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	<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Linkspartei</title>
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	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
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		<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Linkspartei</title>
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		<title>Die DDR lebt (3)</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 07:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche im rbb-Fernsehen einen Werbespot der Postkommunisten gesehen. Ihr Mann ist &#8222;seit 35 Jahren Bürgermeister in Burg&#8220;.
Auf youtube zu sehen.
Posted in DDR Tagged: Brandenburg, DDR, DDR-Nostalgie, Linkspartei, Ostalgie, rbb      <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4693&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Diese Woche im rbb-Fernsehen einen Werbespot der Postkommunisten gesehen. Ihr Mann ist &#8222;seit 35 Jahren Bürgermeister in Burg&#8220;.</p>
<p>Auf <a title="Wahlwerbung der Linkspartei" href="http://www.youtube.com/watch?v=iHmVKEKq5fk&amp;feature=channel_page" target="_self">youtube</a> zu sehen.</p>
Posted in DDR Tagged: Brandenburg, DDR, DDR-Nostalgie, Linkspartei, Ostalgie, rbb <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4693&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die DDR lebt (2)</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/14/die-ddr-lebt-2/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/14/die-ddr-lebt-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fürsorge für Mitarbeiter des früheren Ministeriums für Staatssicherheit ist enorm. Das begann schon mit einem Befehl Mielkes inmitten der Wirren der Friedlichen Revolution, in dem er befahl, die Wende für seine Mitarbeiter/innen vorzubereiten: Kaderakten vernichten, Lebensläufe glätten, die berufliche Zukunft finanziell absichern. Das setzte sich fort: Innenminister Diestel in der Regierung de Maizière verlangte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4543&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Fürsorge für Mitarbeiter des früheren Ministeriums für Staatssicherheit ist enorm. Das begann schon mit einem Befehl Mielkes inmitten der Wirren der Friedlichen Revolution, in dem er befahl, die Wende für seine Mitarbeiter/innen vorzubereiten: Kaderakten vernichten, Lebensläufe glätten, die berufliche Zukunft finanziell absichern. Das setzte sich fort: Innenminister <a title="DDR-Innenminister Diestel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Michael_Diestel" target="_blank">Diestel</a> in der Regierung de Maizière verlangte von Joachim Gauck, ca. 100 ehemalige MfSler in seiner Behörde unterzubringen. Dem kam der nicht gänzlich, aber überwiegend nach. Marianne Birthler hat aber jetzt den Ärger.</p>
<p>Gerade ist zu lesen, dass MdB Ramelow von der Partei &#8222;Die Linke&#8220; &#8211; nicht auszuschließen, dass er in Thüringen Ministerpräsident wird &#8211; in seinem Berliner Büro eine frühere MfS-Offizierin beschäftigt. Es mag verständlich sein, dass man erst einmal für seine eigenen Leute sorgt. Aber bei dem Gedanken, dass demnächst in Erfurt jede Menge Posten in der Staatskanzlei und den Ministerien neu zu besetzen sind &#8230;</p>
<p>(Wie viele arbeitslose MfSler gibt es denn noch? Wenn man davon absieht, dass eine MfS-Offizierswitwe nicht die dreifache Rente für ihren Mann, der als MfS-Oberst das Dreifache  eines DDR-Durchschnittsgehaltes verdiente, gerichtlich durchsetzen konnte, sind die meisten gut im Staat des Klassenfeindes angekommen.)</p>
<p>Herr Ramelow setzt bei der Rechtfertigung der Resozialisierungschance für seine Stasi-Mitarbeiterin auch ein weiteres Zeichen:</p>
<p>Zur &#8222;Wende&#8220;- Strategie der Nomenklatura gehörte, dass nicht die SED als Sündenbock geopfert wurde, auch nicht die Stasi. Die wahren Übeltäter &#8211; und das ist der Leitsatz der öffentlichen DDR-Aufarbeitung geworden &#8211; waren die IMs. Bodo Ramelow handelt ganz im Sinne dieser Strategie: Er ist ob der Kritik ganz überrascht. Seine Mitarbeiterin wäre doch nie IM gewesen, beteuert er.</p>
<p>Bleiben wir in Ramelows Bundesland: In einem Dorf in Thüringen hat der Bürgermeister &#8211; Er ist seit den Achtzigern für dieselbe Partei tätig &#8211; einen Gedenkstein für <a title="Wilhelm Pick in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Pieck" target="_blank">Wilhelm Pieck</a>, den ersten DDR-Präsidenten, aufgestellt.</p>
<p>Statt der eingegangenen Adolf-Hitler-Linde hatte er schon Jahre zuvor an dieser Stelle eine Wilhelm-Pieck-Eiche gepflanzt.</p>
<p>Jetzt bin ich mal gespannt, ob der mdr die Enthüllung des Steins gefilmt hat.</p>
<p>Ich bin übrigens noch durch keine Siedlung, Stadt oder Dorf, gefahren, in dem es nicht eine &#8222;Straße des Friedens&#8220;, eine &#8222;Straße der Jugend&#8220;, der &#8222;Einheit&#8220;, der &#8222;Freundschaft&#8220; gibt,  eine &#8222;Thälmann-Str.&#8220;, eine &#8222;Maxim-Gorki-Schule&#8220;. In der Nähe von Jüterbog gibt es auch eine Leninstraße.  André Brie, der als &#8222;Reformer&#8220; gehandelte und gegen die Parteidisziplin verstoßende Alt-Linke will auch eine entdeckt haben.</p>
<p>Manchmal braucht es die Umbenennung nicht, weil eine neue Bedeutung die alte überlagert. Bei den Straßen und Plätzen der Einheit ist die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD gemeint. Die Heutigen denken zuerst an die Vereinigung von 1990, die manche hier ja gerne Zwangsvereinigung nennen. In Potsdam gibt es eine &#8222;Friedrich-Ebert-Straße&#8220;. Natürlich gedenkt man nicht des auch von Kommunisten bekämpften Reichspräsidenten, sondern seines Sohnes, einem Oberbürgermeister von Ostberlin.</p>
<p>Unverständlich sind die vielen Thomas-Müntzer-Straßen. Wer sich mit Müntzer etwas näher befasst, wird unschwer schließen, dass er, hätte er in der DDR gelebt, in Hohenschönhausen gelandet wäre. Der missachtete Luther hätte in der DDR Oberkirchenrat und MfS-Ordensträger werden können.</p>
<p>Der Ort Marxwalde, neben dem Regierungsflugplatz der SED, wurde wieder in Neuhardenberg (früher: Neu-Hardenberg) umbenannt. Die Dorfstraße heißt &#8222;Karl-Marx-Allee&#8220; und das sollte laut Gemeinderat auch so bleiben. Als die Sparkassenstiftung das Schloss der Hardenbergs mit Millionenaufwand renovierte, scheiterte sie mit dem Wunsch der Umbenennung der Straße, an der das Schloss liegt. Da man auf die Arbeitsplätze des zukünftigen Tagungs- und Veranstaltungszentrums nicht verzichten wollte, kam es zu einem Kompromiss: An der Stelle, an der das Schloss und die Schlosskirche stehen, heißt die &#8222;Karl-Marx-Allee&#8220; jetzt &#8222;Schinkelplatz&#8220;.</p>
<p>Wenn Karl Marx das noch erlebt hätte! 1851 sagte er zu Engels, von dessen Geld er viel verbrauchte: „Die kommunistische Partei ist eine Bande von Eseln, die auf uns schwört, weil sie uns für ihresgleichen hält.“</p>
<p>Die SPD Brandenburgs hat vor der hier vorherrschenden Erinnerungskultur schon kapituliert. In ihrem Regierungsprogramm 2009 &#8211; 2013 steht nichts mehr von Aufarbeitung der DDR-Geschichte.</p>
<p>Dabei sind schon kleine Schritte sinnvoll: In Potsdam soll jetzt eine Straße nach einem Potsdamer Nachkriegsbürgermeister benannt werden, der nach Moskau gebracht und dort erschossen wurde.</p>
<p>Auf die Idee einer &#8222;Straße der Friedlichen Revolution&#8220; ist in Potsdam noch niemand gekommen.</p>
<p>Bei den Infosäulen, die für das Gedenkjahr 1989 in der Stadt aufgestellt wurden, hat man gleich mitbeschlossen, dass sie anschließend wieder entfernt werden.</p>
<p>In Petzow bei Potsdam steht ein SED-Gedenkstein für einen von einem schießwütigen Gutsbesitzer 1943 erschossenen Ingenieur, der für die Amerikaner gegen die Nazis nachrichtendienstlich arbeitete und dafür kurzzeitig im KZ war. Dass seine Witwe von IMs, dem Lehrer und anderen Dorfbewohnern Petzows, denunziert wurde, weil sie die Freundschaft zu dem Amerikaner, mit dem ihr Mann während der Nazizeit kooperiert hatte, aufrecht erhielt und deswegen von der SED zu Lagerhaft in Sibirien verurteilt wurde, stand nicht da.</p>
<p>Seit diesem Jahr steht eine Tafel neben dem SED-Gedenkstein, der auf das Schicksal der Ehefrau hinweist.</p>
Posted in DDR Tagged: Bodo Ramelow, Brandenburg, DDR, DDR-Straßennamen, Linkspartei, MfS, Neu-Hardenberg, Peter-Michael Diestel, Petzow, Potsdam, SED, Thomas Müntzer <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4543&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Medienkiste DDR (6): Schön war die Zeit &#8230;?</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/20/medienkiste-ddr-6/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 11:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Grünen veranstalten seit einem Jahr eine Tagungsreihe &#8222;Schön war die Zeit &#8230;?&#8220; Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR.
Die Themen sind Schule, Jugendszene, Lesekultur, &#8222;Operationsgebiet Westberlin&#8220; u.a.

Mich wundert, dass diese Tagungsreihe in der (Medien-)öffentlichkeit so wenig beachtet wird. Denn sie gehört zum besten, was es dazu gibt, neben den Veranstaltungen der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2223&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Berliner Grünen veranstalten seit einem Jahr eine Tagungsreihe <strong>&#8222;Schön war die Zeit &#8230;?&#8220; Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR.</strong></p>
<p>Die Themen sind Schule, Jugendszene, Lesekultur, &#8222;Operationsgebiet Westberlin&#8220; u.a.</p>
<p style="text-align:center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 473px"><a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/ddr/dok/271/271411.veranstaltungsbericht_schoen_war_die_zei.html"><img title="DDR-Tagungsreihe" src="http://gruene-berlin.de/site/uploads/pics/schoen_war_die_zeit.jpg" alt="Schön war die Zeit" width="463" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Schön war die Zeit</p></div>
<p>Mich wundert, dass diese Tagungsreihe in der (Medien-)öffentlichkeit so wenig beachtet wird. Denn sie gehört zum besten, was es dazu gibt, neben den Veranstaltungen der Birthler-Behörde. Die Grünen haben einen Tagungsband angekündigt.</p>
<p>Viel hängt bei solchen Veranstaltungen vom guten Moderator ab. Das klappte nicht immer. Manchmal war auch das Publikum sachkundiger als das Podium.</p>
<p>Ein Spezifikum der Reihe ist, dass bei jeder Veranstaltung Vertreter der Linkspartei, auch aus der Zeit, als sie noch SED hieß, auf dem Podium (und im Publikum) sind. Das ermöglicht Begegnungen der besonderen Art. Davon will ich hier berichten:</p>
<p><strong>Prof. Bisky</strong> sitzt neben Frau Birthler auf dem Podium. (Biermann sitzt im Publikum. Er wollte nicht neben Bisky sitzen.) Die Frage an alle: &#8222;Welches sind ihre Erinnerungen an die DDR? Marianne Birthler: &#8222;Ich stamme aus einer Pfarrersfamilie und durfte daher nicht Abitur machen.&#8220; Sofort danach Prof. Bisky: &#8222;Die DDR hat es mir ermöglicht, Abitur zu machen und zu studieren.&#8220; Bisky entpuppt sich als in der Wolle gefärbter Kommunist. Die Zornesröte steigt in sein Gesicht, als Honecker kritisiert wird. Ebenso, als Biermann auch die Anfänge der DDR, die gerade romantisiert werden, zurecht rückt: &#8222;Die die stalinistischen Säuberungen in Moskau überlebt hatten und dann die DDR aufbauten, das waren doch die cleversten und gerissensten, die ihre Genossen denunziert hatten, um selbst zu überleben.&#8220;</p>
<p><strong>Frau Dr. Enkelmann</strong>, wieder einmal im Gespräch als mögliche Ministerpräsidentin Brandenburgs, erzählt von ihrer Doktorarbeit in einem Denglisch, als hätte sie in Berkeley oder Harvard eine Studie zur politischen Sozialisation amerikanischer Kleinstadtteenager vorgelegt. Kritsche Fragen eines jungen Sozialwissenschaftlers der FU aus dem Publikum beantwortet sie treuherzig. Nie hätte sie ihre Arbeit als Auftrag verstanden, die Jugendlichen noch besser zum Sozialismus zu erziehen.</p>
<p>Sie krönt ihre Einlassungen: Mit ihrem Staatsbürgerkundelehrer konnte man über alle Themen, wirklich über alle, offen diskutieren. Den Mitdiskutanten, die gerade von ihren Erfahrungen mit Denunziation, Erziehung zum Hass und Militarismus in der DDR-Schule berichtet haben, steht der Mund offen. Eine Punkerin erzählt von den Vopos, der Stasi, ihrer Haft (Weniger als 6 Monate, daher keine Entschädigung oder Ehrensold) und denselben Leuten nach der &#8222;Wende&#8220; in den Ämtern wie vorher. Frau Enkelmann sitzt  immer lächelnd daneben. Fehlt noch, dass sie das als Pluralismus der DDR ausgibt. (Das macht an einem anderen Abend ein anderer.)</p>
<p>Dann gab es den<strong> jungen Berliner Linksparteipolitiker</strong>, der mit Fragestellern aus dem Publikum und mit Mitdiskutanten auf dem Podium umsprang, dass man sich zu Franz-Josef-Strauß zurücksehnte (&#8222;Haben Sie überhaupt Abitur?&#8220; fragte der einmal einen kritischen Journalisten.)</p>
<p>Die Veranstaltung zum <strong>SED-Einfluss in West-Berlin</strong> hätte ich beinahe geschwänzt. Ich wollte ja vor allem mehr über die DDR erfahren. Dabei war gerade diese Veranstaltung besonders ergiebig.</p>
<p>Es ist ja nicht unbekannt, dass die SED in Westdeutschland und West-Berlin nicht ohne Einfluss gerade im studentischen Milieu war und DKP und SEW über Millionen DM verfügten. Zu hören, <span style="text-decoration:underline;">wie </span>stark dieser Einfluss an der FU und in der links-alternativen Szene war, verblüffte mich aber doch.</p>
<p>Etwa 1000 IMs gab es in West-Berlin. Aber IMs wurden gar nicht überall benötigt, weil die DDR-Sympathisantenszene groß genug war. Der Gesamtpersonalrat der FU und die Berliner ÖTV standen unter SED-Einfluss. In der FU scheiterte eine Biermann-Resolution.</p>
<p>Die Deutschlandpolitik der grünen Vorläuferbewegung Alternative Liste wurde von einem IM auf SED-Linie gebracht.  Der ging dann 1989 zur PDS.</p>
<p>Wenn undogmatische Linke mit Flugblättern unter dem Parka über den Bahnhof Friedrichstr. in den Osten reisten, standen die kommunistischen OSI-Kommilitonen auf dem Bahnsteig und zeigten der Stasi, wen sie sich ansehen sollte.</p>
<p>Da wurde ein alternatives Tageszeitungsprojekt dadurch kaputt gemacht, dass es unter SED-Einfluss geriet. <em>(Das Abo hatte ich freilich schon damals enttäuscht gekündigt, als ich den Trend bemerkte.)</em></p>
<p>Die SED hatte eine Heidenangst vor den Linksalternativen, die sich in West-Berlin tummelten. Die Friedensbewegung mit ihrem atomwaffenfreien Europa war ihr supekt. Sie hielt mit Geldkoffern und Einladungen nach Moskau dagegen. (Für den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Hessischen Landtag hat sich bis heute nichts geändert. Geld und Anweisungen erhält er auch heute wieder aus Berlin.</p>
<p>Nicht ungewöhnlich im extremistischen Spektrum war die Karriere des FU-Professors Johannes <a title="wikipedia_Agnoli" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Agnoli" target="_blank">Agnoli</a>, der von extrem rechts nach ganz links gewandert war und einer der Vordenker der 68er wurde. Auch der Frankfurter Dutschke, Krahl, war ein Wanderer zwischen den Extremen gewesen. So ganz unrecht hat Götz Aly wohl nicht, wenn er sich und seine Weggenossen von 68 heute kritisch <a title="Aly_68" href="http://www.amazon.de/Unser-Kampf-irritierter-Blick-zur%C3%BCck/dp/3100004213/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1235128721&amp;sr=8-2" target="_blank">sieht</a> und eine Traditionslinie zur Hitlerzeit zu entdecken glaubt.</p>
<p>Elmar <a title="elmar_Faber_wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Faber" target="_blank">Faber</a>, in der DDR Verleger, u.a. Chef des Aufbau-Verlages, nach der &#8222;Wende&#8220; Träger des Bundesverdienstkreuzes und  Gründer des Verlages Faber und Faber, macht den Eindruck eines Geschäftsmannes, der überall zurechtkommt. Christoph Hein, auch auf dem Podium zum Thema &#8222;Leseland DDR&#8220; (auch das eine Propagandavokabel der SED) , sagt, dass <strong>&#8222;Weglassen die einfachste Form der Lüge&#8220;</strong> sei. Er hat auch an diesem Abend recht: Faber betont, dass er bei Hans Meier und Ernst Bloch studiert und Sartre verlegt habe. Erich Loest muss darauf hinweisen, dass spätere DDR-Studenten nicht mehr in den Genuss kamen, bei Bloch und Meier studieren zu können, da diese inzwischen im Westen lehrten. Auch wäre Sartre sehr bald der Zensur zum Opfer gefallen.</p>
<p>Als die Professorin Ines Geipel von wenig bekannten Schriftstellern erzählt, die noch bis kurz vor der &#8222;Wende&#8220; für ihre Texte mit mehrjährigen Zuchthausstrafen belegt worden waren, meint Faber, man müsse die DDR-Literatur differenziert sehen, sie wäre vielfältig gewesen. Er hätte im Jahr 500 Manuskripte bekommen. Und überhaupt müsse man die DDR-Literatur in den gesamten deutschen literarischen Kontext stellen. Das ist das Stichwort für einen Frager aus dem Publikum, der mehrfach im Lauf des Abends darauf hinweist, dass in der BRD Brecht nicht gedruckt werden durfte.  Auf die Frage, was es denn an großer sozialistischer Literatur gegeben hätte, nennt der &#8222;Brecht, Brecht&#8220;-Rufer Dietmar Dath.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Die Argumentationsmuster der &#8222;DDR-Revisionisten&#8220; sind überall gleich:</span></p>
<ul>
<li><strong>Bei Euch (BRD) war es doch auch nicht anders</strong>: &#8222;Bei uns durften die Pfarrerskinder nicht studieren, bei Euch gab es Berufsverbote für fortschrittlich denkende Menschen. Eure Stasi hieß Verfassungsschutz. Bei Euch hatten die Amis das sagen, bei uns die Russen. Bei uns war Karl May und Micky Maus verboten, bei euch aber Brecht. Und an den Grenzen der EU werden auch Menschen getötet.&#8220; (Letzterer Satz ist der Kommentar eines Potsdamer linksextremistischen Stadtverordneten zu den Todesschüssen an der Mauer.)</li>
<li>Wissenschaftler, die diese Sicht bevorzugen, fordern <strong>Kontextualisierung</strong>: Man muss DDR und BRD nebeneinander stellen und als aufeinander bezogene, ähnlich agierende Akteure des Kalten Krieges sehen. Dann hat man zwei Auslaufmodelle und kann sich auf die Suche nach dem 3. Weg machen. <em>Hier wäre ein Besuch der Ausstellung im Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde zu empfehlen.</em> <em>Da ergibt sich implizit eine Gegenüberstellung der beiden &#8222;Systeme&#8220;</em>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Man darf nicht nur über die Repression reden, man muss auch den Alltag sehen</strong>. <strong>Sonst erhält man ein einseitiges Bild</strong>: &#8222;Wir hatten den besseren Sex und haben mehr gelacht.&#8220; &#8222;Die Frauen waren gleichberechtigt.&#8220; &#8222;Wer seine Arbeit getan hat, hatte auch keine Probleme.&#8220;</li>
<li>Manche Wissenschaftler sagen dazu: ein <strong>multiperspektivisches Bild</strong> der DDR herstellen. Dazu passt ein <a title="Krenz" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,608949,00.html" target="_blank">Auftritt</a> von Egon Krenz. Oder der brandenburgische Bildungsminister, der auch die &#8222;Schattenseiten&#8220; der DDR im Unterricht erwähnt sehen möchte.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wenn das nicht hilft: <strong>&#8222;Das war ja gar kein richtiger Sozialismus in der DDR</strong>. Er wurde falsch umgesetzt. Wenn ihr 89 nicht gekommen wärt und und die &#8222;kriminelle Treuhand&#8220; (Günter Grass) nicht gewesen wäre, hätten wir den demokratischen Sozialismus verwirklicht.&#8220;<em> </em>&#8222;Pseudosozialismus&#8220; sagt die &#8222;Freitag&#8220;-Mitherausgeberin Daniela Dahn zur DDR<em>. </em><em><br />
</em></li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;"><em>Dazu schreibt mir die postkommunistische Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke in <a title="jelpke" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/ulla_jelpke-650-6071-3.html#fragen">abgeordnetenwatch</a>.de am 25.11.08 erhellend, dass demokratischer Sozialismus eine Erfindung der SPD wäre, letztlich ein rosaroter Kapitalismus.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8222;Es muss demokratisch aussehen&#8220; war die Parole der aus Moskau zurückkehrenden deutschen Kommunisten. Das war ehrlicher als wenn Daniela Dahn in der Leipziger Büchernacht 2009 davon schwärmt, dass die DDR-Volkskammer demokratischer war als der Bundestag (&#8222;2% der Bevölkerung sind in Parteien, im Bundestag sind es 100%.&#8220;)<br />
</em></p>
<p>Die <a title="Basedow1764 zur Abschlussveranstaltung " href="http://wp.me/p9ZNn-1fV" target="_self">Abschlussveranstaltung </a>ist am 7.10.09.</p>
<p><strong>Update</strong>: <strong> </strong></p>
<p><strong>Erwin Sellering</strong> verhöhnt auf dem SPD-Parteitag am 26.4. in MeckPomm weiterhin die SED-Opfer und geht  (nein nicht auf den Strich &#8211; aber was ist das anderes als politische Prostitution?) auf Stimmenfang in seinem Lande. Seine Popularität ist bisher aber noch nicht  einmal bei seinen Genossen gestiegen.</p>
<p><strong>Update 12.4.09</strong></p>
<p>Herr <strong>Müntefering </strong>fordert eine neue Verfassung wegen des Unwohlseins von ex-DDR-Bürgern in der vereinigten BRD. Er hat wohl gerade mit Günter Grass gesprochen, der sich nicht einkriegen kann, dass die Treuhand die gößte kriminelle Vereinigung seit 1945 auf deutschem Boden wäre.  Lassen wir Münterferings späte Erkenntnis mal als Marketing-Gag beiseite, so stimme ich ihm in allem anderen, was Spiegel-Online verbreitet, <a title="Münte" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,618700,00.html">zu</a>.</p>
<p>Die SPD leidet unter dem Trauma der vergeigten Wahlen 1990. Damals war sie zumindest in Teilen gegen eine Vereinigung und Lafontaines frühere Liebedienereien gegenüber Honecker, dem Saarländer waren in Ostdeutschland noch nicht vergessen. Egon Bahr glaubte bei den Märzwahlen &#8222;faschistoide Züge&#8220; und &#8222;Psychoterror nach Goebbels-Manier&#8220; bei der West-CDU wahrgenommen zu haben (Kowalczuk, Endspiel, p 531f)</p>
<p><strong>Nachtrag </strong></p>
<p><strong> </strong>(Übernahme aus dem gelöschten Beitrag &#8222;Gemischte Lesetipps)<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/03/dammann-cover.jpg"><img class="size-full wp-image-120 alignleft" title="Dammann Cover" src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/03/dammann-cover.jpg?w=140&#038;h=140" alt="Dammann Cover" width="140" height="140" /></a></p>
<p><strong>Ein Land, genannt die DDR</strong>, herausgegeben von Ulrich Plenzdorf und Rüdiger Dammann.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der Bücher- und Medienkiste &#8222;Ampelmännchen und Todesschüsse&#8220; zur <a title="DDR-Bücher- und Medienkiste" href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/07/ddr-kiste-080706.pdf" target="_blank">DDR</a>-Geschichte stieß ich auf dieses Buch.  Rüdiger Dammann macht i. d. R. gute Bücher, z. B. <a title="Zerrissene Herzen" href="http://www.amazon.de/Zerrissene-Herzen-Geschichte-Juden-Deutschland/dp/3100035208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206540849&amp;sr=1-1" target="_blank">dieses</a>.</p>
<p>Auch das mir vorliegende ist liebevoll gestaltet, gut und verständlich zu lesen, was ja in der S I enorm wichtig ist. Das Buch kommt in der Aufmachung wie ein Jugendsachbuch daher, was es aber nicht ist.</p>
<p><strong>Beim Nachwort von Ulrich Plenzdorf, das ich zuerst lese, stocke ich: Als einzige wirkliche Auskunft über das Leben in der DDR könne nur die von in der DDR aufgewachsenen Menschen gelten.</strong> Besser könne man Geschichte nicht schreiben. Naja, wer sich noch nie mit den Problemen der oral history auseinandergesetzt hat, glaubt das wohl. Nichts gegen Zeitzeugen als Quelle, aber Quellenkritik muss erlaubt sein.</p>
<p>Niemand will den Menschen, die in der SED-Diktatur leben mussten, Identität und Erinnerungen nehmen. Aber da muss nicht eine Sympathieerklärung für Ulbricht dabei herauskommen.</p>
<p>Die Probe aufs Exempel liefert Daniela Dahn im Beitrag über die DDR-Wirtschaft: &#8222;Die Legende vom faulen Ossi&#8220;. Ich suche für die Bücherkiste Bücher, in denen Jugendlichen erklärt wird, warum ein Wirtschaftssystem nicht funktionieren kann, in dem die Brathähnchen in der Gaststätte billiger sind als das Huhn beim Metzger, das Brot an Schweine verfüttert wird, weil es so billig ist, die Miete fast nichts kostet, dafür aber die Häuser verfallen.</p>
<p>Für Dahn ist der &#8222;Witz der Sache&#8220; leitend: In der DDR war zum ersten Mal in Deutschland die Macht des Kapitals gebrochen. Diesem Witz wird dann die Wirklichkeit untergeordnet. Die DDR war mit NÖSPL, dem neuen System der Wirtschaftslenkung, auf dem besten Weg zum Arbeiter- und Bauern-Paradies. Ulbricht war ein Wirtschaftsreformer, der leider von den Russen und Honecker gebremst wurde. Eigentlich wären die Kombinate, in denen die DDR-Wirtschaft zusammengefasst war, hochrentabel gewesen, eigentlich war die DDR am Schluss nicht ganz bankrott, eigentlich gab es ja damals weltweit Wirtschaftssiechtum, eigentlich hatte das DDR-Statistikamt der Industrieproduktion des Landes den 15. bis 17 Platz auf der Weltrangliste zugewiesen.</p>
<p>Da kam die Wende wohl zu Unrecht?</p>
<p>Wenn Dahn die Brigaden beschreibt, ist das ein guter Einblick in den Arbeitsalltag. Die SED hatte die Brigaden keineswegs im Griff, musste sie bisweilen fürchten.</p>
<p>Aber wenn Dahn das Wirtschaftssystem erklärt, hört sich das nach einem Seminar in den Hinterzimmern der die DDR überlebt habenden &#8222;Volkssolidarität&#8220; an.</p>
<p>Es muss ja keinesfalls der entfesselte Kapitalismus als die einzig richtige Wirtschaftsform herauskommen, aber eine romantisierende Betrachtung der Zentralverwaltungswirtschaft hilft nicht weiter, außer dass sie Weichspülung der DDR bei den nachwachsenden Schülergenerationen fortsetzt. Da hatte Werner Obst schon 1983 den besseren <a title="Werner Obst über die DDR-Wirtschaft" href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3720151581/ref=sr_1_olp_1?ie=UTF8&amp;s=gateway&amp;qid=1207677113&amp;sr=8-1" target="_blank">Durchblick</a>!</p>
<p><strong> </strong>NÖSPL-Fan Daniela Dahn war übrigens die Favoritin von Dr. Gysi für die Kandidatur zur Bundespräsidentin.</p>
Posted in DDR Tagged: Daniela Dahn, DDR-Aufarbeitung, DDR-Verklärung, Elmar Faber, Gysi, Linkspartei, NöSPL, Rüdiger Dammann, Schuss Willkür, Sellering, Ulrich Plenzdorf <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2223/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2223&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Dammann Cover</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Medienkiste DDR (5)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 19:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[DDR im Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Sabrow]]></category>
		<category><![CDATA[Regine Hildebrandt]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa Luxemburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich auf meinem Altenteil in Potsdam nur noch die Landschaft und die Stadt genießen und in die hier erlebbare &#8222;Gegenwart aller Zeiten&#8220;, zumindest der Preußens, der DDR, der NSDAP, eintauchen. Das ist für mich als ehemaligen Geschichtslehrer besonders attraktiv.
Tom Cruise hat für seinen Stauffenberg-Film sechs Wochen in einer Villa  in unserer Straße [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2031&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eigentlich wollte ich auf meinem Altenteil in Potsdam nur noch die Landschaft und die Stadt genießen und in die hier erlebbare &#8222;Gegenwart aller Zeiten&#8220;, zumindest der Preußens, der DDR, der NSDAP, eintauchen. Das ist für mich als ehemaligen Geschichtslehrer besonders attraktiv.</p>
<p>Tom Cruise hat für seinen Stauffenberg-Film sechs Wochen in einer Villa  in unserer Straße gedreht. (In der Villa, in der der Sprengstoff kurzzeitig gelagert worden war. Aber das erfuhren die Filmleute erst hinterher. In dem wunderschönen Haus werden häufig Filme gedreht) Die entsprechende Sequenz im Film dauerte weniger als fünf  Minuten. Aus USA war sogar der Kioskwagen eingeflogen worden. So etwas scheint es in Babelsberg nicht zu geben.</p>
<p>Das Schulbibliotheksthema hat mich aber wieder eingeholt. Die Planung des 2. Brandenburgischen Schulbiliothekstages beginnt gerade. Und Hessens Schulbibliotheken gibt es auch noch.</p>
<p>Über die Medienkiste DDR halte ich ein wenig Kontakt zu meinen ursprünglichen Absichten. Daher unten wieder einmal Fundstücke zum Thema.</p>
<p>Ich habe den Kalender schon gefüllt mit Terminen dieses Erinnerungsjahres: Führungen, Vorträge, Ausstellungen. In Berlin geht es mächtig ab mit Mauerfall und DDR-Zusammenbruch. Potsdam und Brandenburg sind etwas zurückhaltender und achten darauf, dass die Zeit des Nationalsozialismus nicht zu kurz kommt. Die SPD im brandenburgischen Landtag hat Probleme einem Antrag, der vorschlägt, die Schulen mit einer Bücherkiste zum Thema DDR auszustatten und einen Geschichtswettbewerb auszuschreiben. Dass ein solcher Wettbewerb auf der Homepage des Unterrichtsministerium 2008 angekündigt wurde, ist vergessen.</p>
<p>Des Gründungsjubiläums der Bundesrepublik (Im Osten sagen die Nachrichtensprecher gelegentlich noch &#8222;BRD&#8220;) will eine Eventagentur des Bundeskanzleramtes mit einer Markenshow deutscher Produkte gedenken, Höhepunkt ein Autokorso.</p>
<p><strong>Noch ein Buchtipp für die Schule:</strong></p>
<p>Ein schmales Bändchen von <strong>Peggy Wolf, Fahnenflucht, Geschichten aus einem verschwundenen Land</strong>, Berlin, edition ost, 978 3 89793-147-3.</p>
<p>Peggy Wolf erzählt 11 Geschichten, die Menschen in der DDR erlebt haben. Keine Verklärung einer schönen Kindheit oder eines humanistischen Menschenexperiments. Da wird vom Schulausflug berichtet, von der ersten Liebe zu einer russischen Offizierstochter, dem Einkauf in Prag, der Fahrt an die Ostsee, von einem unerfüllten Berufswunsch. Das geschieht in einer klaren, einfachen Sprache.</p>
<p>Im Gespräch, mit Zeitzeugen oder einer sachkundigen Lehrkraft,  mit der Autorin selbst, kann das Maß der Repression, das Fehlen von Freiheit, von Chancen auf eine selbstbestimmte Lebensplanung aufgedeckt werden, das beim ersten Lesen oder Vorlesen fast übersehen wird, weil der Text so sachlich und fast unterkühlt daherkommt.</p>
<p>Die Geschichten, jeweils um die 10 Seiten lang, können schon im 4./5. Schuljahr als Gesprächsanlässe vorgelesen werden.</p>
<p><strong>Geschichtsklitterung</strong></p>
<p>Die Postkommunisten wissen, wie wichtig Geschichtspolitik ist. Die Linkspartei hat jetzt im Weimarer Nationaltheater der Einberufung der Nationalversammlung 1919 als &#8222;Geburtsstunde unserer Demokratie&#8220; gedacht.</p>
<p>Ein bemerkenswerter Lernprozess oder atemberaubende Chuzpe?</p>
<p>Die Nationalversammlung musste nach Weimar ausweichen, weil in Berlin Spartakisten einen Putsch versuchten.</p>
<p>Rosa Luxemburg hielt das Parlament für &#8222;Kretinismus&#8220;, Ernst Thälmann bekämpfte die Weimarer Republik. Nach beiden sind in jeder ostdeutschen Siedlung Straßen benannt. Ruth Fischer hielt dieses Parlament, lange vor Hitler, für eine Quasselbude.</p>
<p>Die Schulen sollen, wie jetzt wieder der Potsdamer Prof. Sabrow in der FAZ v. 4.2.09 fordert, die Alltagsgeschichte der DDR in den Vordergrund stellen. Also nicht mehr so viele Zeitzeugen, die aus der Opferperspektive erzählen. Das verzerrt ja die Wahrnehmung. Und weniger System- und Strukturgeschichte im Unterricht.</p>
<p>Am Ende glauben alle, Rosa Luxemburg wäre für die Meinungsfreiheit von Konservativen, Liberalen oder Sozialdemokraten eingetreten. Dabei hatte sie mit ihrem berühmten Satz  Lenins Unfehlbarkeitsanspruch kritisiert, mit dem er unterschiedliche Meinungen innerhalb der bolschewistischen Partei unterband.</p>
<p><strong>Die Aufgaben des Zentralkomitees</strong></p>
<p>Sibylle Bergemann, eine ehemalige Modefotografin, berichtet (FAS v. 8.2.09), dass ihre Fotos vor der Veröffentlichung in der Frauenzeitschrift &#8222;Sibylle&#8220; dem ZK vorgelegt werden mussten. Da wurde dann auch schon mal retuschiert, weil: &#8222;Die Frau im Sozialismus muss fröhlich aussehen!&#8220;</p>
<p>Kein Wunder, dass die DDR zusammenbrach, wenn sich ZK und Politbüro mit traurig aussehenden Mannequins, dem Schnitt von Jeans, den Versen von Dichtern, dem Verbot von Karl May oder der mangelhaften Versorgung mit Farbfernsehern beschäftigen musste, anstatt zu regieren.</p>
<p>Mancher Kunstschaffende trauert der DDR nach. Diktaturen nehmen Kunst sehr viel ernster als Demokratien. Das schmeichelt. Bei Willfährigkeit wird man mit einem Volvo oder einer schicken Wohnung in der Leipziger Straße in Mitte belohnt. Oder einem idyllischen Ferienhaus am Schermützelsee, das auch die Werktätigen eines volkseigenen Siemens-Werkes gerne genutzt hätten. Oder man freut sich, wenn der Zensor die Botschaft zwischen den Zeilen im Drehbuch oder Manuskript  nicht erkannte oder nicht verstand.</p>
<p><strong>Nachtrag 12.02.09</strong></p>
<p>Das Buch von <strong>Gerhard A. Ritter, Der Preis der deutschen Einheit</strong>, München: Beck 2006, ist phantastisch. Eine umfassende, für Laien nahezu erdrückende Darstellung der sozialpolitschen Seite der Einigung.</p>
<p>Wohltuend sachlich in dieser Zeit, in der das Wessi-Bashing zur Folklore gehört und Günter Grass wieder einmal Gehör findet mit seinen Auslassungen zur &#8222;kriminellen&#8220; Treuhand.</p>
<p>Ritter benennt auf wenigen Seiten die Schwächen der DDR-Wirtschaft. Er beschreibt detailliert die Übertragung der westdeutschen Sozial- und Wirtschaftsordnung auf die DDR, was im Westen zu einer Verdopplung der Staatsverschuldung führt und die alte Sozialordnung in die Knie zwingt.</p>
<p>Er nennt die sozialpolitische Absicherung der deutschen Einheit eine Meisterleistung (p. 297).</p>
<p>Unausgesprochen wird deutlich, dass beim hypothetischen Weiterleben einer selbstständigen DDR unter Führung einer gewendeten SED der Krenz, Modrow und Gysi, die das gerne so gehabt hätten, selbstredend mit den Milliarden-Subventionen westdeutscher Steuerzahler, der Zusammenbruch mit all seinen Verwerfungen ungleich drastischer geworden wäre. Der Exodus wäre noch größer geworden.</p>
<p>Welche Illusionen SED-Politiker hatten, zeigt sich daran, dass Dr. Gysi die DDR (ausgerechnet) mit einem Kredit des Jüdischen Weltbundes wieder flott machen wollte und die Wirtschaftsministerin Luft der Modrow-Regierung glaubte, dasselbe mit gerade einmal 10 Milliarden DM erreichen zu können. Allein für die Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, nicht etwa dessen Modernisierung, hielt ein SED-Papier vom August 1989 10 Mrd DM nötig.</p>
<p><strong>Seine Rezension des Buches schließt ein ehemaliger Bonner Ministerialbeamter, der bei den Einigungsverhandlungen dabei war, mit der Bemerkung, dass die &#8222;verhängnisvolle Rolle, die &#8230; Hans Modrow, Christa Luft, aber auch Regine Hildebrandt und andere durch ihre Informationspolitik&#8220; spielten, noch nicht aufgearbeitet sei.</strong></p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass ich das Buch in Potsdam per Fernleihe besorgen musste.</p>
<p>Alle Weblog-Einträge zu <a title="Suchwort DDR" href="http://basedow1764.wordpress.com/?s=DDR">DDR</a>.</p>
Posted in DDR Tagged: DDR im Unterricht, Linkspartei, Martin Sabrow, Regine Hildebrandt, Rosa Luxemburg <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2031/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2031&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wikipedia:Linkspartei-MdB sperrt Zugang</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/16/aktuelles-von-wikipedia-linkspartei-mdb-sperrt-zugang/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 09:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Heilmann]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi-Spitzel]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SED-/PDS- und Linksparteipolitiker Heilmann, der erste hauptamtliche MfS-Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, hatte seine MfS-Tätigkeit verschwiegen und nur einen &#8222;verlängerten Grundwehrdienst&#8220; angegeben. Er war in einer direkt Mielke unterstellten Personenschützertruppe tätig. Das MfS verließ er auch entgegen seiner Behauptung erst im Frühjahr 1990. Solche Sachen will er in seinem Wikipedia-Eintrag nicht lesen. Das Landgericht Lübeck [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=1359&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der SED-/PDS- und Linksparteipolitiker Heilmann, der erste hauptamtliche MfS-Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, hatte seine MfS-Tätigkeit verschwiegen und nur einen &#8222;verlängerten Grundwehrdienst&#8220; angegeben. Er war in einer direkt Mielke unterstellten Personenschützertruppe tätig. Das MfS verließ er auch entgegen seiner Behauptung erst im Frühjahr 1990. Solche Sachen will er in seinem Wikipedia-Eintrag nicht lesen. Das Landgericht Lübeck hat nunmehr den deutschen Zugang zu Wikipedia auf Heilmanns Antrag sperren lassen.</p>
<p>Hintergrund scheint mir ein Grabenkrieg bei den schleswig-holsteinischen Neokommunisten zu <a title="Linkspartei SH" href="http://www.ln-online.de/artikel/2465902/" target="_blank">sein</a>. Wikipedia ist wohl eher zufällig Opfer. Andererseits verhält sich Heilmann wie zunehmend mehr SED-Spitzel, die mit Hilfe von Gerichten und des Büros Gysi durchsetzen, dass ihr Name im Zusammenhang mit ihren Denunziationen öffentlich nicht, weder in Ausstellungen noch in wissenschaftlichen Untersuchungen, genannt werden darf.</p>
<p>Aber wenn man die Diskussion zum Heilmann-Artikel auf Wikipedia liest, kommt doch Sehnsucht nach Brockhaus und Meyer auf. (Gewiss kann man auch über deren Tendenzen lästern, aber die Artikel wurden nicht stündlich geändert.)</p>
<p><a title="Heilmann-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann" target="_blank">Hier</a> geht´s zum Heilmann-Artikel (über wikipedia.org) und <a title="Heilmann Versionsvergleich" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lutz_Heilmann&amp;diff=prev&amp;oldid=53024594" target="_blank">hier</a> zum Versionsvergleich.</p>
<p><a title="monde diplomatique zu wikipedia" href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/05/08/a0024.text.name,askNwU12B.n,0">Ein </a>Artikel von Monde Diplomatique über die Qualität von Wikipedia.</p>
<p><strong>Update 17.11.08:</strong> MdB Heilmann verzichtet auf die weitere Sperrung des deutschen Wikipedia-Zugangs.</p>
<p><strong>Update 07.05.09</strong>: Über weitere bemerkenswerte Politiker/innen der Linkspartei <a title="Linkspartei: 10% Irre laut Gysi" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,622979,00.html">berichtet</a> Spiegel online, insbesondere den Islamisten Chris Sedlmayr. Darin nicht enthalten sind die notorischen Linksextremistinnen Ulla Jelpke, MdB, und die Bundestagskandidatin-Abgeordnete Sarah Wagenknecht.</p>
<p>Mehr zu Wikipedia <a title="wikipedia und scientology" href="http://basedow1764.wordpress.com/?p=3284">hier</a> (Scientology und Wikipedia)!</p>
Posted in DDR Tagged: Linkspartei, Lutz Heilmann, Stasi-Spitzel, wikipedia <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/1359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/1359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/1359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/1359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/1359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/1359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/1359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/1359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/1359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/1359/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=1359&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Medienkiste DDR (3): Schülerwissen, Korruption und guter Sex</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/09/25/medienkiste-ddr-3-schulerwissen-korruption-ua/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 18:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Aufarbeitung DDR]]></category>
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Der Artikel „Medienkiste DDR (2)&#8220; wurde allmählich sehr lang. Das Thema ist aber keineswegs zu Ende. Daher ein weiterer Artikel.
Die Studie über das Schülerwissen über die DDR schlug hohe Wellen. Dies schlug keine hohen Wellen: Für die Finanzierung der Studie gab es eine Zusage des Berliner Senats.  Die wurde zurückgezogen. Stattdessen bezahlt der Senat [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=826&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
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<p>Der Artikel „Medienkiste DDR (2)&#8220; wurde allmählich sehr lang. Das Thema ist aber keineswegs zu Ende. Daher ein weiterer Artikel.</p>
<p>Die Studie über das <strong>Schülerwissen über die DDR</strong> schlug hohe Wellen. Dies schlug keine hohen Wellen: Für die Finanzierung der Studie gab es eine Zusage des Berliner Senats.  Die wurde zurückgezogen. <strong>Stattdessen bezahlt der Senat ein Gutachten des Prof. Borries, der darin Studie auseinander nimmt.</strong> Und in Brandenburg veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung eine Diskussion über die Qualität der Studie mit Börries und Prof. Schroeder, dem Verfasser.</p>
<p>Zur Medienkiste &#8222;Ampelmännchen und Todesschüsse&#8220; <a title="Medienkiste DDR" href="http://www.slideshare.net/basedow1764/ddr-kiste-090210-mit-zusatzmat" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Zum update vom 15.8.:</strong></p>
<p>Der Film des Satirikers <strong>Martin Sonneborn, „Heimatkunde&#8220;</strong>, über die Bewohner des ehemaligen Grenzgebietes rund um Berlin kommt Anfang Oktober in die Kinos.</p>
<p>Wieder ein Buch entdeckt<strong>: </strong></p>
<p><strong>Volker Klemm, Korruption und Amtsmissbrauch in der DDR</strong>, Stuttgart, DVA 1991, ist der Bericht über eine Kommission in der kurzen Zeit der Nachwende-DDR, die sich mit dem Thema beschäftigte.</p>
<p>Die Intrigen um diese Kommission, die Aussagen ehemaliger Angehöriger der DDR-Nomenklatura und allein der Bericht über Wandlitz lesen sich wie ein Krimi.</p>
<p>Wozu brauchte die Familie Mittag 10 Farbfernseher, die für die Oberschicht nur ein Drittel des normalen DDR-Preises kosteten? Wie hat es Margot Honecker, die nach eigenen Angaben fast nie in Wandlitz einkaufen konnte, weil der Laden schon um 17 Uhr schloss, dort über 100.000 Mark im Jahr ausgeben können? Warum bekamen die Kinder der Machthaber Tankgutscheine, um kostenlos in ganzen Land tanken zu können? Warum bekam Honecker noch 70.000 Mark im Jahr für Abschussprämien von Wild? Wieso haben die Ministerien für ihre Minister und Staatssekretäre, deren geschiedene Frauen und die Kinder Villen gebaut, in denen aber auch alles aus dem Westen importiert worden war, 20000 Mark Heizkosten übernommen und als Miete 210 Mark verlangt? Undsoweiter und so weiter&#8230;</p>
<p>Das alles habe ich 1991 schon mal gehört. Aber wenn einem das jetzt wieder begegnet&#8230;</p>
<p><em>Und draußen stellt die Linkspartei riesige Plakate auf: „Ein Potsdam für alle&#8220;. </em><em>Sie lässt Transparente vom Flugzeug ziehen, ist für die Pendlerpauschale, für freie Fahrt für freie Bürger, für Verkehrsberuhigung in den Einfallstraßen in die Stadt, für Sozialticket und kostenloses Schulessen. An Tankgutscheine für alle denkt aber noch keiner.<br />
</em></p>
<p><em>In Neuruppin, wo die aktuelle Korruption sehr auffälllig geworden ist, fragte eine Linksparteilokalpolitikerin, was die Aufregung solle, das sei anderswo auch nicht anders. Andere sagen, da seien immer noch die alten DDR-Seilschaften am Werk.</em></p>
<p><em>Peinlich für die Lokalmatadore der Partei, dass Dr. Gysi sich für die historische Schlossfassade beim Wiederaufbau des Stadtschlosses in Potsdam ausgesprochen hat. Ob er jetzt aus der Partei ausgeschlossen wird? So wie das die sächsische Linkspartei mit ungehorsamen Genossen macht.</em></p>
<p>Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte kürzlich einen satririschen Einbürgerungstest in ihrem Blatt, den ich hier verkürzt wiedergebe:</p>
<p>&#8222;<strong>Warum ist die DDR untergegangen</strong>?</p>
<p>a) wegen der subversiven Wühlarbeit der US-Imperialisten,</p>
<p>b) wegen der Oderflut,</p>
<p>c) Wieso untergegangen?&#8220;</p>
<p>Natürlich(?) ist das Buch von Volker Klemm über die Korruption in der guten, alten DDR vergriffen. Im brandenburgischen Verbundkatalog (70 Bibliotheken) wird nur ein Standort in Spremberg nachgewiesen! Die SLB Potsdam aber hat auch ein Exemplar. Im Antiquariatshandel kostet das Buch inzwischen 60€.</p>
<p>1998 erschien ein Buch von <strong>Christian von Ditfurth: Ostalgie oder linke Alternative. Meine Reise durch die PDS</strong>. Der Autor bietet das vergriffene Buch  inzwischen als <a title="Christian von Ditfurth PDS" href="http://www.cditfurth.de/pds.htm" target="_self">pdf</a> an. Auch wenn die Partei sich jetzt anderes nennt, es ist keinesfalls inaktuell.</p>
<p><strong>Update 17.10.08:</strong></p>
<p>Wenn ich mir das neue Verzeichnis der <a title="BZfpB" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">Bundeszentrale</a> für politische Bildung ansehe, habe ich den Eindruck, dass dort die Aufarbeitung der DDR abgewickelt wurde. Ganze 10 Titel: Filme der  DDR, Rock in der DDR, Theater, die Stasi, &#8222;einer der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt&#8220;, die Parteien der SBZ, etwas Systemvergleich: Zwei Staatsgründungen, das war´s im Wesentlichen. Die Bände und DVDs von Stafan Wolle sind vergriffen. Keine Nachschlagewerke über die DDR, kein Richard Schroeder, Knabe schon gar nicht. Ist das eine Wende nach der Wende?</p>
<p><strong>Update 2.11.08:</strong></p>
<p>Wer gar nicht vom Thema lassen kann: <strong>Uwe Tellkamp, Der Turm!</strong></p>
<p>Toll, dass es dieses Buch in die Charts geschafft hat!  Ich bin beruhigt, dass es einem Rezensenten ähnlich wie mir erging: Man braucht 50 Seiten, bis man sich reingelesen hat. Es könnte auch gerne etwas kürzer sein.</p>
<p>Tellkamp beschreibt kafkaeske Szenen, in denen Untertanen bei der Verwaltung vorsprechen und schikaniert werden: &#8222;Ich habe jetzt nur ihre Geige begutachtet, Bürgerin. Für eine Freigabe des Bogens müssen Sie sich wieder hinten anstellen.&#8220; Oder die alltägliche korrumpierende Tauschwirtschaft: Herztabletten gegen Christstollen, Arzneimittellieferung gegen Schreibmaschinenreparatur, ordentlicher Weihnachtsbaum gegen Nikolaus spielen vor den Kindern des Försters.</p>
<p>Eine ganz andere DDR als die, die durch die Internet-Leserkommentarspalten der Tageszeitungen, die Blogs der Ehemaligen oder Kommentare von Dr. Gysi in den Potsdamer Neuesten Nachrichten wabert.</p>
<p><strong>Nachtrag 9.11.08</strong></p>
<p>Bei <a title="ocelot.de" href="http://www.ocelot.de/catalog/Politik/Zeitgeschichte/319f1p3n10/">ocelot</a>.de &#8211; digitale Bücher &#8211; hat u.a. der Christian Links Verlag zahlreiche seiner DDR-Bücher gegen Entgelt als pdf oder mit digitalem Leserecht eingestellt. Gerade bei vergriffenen Büchern ist das sehr hilfreich.</p>
<p><strong>Update 20.11.08</strong>:</p>
<p>Für Ostalgiker bringt die Deutsche Post AG in ihrer Medaillensammlung eine <strong>Gedenkmünze zur Zwangsvereinigung von KPD und SPD</strong> heraus.</p>
<p><strong>Update 22.11.08</strong>:</p>
<p>Die Post AG hat ihre Geschmacklosigkeit erkannt und zieht die Gedenkmünze zurück. Ob sie jetzt der von der SED eingesperrten Sozialdemokraten mit einer &#8222;polierten Platte&#8220; gedenkt? Die Ostalgiker haben jetzt ein Kultobjekt.</p>
<p><strong>Update 23.11.08</strong>:</p>
<p>Die Beschäftigung mit der DDR-Aufarbeitung bringt es mit sich, dass ich verfolge, wie man im Osten mit der Vergangenheit umgeht. Dass Demokratie und Rechtsstaat verunglimpft werden, ist normal. Dass die Neokommunisten im politischen Alltagsgeschäft die DDR-Aufarbeitung kräftig behindern, kann im Lokalteil  der Zeitungen verfolgt werden.</p>
<p>Das berühmte Panzerdenkmal, das alle Interzonenreisenden vom Vorbeifahren in Dreilinden kennen, muss dringend renoviert werden. Da die Russen den Panzer 1990 abgebaut haben, stellte ein Künstler einen sowjetischen Schneepflug auf, den er rosa anmalte.</p>
<p>Im zuständigen Kleinmachnower Stadtparlament fand die Linkspartei die Renovierung höchst überflüssig und sorgte dafür, dass die Mittel gesperrt wurden.</p>
<p>Die Schauspielerin und Regisseurin <strong>Katharina Thalbach</strong> äußert sich weiterhin, diesmal in der FAZ v. 21.11., verächtlich über die Demokratie in Deutschland (&#8222;verlogen&#8220;, Tagesspiegel/PNN v. 6.8.08). Jetzt hat sie ein neues Element der DDR-Verklärung eingeführt: Man hätte öfter Sex gehabt und mehr gelacht.</p>
<p>Wenn man die Zahl der Scheidungen und Abtreibungen nimmt, könnte sogar was dran sein. Da produzierte die Deutsche Demokratische Republik nämlich höhere Zahlen als die kapitalisistisch-faschistische BRD.</p>
<p>Gewiss war die kecke Bemerkung auch provozierend gemeint. Deswegen ist eine provozierende Anmerkung ebenfalls zulässig: Die Lebenserwartung in der DDR war kürzer als in BRD. Bei Frauen betrug der Unterschied laut Statistischem Jahrbuch 24 Monate. Da musste man sich ranhalten&#8230;</p>
<p>Dass der Unterschied nach fast 20 Jahren auf vier Monate geschrumpft ist, ist den Potsdamer Neuesten Nachrichten die Schlagzeile &#8222;Wer im Ostern lebt, stirbt früher&#8220; wert.</p>
<p>Der Psychiater Hans-Joachim Maaz steuert noch eine Beobachtung bei: Im Angesicht der so beliebten FKK-Kultur in der DDR habe man sehen können, dass das realsozialistische Experiment nicht nur zu psychosomatischen Störungen geführt habe, sondern auch zu körperlichen Deformationen. (H. J. Maaz, Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR, p. 37).</p>
<p>Mutig finde ich den Generalstaatsanwalt von Brandenburg, <strong>Erardo Rautenberg</strong>. Er kritisiert nämlich die Geschichtspolitik des Landes Brandenburg am Beispiel des Gedenkstättenkonzepts für das Zuchthaus der Stadt Brandenburg. Das Land will lediglich eine Euthanasiegedenkstätte einrichten. Dass das Gefängnis eine der größten Haftanstalten der DDR war, in der auch gefoltert wurde, interessiert nicht.</p>
<p>Ein &#8211; differenzierender &#8211; Vergleich der beiden deutschen Diktaturen ist hier im Osten verpönt. Die DDR Diktatur zu nennen, gilt schon als unkorrekt.</p>
<p><strong>Update 6.12.08:</strong></p>
<p>Erfreulich ist, dass das Stadtparlament in Potsdam<strong> </strong>erneut eine Stasi-Überprüfung seiner Abgeordneten beschlossen hat.</p>
<p>Dafür wird die Außenstelle der Birthler-Behörde geschlossen.  Die einzige Außenstelle in den neuen Ländern, die geschlossen wird. Da Brandenburg auch das einzige neue Bundesland ist, das keinen Stasi-Landesbeauftragten hat, glaubt man wohl die Aufarbeitung der Diktatur für beendet erklären zu können.</p>
<p>So wird Brandenburg die Geister der Vergangenheit nicht los. Es gibt ein jüdisches Sprichwort, das besagt:  Das Geheimnis der Erlösung liegt in der Erinnerung.</p>
<p>Siehe weitere Eintragungen u. a. unter <a title="DDR 4" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/12/08/medienkiste-ddr-4-antisemitismus/" target="_blank">DDR 4</a></p>
<p><strong>Nachtrag 3.9.09</strong></p>
<p>Der frühere DDR-Sexualfachmann Segfried Schnabl sieht laut Berliner Zeitung (zit. v. Michael Jürgs in Potsdamer Neueste Nachrichten v. 3.9.09) keine wesentlichen Unterschiede im Sexualverhalten der West- und Ostdeutschen. Er hält die Ostfrauen allerdings für &#8222;Orgasmus fähiger&#8220;. Ist es das, was Frau Thalbach gemeint hat?</p>
<p>Prof. em. Borries, der die Untersuchung zum DDR-Schülerwissen lautstark und häufig kritisierte, nicht zuletzt in den Räumen der brandenburgischen Staatskanzlei &#8211; Brandenburg hatte ein ziemlich schlechtes Ergebnis -, schreibt in einem Aufsatz im Deutschland-Archiv ( &#8222;Zur Verarbeitung der DDR-[BRD]-Geschichte (Heft 4/2009, pp 665 &#8211; 676), dass sie im Kern zuträfen (p 668). Was ihn wohl am meisten stört ist, dass er schon viel früher Wissensdefizite erforscht hatte. Auf ihn hatte aber wohl keiner gehört.</p>
Posted in DDR, Unterricht Tagged: Aufarbeitung DDR, Bodo von Borries, Erardo Rautenberg, Katharina Thalbach, Korruption in der DDR, Linkspartei, Martin Sonneborn, Ostalgie, Panzerdenkmal Dreilinden, Runde Ecke, Schülerwissen DDR, SED-Gedenkmünze, Sex in der DDR, Siegfried Schnabl, Stasi, Wahlkampf in Potsdam, Wandlitz <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/826/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=826&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ENRON und die Schulleiterqualifikation</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/02/enron-und-die-schulleiterqualifikation/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA["Die Linke"]]></category>
		<category><![CDATA[accenture]]></category>
		<category><![CDATA[Artur Andersen]]></category>
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		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Schulleiterausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Sommerpause, daher schweifen die Gedanken von der Schulbibliothek ein wenig ab:
Ich lese gerade, dass Brandenburg die Schulleiter besser qualifizieren will. In Hessen habe ich davon schon einen Vorgeschmack erlebt.
Hauptredner auf einem Fortbildungstag war ein FH-Professor, der als erstes erzählte, dass er zwei Unternehmensberatungsfirmen vorstehe.
Der Schulleiter wird als Manager gesehen, der  Schulqualität zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=221&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es ist Sommerpause, daher schweifen die Gedanken von der Schulbibliothek ein wenig ab:</p>
<p>Ich lese gerade, dass Brandenburg die Schulleiter besser qualifizieren will. In Hessen habe ich davon schon einen Vorgeschmack erlebt.</p>
<p>Hauptredner auf einem Fortbildungstag war ein FH-Professor, der als erstes erzählte, dass er zwei Unternehmensberatungsfirmen vorstehe.</p>
<p>Der Schulleiter wird als Manager gesehen, der  Schulqualität zu produzieren hat, der ein Kollegium formt, der ein Schulprofil entwickelt, der ein wachsendes Budget verwaltet. Die Instrumente dafür hat er aber nicht. Er soll z. B. Personalentwicklung betreiben, darf aber nicht einstellen und entlassen.</p>
<p>Und die Schüler/innen sind die Kunden. Bildung ist das, was die Personalabteilung beim Einstellungsgespräch erwartet.</p>
<p>Ausgewählten Schulleiterinnen und Schulleitern wurden Unternehmensberater als Pate zur Seite gestellt. Eine Kollegin bekam als Paten den Regionalchef von accenture.</p>
<p><a title="accenture" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accenture" target="_blank">Accenture</a> ging aus <a title="Artur Andersen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Andersen" target="_blank">Artur Andersen</a> hervor.</p>
<p>(<strong>Update 222.07.08</strong>: Siehe dazu den Kommentar von alphager.)</p>
<p>Die Firma Andersen war Berater und Wirtschaftsprüfer von ENRON. Hoffentlich vertritt der Pate eine bessere Unternehmensethik als seine Ursprungsfirma.</p>
<p>Der Zusammenbruch von ENRON <a title="Spiegel ENRON" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,176509,00.html" target="_blank">(Spiegel</a>/<a title="Die Zeit ENRON" href="http://www.zeit.de/2002/07/Der_Totalausfall" target="_blank">Zeit</a>) schädigte amerikanische Pensionsfonds um 1,2 Mrd Dollar. 30.000 Menschen wurden bei ENRON arbeitslos. Die Bosse hatten jahrelang den Aktienkurs nach oben getrieben, obwohl nichts verdient wurde. Sie waren die Erfinder all der Finanzdienstleistungen, von denen jetzt auch wieder die Rede ist: Futures, Derivate. Sie verdienten ihre Provisionen, versteckten die Verluste in Firmen, die in der Bilanz nicht auftauchten. Jährlich wurden die Angestellten, die ihr Umsatzsoll nicht erfüllten, entlassen, für die anderen die Vorgaben erhöht. Mancher Schulrat würde gerne so mit seinen Schulleitern verfahren. Zielvereinbarungen zwischen Schulamt und Schulleiter sind ja schon Praxis.</p>
<p>Sie verursachten die kalifornischen Stromausfälle (um den Strompreis in die Höhe zu treiben) und in der Folge den Rücktritt des Gouverneurs. Nicht überra­schend, dass sie mit Bush jr. und sr. auf freundschaftlichem Fuß verkehrten.</p>
<p>Die ENRON-Bosse kassierten bis zu dreistellige Millionenbeträge.  Andersen schredderte Monate vor dem Konkurs von ENRON eine Tonne Akten, musste seine Lizenz als Wirtschaftsprüfer zurückgeben und Tausende Angestellte entlassen. Skilling, der geistige Vater des Konzerns und späterer Vorstandvorsitzender war vorher bei der Unternehmensberatung <a title="McKinsey" href="http://www.mckinsey.de/html/home/index.asp" target="_blank">McKinsey </a>tätig. Über die gibt es zwei beeindruckende Bücher: <a title="Beraten und verkauft" href="http://www.amazon.de/Beraten-verkauft-McKinsey-gro%C3%9Fe-Unternehmensberater/dp/3570009254" target="_blank">Thomas Leif</a> und J<a title="Gestatten, Elite" href="http://www.amazon.de/Gestatten-Elite-Spuren-M%C3%A4chtigen-morgen/dp/345550051X/ref=pd_sim_b_4/028-5812095-4230905" target="_blank">ulia Friedrich.</a></p>
<p>Der ENRON-Skandal gilt als das größte amerikanische Wirtschaftsverbrechen.</p>
<p>Kein Grund, die „Linke&#8220; zu wählen. Ein gezähmter Kapitalismus ist einem verlogenen Sozialismus  vorzuziehen. Der Skandal wurde mit rechtsstaatlichen Mitteln aufgearbeitet. Es gab Geldstrafen in Millionenhöhe und Gefängnis für mehrere Vorstandsmitglieder.</p>
<p>Parallelen zur PDS/SED/Linkspartei gibt es dennoch: Auch Dr. Gysi ließ 3 Mrd DM aus DDR-Zeiten verschwinden und die Stasi wurde als Büttel ausgeguckt, damit die Nomenklatura mehr oder weniger gewendet weiterleben konnte. Auch bei ENRON gab es einen bad guy, der als Hauptschuldiger „entlarvt&#8220; wurde. Und geschreddert wurde ebenfalls.</p>
<p>Artur Andersen hatte alle Bilanzen geprüft und für gut befunden. Die Bilanzierungs­abteilung von accenture sitzt übrigens auf den Bahamas. In Deutschland residiert die Firma in Kronberg im Taunus. Für die Managerkantine gibt es einen Sternekoch.</p>
<p>Im Schulfach „Politik und Wirtschaft&#8220; steht ENRON leider nicht auf dem Lehrplan. Für engagierte PoWi-Kolleg/inn/en daher einen Tipp:</p>
<p>Der Dokumentarfilm über den Skandal ist extrem sehenswert. Besonders die Szenen, in denen die Bänder zu hören sind, auf denen sich die ENRON-Stromhändler halb tot lachen, wenn sie wieder eine Kraftwerkssabschaltung hingekriegt haben, sich über Waldbrände freuen und eine Erdbeben <a title="Dokumentarfilm ENRON" href="http://www.amazon.de/Enron-Smartest-Guys-Room-OmU/dp/B00145496G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=dvd&amp;qid=1215022003&amp;sr=8-1" target="_blank">herbeisehnen</a> (OmU).</p>
<p>Eine Chronik der ENRON-Aufarbeitung wird <a title="ENRON-Chronik" href="http://www.chron.com/news/specials/enron/" target="_blank">hier </a>geführt.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/221/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/221/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/221/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/221/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/221/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=221&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Modellversuch kombinierte H/R-Schule. Was für ein Fortschritt!</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/18/zeitreise/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalismus]]></category>
		<category><![CDATA[kombinierte Haupt- und Realschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulreform Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachricht für Föderalismus-Fans:
Baden-Württemberg startet Modellversuche mit kombinierten HR-Schulen.
Ich habe in Hessen in solchen ein Berufsleben lang gearbeitet. (Manchmal stand an der Tür auch KGS, kooperative Gesamtschule.)
Update 13.9.08: Auch Berlin kommt jetzt drauf.
Alter Wein in neuen Schläuchen oder Schulreform?
Wobei es in Berlin dem Bildungssenator wohl darum geht, die Revitalisierung des DDR-Schulsystems zu verhindern, das vom restlichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=130&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Nachricht für Föderalismus-Fans:</p>
<p>Baden-Württemberg startet Modellversuche mit kombinierten HR-Schulen.</p>
<p>Ich habe in Hessen in solchen ein Berufsleben lang gearbeitet. (Manchmal stand an der Tür auch KGS, kooperative Gesamtschule.)</p>
<p><strong>Update 13.9.08</strong>: Auch Berlin kommt jetzt drauf.<br />
Alter Wein in neuen Schläuchen oder Schulreform?</p>
<p>Wobei es in Berlin dem Bildungssenator wohl darum geht, die Revitalisierung des DDR-Schulsystems zu verhindern, das vom restlichen rot-roten Senat wohlgefällig gesehen wird.</p>
<p>Ich verstehe nicht, wieso die Koalitionäre der Postkommunisten die westdeutschen Schulreformmodelle (Bielefeld, Odenwaldschule, Wiesbaden u.a. so geringschätzen. Wollen sie wirklich das Fertigmachen einzelner Schüler beim Appell, die minutiös durchgeplanten Stunden, das Auswendiglernen und den Frontalunterricht der DDR-Schule?</p>
<p>Die Wehrerziehung und die regelmäßigen Besuche der Stasi beim Schulleiter will wohl auch die Linkspartei nicht mehr. Die Wiedereinführung der Stasi wird ja bisher nur von einer Linksparteipolitikerin öffentlich befürwortet.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/130/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/130/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/130/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=130&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Medienkiste DDR (2): Noch mehr Bücher!</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/15/ddr-medienkiste-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 21:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe die Medienliste "Ampelmännchen und Todesschüsse" verändert ( Stand: 15.09.08 ). Raus sind Ulrich Plenzdorf (wegen Daniela Dahns Beitrag zur Planwirtschaft) und Jana Hensel (Die reist in den aufregenden Jahren nach der Wende in der Welt herum, erzählt das aber nur nebenbei. Wichtig ist vor allem, dass es in der Heimat keine Wertstoffsammlung mehr gibt und ihr Schulweg sich verändert hat.

Neu ist Stefan Wolle. Und wieder entdeckt habe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=132&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich habe die Medienliste &#8222;Ampelmännchen und Todesschüsse&#8220; verändert ( Stand: 15.03.09 ).</p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Tahoma;"><a title="Medienkiste DDR" href="http://www.slideshare.net/basedow1764/ddr-kiste-090210-mit-zusatzmat" target="_blank">Hier </a>kann man die Liste und eine Handreichung ansehen. Download gerne nach Rücksprache. In Hessen kann die Medienkiste an drei Schulstandorten ausgeliehen werden und 2009 ist geplant, mehrere Kisten für Schulen auszuloben.</span><span style="font-size:10pt;font-family:Tahoma;"> </span></p>
<p>Raus sind <strong>Ulrich Plenzdorf</strong> (wegen Daniela Dahns Beitrag zur Planwirtschaft) und <strong>Jana Hensel</strong> (Die reist in den aufregenden Jahren nach der &#8222;Wende&#8220; in der Welt herum, erzählt das aber nur nebenbei. Wichtig ist vor allem, dass es in der Heimat keine Wertstoffsammlung mehr gibt und ihr Schulweg sich verändert hat.</p>
<p>Neu ist <strong>Stefan Wolle</strong>. Und wieder entdeckt habe ich den Wirtschaftsprofessor Werner Obst, der 1969 &#8222;rübermachte&#8220;.</p>
<p>Es ist die Erfahrung, die man schon früher, bei anderen Bücherkisten, machen konnte: Der Buchmarkt ist flüchtig. Was vergriffen ist, ist vergriffen. Da wäre book on demand gut. Die Bibliotheken hier in Brandenburg haben die einschlägige Literatur auch nicht gerade im Übermaß. Ein ebenfalls vergriffenes, sehr gutes Buch &#8211; &#8222;Stasi auf dem Schulhof&#8220; &#8211; habe ich im Brandenburger Verbundkatalog kein einziges Mal gefunden, in Berlin einmal. Im Antiquariat wird es für 60 € gehandelt. Ich habe es sehr viel billiger auf dem Bücherflohmarkt des Zentrums für zeitgeschichtliche Forschung hier in Potsdam gefunden. Die haben es sicher nochmal im Bestand, das ist ein angesehenes Institut. Dennoch, eine sicher unabsichtliche Pointe: Der Leiter des Zentrums sagt, man solle sich sich nicht mehr so intensiv(?) mit der Stasi und den Gefängnissen beschäftigen, sondern mit dem Alltag der Menschen. (Er will allerdings dabei die alltäglichen Erscheinungsformen der Diktatur nicht unter den Tisch fallen lassen.)</p>
<p>In Potsdam sind wir ausgewogen: Die Stadt ehrt mit den Stimmen der Postkommunisten einen verstorbenen Bürgerrechtler. Im letzten Jahr dagegen wurde im Stadtpark (Heimlich, keiner will es gewesen sein!) eine Leninbüste aus der Hinterlassenschaft der Roten Armee im Volkpark neu aufgestellt. (Die russische Botschaft in Berlin hattte ihre <strong>Lenin-Büste</strong> im Vorgarten schon Mitte der 90er abmontiert.)</p>
<p>Die Auseinandersetzung um die Rezeption der SED-Diktatur ist aufregend. Die wohl allseits bekannte Untersuchung zum Kenntnisstand der Schüler sollte ursprünglich vom Berliner Senat mitfinanziert werden. Der hat dann aber abgesagt. Und anschließend ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Methodik der Studie in Grund und boden verdammt. Brandenburg hatte gar nicht erst zugesagt. Noch ein paar Details. (Der Professor war gerade zu einem Vortrag in Potsdam.) Ostberliner und Brandenburger Schüler schneiden besonders schlecht ab. NPD- und Linksparteinahe Schüler haben dasselbe positve DDR-Bild.</p>
<p>Professor Schroeder, FU, erzählte übrigens, dass die Statistik vom Umtausch der Ost-Sparbücher bei der D-Mark-Einführung nicht mehr auffindbar sei. Die besagte, dass 10% der DDR-Bürger 60% des Sparvermögens auf dem Konto hatten. Fast dasselbe Zahlenverhältnis habe ich kürzlich bei der Vermögensverteilung in Deutschland gelesen.</p>
<p><strong>Update 30.5.</strong></p>
<p>Neu entdeckt habe ich <strong>David Ensikat, Kleines Land große Mauer</strong>. Die DDR für alle, die (nicht) dabei waren. Piper,München 2007.</p>
<p><img class="alignleft" title="Ensikat, Kleines Land..." src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41riXvVl7PL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="134" height="134" /></p>
<p>Ensikat erzählt so einfach, dass es schon ein aufgeweckter Grundschüler verstehen könnte, wenn im Kinderfernsehen daraus vorgelesen würde. Also eigentlich gut geeignet für 16/17jährige, die nicht sonderlich am Thema interessiert sind. Er spricht die Schattenseiten des Regimes offen an, z. B. dass in Gefängnissen &#8222;gequält&#8220; wurde, dass Kinder wegen des fehlenden Umweltschutzes öfter krank waren, dass die DDR 1988 pleite war u.a.</p>
<p>Manches fällt aber auch der Vereinfachung zum Opfer: &#8222;Solange es die DDR gab, herrschte Frieden in Europa.&#8220; Dass die SED aus einer Zwangsvereinigung von SPD mit KPD entstanden ist, erschließt man relativ spät im Buch.</p>
<p>Die Kapitel sind nicht zu lange, die Überschriften motivieren zum Lesen, es wird auch fast alles angesprochen. Dennoch bleibt ein Unbehagen. Die vereinfachte Erzählweise, der lockere Plauderton lassen die Sache SED-Diktatur bekömmlich werden, obwohl er auch über Todesschüsse, Gefängnisse und militaristisches Schulwesen schreibt.</p>
<p>Die Vereinfachung hat ihre Tücken. Ein Argumentationsmuster, das auch in anderen Büchern vorkommt: Der Antipode des Sozialismus ist der Kapitalismus. Und zwar der, den Karl Marx beschrieben hat. Bei Ensikat heißt das: &#8222;Tatsächlich kann man ja fragen, ob man die Wirtschaft nicht besser organisieren kann als im Kapitalismus, wo jeder sich um seine Sachen kümmert und kaum jemand darauf achtet, wie alles zusammenpasst.&#8220; (S. 103) Vor dem Hintergrund &#8222;des&#8220; Kapitalismus erscheinen der real existierende Sozialismus und seine Akteure, ob gewollt oder nicht, in milderem Licht. Sie hatten die besten Absichten, die Sache ist ein wenig aus dem Ruder gelaufen.</p>
<p>&#8222;Der Nationalsozialismus ist an sich eine gute Sache, nur das mit den Juden hätte man nicht machen sollen&#8220;, pflegte einer meiner Vorfahren zu sagen.</p>
<p>Ich suche nach einem Buch, das so viel Verständnis für die kapitalistische Welt und ihre Fehlentwicklungen aufbringt, wie einige Bücher für die DDR. Nach mancher Lektüre habe ich das Gefühl, ich dürfte den Ulbrichts, Honeckers, Mielkes nicht böse sein, sie haben es letztlich gut gemeint. Ich suche nach einem Buch, das erklärt, was im &#8222;kapitalistischen System&#8220; möglich ist oder sein kann: Umweltschutz, Sozialpolitik, (Gegen-)öffentlichkeit, Freiheitsrechte, Kartellämter, EU statt RGW. Das mag alles nicht optimal laufen. Aber eine Chance müsste &#8222;der&#8220; Kapitalismus doch auch mal bekommen. Und nicht nur die Diktatur der Arbeiterklasse.</p>
<p><strong>Update 4.6.08</strong></p>
<p class="MsoEndnoteText">&#8222;Betroffenen-Literatur&#8220; nennt eine Historikerin Bücher von Opfern der SED-Diktatur. Diese ergäben kein treffendes Gesamtbild der Diktatur.</p>
<p class="MsoEndnoteText">Man stelle sich vor: &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220; = Betroffenen-Literatur? Das gäbe einen Aufschrei. Vom Holocaust reden wir gar nicht erst? (Mary Fulbrook, Verarbeitung und Reflexion der geteilten Vergangenheit seit 1989, in:<span> </span><strong>Christoph Kleßmann u. a. (Hrsg.), Deutsche Vergangenheiten – eine gemeinsame Herausfor­de­rung</strong>, Berlin, 1999, pp. 286 -298)</p>
<p class="MsoEndnoteText">
<p class="MsoEndnoteText">
<p class="MsoEndnoteText"><strong>Update 15.7.08</strong></p>
<p class="MsoEndnoteText"><strong>Christian von Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus</strong>, Köln, 2. Aufl. 2007 (1999):</p>
<p><img class="alignleft" title="Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KGT8YYVVL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="131" height="131" /></p>
<p class="MsoEndnoteText">Was wäre, wenn &#8230;</p>
<p class="MsoEndnoteText">1989 die DDR Westdeutschland übernommen hätte?</p>
<p class="MsoEndnoteText">Richtig, die Versorgung der werktätigen Bevölkerung mit Konsumgütern wäre ein Problem geworden. Aber nicht nur das. Verblüffend schlüssig erfindet Ditfurth eine ganz andere Wende. Nicht alle westdeutschen Politiker treffen sich im Exil in Zürich.</p>
<p><strong>Update 7.8.08: </strong></p>
<p>Ein Potsdamer Lehrer möchte der Landeszentrale für politische Bildung die Weitergabe des Buches <strong>&#8222;Die russische Revolution 1917 -1921 von Jörg Barberowski </strong>u.a. verbieten. Da drin steht nämlich, dass die Oktoberrevolution nichts anderes als der Putsch einer kleinen, gewaltbereiten linksextremistischen Sekte war.</p>
<p>Wer mit dem Mythos der glorreichen sozialistischen Oktoberrevolution aufgewachsen ist, hat da seine Probleme.</p>
<p>Wer sich fragt, warum Potsdamer Schüler die DDR für ein Land halten, in dem Milch und Honig floßen, findet bei diesem Lehrer eine Antwort.</p>
<p><strong>Update 15.8.08</strong></p>
<p>Ein Schnellkurs zu Kapitalismus und Kommunismus <a title="Martin Sonneborns Heimatkunde in Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,467054,00.html">hier</a>.</p>
<p><strong>Update 20.8.08</strong></p>
<p><strong>Michail Ryklin, Kommunismus als Religion. Die Intellektuellen und die Oktoberrevolution</strong>, Frankfurt/Main und Leipzig 2008,</p>
<p><img class="alignleft" title="Ryklin, Kommunismus als Religion" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lzAcPB9hL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="161" height="161" /></p>
<p>ist eine hervorragende Darstellung des Sowjetkommunismus unter Lenin und Stalin (Mit einem Nachwort zu Russland unter Putin).</p>
<p>Ich werde dem philosophisch und theologisch argumentierenden Philosophieprofessor Ryklin nicht gerecht, wenn ich jetzt nur auf die erstaunlichen äußeren Parallelen verweise: Kult, Dogmatik, Unfehlbarkeitsanspruch, Erlösungs- und Paradiesvorstellungen, Inquisition, Vernichtung der Un- oder Andersgläubigen.</p>
<p>Ryklin setzt sich mit den &#8222;Rückkehrerberichten&#8220; der begeistert aus Europa anreisenden Intellektuellen in das neue Mekka Moskau auseinander: Ignazio Silone, Bertrand Russell, Lion Feuchtwanger, Arthur Koestler, André Gide.</p>
<p>Sie alle kehrten ernüchtert, erschrocken, entsetzt zurück, angesichts des Scheiterns des kommunistischen Experiments.</p>
<p>Sie bagatellisieren (Brecht: &#8222;Schönheitsfehler&#8220;) den Terror, nehmen ihn schlicht nicht zur Kenntnis, werden als Abtrünnige diffamiert, versuchen, die Heilsversprechen von der sozialen Gleichheit und dem neuen Menschen trotz der bolschewistischen Deformation zu bewahren.</p>
<p>Selbst Stalins Schauprozesse sieht Ryklin als Inkarnation der bolschewistischen Glaubenslehre. Die Todesurteile gegen angebliche Verräter, die Lenins Weggefährten (und ihre Frauen und Kinder) haben nicht die geringste juriatische Qualität, sie werden in einer Inszenierung gefällt, an der die abtrünnigen Gläubigen mitwirken, z. T. die Drehbücher schreiben (Radek) und so noch ihren eigenen Tod als Opfer für die geliebte Partei verstehen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die beliebte Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach, die eine christliche Jugend erlebte, das Buch einmal in die Hand bekommt. Sie nämlich ist &#8222;froh, bei dem Experiment DDR dabei gewesen zu sein&#8220; (Potsdamer Neueste Nachrichten v. 6.8.08).</p>
<p>Dabei wurden sie und ihr Mann Thomas Brasch (Von seinem Vater, einem DDR-Minister denunziert) von der SED ziemlich drangsaliert.</p>
<p>Aber Gläubige sind rationalen Argumenten nicht zugänglich. Karl Radek wurde mit einem seligen Lächeln auf den Lippen nach Sibirien geschickt. Dort wurde er von seinen Mithäftlingen erschlagen. Seine Frau und seine Tochter wurden, entgegen einer Zusicherung Stalins, erschossen.</p>
<p><em>Das Buch habe ich mir per Fernleihe aus Schwerin holten müssen!</em></p>
<p><strong>Nachtrag 25.8.08</strong></p>
<p class="bodytext">Der rot-rote Berliner Senat hat ein Stiftungsgesetz beschließen lassen. In der Stiftung sollen die Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße und die „Erinnerungsstätte“ <strong>Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde</strong> zusammengeführt und die Arbeit der Träger beider Gedenkstätten rechtlich besser gestellt werden.</p>
<p class="bodytext">Der erste Satz des Gesetzes lautet: „Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der DDR <strong>sowie Übersiedlungen in die DDR</strong> als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung &#8230; zu dokumentieren.“ (Ich finde leider keinen News-Link, außer zu einem NPD-Blättchen!)</p>
<p class="bodytext">Die Aufwertung der West-Ost-Migration (wie es die Wissenschaftler sachlich nennen), ist wieder ein bemerkenswerter Schritt zur Verklärung der SED-Diktatur.</p>
<p class="bodytext">Da bleibt nur zu hoffen, dass die nunmehr aufgewertete Einwanderung in die DDR korrekt dargestellt wird.</p>
<p class="bodytext">An sich wäre das Thema zu vernachlässigen. Die Zahlen (Westangaben: 470.000, SED-Angaben: 670.000) sind unzuverlässig, da im Westen die Meldeplicht nicht immer befolgt wurde, im Osten auch vorübergehende und mehrmalige Besuche dazugezählt wurden!!)</p>
<p class="bodytext">Bei den &#8222;DDR-Einwanderern&#8220; handelt es sich in der Mehrzahl der Fälle um jüngere DDR-Flüchtlinge, die aus Westdeutschland wieder zu ihren Familien und in ihre Heimat zurückkehrten. Von diesen &#8222;Einwanderern&#8220; hat bis 1961 die Hälfte die DDR erneut verlassen.</p>
<p>Vielleicht machen die Museumspädagogen eine Rechenaufgabe daraus: Wenn die &#8222;DDR-Immigranten&#8220; überwiegend Rückkehrer sind, steckt ihre Zahl ja auch schon in der Zahl der &#8222;Ost-West-Migranten&#8220; (3,3 Millionen). Wenn sie dann ein zweites Mal &#8222;rübermachten&#8220; (nach Westdeutschand natürlich), sind sie wiederum als DDR-Flüchtlinge gezählt worden. Wer errät die Wanderungsbilanz?</p>
<p>Für fortgeschrittene Rechner: Von den Flüchtlingen aus Gebieten jenseits der Oder blieben 3 Millionen in der DDR. Sie wurden in der SBZ/DDR Umsiedler genannt, um das Wort Vertriebene zu vermeiden. Die Wanderungsbilanz wäre dann 300.000 Westwanderer in 50 Jahren. Nicht zu vergessen: 600 Menschen wurden vom MfS aus Westdeutschland entführt.</p>
<p>Auf die Dokumentation in Marienfelde bin ich sehr gespannt.</p>
<p>Dr. Gysi wird demnächst behaupten können, dass die Zahl der DDR-Flüchtlinge maßlos überhöht ist. Parteivorsitzende Lafonataine arbeitet auf einer anderen Baustelle: Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED 1946 sei vor allem ein Anliegen der SPD gewesen.</p>
<p><strong>Nachtrag 4.9.08</strong></p>
<p>Die &#8222;Bewältigung&#8220; der DDR schreitet voran: Die Minister der letzten DDR-Regierung Ulrich de Maizière erhalten eine <strong><a title="Pension für letzte DDR-Regierung" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/DDR-Kabinett-Pensionen;art122,1876733">Ehrenpension</a></strong>. Bei allem Respekt vor diesem einzigen nichtkommunistischen DDR-Kabinett, ein Bundesverdienstkreuz hätte gereicht.</p>
<p>Gleichbehandlung ist gewahrt: Sie müssen mindestens 6 Monate Minister gewesen. Auch Opfer der SED-Diktatur erhalten ab 6 Monaten Haftzeit eine Entschädigung. Wer &#8222;nur&#8220; 5 Monate in Bautzen gesessen hat, geht leer aus.</p>
<p><strong>Nachtrag 17.9.08</strong></p>
<p>Die Beschäftigung mit der DDR-Geschichte wäre ein eigenes Blog wert.</p>
<p>In Potsdam soll eine Straße nach dem ersten (CDU-) Nachkriegsbürgermeister Köhler benannt werden. Er wurde in Moskau erschossen.</p>
<p>Eine Linksparteiabgeordnete enthält sich.</p>
<p>In Petzow bei Werder steht ein Gedenkstein für einen von den Nazis ermordeten Antifaschisten, den Ingenieur <strong>Mehlhemmer</strong>.</p>
<p>Ich gehe der Sache nach und stoße auf einen exemplarischen <a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/09/ein-gedenkstein.doc">Fall </a>von SED- und Nachwende-Geschichtspolitik: Die SED gedenkt des Mannes und lässt die Ehefrau nach Sibirien in den GULag bringen. An ihr Leid erinnert bis heute kein Gedenkstein.</p>
<p><strong>Nachtrag 6.12.08</strong></p>
<p><strong>Der Frau Mehlhemmer wird jetzt doch gedacht.</strong> Nachdem die &#8222;Potsdamer Neuesten Nachrichten&#8220; kein Interesse an meiner Recherche hatte, hat die &#8222;Märkische Allgemeine&#8220; das Thema aufgegriffen.</p>
<p>Die Stadtverwaltung Werder wird aktiv!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/img_1516.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4140 aligncenter" title="Gedenktafel Ehepaar Mehlhemmer" src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/img_1516.jpg?w=197&#038;h=141" alt="Gedenktafel Ehepaar Mehlhemmer" width="197" height="141" /></a></p>
<p>Nachtrag im Nachtrag: Die Gedenktafel steht!</p>
<p><strong>Nachtrag 2.2.09</strong></p>
<p>Eine  persönliche Bemerkung sei mir erlaubt:</p>
<p>Ich  erlebe hier in Potsdam hautnah, wie die DDR weichgespült wird, wie kuschelig,  umweltfreundlich und sozial sie dargestellt wird.</p>
<p>Vorneweg marschiert dabei die Linkspartei mit ihren  Verbänden, Verlagen, Stiftungen und  Zeitungen und, soweit sie regiert, mit  politisch-administrativen Mitteln.</p>
<p>Ich  sehe aber auch hier die zahlreichen Initiativen, Gruppen, Vereine und  Einzelpersonen, die, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die wachsende  Ablehnung von parlamentarischer Demokratie und die Verklärung der SED-Diktatur  zu stoppen versuchen. Besonders erwähnenwert in Potsdam: Die Malteser mit einer ganzen Palette an &#8222;Forschungs&#8220;-AGs zur DDR-Geschichte für Kinder und <a title="malteser_potsdam" href="http://www.treffpunktfreizeit.de/" target="_blank">Jugendliche</a>.</p>
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