ING-Diba spendet je1.000€ an Vereine

Tausend Vereine erhalten von der Bank ING-Diba je 1.000 €, vorausgesetzt, sie gehören zu den tausend, die die meisten Stimmen erhalten.

Die Berlin-Brandenburger Schulbibliotheks-AG (AGSBB) gehört schon zu den oberen Tausend. Die hessische LAG liegt noch darunter.

Bitte stimmen Sie mit ab. Gefragt wird nur nach der Handynummer! 1.000 € sind für kleine, gemeinnützige Vereine eine große Sache.

Wenn alle Mitglieder abstimmen und Freunde und Verwandte dafür gewinnen, könnten wir es schaffen. Drei Stimmen pro Person gibt es. Die Abstimmung läuft bis 3. Juni 2014.

Bitte Abstimmcode anfordern!

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Die Saat geht auf!

Schulbibliothekstage gibt es inzwischen zuhauf. Die hessische Initiative von 1987 wirkte motivierend. Nun geht es beim Schulbibliothekspreis los. Hessen ging voran, dann nahm ich die Idee nach Berlin und Brandenburg mit – dort wurde von Victor Wolter und seinen Mitstreitern eine richtig große, bunte Veranstaltung daraus gemacht, was wiederum nach Hessen zurückwirkte. Jetzt gibt es einen thüringischen Schulbibliothekspreis. Der wird, was viel besser ist, vom Bildungsministerium aus Steuermitteln dotiert und nicht aus Vereinsmitgliedsbeiträgen und von Sponsoren. (In Hessen beteiligt sich aber das Kultusministerium bei der Finanzierung des Preises von Anfang an!)

Die erste flächendeckende Ausstattung mit einer Schulbibliothekssoftware gelang uns m. W. zuerst 1992 in Hessen. Auch da gibt es inzwischen mehrere Bundesländer mit ähnlichen Lösungen. Nun will der Bibliotheksverband sogar eine verbandsinterne Schulbibliotheksarbeitsgruppe schaffen.

Allmählich können wir Hessen uns zufrieden zurücklehnen. Wir haben nicht die Welt gerettet, wie es in einem Schlager heißt, aber unser Scherflein zu einer deutschen Schulbibliotheksentwicklung beigetragen. Johann Bernhard Basedow dürfte sich freuen, falls er uns zuschaut. Wenn nach biblischen Maßstäben tausend Jahre wie ein Tag vergehen, sind seit seiner Forderung nach Bibliotheken in Schulen von 1764 erst sechs Stunden vergangen.

Was will die LAG? Neues Grundsatzpapier

LAG_logo1989 hatte die LAG “Empfehlungen zum Aufbau eines leistungfähigen Schulbibliothekswesens in Hessen” angeregt. Sie wurden in einer vom Kultusministerium einberufenen Kommission erarbeitet. 1999 wurde die LAG-Resolution – “Schulbibliotheken für morgen” – verabschiedet. Jetzt hat der Vorstand ein neues Positionspapier erarbeitet.

Es gliedert sich in zwei Teile:

  • Was will die LAG?“. Es enthält die Kernpunkte für ein Schulbibliothekswesen, das seinen Namen verdiente.
  • Ergänzend dazu gibt es den Entwurf  für einen “Strukturplan“. Er stellt kurz- und mittelfristige Maß­nahmen zur Weiterentwicklung von Schulbibliotheken zu Lernorten zusammen.

Der Vorstand wird beides demnächst der Mitgliederversammlung zur Beratung und Beschlussfassung übergeben.

Was will die LAG? Weiterlesen

Weihnachtsgrüße des LAG-Vorsitzenden Günther Brée

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

bevor sich das Jahr zu Ende neigt und die wohlverdienten Ferien vor der Tür stehen, möchte ich es nicht versäumen, Ihnen und Ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern“ in der Schulbibliothek für Ihre Mitgliedschaft in der LAG auch in diesem Jahr zu danken und Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen.

Hoffen wir, dass im Kontext von Nachmittagsbetreuung, Ganztagsschule, Projekt- und Präsentationsprüfungen, Bildungsstandards und kompetenzorientiertem Unterricht die Position der Schulbibliothek gestärkt und sie fest im Schulcurriculum verankert wird als das, was sie ist und sein soll ein Lernort und das kulturelle Zentrum der Schule.

 Mit meinen Wünschen für das kommende Jahr möchte ich Sie als Mitglieder der LAG gerne nochmals auffordern: Arbeiten Sie bitte weiterhin aktiv daran mit, das hessische Schulbiblio­thekswesen weiterzuentwickeln und nehmen Sie teil an der Kommunikation mittels Mitglieder­versammlung, Internet, Newsletter und Blog oder persönlich über Telefon und Mail an mich. Über 25 Jahre LAG und der 22. (!) Hessische Schulbibliothekstag, der 2015 vor der Türe“ steht, sind Aus­druck intensiver, aber auch mühsamer Arbeit für die Schulbibliotheken in Hessen. Deshalb wäre es schön, wenn Sie sich an der Vorbereitung des Schulbibliothekstages über die interaktive Seite unserer Homepage beteiligen würden.

 Schauen Sie öfters mal auf unsere Homepage; sie erstrahlt in neuem Design und erleichtert das Auffinden spezieller Themen. Hier finden Sie von aktuellen Informationen über den neuesten Weihnachtswunschzettel bis hin zum einfachen Eintrag in den Newsletter viel Interessantes und Brauchbares für den Schulbi­bliotheksalltag“.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören. Ihnen und Ihren Familien alles Gute, Erfolg und Gesundheit für 2014 und

herzliche Grüße

Ihr

Günther Brée

 

Der Ehrenvorsitzende Günter Schlamp schließt sich diesem Weihnachtsgruß an.

 

 

 

 

 

Mit der Forderung nach Schulbibliotheken rennt man offene Türen ein. Oder?

Zwar konnte ich gerade eine überraschend positive Jahresbilanz für die LAG zusammenstellen, gleichwohl sind mir die Schattenseiten der Lobbyarbeit für Schulbibliotheken nicht unbekannt.

Ich komme dabei auf vier Aspekte:

1.     Für Lehrer, Schulaufsicht, Schulverwaltung und Bildungspolitik ist Schulbibliothek (SB) kein genuin schulisches Thema. Noch nicht einmal dann, wenn es um Lesen, Leseförderung oder Literatur, schon gar nicht, wenn es um IT und Medienpädagogik geht. Zu tief sitzt die Gewohnheit, dass Schulbibliothek nicht in schulpraktischen und schulrechtlichen Kategorien vorkommt und deswegen bei „Bibliothek“ sofort „Stadtbibliothek“ assoziiert wird. Allenfalls gibt es die Erwartung, dass eine SB von irgendjemandem organisiert wird, Schule und besonders Schulleitung aber nicht weiter behelligt werden.

2.     Kommunikation und Vernetzung ist unter der Bedingung von Ehrenamt, Freiwilligkeit und Beschäftigungsprogrammen schwierig. Eine Lehrerin, die sich zusätzlich zu ihrem Dienst in der Schulbibliothek engagiert, wird sich eher fragen, was die LAG für sie tun kann, als was sie für die LAG tun kann. Kraft, Zeit und Motivation reichen selten, um sich über die eigene SB hinaus für alle SBen einzusetzen. Eltern engagieren sich vorübergehend, solange sie ein Kind an der Schule haben. (Ich sehe mit Freude die völlig andere Situation in der Berliner AGSBB, wo es anscheinend gelingt, z. B. Beiträge für die Homepage aus den Schulen zu erhalten und viele in der AG aktiv mitarbeiten. Allerdings sind die Lehrer/-innen eher in der Minderheit.) Mein Vorbild bleibt die US-amerikanische LibraryMedia-Mailing-List, die ich in frühen Jahren abonniert hatte, vor deren Fülle an Anfragen, gegenseitigen Auskünften und unterschiedlichsten Debatten ich aber bald kapitulierte. Sie hatte einige tausend Teilnehmer/-innen.

 .      Bibliothekare und ihre Verbände achten darauf, dass ihnen keiner das Thema „wegnimmt“. Wenn sich Lehrer damit befassen, werden sie misstrauisch beäugt. Die bibliothekarischen PR-Kampagnen wechseln: Schulbibliotheken werden als Konkurrenz gesehen, Schulbibliotheken werden für überflüssig erklärt, weil es öffentliche Bibliotheken gibt. Schulbibliotheken werden als Teil der Stadtbibliothek definiert und nicht als Teil der Schule. Dann wieder werden sie in Ganztagsschulen für unverzichtbar erklärt. Exzellente Vernetzung mit Firmen und Ministerien (ekz, Bertelsmann-Stiftung, Bundeswissenschaftsministerium) sorgt für entsprechende Aufmerksamkeit und Projekte. Bildungspolitik und Bildungsverwaltung haben genügend andere schulische Baustellen, so dass sie das Thema liebend gerne dem Deutschen Bibliotheksverband überlassen.

 4.   Erfolgreiche Pressearbeit ist für einen kleinen Verband mit einem Nischenthema schwierig. Bei Google-News kommen Schulbibliotheken zwar häufig vor, aber nur als lokales Ereignis. Sie werden in der lokalen Presse gern erwähnt. Wer hat schon etwas dagegen, wenn Kinder lesen. Und hübsche Fotos gibt es allemal. Schwieriger wird es, auf Landes- oder gar Bundesebene in den Medien auf fehlende Strukturen und Probleme aufmerksam zu machen. Das gelang uns in 26 Jahren nur zwei- oder dreimal. Von Pressemitteilungen, die an 50 Redaktionen versandt werden, landen 49 im Papierkorb. Es gelingt fast nur, wenn man persönliche Kontakte hat. (Wie eigentlich immer im Leben.)

Um nicht missverstanden zu werden: Was wir trotz dieser Bedingungen erreicht haben, ist nicht wenig.

Alle LAG-Schulbibliotheks-Wettbewerbe seit 1996

Hier sind die Preisträger der LAG-Wettbewerbe von 1996 bis 2013:

 Das Hessische Bücherschränkchen

Der Leseförderpreis der hessischen Schulbibliotheken

1996

Lese­teppich  Klasse 2c der Peter-Härtling-Schule, Friedrichsdorf/Ts.

1997

Leselieder  Lehrer Heinz Reichert und Klasse 5c der Elisabethenschule, Hofheim/Ts.

1998

Literarische Weih­nachts­bäume  Friedrich-Ebert-Schule, Schwalbach a. Ts., und  Jo­hann-Tex­tor-Schule, Haiger

1999

Fous wunderbare Reise ins Traumland  Schreib- und Kunstprojekt der Klasse 3c der Ge­schwister-Scholl-Schule, Schwalbach a. Ts.

Büchermaus-Projekt Heinrich-Kromer-Schule, Frankfurt

Schreib­projekt “Vamperl-Geschichten“  Klasse 4a der Hölderlin­schule, Bad Homburg

Sonderpreis für gute Öffentlichkeits­arbeit der Schul­biblio­thek, Frau Krystek-Theissen, Weidigschule, Butzbach

2000

Besonderes Engagement für die Schulbibliothek  Rektor Joachim Knab, Adolf-Reichwein-Schule, Frankfurt/M.

2001

Beispielhafte Unterstützung der Schulbibliothek Verein Sterntaler e.V., Brüder-Grimm-Schule, Friedberg

2003

Büchereiteam  der Gemeinsamen Musterschule, Friedberg

AG Schulbibliothek  Jakob-Grimm-Schule, Rotenburg a. d. Fulda

2005

Lesepantomime zu Vater-Sohn-Geschichten, Schule am Sommerhoffpark, Frankfurt/M.

2007

Rundkurs von der Klassenbibliothek über die Schulbiblio­thek zur Stadtbibliothek, DVD, Friedrich-Ebert-Grundschule, Darmstadt

Die Schulbibliothek als wichtiger Baustein des Ganztags­ange­bots, Adolf-Reichwein-Schule, Friedberg

 Die Schulbibliothek des Jahres

2009

Aue-Schule, Grundschule in Dietzenbach

2011

Steinwaldschule, IGS Neunkirchen

Rudolf-Steiner-Schule, priv. Waldorfschule, Dietzenbach

Schulbibliotheksteam und Schulbibliothekar des Jahres

2013

Das Team der August-Bebel-Schule, Kaufmännische Schulen in Offenbach

Harald Bernd, Mediotheksleiter im Burggymnasium in Friedberg

Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums und des Vereins Bildungspate e.V.