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	<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Kooperationsvertrag</title>
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	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
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		<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Kooperationsvertrag</title>
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		<title>Zur Erinnerung: Schulbibliothekstag in Potsdam</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/27/zur-erinnerung-schulbibliothekstag-in-potsdam/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Ende der Herbstferien sei noch einmal an den Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag am 28.11.09 erinnert.
Übrigens wird auch auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver bbb darauf hingewiesen. Eine gute Gelegenheit einmal in die neuen Schulbibliotheksseiten auf dem bbb hineinzuschauen.
Zur Anmeldung
&#160;
Und ein Blick in die ferne Zukunft:
Der Schulbibliothekstag muss nicht auf Dauer in Potsdam stattfinden. Die Veranstalter (Sabine Wolf, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5056&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Nach dem Ende der Herbstferien sei noch einmal an den <strong>Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag am 28.11.09 </strong><a title="Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag 2009" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/07/01/2-brandenburgischer-schulbibliothekstag-2009/" target="_blank">erinnert</a>.</p>
<p>Übrigens wird auch auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver bbb <a title="Schulbibliotheken auf dem bildungsserver Berlin-Brandenburg" href="http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schulbibliothek.html" target="_blank">darauf</a> hingewiesen. Eine gute Gelegenheit einmal in die <strong>neuen <a title="Schulbibliotheksseiten auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver" href="http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schulbibliothek.html" target="_blank">Schulbibliotheksseiten </a>auf dem bbb</strong> hineinzuschauen.</p>
<p>Zur <a title="Anmeldung Schubitag 2009 Potsdam" href="http://www.dantek.vcat.de/cgi-bin/register.pl" target="_blank">Anmeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ein Blick in die ferne Zukunft:</p>
<p>Der Schulbibliothekstag muss nicht auf Dauer in Potsdam stattfinden. Die Veranstalter (Sabine Wolf, Günter Schlamp) könnten sich auch einen Tagungsort in Berlin vorstellen. Gesucht wird eine Schule mit sehenswerter Bibliothek<strong>, </strong>genügend Tagungsräumen und einer Aula. (Wir tagen samstags!)<strong> </strong>Auch eine Mensa wäre nicht schlecht.</p>
<p>Da in die Planung des Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstages die Erfahrungen mit fast 20 Schulbibliothekstagen in Hessen einfließen: Es fand sich jedes Mal eine Schule, die zur Tagung eingeladen hat. Das war für die Schulgemeinde ein Anlass, die Schule und vor allem die Schulbibliothek im besten Licht zu zeigen: Eltern haben Kuchen gebacken, Schüler/innen ein Café eröffnet und den Referenten assistiert.</p>
<p>Die Schulen präsentierten sich in Anwesenheit des Bürgermeisters, eines Vertreters des Staatlichen Schulamtes, des Landrates und des Ministeriums. Über die Schulen wurde positiv in der Zeitung berichtet. Der Schulrat und die Ministerialrätin staunten über 3 bis 400 Schulbibliotheksmenschen und die tolle Schulbibliothek vor Ort. Das war vorher nicht in ihren Köpfen.</p>
<p>Die Ministerialrätin leitete ein Projekt zur Ausbildung von Leseförderungs- und -kompetenzmultiplikatoren. Schulbibliotheken kamen darin nicht vor. Das ist ihr nicht vorzuwerfen. Schulbibliotheken existieren in den staatlichen Strukturen von Schule halt nicht oder nicht wesentlich.</p>
<p>Auch in Hessen sind, was Schulbibliotheken angeht, noch <a title="Schulbibliotheken in Hessen Wünsche" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/02/03/20-jahre-hessische-lag-schulbibliotheken/" target="_blank">Wünsche</a> offen. Dass Schulbibliotheken in einem Koalitionsvertrag standen, gehört längst der Geschichte an.</p>
<p>Das Ministerium aber schickt inzwischen einen Minsterialrat zum Schulbibliothekstag, der in seinem Grußwort darauf hinweist, dass es den Kooperationsvertrag gibt. Sonst noch Fragen?</p>
<p>(In Hessen wurden im Kooperationsvertrag des Landes mit dem dbv <span style="text-decoration:underline;">auf Wunsch des Kultusministeriums</span> die Schulbibliotheken immerhin noch substantiell erwähnt. Man mache sich einmal die Mühe, in den Verträgen des Verbandes mit den anderen Ländern nachzusehen.)</p>
<p>Auch in Brandenburg geht alles seinen geregelten Gang: MP Platzeck hat vor drei Jahren auf die Frage, was seine Regierung für Schulbibliothken tue, antworten lassen, er unterstütze die Leseförderung. Das LISUM habe 16 Beraterinnen und Berater für die Leseförderung qualifiziert. Und sein Bundesland habe den ersten Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Bibliotheksverband abgeschlossen. Die Schulen seien aufgerufen, mit öffentlichen Bibliotheken zusammenzuarbeiten. Noch Fragen?</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
Posted in Mediothek, Schulbibliothek, Schule Tagged: Brandenburg, Kooperationsvertrag, Schulbibliotheken in Brandenburg <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5056&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Zusammenarbeit von Lehrer und Bibliothekar</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/21/zur-zusammenarbeit-von-lehrer-und-bibliothekar/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/21/zur-zusammenarbeit-von-lehrer-und-bibliothekar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspartnerschaft Bibliothek und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[information literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationsvertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[- nicht zur Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule.
Beim Kampf um Ordnung auf meinen Festplatten stoße ich auf den Inhalt einer CD-ROM:
„Teaching Information Skills” der Australian School Library Association von 1997

Auf ihr wird anhand von 12 Unterrichtsbeispielen detailliert aufgezeigt, wie Lehrer und teacher-librarian bei der Planung und Durchführung von Unterricht in jeder Phase des Rechercheprozesses zusammenarbeiten.
Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5020&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>- nicht zur Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule.</p>
<p>Beim Kampf um Ordnung auf meinen Festplatten stoße ich auf den Inhalt einer CD-ROM:</p>
<p>„Teaching Information Skills” der Australian School Library Association von 1997</p>
<p><a href="http://www.asla.org.au/images/pub_tis-1.gif"></a><a href="http://www.asla.org.au/pubs/teaching_information_skills.htm"><img class="alignnone" src="http://www.asla.org.au/images/pub_tis-1.gif" alt="Teaching Information Skills" width="129" height="137" /></a></p>
<p>Auf ihr wird anhand von 12 Unterrichtsbeispielen detailliert aufgezeigt, wie Lehrer und teacher-librarian bei der Planung und Durchführung von Unterricht in jeder Phase des Rechercheprozesses zusammenarbeiten.</p>
<p>Die CD hat maßgeblich mein Verständnis von Zusammenarbeit und überhaupt von Schulbibliothek geprägt.</p>
<p>Der Weg der engen Zusammenarbeit von Fachlehrkraft und Bibliothekslehrkraft wurde in der angelsächsischen Welt seit damals weiter beschritten und erforscht:</p>
<p><span id="more-5020"></span></p>
<p><strong><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2009/10/greef-elizabeth.pdf">Greef,</a></strong><strong><em> Elizabeth</em></strong><em>, </em><em>Collaboration is the key: Making a difference in our schools through integrative and progressive practice </em></p>
<p><em><strong>Overall-Montiell, Patricia</strong></em><em> Research on teacher and librarian collaboration : An examination of underlying structures of models.(Karsten Schuldt <a title="Ergebnisse der Untersuchung bei K. Schuldt" href="http://bildungundgutesleben.blogsome.com/2007/11/25/zusammenarbeit-zwischen-schule-und-schul-bibliothek-zwei-modelle/" target="_blank">referiert </a>die Ergebnisse.)<br />
</em></p>
<p><em><strong><a title="ppt-Datei des Vortrags" href="http://www.ilile.org/events/SpringSymposium/handouts/Ross_Todd/Ross_Todd_May_2007.ppt" target="_blank">Todd</a>, Ross</strong></em><em>, The ABCDE of Teacher-School Librarian Collaboration: Advances, Barriers. Challenges, Directions, Enablers.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>I</em>n Deutschland ist diese Art der Zusammenarbeit unbekannt. Wenn von Zusammenarbeit die Rede ist, dann von Kooperationsverträgen, Medienpartnerschaften, Bildungspartnern. Bei diesen Kooperationsformen bleibt der Kernbereich der Schule, das „Beybringen“, wie das Jürgen Henningsen provozierend buchstabierte, außen vor.</p>
<p>Die angestrebte Partnerschaft ist auch einseitig, denn die Lehrer kriegen eine Bringschuld aufgehalst: Sie sollen möglichst oft mit ihren Klassen in die Stadtbibliothek, dort Bibliothekscurricula erfüllen, den Besuch gut vorbereiten und hinterher der Bibliothekarin berichten. (So steht das explizit in einem best-practise-Fall.)</p>
<p>Diese Art der Zusammenarbeit, wie sie von den Bibliotheksverbänden und der Bertelsmann-Stiftung propagiert wird, ist verbandspolitisch verständlich, bringt aber den Schulen letztlich nichts. Auch das Versprechen, Kooperationsverträge, Bibliothekscurricula und Besuche in der Stadtbibliothek würden das deutsche PISA-Ranking verbessern, verliert an Überzeugungskraft, je mehr Bundesländer, wie zuletzt Brandenburg und Sachsen, sich auch ohne Schulbibliotheken verbessern. (Dass sie dabei <a title="&quot;PISA-Astrologie&quot; in Basedow1764" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/" target="_blank">schummeln</a>, steht auf einem anderen Blatt.)</p>
<p>Wenn es noch eines Beweises bedürfte: Das schon mehrfach im Blog genannte IMeNs-Projekt, in der bibliothekarischen Fachwelt als Highlight der Zusammenarbeit gepriesen, hat sich wissenschaftlich evaluieren lassen. Eine Studentin einer FH sollte die Wirksamkeit bei Lehrern und Schülern untersuchen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sie diese nicht feststellen konnte.</p>
<p>Dieses Projekt eines Schulträgers, technischen Support für seine Schulbibliotheken zu leisten, ist im Grunde eine lobenswerte Idee. Aber die Erwartung, die Lehrer würden all die schönen Sachen nutzen, die auf dem Kreisserver gesammelt werden, wie etwa das Munzinger-Archiv, ist naiv.</p>
<p>Jetzt drängen zunehmend die Bibliotheks- und Informationswissenschaftler in die Schulen. Sie wollen Kompetenzen beibringen: Medien-, Recherche-, Informations-, Lese-, Bibliotheks- u.v.a.m. -kompetenz.</p>
<p>Wenn sie sich darauf beschränken, Curricula zu entwerfen, zu Trainingskursen in die Bibliothek einzuladen oder Internetrecherche für Schüler/innen anzubieten, wird die Zusammenarbeit ebenfalls äußerlich bleiben. Im besten Falle werden die Lehrer die Verantwortung für den Erwerb dieser Kompetenzen delegieren, im schlechten Fall wird sich ihr Burn-Out-Syndrom verschlechtern, weil ihnen wieder jemand sagt, was sie alles nicht oder schlecht machen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em><strong>Mein Vorschlag ist, <span style="text-decoration:underline;">Projekte der Zusammenarbeit von Lehrern und Bibliothekaren in gut ausgestatteten Schulbibliotheken</span> zu starten: Gemeinsame Unterrichtsplanung und gemeinsame Unterrichtsdurchführung</strong></em><em>. </em></p>
<p><em>Ich bin zuversichtlich, dass die Wirksamkeit evaluierbar sein wird (siehe Todd!).<br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Keine Podien, keine Resolutionen, wie Bibliotheken das PISA-Ranking verbessern und Bibliotheksführungen die Lesekompetenz steigern, sondern Kärnnerarbeit im grauen Schulalltag, Lehrern erlebbar machen, was es heißt, mit einem qualifizierten Schulbibliothekar zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Eine Dokumentation solcher Projekte in Broschüren und Videos, auf Tagungen, in Pressemeldungen und Fachzeitschriften, in Strategie- und Grundsatzpapieren von Expertengruppen, eine Auszeichnung durch Bildungs- und Bibliothekspreise, eine Erwähnung in einer Rede des Bundespräsidenten wären förderlich.</p>
<p>Bei Lehrkräften würde die Akzeptanz von Schulbibliotheken entscheidend erhöht. Unterricht in der Bibliothek ist ja für pädagogische Einzelkämpfer aufwändiger zu planen als Unterricht nach Lehrbuch. Im Informationsspezialisten hätten sie einen Partner, der sie bei den Ressourcen, der Medienwahl und dem Medieneinsatz berät, der bei einzelnen Schülern oder Gruppen im richtigen Moment interveniert und im Rechercheprozess weiterhilft.</p>
<p><em>Was Reinhard Heckmann 1993 schrieb, ist nach wie vor aktuell:</em></p>
<p>&#8222;In der internationalen Diskussion ‑ das machte diese Tagung <em>(IASL Adelaide 1993)</em> erneut deutlich ‑ gelten einige Fragen, die in der Bundesrepublik nach wie vor kontrovers diskutiert werden, längst als geklärt. Insbesondere fällt immer wieder auf, dass international die pädagogischen Aspekte schulbibliothekarischer Arbeit stark betont werden. Die Schulbibliothek ist keine Ausleih‑Bibliothek mit traditionellen biblio­thekarischen Funktionen. Sie besteht viel mehr aus einer Zahl von pädagogischen Funk­tionen, so ist sie ein &#8222;social‑center&#8220; für Schüler und Lehrer, aber auch für Eltern und Vorschulkinder. Dementsprechend stehen nicht Katalogisierungsfragen und andere bi­bliothekstechnische Fragen im Vordergrund der Diskussion, sondern <span style="text-decoration:underline;">praktische Proble­me der Zusammenarbeit von Lehrer und Schulbibliothekar mit der Frage &#8222;Wie wird der Schulbibliothekar den Bedürfnissen der Lehrer gerecht?&#8220; oder &#8222;Wie kann eine ge­meinsame Unterrichtsplanung, von Lehrer und Schulbibliothekar, reibungslos und erfolgreich sein?&#8220;</span></p>
<p>Aus diesem Verständnis von Schulbi­bliothek als einer pädagogischen Einrichtung ergibt sich ‑ auch hier besteht international große Einigkeit ‑, dass der Schulbibliothekar in erster Linie Lehrer sein muss, der zwar biblio­thekarische Kenntnisse, aber keine entspre­chende Vollausbildung benötigt. Wie jeder weiß, wird demgegenüber bei uns die biblio­thekarische Komponente der Schulbiblio­theksarbeit stark betont. Ein Weg, der nicht sehr erfolgreich war, wie man nach nahezu 25 Jahren Schulbibliotheks‑&#8220;entwicklung&#8220; in der Bundesrepublik wohl konstatieren muss. Wann probieren wir, andere Wege zu ge­hen?&#8220;</p>
<h6>Die Videoclips der CD kann ich leider nicht in wordpress laden. Für Hinweise auf derartige Zusammenarbeit aus dem deutschsprachigen Raum wäre ich dankbar.</h6>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
Posted in Fachliteratur, Mediothek, Schulbibliothek Tagged: Bildungspartnerschaft Bibliothek und Schule, information literacy, Informationskompetenz, Kooperationsvertrag, Schulbibliothek <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5020&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein nationaler Schulbibliothekplan?</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/05/09/ein-nationaler-schulbibliothekplan/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 13:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
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		<category><![CDATA[Expertengruppe Bibliothek und Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulbibliothekspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ich denke, die Zeit ist reif für eine zielgerichtete Zusammenarbeit der Schulen mit den Öffentlichen Bibliotheken und dem dbv um eine flächendeckende Grundversorgung im obigen Sinne sowie um umfassende Kooperations- und Beratungsmöglichkeiten zu verwirklichen. Beides sind die Voraussetzungen für das &#8230; Ziel &#8222;hauptamtliche, selbständige Schulbibliotheken&#8220; an jeder Schule&#8220; schreibt Estrella Velasco, die die  lesenswerte Website [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3087&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Ich denke, die Zeit ist reif für eine zielgerichtete Zusammenarbeit der Schulen mit den Öffentlichen Bibliotheken und dem dbv um eine flächendeckende Grundversorgung im obigen Sinne sowie um umfassende Kooperations- und Beratungsmöglichkeiten zu verwirklichen. Beides sind die Voraussetzungen für das &#8230; Ziel &#8222;hauptamtliche, selbständige Schulbibliotheken&#8220; an jeder Schule&#8220; schreibt Estrella Velasco, die die  lesenswerte Website &#8222;worldwidelibrary&#8220; betreibt und unermüdlich die Weiterentwicklung des Schulbibliothekswesens <a title="worldwidelibrary" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/06/netzwerk-von-schulbibliotheksinitiativen/" target="_blank">propagiert</a>.</p>
<p>Sie bezieht sich auf ein Papier der dbv-eigenen &#8222;Expertenkommission Bibliothek und Schule&#8220; von <a title="Dahm-Papier" href="http://www.bibliotheksverband.de/kommissionen/dokumente/biboschule/schulbibl-vers.pdf" target="_blank">2005</a>, in dem &#8211; wieder einmal &#8211; die verschiedenen Schulbibliothekstypen (Kombi- usw.) aufgelistet werden.</p>
<p>Diese  Zusammenarbeit gibt es schon lange, egal ob mit &#8222;Vertrag&#8220; oder ohne. Die Verträge haben aber eine unangenehme Folge:</p>
<p>Ministerpräsident Platzeck (Brandenburg) <a title="MP Platzeck und die Schulbibliothek" href="http://basedow1764.wordpress.com/2007/12/31/brandenburg/" target="_blank">schrieb </a>mir, dass seine Schulen Hunderte von Kooperationsverträgen mit öffentlichen Bibliotheken hätten. Es war die Antwort auf meine Frage, was seine Regierung für Schulbibliotheken tue. Sogar aus Hessen hören wir Ähnliches. Dort hat ein Beamter des Kultusminsteriums vor fast 400 Schulbibliotheksmenschen auf die öffentlichen Bibliotheken und die Kooperationsverträge verwiesen.</p>
<p><strong>Die Lösung scheint das Problem zu sein. Für Schulbibliotheken ist bei den Kooperationsverträgen bisher nichts Wesentliches herausgekommen.</strong> Dem dbv geht es anscheinend mehr um Kooperation von öffentlicher Bibliothek und Schule denn um Schulbibliothek.</p>
<p>Dass  öffentliche Bibliotheken Schulbibliotheken beraten, Blockausleihen machen, die OPACs verlinkt werden, die Bibliothekarin neue Bücher in der Schule vorstellt und für den Besuch der Stadtbibliothek wirbt u. a., das ist gut.  Das ist auch ausbaufähig. Das gab es aber auch schon vor Erfindung der Kooperationsverträge.</p>
<p>Was derzeit im dbv vorherrschende Meinung zu sein scheint, ist etwas anderes. Dass nämlich der Besuch der öffentlichen Bibliothek die Schulbibliothek überflüssig machte und Bibliothekscurricula Informationskompetenz und Leselust vermittelten.</p>
<p>Die öffentlichen Bibliotheken können das nicht leisten. Sie haben Mühe, die näher liegenden, lohnenden Aufgaben der vorschulischen Leseförderung,  der Bildungseinrichtung für Erwachsene, des literarischen Zentrums auch für Migranten und eine älter werdende Bevölkerung zu erfüllen.<a title="hellsichtige Bibliothekarin" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/03/neue-akzente-bei-der-kooperation-von-%E2%80%9Ebibliothek-und-schule/" target="_blank"> </a></p>
<p><a title="hellsichtige Bibliothekarin" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/03/neue-akzente-bei-der-kooperation-von-%E2%80%9Ebibliothek-und-schule/" target="_blank">Hellsichtige</a> Bibliothekarinnen haben längst erkannt, dass sie in ihren Räumen nicht die Bedürfnisse von 12 oder 32 Schulen erfüllen können, und unterstützen die Eröffnung von Schulbibliotheken.</p>
<p>Kommunale Verwaltungsjuristen wiederum <a title="Kooperation als juristisches Problem" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/26/kooperation-sb-ob-thema-im-stadtrat/?preview=true&amp;preview_id=332&amp;preview_nonce=23950f5444" target="_blank">sorgen</a> dafür, dass das Personal städtischer Bibliotheken nicht Aufgaben übernimmt, die das Land bezahlen müsste, nämlich zu unterrichten. Bestenfalls sind die Verträge als unverbindliche Absprachen erlaubt und damit vor allem ein PR-Instrument.</p>
<p>Die Kultusminister (s.o.) entledigen sich mit Verweis auf die Kooperationsverträge auch noch des letzten Rests an Verantwortung.</p>
<p><strong>Die Zeit ist reif für neue Wege</strong> und nicht für Sonderwege.</p>
<p>Der Bibliothekar Reinhold Heckmann hatte darauf schon 1993 <a title="Heckmann" href="../2008/03/19/ein-deutscher-sonderweg/" target="_blank">hingewiesen</a>.</p>
<p>In Hessen wurde 1992  ein <strong>Konzept für Supportzentren</strong> in jedem Landkreis vorgelegt. Die gerieten unter tätiger Mithilfe von Bibliothekaren leider zu &#8222;Mammut-Dienststellen&#8220; mit zusammen über 70 Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, was den damaligen Kultusminister, der die Arbeitsgruppe auf Anregung der LAG Schulbibliotheken einberufen hatte, nur milde lächeln ließ. Nachdem diese historisch so schnell nicht wiederkehrende Chance verpasst war, schob die LAG eine <strong>Landeszentrale für Schulbibliotheken</strong> nach, die dann auch chancenlos blieb.</p>
<h5>Übrig blieb nur der wiederum nachgeschobene LAG-Vorschlag eines Beratungsmobils, das als  <a title="Kulturmobil" href="http://www.kulturmobil-hessen.de/" target="_blank">Kulturmobil</a> realisiert wurde. Daraus ist der Schulbibliotheksberatungsdienst aber schon lange verschwunden.</h5>
<p>Jetzt versuchen wir,<strong> schulbibliothekarische Arbeitsstellen in die Kreismedienzentren</strong> zu integrieren. <em>In einem Landkreis sind wir seit vielen Jahren kurz vor dem Durchbruch. Mehr geht wohl nicht. Die LAG ist kein einflussreicher Verband. </em></p>
<p><em><strong><span style="text-decoration:underline;">Nachtrag 17.5.09</span>:</strong> Nach 20jähriger Vorarbeit mit drei über diese Zeit verteilten Anläufen liegt jetzt den Gremien des Main-Taunus-Kreises (MTK) wieder ein Entwurf für ein Medienzentrum mit integrierter SBA vor.<br />
</em></p>
<p>Die Lösung hätte für sich: Medienzentren sind (in Hessen) flächendeckend vorhanden, sie gehören dem Schulträger, haben eine eingespielte Zusammenarbeit mit den Schulen, betreiben medienpädagogische Fortbildung (<em>wird beim MTK leider herausfallen) </em>und kennen sich mit audiovisuellen und digitalen Medien aus.<em> </em>Es gibt Medienzentren auch dort, wo es keine Bibliothek gibt. Landkreise haben nur in wenigen Bundesländern eine Bibliothek.<em> </em>Allerdings gibt es Bundesländer, die nicht nur die Fachstellen für öffentliche Bibliotheken verkleinern oder schließen, sondern auch die Medienzentren. Aber nicht jeder einzelne Landkreis braucht eins.<em><br />
</em></p>
<p>Einfacher geht es im Privatschulwesen, wo es die getrennten Zuständigkeiten und Haushalte nicht gibt. So konnte ich daran mitwirken, dass ein kirchlicher Schulträger eine Schulbibliothekarin immerhin in sein Schulamt holt und damit eine Ansprechpartnerin für seine Schulbibliotheken gewinnt.</p>
<p><strong>Das nur auf die Stadtbibliothek und die Fachstellen bezogene Denken ist wenig zielführend.</strong></p>
<p>Es ist bedauerlich, dass die Vordenker/innen des dbv und seines Netzwerks (in Fachhochschulen, BMBW, Bertelsmann-Stiftung, ekz und Tochterfirmen, in Print- und digitalen Medien, in der Politik ) nur in berufsständischen Bahnen denken können und im Schlepptau auch noch ausgewählten Geschäftspartnern Vorrang einräumen.</p>
<p><em>Man stelle sich vor, die Lehrergewerkschaft GEW würde von sich sagen, sie verträte die Interessen von Schulen, Schulleitern und Lehrern. Sie bildete eine Expertenkommission, die aus 6 Schulleitern, 3 Lehrern, zwei Elternverteter mit Gaststatus und der Schulmöbelfirma VS bestünde. Diese Kommission würde Empfehlungen zum Schulwesen aussprechen, die GEW schlösse kooperationsverträge mit den Kultusministerien, mit denen die Schulen, Schulleiter und Lehrer aufgefordert würden, sich in Fortbildungsangelegenheiten an die Landes- und Kreisverbände der GEW zu wenden. Auf diesen Tagungen würde VS Stühle und Schränke fürs Lehrerzimmer und die Klassen präsentieren. Die GEW würde über Parlamentarier, die gleichzeitig Funktionen im Verband innehätten, Schulgesetzentwürfe ins Parlament einbringen.</em></p>
<p>Für die Politik ist der dbv einflussreicher Stichwortgeber. In zahlreichen Kommssionen, Enqueteberichten oder KMK-Empfehlungen ist von der Zusammenarbeit &#8222;Bibliothek und Schule&#8220; die Rede, leider nicht von Schulbibliothek. In seinen Bibliotheksgesetzentwürfen, Kooperationsvertragstexten und Strategiepapieren kommt die Schulbibliothek entweder gar nicht oder nicht substantiell vor. Die wird  schon mal, dank sei der dbv-Vorsitzenden dafür,  in einer Sonntagsrede des Bundespräsidenten erwähnt. Dass im thüringischen Bibliotheksgesetz die Schulbibliothek (wenigstens) genannt ist und auch im hessischen Kooperationvertrag,  ist <strong>nicht </strong>dem dbv zu verdanken.</p>
<p>Wenn man will, geht es doch:</p>
<p><strong>In Hessen und in Hamburg fanden Schulbibliotheken Aufnahme in den Koalitionsvertag zur Bildung einer Landesregierung und nicht die &#8222;Zusammenarbeit Bibliothek und Schule&#8220;</strong></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Es wäre schon etwas gewonnen, wenn es gelänge, Bibliotheks- und Erziehungswissenschaftler zusammenzubringen, um an einem</strong><strong> nationalen Schulbibliotheksplan zu arbeiten. An einem Konzept, das von Schule, Schulqualität, Verbesserung der Lese- und Medienkompetenz ausgeht und nicht alles der Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek unterordnet.</strong></span></p>
<p>Das Know-how der Diplom-Bibliothekarinnen und -bibliothekare wäre dabei unverzichtbar. Auch wenn es nicht an jeder Schule einen Arbeitplatz gäbe. Man könnte aber die Zahl der benötigten Landeszentralen oder Kreismedienzentren einmal hochrechnen.</p>
<p><strong>Eine </strong><strong>unabhängige Expertenkommission bei der KMK wäre  hilfreicher als eine vereinseigene wie zurzeit.</strong> Auch, weil auch die Zusammensetzung anders sein müsste. In der dbv-Kommission sitzen zwei Lehrer (einer davon aus Gütersloh!) sieben Bibliothekaren und einer <span style="text-decoration:underline;">ekz-Vertreterin</span> (<em>bei allem Respekt vor der Person) </em>gegenüber.</p>
<p>Am Geld muss das Projekt nicht scheitern. Die Bertelsmann-Stiftung hatte in den 90er Jahren für ein Projekt der Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule mehrere Millionen ausgegeben. Heraus kamen Broschüren, in denen verbesserte Bibliotheksführungen und -rallyes vorgeschlagen wurden.</p>
<p>In einem Land mit 16 Schulministerien, kommunaler Zuständigkeit für Bibliotheken und gerade verschärfter Aufgabentrennung zwischen Bund und Ländern ist ein nationaler Masterplan selbstverständlich nicht 1:1 umsetzbar.</p>
<p>Der dbv hatte 1987 eine Denkschrift herausgegeben, die alles übertrifft, was später in seinem Namen veröffentlicht wurde. (Genau genommen verfiel er danach in 15jähriges Schweigen.):</p>
<p><strong>&#8222;Zur Entwicklung der Schulbibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland</strong>&#8222;. Eine Denkschrift des dbv 1987</p>
<h5><em>Die Broschüre ist digital anscheinend nicht (mehr) vorhanden. Google findet nichts, Yahoo kennt eine Seite des edbi, die aber nur aus dem cache geladen wird  und zu einem kurzen Text gleichen Titels aus dem edbi führt.</em></h5>
<p>Man könnte an 1987 anknüpfen. Wie Heckmann 1993 empfahl, schadete auch ein Blick über den Zaun nicht. Man kann auch von Johann Bernhard Basedows Schriften aus dem Jahr 1764 profitieren.</p>
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		<item>
		<title>Zur Entwicklung und Lage der Schulbibliotheken in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
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		<category><![CDATA[Kooperationsvertrag]]></category>
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		<description><![CDATA[So lautete der Titel eines Textes aus der ehemaligen dbi-Beratungsstelle für Schulbibliotheken. (Die Quelle finde ich weder im Internet noch in meinen Schubladen.) Er ist wohl ca. 20 Jahre alt, brauchte aber nur geringfügig aktualisiert zu werden. Im Nachgang zu den Begegnungen und Gesprächen auf dem 19. Hessischen Schulbibliothekstag am 21.3.09 fiel er mir wieder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2531&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>So lautete der Titel eines Textes aus der ehemaligen dbi-Beratungsstelle für Schulbibliotheken. (Die Quelle finde ich weder im Internet noch in meinen Schubladen.) Er ist wohl ca. 20 Jahre alt, brauchte aber nur geringfügig aktualisiert zu werden. Im Nachgang zu den Begegnungen und Gesprächen auf dem 19. Hessischen Schulbibliothekstag am 21.3.09 fiel er mir wieder ein.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h6><em>Meine Aktualisierung kursiv.</em></h6>
<p>Die Entwicklung der Schulbibliotheken ist von vielen Schwankungen begleitet. Seit  den 60er Jahren sind sie <strong>dem kommunalen Büchereiwesen zugeordnet</strong>. In den 70er Jahren kam es zur Gründung einiger moderner Schulbibliotheken, oft im Organisationsverbund mit einer Stadt- oder Gemeindebibliothek. Später ergriffen mehr und mehr die Schulen selbst die Initiative und bauten in Eigenregie ihre Schulbibliotheken auf. Die Ursache für diesen Wandel liegt u. a. im Fehlen eines umfassenden <em>Masterplans</em>.</p>
<p>Von den etwa <em>37.000</em> allgemein bildenden Schulen haben nur wenige eine bibliotheksfachlichen Standards entsprechende <em>und/oder als Lernort in den Unterricht integrierte </em>Schulbibliothek.</p>
<p>Es gibt <strong>keine Gesetzgebung für Schulbibliotheken</strong>. <em>In den Schulgesetzen wird lediglich auf die Zuständigkeit der Schulträger verwiesen.</em> Es gibt keine gemeinsamen Standards, keine Finanzierungs­richtlinien. Während der Staat, die Bundesländer, für das Schulwesen zuständig ist, fällt das Büchereiwesen in die Zuständigkeit der kommunalen Gebietskörperschaften. Da es nicht zu den kommunalen Pflichtaufgaben gehört, bringen die Schulträger die für Schul­biblio­theken notwendigen finanziellen, räumlichen und personellen Ressourcen nur selten auf. <em>In den wenigen föderalen Bibliotheksgesetzen und dem dbv-Musterentwurf  kommen Schulbibliotheken allenfalls deklamatorisch vor.</em></p>
<p><em>Im Zuge der Bundeszuschüsse für Ganztagsschulen (IZBB-Mittel) haben allerdings zahlreiche Schulträger 2007/8 Bibliotheksräume in Schulen und sogar Bibliotheksgebäude auf dem Schulgelände errichtet.</em></p>
<p>Am ehesten sind es noch die <strong>Gymnasien</strong>, in denen Schulbibliotheken eingerichtet werden, gelegentlich auch Gesamtschulen,<em> inzwischen auch viele Grundschulen.</em> In Rheinland-Pfalz haben z. B. alle Gymnasien eine Bibliothek. <em>Planstellen für pädagogische Assistenten, die auch in der Bibliothek eingesetzt werden können, zahlt das Land. Auch in Bayern sind es vor allem die Gymnasien.</em></p>
<p>Eine positive Entwicklung gab es in den Städten, die <strong>schulbibliothekarische Arbeits­stel­len</strong> besitzen. Hier bildeten sich lokale Organisationsnetze der Schulbibliotheken unter Verantwortung der öffentlichen Bibliothek. <em>Leider wurden manche Netze wieder ausge­dünnt und die Bibliotheken werden von Lehrkräften und Eltern weitergeführt oder geschlos­sen (Offenbach, Wiesbaden). In ländlichen Regionen sind Schulbibliotheken nur spärlich zu finden. In Hessen haben kleinere Gemeinden ihre Stadtbücherei der Schule übergeben, die sie im Rahmen der Schulbibliothek weiterführen.</em></p>
<p><em>Mehr als die Hälfte der deutschen Schulen hat dennoch mindestens eine Büchersammlung zur Unter­stützung des Lesens im Rahmen des Deutschunterrichts oder eine kleine Ausleih­bücherei, die von Eltern oder Lehrkräften betrieben wird. Die Preisverleihung „Schulbibliothek des Jahres 2009&#8243; in Hessen hat gezeigt, dass insbesondere in <strong>Grundschulen </strong>&#8222;aktive&#8220; Bibliotheken entstanden sind.</em></p>
<p>Leseförderung (Autorenlesungen, Schreibwerkstätten, Jugendbuchlektüre im Unterricht) und das Training von buchbezogenen Arbeitstechniken hatten in den deutschen Schulen in den 90er Jahren einen starken Aufschwung erlebt, ohne dass sich dies damals auf das Schulbibliothekswesen positiv ausgewirkt hätte. Jetzt schreitet die Digitalisierung der Schule (Computerräume, Medien­ecken, Internetzugänge, Verwendung neuer Medien im Unterricht) voran, ohne dass immer ein Zusammenhang mit Schulbibliotheken gesehen wird.</p>
<p><em>Derzeit werden verstärkt Fragen nach einer Bewertung der Qualität von Schule und Unterricht gestellt sowie nach den pädagogischen Konzepten (<strong>Schulprogramme</strong>) der einzelnen Schulen. In diesen Zusam­menhängen nimmt das Interesse am Aufbau leistungsfähiger, pädagogisch orientierter Medieneinrichtungen zu; denn &#8216;gute&#8217; Schulbibliotheken können mit ihren „Produkt-&#8220; und Serviceangeboten für Unterricht und Schulkultur eine wichtige Rolle spielen.</em></p>
<p>Der <strong>Einzug moderner Technologien in die Schulen</strong> bietet Gelegenheit, dass sich Schul­bibliotheken zu wichtigen Schaltstellen der Information und Kommunikation entwickeln. <em>EDV und Internet werden aber eher dem Informatikunterricht zugerechnet als dem Schulbiblio­theks­bereich.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Gesamtbild ist geprägt von lokalen, regionalen und länderspezifischen Entwicklungen</strong>. Schulbibliotheken sind in vielen Schulen lediglich ein Hilfsmittel für lesefördernde Maßnahmen und außerunterrichtliche Aktivitäten. E<em>ntgegen kommt dieser Sichtweise die Forderung der Bibliotheksverbände, die öffentliche Bibliothek als Bildungspartner und außerschulischen Lernort zu nutzen. Dies wiederum kommt den Schulministerien und Schulträgern entgegen. Forderungen nach einem Ausbau des Schulbibliothekswesens lehnen sie mit Verweis auf <strong>Kooperationsverträge </strong>mit dem Deutschen Bibliotheksverband ab.</em></p>
<p><em>Ohne eine gleichzeitige Schulbibliotheksinitiative bleiben die Kooperationsverträge des dbv ein weiterer deutscher Sonderweg. Diese Form von private-public-partnership ist verwaltungsrechtlich pikant. Landesregierungen, die keine Zuständigkeit für das öffentliche Bibliothekswesen haben, schließen Verträge mit einem eingetragen Verein, der selbst nicht Träger öffentlicher Bibliotheken ist. Diese Verträge verpflichten Einrichtungen kommunaler Gebietskörperschaften, Aufgaben zu übernehmen, für der Staat zuständig wäre. </em></p>
<p><em>Manche Juristen in Stadtverwaltungen und einige Kommunalpolitiker haben das erkannt und verbieten ihren Bibliotheken (Unter-)Kooperationsverträge mit Schulen abzuschließen.<br />
</em></p>
<p><em>Die Unzuständigkeit des Kultusministeriums, das für das gesamte restliche Schulwesen zuständig ist, hemmt die Entwicklung eines modernen Schulbibliothekswesens.</em></p>
<p>Noch zu selten werden Schulbibliotheken als organisatorisches und methodisches Instrument für Lernen und Arbeiten im Fachunterricht gesehen, <em>als Informationszentrum, das innerschulisches Wissensmanagement betreibt, und als Lernort für Medien- und Informationskompetenz.</em></p>
<p>In Schulbibliotheken steht qualifiziertes Personal nur selten zur Verfügung. Im Regelfall ist eine Lehrkraft neben der Unterrichtstätigkeit auch noch für die Schulbibliothek verantwort­lich. Sie oder er wird oft durch <strong>ehrenamtliche Hilfskräfte</strong> (Schüler, Eltern) unterstützt.</p>
<p><em><strong>Zu einem fortgeschrittenen Schulbibliothekssystem gehören aber Spezialisten</strong>, die dafür qualifiziert sind, zusammen mit Fachlehrer/innen Unterricht zu planen und durchzuführen, die Lesekultur an der Schule zu fördern, einzelne Schüler/innen und Gruppen bei Informationsrecherchen zu unterstützen und Kollegium und Schulleitung bei der Qualitätsentwicklung der Schule zu beraten.</em></p>
<p><em>Der <strong>Entwicklungsrückstand zu anderen europäischen Staaten</strong>, insbesondere zu skandinavischen und angelsächsischen Ländern in der ganzen Welt, ist beträchtlich.</em></p>
<p>Nur wenige Facheinrichtungen bieten auf lokaler oder regionaler Ebene Dienstleistungen für Schulbibliotheken wie Planung, Einrichtung, Bestandsaufbau,  EDV- und Internet-Nutzung an. <em>Ganz anders etwa in Dänemark, wo amtscentralen in jedem Landkreis Supportfunktionen für die Schulen und Schulbibliotheken haben.</em></p>
<p><em>Schulbibliotheken sind kein Thema der Lehreraus- und -fortbildung, gehören nicht zu den Aufgaben der Schulleitungen, haben keinen gesicherten Anteil am Schulhaushalt.</em></p>
<p><em>Nicht zuletzt fehlt den Schulbibliotheken die <strong>Akzeptanz in der Lehrerschaft</strong>: Die geringe Verbreitung fächerübergreifenden, handlungs- und projektorientierten Unterrichts, die Do­minanz der Gymnasien im Schulsystem, in denen überwiegend eine akademische Lehr­tradition gepflegt wird, das Vorhandensein perfekter Lehrbücher, in denen der Lehrstoff schülergerecht (gilt für Mathematik nur bedingt) aufbereitet ist, lassen eine moderne Schul­bibliothek entbehrlich erscheinen.</em></p>
<p><em><strong>Dennoch</strong>: Das unermüdliche Bohren dicker Bretter hat das Klima positiv verändert. Es gibt in ein paar Ländern Landeslizenzen für Katalogisierungssoftware, es gibt zunehmend Fortbildungsangebote für die Einrichtung und die Nutzung von Schulbibliotheken. Eine Website des Deutschen Bibliotheksverbandes bietet fachliche Hilfe für Organisation und Einrichtung.</em></p>
<p><em>Ein deutliches Zeichen für diesen Klimawandel ist, dass Anfang der 90er Jahre in Altavista noch keine tausend Treffermeldungen angezeigt wurden, wenn man „Schulbibliothek&#8220; eingab. Heute sind es bei Google 245000!</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kompensieren Kooperationsverträge den Mangel an Schulbibliotheken?</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/10/12/kompensieren-kooperationsvertrage-den-mangel-an-schulbibliotheken/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 16:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Schulbibliothekswesen bzw. sein Nichtvorhandensein ist hierzulande kein Thema, über das man in den Zeitungen viel liest. Schulbibliothek taucht in den Schlagzeilen auf, wenn eine hochkarätige Stiftung einem Elitegymnasium eine stiftet, und seit Jahrzehnten in Pressemeldungen einschlägiger Verbände, dass nämlich nur 10 -15% der Schulen &#8230;
Jetzt hat in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Nr. 41 v. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=972&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Schulbibliothekswesen bzw. sein Nichtvorhandensein ist hierzulande kein Thema, über das man in den Zeitungen viel liest. Schulbibliothek taucht in den Schlagzeilen auf, wenn eine hochkarätige Stiftung einem Elitegymnasium eine stiftet, und seit Jahrzehnten in Pressemeldungen einschlägiger Verbände, dass nämlich nur 10 -15% der Schulen &#8230;</p>
<p>Jetzt hat in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Nr. 41 v. 12.10.08, p. 82) der Gymnasiallehrer Kurt Cron, in Rheinland-Pfalz in Sachen Schulbibliothek sehr engagiert, in der jüngsten seiner gelegentlichen Kolumnen zu schulischen Themen ein Grundsatzproblem der deutschen Schulbibliotheksentwicklung angesprochen: Den Versuch, den Mangel an Schulbibliotheken dadurch zu kompensieren, dass die Schüler in die öffentlichen Bibliotheken gehen sollten.</p>
<p>Cron schreibt mit Recht, dass die <strong>Schulbibliothek ein pädagogisches Werkzeug</strong> sei, <strong>das permanent zur Verfügung stehen müsse</strong>. Für einen chemischen Versuch gingen die Schüler auch nicht ins Labor der örtlichen Chemiefabrik.</p>
<p><em>(<a title="Cron SB FAS" href="http://www.faz.net/p/Rub439E4093E0144AF78E405530AD1C696A/Dx2~E40E514D22452A4096BB53111C647736D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Hier</a> gehts zum Artikel. Leider kostenpflichtig.) </em>Siehe auch <a title="Bertelsmann" href="http://basedow1764.wordpress.com/2007/12/26/zur-notwendigkeit-von-schulbibliotheken-2/">hier</a>.</p>
<p><strong>Schade ist, dass der Deutsche Bibliotheksverband dbv so wenig Interesse an Schulbibliotheken hat. Seine Strategie ist, die öffentliche Bibliothek als Lernort und Bildungspartner ins Spiel zu bringen. Ganz uneigennützig natürlich.</strong></p>
<p>Mit fast der Hälfte der Länderregierungen (7) hat der dbv sog. &#8222;<a title="Koopverträge im Wortlaut" href="http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=6407">Kooperationsvereinbarungen</a>&#8220; abgeschlossen. <strong> </strong></p>
<p><strong>Schulbibliothek kommt <span style="text-decoration:underline;">nur</span> im Vertrag mit Hessen substantiiert, d.h. als Gegenstand der Vereinbarung, und sogar im Titel vor. </strong></p>
<p>Was heißt das für die Entwicklung des Schulbibliothekswesens in Deutschland? Vielleicht das, was im Koopvertrag in Thüringen steht (Wo der dbv die Schulbibliotheken ja auch nicht im Gesetz haben wollte)<strong>: </strong></p>
<p><strong>&#8222;Schulbibliotheken sind integrierter Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule&#8220;. </strong>Und kein Gegenstand des Koopvertrages dbv-KM TH<strong>.</strong></p>
<p>Kooperationsverträge von Schulen und öffentlichen Bibliotheken sind ok. Sie sollten aber nicht gegen Schulbibliotheken ausgespielt werden, wie das auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung geschah.</p>
<p><strong>Nachtrag 10.9.09:</strong></p>
<p>Hoffnung macht, was aus Schleswig-Holstein zu erfahren <a title="Bemrkenswertes aus Kiel" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/10/bemerkenswertes-aus-schleswig-holstein/" target="_blank">ist</a>.<strong><br />
</strong></p>
Posted in Mediothek, Schulbibliothek, Schule, Unterricht Tagged: Bibliothek, Bildungspartnerschaft, dbv, Expertengruppe Bibliothek und Schule, Hessen, Kooperationsvertrag, Schulbibliothek <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/972/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/972/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/972/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/972/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/972/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/972/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/972/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/972/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/972/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/972/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=972&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kooperation SB-öB Thema im Stadtrat</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/26/kooperation-sb-ob-thema-im-stadtrat/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 20:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungspartnerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kooperationsvertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungspartnerschaft ist gar nicht so einfach. (via netbib)
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bildungspartnerschaft ist gar nicht so <a title="Bildungspartnerschaft für Anfänger" href="http://technorati.com/posts/GMbbKHOTrVde8PKigtCt99oWJsl55vTpy8wSSZwZtf8%3D">einfach</a>. (via netbib)</p>
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		<title>Brandenburg: Der Ministerpräsident und die Schulbibliotheken</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 16:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schulpolitik in Brandenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulpolitik ist in Brandenburg ähnlich hektisch wie in Hessen. Da werden Oberstufen wegen Schülermangels ein Jahr vor der Abiturprüfung geschlossen, in der Grundschule Eignungstests eingeführt, die wesentlich über die Einstufung in der Mittelstufe entscheiden. Die Schulen wetteifern in der Eröffnung von Hochbegabtenklassen, um Fördermittel zu erhalten.
Schüler erfahren wenig über die DDR und haben jetzt Probleme, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=26&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Schulpolitik ist in Brandenburg ähnlich hektisch wie in Hessen. Da werden Oberstufen wegen Schülermangels ein Jahr vor der Abiturprüfung geschlossen, in der Grundschule Eignungstests eingeführt, die wesentlich über die Einstufung in der Mittelstufe entscheiden. Die Schulen wetteifern in der Eröffnung von Hochbegabtenklassen, um Fördermittel zu erhalten.</p>
<p>Schüler erfahren wenig über die DDR und haben jetzt Probleme, die SED-Diktatur einzuschätzen. Als die Landesregierung deswegen erschrocken die Richtlinien zum Geschichtsunterrichts verbessern wollte, hat der SPD-Finanzminister den Unterrichtsminister veranlasst, die geplante Verschärfung der Richtlinie zu verwässern. Man will sich ja seinen nächsten Koalitionspartner &#8211; die Postkommunisten &#8211; geneigt halten. Die SPD hat zwar dementiert, aber die Zeitung hat die Meldung nicht zurückgenommen.</p>
<p>Da ist es fast ein Luxus, über das Schulbibliothekswesen zu reden. Der Ministerpräsident Platzeck hat eine Website, auf der die Bevölkerung Anfragen an ihn richten kann. Die in einer online-Abstimmung bestbewerteten werden von seinen Referenten beantwortet.</p>
<p>Meine Frage nach einem Schulbibliothekswesen, in dem Schulbibliotheken Informations- und Lernzentren sind, in denen Lese-, Medien- und Informationskompetenzen erworben werden, erhielt fast 500 Voten, von denen etwa 60% zustimmend, 40% ablehnend waren. (Woher diese erstaunlich hohe Ablehnung von Schulbibliotheken kommt, kann mir niemand erklären.)</p>
<p><strong>Die Anfrage schaffte es dennoch auf Platz 1</strong>.</p>
<p>Der Referent ging auf den Text nur am Rande ein. Sein Hauptargument war: <strong>Brandenburg hat einen Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Bibliotheksverband</strong> zur Zusammenarbeit von Schulen und öffentlichen Büchereien. Alles weitere sei jetzt Sache der Schulen und der Bibliotheken. Außerdem gäbe es Lesungen und ähnliche Aktivitäten.</p>
<p>Immerhin: <strong>Die <a title="Platzeck Schulbibliotheken" href="http://www.direktzu.de/platzeck/messages/13009" target="_blank">Anfrage </a>wurde über 10.000mal angeklickt und führte zu drei Folgeanfragen.</strong></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/26/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/26/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/26/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=26&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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