitrag sie zur Qualität von Schule und Unterricht leisten.

Jetzt ist die Entscheidung über die Preisträger gefallen. Es wurden zwei 1. Preise à 1000 € durch Losentscheid ermittelt.

Bei der hohen Qualität aller Einsendungen schien die Auswahl eines Preisträgers und die Ermittlung einer Rangfolge als nahezu unmöglich. Der LAG-Vorstand müsste abwägen zwischen Schulbibliotheken mit hauptamtlichen Mitarbei­terinnen und den von einer Eltern­gruppe organisierten, zwischen täglichen und gelegentlichen Öffnungszeiten, zwischen einem Bestand von 600 und von 20000 Medien, zwischen einem Gymnasium und einer Grund­schule. Die Meßlatte war, bei Beachtung unterschiedlicher Rahmenbedingungen (Schul­typ, Schulgröße, Kooperationen), was erreicht werden kann und was erreicht wurde. Besonders wichtig dabei war die Integration der Bibliothek in den Schul- und Unterrichts­betrieb. Indikatoren für diese Integration waren auch das Vorhandensein und die Auffind­barkeit der Schulbibliothek auf der Schulhomepage.

Die beiden Gewinner:

Steinwaldschule Neukirchen (IGS): Die Mediathek verfolgt ein ambitioniertes medienpädagogisches Konzept, das nicht nur die Bereitstellung von Medien umfasst, sondern auch Produktion und Präsentation. Ein wichtiges Arbeitsinstrument ist die digitale Schultasche, ein Stick, auf dem jeder Schüler Software findet, mit der er in der Mediathek und am häuslichen Computer arbeiten kann. Daneben wird die klassische Leseförderung nicht vernachlässigt: Es gibt eine Lesepause, in der aus Jugendbüchern vorgelesen wird.

Rudolf-Steiner-Schule Dietzenbach (K-12): Die Schule macht keinen Hehl aus ihren beschränkten Möglich­keiten: Lesen auf dem Flur, die Bücher lagern teilweise in Kisten und Schränken. Bald kann man in einen Anbau umziehen. Die Freude ist den engagierten Eltern anzusehen. Und dann steht ein leibhaftiger Schulleiter in dem leeren Anbau und schildert, was dort zukünftig stattfinden wird. Das alles als mutiger Videoclip.

Zur Preisübergabe lädt die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler am 5.5. ins Kultusministerium ein.

Die beiden Gewinner werden benachrichtigt. Die 12 “zweiten Preisträger” erhalten als Dankeschön fürs Mitmachen die “Fantasy-Bibliothek”  (Sekundarstufenschulen) oder die “Kinderhörbücher-Kassette” (Grundschulen) der Süddeutschen Zeitung.

Die Dokumentation des Wettbewerbs (pdf, 500kb)

Update 15.5.11: Es war eine freundliche Geste der Ministerin, selbst den Preis an die beiden Gewinnerschulen zu überreichen. Die Schulbibliotheken werden auf der Arbeitsebene des Ministeriums schon seit Jahrzehnten nicht vernachlässigt, bei aller Betonung der gesetzlichen Nichtzuständigkeit (In Stein gemeißelt ist die ja nun auch nicht gerade.) Aber dass die Ministerin einlädt, ist schon etwas Besonderes.

Basedow1764 gießt aber gleich wieder Wasser in den Wein:

Für die Ministerin ist die Schulbibliothek eine Institution der Leseförderung. Dort werden Bücher ausgeliehen und gelesen. Dass sie darüber hinaus eine Rolle als Lernort haben, als Ort der Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenz ist über Fachöffentlichkeit hinaus wenig bekannt. Daran vermochte auch die LAG Hessen, die seit einem Vierteljahrhundert Schulbibliothek als Wissenszentrum, Lernort und pädagogische Werkstatt praktiziert und propagiert, nichts zu ändern. Wenn wir im Kopf eines Ministers waren, war die Legislaturperiode vorbei und ein neuer kam.

Dabei ist gerade die Steinwald-Mediathek ein hervorragendes Beispiel für ein Medien- und Informationzentrum.

Da müssen wir, bei aller Dankbarkeit für die Veranstaltung, noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.

Hessische Schulbibliothek des Jahres 2011: Die Schätze werden gehoben

Es gab zwar weniger Einsendungen als beim ersten Mal im Jahre 2009. Alle 14 Einsender/-innen haben aber Wettbewerbsbeiträge geschickt, die es in sich haben. Wie viel Arbeit darin steckt, aber auch wie viel Spaß an der Produktion und am Schluss ist man erstaunt, was da alles in der Bibliothek stattfindet!

Die Botschaft des Wettbewerbs kommt an: Die Bibliotheken, Mediotheken, Informationszentren stehen auf der Schulhomepage! Das war vor zwei Jahren noch nicht bei allen der Fall. Sie sind für die Schulgemeinde sichtbarer geworden.

Einige werden erst einmal bloß genannt  oder sind mit Fotos vertreten. Aber der Anfang ist gemacht. Manche sind schon sehr beeindruckend. Sie enthalten die wesentlichen Informationen über Öffnungszeiten, den WebOPAC, die Medienausstattung, das Programm, die Lesetrainings- und Leseförderungsangebote, Neuerwerbungen und Veranstaltungshinweise. Aber auch Fotos und Berichte von Lesungen und anderen Veranstaltungen.

Der Wettbewerb könnte sich dahin entwickeln, dass die Bibliothekseiten oder Teile davon Gegenstand der Ausschreibung Wettbewerbs werden. Zwei Schulen haben das schon so gemacht. Bei ihnen ist der Wettbewerbsbeitrag teil der Schulbibliotheksseite auf der Schulhomepage.

Das wäre eine Idee für die anderen: Die ausnahmslos beeindruckenden Einsendungen oder Teile davon könnten zukünftig auf der Homepage davon künden, was für ein Leben in der Schulbibliothek herrscht. (Für die kombinierten Bibliotheken gilt das ohne Weiteres entsprechend. Zwei kombinierte Bibliotheken haben teilgenommen.)

Aber 2011 war die Nennung der Bibliothek auf der Homepage nur Teilnahmebedingung. Die Art und Weise ist nicht Teil der Bewertung.

Es lohnt, einmal einige Webseiten der Schulbibliotheken anzuklicken und sich anregen zu lassen.

IGS: Integrierte Gesamtschule,  KGS: Kooperative Gesamtschule, SII: Gymnasiale Oberstufe 11-13, RS: Realschule; K – 12: Kindergarten bis Abitur

Diese Miniaturfotos stammen aus den Wettbewerbsbeiträgen:

In Arbeit sind

  1. eine Aufstellung der Aktivitäten in den Wettbewerbsschulbibliotheken,
  2. und die Wahl eines Siegers.

Die Preisübergabe (2000 €) wird im Mai sein.

Der Wettbewerb wird unterstützt von “Der Bildungspate e.V.

Update: Die Entscheidung ist gefallen!