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	<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Informationskompetenz</title>
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	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
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		<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Informationskompetenz</title>
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		<title>Zur Zusammenarbeit von Lehrer und Bibliothekar</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/21/zur-zusammenarbeit-von-lehrer-und-bibliothekar/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
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		<description><![CDATA[- nicht zur Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule.
Beim Kampf um Ordnung auf meinen Festplatten stoße ich auf den Inhalt einer CD-ROM:
„Teaching Information Skills” der Australian School Library Association von 1997

Auf ihr wird anhand von 12 Unterrichtsbeispielen detailliert aufgezeigt, wie Lehrer und teacher-librarian bei der Planung und Durchführung von Unterricht in jeder Phase des Rechercheprozesses zusammenarbeiten.
Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5020&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>- nicht zur Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule.</p>
<p>Beim Kampf um Ordnung auf meinen Festplatten stoße ich auf den Inhalt einer CD-ROM:</p>
<p>„Teaching Information Skills” der Australian School Library Association von 1997</p>
<p><a href="http://www.asla.org.au/images/pub_tis-1.gif"></a><a href="http://www.asla.org.au/pubs/teaching_information_skills.htm"><img class="alignnone" src="http://www.asla.org.au/images/pub_tis-1.gif" alt="Teaching Information Skills" width="129" height="137" /></a></p>
<p>Auf ihr wird anhand von 12 Unterrichtsbeispielen detailliert aufgezeigt, wie Lehrer und teacher-librarian bei der Planung und Durchführung von Unterricht in jeder Phase des Rechercheprozesses zusammenarbeiten.</p>
<p>Die CD hat maßgeblich mein Verständnis von Zusammenarbeit und überhaupt von Schulbibliothek geprägt.</p>
<p>Der Weg der engen Zusammenarbeit von Fachlehrkraft und Bibliothekslehrkraft wurde in der angelsächsischen Welt seit damals weiter beschritten und erforscht:</p>
<p><span id="more-5020"></span></p>
<p><strong><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2009/10/greef-elizabeth.pdf">Greef,</a></strong><strong><em> Elizabeth</em></strong><em>, </em><em>Collaboration is the key: Making a difference in our schools through integrative and progressive practice </em></p>
<p><em><strong>Overall-Montiell, Patricia</strong></em><em> Research on teacher and librarian collaboration : An examination of underlying structures of models.(Karsten Schuldt <a title="Ergebnisse der Untersuchung bei K. Schuldt" href="http://bildungundgutesleben.blogsome.com/2007/11/25/zusammenarbeit-zwischen-schule-und-schul-bibliothek-zwei-modelle/" target="_blank">referiert </a>die Ergebnisse.)<br />
</em></p>
<p><em><strong><a title="ppt-Datei des Vortrags" href="http://www.ilile.org/events/SpringSymposium/handouts/Ross_Todd/Ross_Todd_May_2007.ppt" target="_blank">Todd</a>, Ross</strong></em><em>, The ABCDE of Teacher-School Librarian Collaboration: Advances, Barriers. Challenges, Directions, Enablers.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>I</em>n Deutschland ist diese Art der Zusammenarbeit unbekannt. Wenn von Zusammenarbeit die Rede ist, dann von Kooperationsverträgen, Medienpartnerschaften, Bildungspartnern. Bei diesen Kooperationsformen bleibt der Kernbereich der Schule, das „Beybringen“, wie das Jürgen Henningsen provozierend buchstabierte, außen vor.</p>
<p>Die angestrebte Partnerschaft ist auch einseitig, denn die Lehrer kriegen eine Bringschuld aufgehalst: Sie sollen möglichst oft mit ihren Klassen in die Stadtbibliothek, dort Bibliothekscurricula erfüllen, den Besuch gut vorbereiten und hinterher der Bibliothekarin berichten. (So steht das explizit in einem best-practise-Fall.)</p>
<p>Diese Art der Zusammenarbeit, wie sie von den Bibliotheksverbänden und der Bertelsmann-Stiftung propagiert wird, ist verbandspolitisch verständlich, bringt aber den Schulen letztlich nichts. Auch das Versprechen, Kooperationsverträge, Bibliothekscurricula und Besuche in der Stadtbibliothek würden das deutsche PISA-Ranking verbessern, verliert an Überzeugungskraft, je mehr Bundesländer, wie zuletzt Brandenburg und Sachsen, sich auch ohne Schulbibliotheken verbessern. (Dass sie dabei <a title="&quot;PISA-Astrologie&quot; in Basedow1764" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/" target="_blank">schummeln</a>, steht auf einem anderen Blatt.)</p>
<p>Wenn es noch eines Beweises bedürfte: Das schon mehrfach im Blog genannte IMeNs-Projekt, in der bibliothekarischen Fachwelt als Highlight der Zusammenarbeit gepriesen, hat sich wissenschaftlich evaluieren lassen. Eine Studentin einer FH sollte die Wirksamkeit bei Lehrern und Schülern untersuchen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sie diese nicht feststellen konnte.</p>
<p>Dieses Projekt eines Schulträgers, technischen Support für seine Schulbibliotheken zu leisten, ist im Grunde eine lobenswerte Idee. Aber die Erwartung, die Lehrer würden all die schönen Sachen nutzen, die auf dem Kreisserver gesammelt werden, wie etwa das Munzinger-Archiv, ist naiv.</p>
<p>Jetzt drängen zunehmend die Bibliotheks- und Informationswissenschaftler in die Schulen. Sie wollen Kompetenzen beibringen: Medien-, Recherche-, Informations-, Lese-, Bibliotheks- u.v.a.m. -kompetenz.</p>
<p>Wenn sie sich darauf beschränken, Curricula zu entwerfen, zu Trainingskursen in die Bibliothek einzuladen oder Internetrecherche für Schüler/innen anzubieten, wird die Zusammenarbeit ebenfalls äußerlich bleiben. Im besten Falle werden die Lehrer die Verantwortung für den Erwerb dieser Kompetenzen delegieren, im schlechten Fall wird sich ihr Burn-Out-Syndrom verschlechtern, weil ihnen wieder jemand sagt, was sie alles nicht oder schlecht machen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em><strong>Mein Vorschlag ist, <span style="text-decoration:underline;">Projekte der Zusammenarbeit von Lehrern und Bibliothekaren in gut ausgestatteten Schulbibliotheken</span> zu starten: Gemeinsame Unterrichtsplanung und gemeinsame Unterrichtsdurchführung</strong></em><em>. </em></p>
<p><em>Ich bin zuversichtlich, dass die Wirksamkeit evaluierbar sein wird (siehe Todd!).<br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Keine Podien, keine Resolutionen, wie Bibliotheken das PISA-Ranking verbessern und Bibliotheksführungen die Lesekompetenz steigern, sondern Kärnnerarbeit im grauen Schulalltag, Lehrern erlebbar machen, was es heißt, mit einem qualifizierten Schulbibliothekar zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Eine Dokumentation solcher Projekte in Broschüren und Videos, auf Tagungen, in Pressemeldungen und Fachzeitschriften, in Strategie- und Grundsatzpapieren von Expertengruppen, eine Auszeichnung durch Bildungs- und Bibliothekspreise, eine Erwähnung in einer Rede des Bundespräsidenten wären förderlich.</p>
<p>Bei Lehrkräften würde die Akzeptanz von Schulbibliotheken entscheidend erhöht. Unterricht in der Bibliothek ist ja für pädagogische Einzelkämpfer aufwändiger zu planen als Unterricht nach Lehrbuch. Im Informationsspezialisten hätten sie einen Partner, der sie bei den Ressourcen, der Medienwahl und dem Medieneinsatz berät, der bei einzelnen Schülern oder Gruppen im richtigen Moment interveniert und im Rechercheprozess weiterhilft.</p>
<p><em>Was Reinhard Heckmann 1993 schrieb, ist nach wie vor aktuell:</em></p>
<p>&#8222;In der internationalen Diskussion ‑ das machte diese Tagung <em>(IASL Adelaide 1993)</em> erneut deutlich ‑ gelten einige Fragen, die in der Bundesrepublik nach wie vor kontrovers diskutiert werden, längst als geklärt. Insbesondere fällt immer wieder auf, dass international die pädagogischen Aspekte schulbibliothekarischer Arbeit stark betont werden. Die Schulbibliothek ist keine Ausleih‑Bibliothek mit traditionellen biblio­thekarischen Funktionen. Sie besteht viel mehr aus einer Zahl von pädagogischen Funk­tionen, so ist sie ein &#8222;social‑center&#8220; für Schüler und Lehrer, aber auch für Eltern und Vorschulkinder. Dementsprechend stehen nicht Katalogisierungsfragen und andere bi­bliothekstechnische Fragen im Vordergrund der Diskussion, sondern <span style="text-decoration:underline;">praktische Proble­me der Zusammenarbeit von Lehrer und Schulbibliothekar mit der Frage &#8222;Wie wird der Schulbibliothekar den Bedürfnissen der Lehrer gerecht?&#8220; oder &#8222;Wie kann eine ge­meinsame Unterrichtsplanung, von Lehrer und Schulbibliothekar, reibungslos und erfolgreich sein?&#8220;</span></p>
<p>Aus diesem Verständnis von Schulbi­bliothek als einer pädagogischen Einrichtung ergibt sich ‑ auch hier besteht international große Einigkeit ‑, dass der Schulbibliothekar in erster Linie Lehrer sein muss, der zwar biblio­thekarische Kenntnisse, aber keine entspre­chende Vollausbildung benötigt. Wie jeder weiß, wird demgegenüber bei uns die biblio­thekarische Komponente der Schulbiblio­theksarbeit stark betont. Ein Weg, der nicht sehr erfolgreich war, wie man nach nahezu 25 Jahren Schulbibliotheks‑&#8220;entwicklung&#8220; in der Bundesrepublik wohl konstatieren muss. Wann probieren wir, andere Wege zu ge­hen?&#8220;</p>
<h6>Die Videoclips der CD kann ich leider nicht in wordpress laden. Für Hinweise auf derartige Zusammenarbeit aus dem deutschsprachigen Raum wäre ich dankbar.</h6>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
Posted in Fachliteratur, Mediothek, Schulbibliothek Tagged: Bildungspartnerschaft Bibliothek und Schule, information literacy, Informationskompetenz, Kooperationsvertrag, Schulbibliothek <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/5020/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/5020/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5020&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>UNESCO würdigt IASL-Schulbibliothekstagung in Padua</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/11/unesco-wurdigt-iasl-schulbibliothekstagung-in-padua/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 15:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Pressemitteilung zur Weltschulbibliothekskonferenz 2009 schreibt die UNESCO, dass die Schulbibliotheken zu Katalysatoren von Medien- und Informationskompetenz werden.
Die Themen der Tagung seien eng verbunden mit der Entwicklung des UNESCO-Lehrerbildungs-Curriculums für Medien- und Informationskompetenz. Das Curriculum will die Vermittlung dieser Kompetenzen in die Lehrerausbildung für die Sekundarstufe integrieren.
Posted in Schulbibliothek Tagged: IASL, information literacy, Informationskompetenz, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4522&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In einer <a title="UNESCO-Pressemitteilung in Englisch" href="http://portal.unesco.org/ci/en/ev.php-URL_ID=29105&amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;URL_SECTION=201.html" target="_blank">Pressemitteilung </a>zur Weltschulbibliothekskonferenz 2009 schreibt die UNESCO, dass die Schulbibliotheken zu Katalysatoren von Medien- und Informationskompetenz werden.</p>
<p>Die Themen der Tagung seien eng verbunden mit der Entwicklung des UNESCO-Lehrerbildungs-Curriculums für Medien- und Informationskompetenz. Das Curriculum will die Vermittlung dieser Kompetenzen in die Lehrerausbildung für die Sekundarstufe <a title="Unesco Lehrerausbildungscurriculum Information Literacy" href="http://portal.unesco.org/ci/en/ev.php-URL_ID=27070&amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;URL_SECTION=201.html" target="_blank">integrieren</a>.</p>
Posted in Schulbibliothek Tagged: IASL, information literacy, Informationskompetenz, Schulbibliothek, UNESCO <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4522/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4522&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das hab´ich aus dem Internet!</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/06/30/das-hab%c2%b4ich-aus-dem-internet/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/06/30/das-hab%c2%b4ich-aus-dem-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 09:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Website über ein fiktives Römerlager in Berlin hat eine Lehrerin mit Schülerinnen und Schülern einer 8. Klasse erarbeitet. Dabei kamen auch Rechtsvorschriften, die beim Umgang mit fremdem Text- und Bildmaterial zu beachten sind, nicht zu kurz. Das ist ja nicht oft der Fall, wenn im Unterricht gegoogelt wird. Die Lehrerin, Dr. Helene Skladny, verschweigt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3712&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine Website über ein fiktives Römerlager in Berlin hat eine Lehrerin mit Schülerinnen und Schülern einer 8. Klasse erarbeitet. Dabei kamen auch Rechtsvorschriften, die beim Umgang mit fremdem Text- und Bildmaterial zu beachten sind, nicht zu kurz. Das ist ja nicht oft der Fall, wenn im Unterricht gegoogelt wird. Die Lehrerin, Dr. Helene Skladny, verschweigt auch nicht die technischen und motivationalen Probleme bei diesem <a title="Römerlager in Berlin?" href="http://www.lehrer-online.de/castra-berolina.php">Projekt</a>.</p>
<h5>(via Lehrer-online)</h5>
Posted in Internet, Unterricht Tagged: information literacy, Informationskompetenz, Internetrecht <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/3712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/3712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/3712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/3712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/3712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/3712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/3712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/3712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/3712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/3712/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3712&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Lesetipp: Klick. Strategien gegen die digitale Verdummung, von Susanne Gaschke</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/05/12/lesetipp-klick-strategien-gegen-die-digitale-verdummung-von-susanne-gaschke/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren des Internets]]></category>
		<category><![CDATA[information literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Gaschke]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Gaschke hat nichts gegen Computer und Internet, aber etwas gegen die  Ideologen des digitalen Paradieses, gegen Microsoft im Kindergarten, gegen Medienpädagogen im Dienste der Softwarekonzerne. Die Rhetorik mancher Netzgurus erinnert sie an neoliberale und marxistische Heilsversprechen.
Das richtige Buch, um zu einem kritischen, rationalen Gebrauch von Computer und Internet zurückzukehren:
Man kann dieses flüssig geschriebene Buch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3138&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Susanne Gaschke hat nichts gegen Computer und Internet, aber etwas gegen die  Ideologen des digitalen Paradieses, gegen Microsoft im Kindergarten, gegen Medienpädagogen im Dienste der Softwarekonzerne. Die Rhetorik mancher Netzgurus erinnert sie an neoliberale und marxistische Heilsversprechen.</p>
<p>Das richtige Buch, um zu einem kritischen, rationalen Gebrauch von Computer und Internet zurückzukehren:</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://www.amazon.de/Klick-Strategien-gegen-digitale-Verdummung/dp/3451299968"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41H55yA%2BHkL._SL500_AA240_.jpg" alt="Gaschke, Klick" width="168" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Gaschke, Klick</p></div>
<p>Man kann dieses flüssig geschriebene Buch der Journalistin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur lesen und auf die gelehrten internetkritischen Texte von <a title="Manfred Spitzer" href="http://beat.doebe.li/bibliothek/p01290.html" target="_blank">Manfred Spitzer</a>, <a title="Stefan Weber" href="http://www.zeit.de/2007/29/P-Stefan-Weber" target="_blank">Stefan Weber</a>, Stanley Wilder, <a title="Nicholas Carr" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/14/verandert-sich-unser-gehirn-durch-google-und-co/" target="_blank">Nicolas Carr</a> und auch auf den quirligen <a title="Clifford Stoll" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/06/04/clifford-stoll-wiederlesen/" target="_self">Clifford Stoll</a> erstmal verzichten.</p>
Posted in Fachliteratur, Internet, Lesetipp, Mediothek, Nicht kategorisiert, Schulbibliothek Tagged: Gefahren des Internets, information literacy, Informationskompetenz, Internetsucht, Susanne Gaschke <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/3138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/3138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/3138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/3138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/3138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/3138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/3138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/3138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/3138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/3138/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3138&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Nachrichtenrevolution</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[information literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[John Heartfield]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Medienexperte namens Jeff Jarvis sieht darin die Zukunft des Printjournalismus:
Die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung hat 21.000 Videokameras an ihre Leser verkauft. Diese schicken jetzt Fotos an die Zeitung.
Auch Jarvis´Sohn lebt schon in der schönen neuen Nachrichtenwelt: &#8222;Mein Sohn hat noch nie eine Zeitung abonniert, er bekommt seine Nachrichten über Facebook, über Twitter, von Freunden. Von Leuten also, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3031&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ein Medienexperte namens<strong> Jeff Jarvis</strong> sieht darin die Zukunft des Printjournalismus:</p>
<p>Die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung hat 21.000 Videokameras an ihre Leser verkauft. Diese schicken jetzt Fotos an die Zeitung.</p>
<p>Auch Jarvis´Sohn lebt schon in der schönen neuen Nachrichtenwelt: &#8222;Mein Sohn hat noch nie eine Zeitung abonniert, er bekommt seine Nachrichten über Facebook, über Twitter, von Freunden. Von Leuten also, denen er vertraut.&#8220;</p>
<p>Das ganze Interview <a title="jarvis über online-nachrichten" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,622944,00.html">steht</a> bei Spiegel online.</p>
<p>Siehe auch in diesem Blog <a title="Ist information literacy die Loesung?" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/11/kritisches-denken-durch-information-literacy/">hier</a>!</p>
<p>Mr. Jarvis und sein Sohn werden wohl keine Bücher mehr lesen. So entgeht ihnen <a title="Gaschke, Klick. Strategien gegen die Verdummung" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/05/12/lesetipp-klick-strategien-gegen-die-digitale-verdummung-von-susanne-gaschke/">das</a> von Susanne Gaschke.</p>
<p>Auch die Lektüre <a title="le monde diplomatique zu wikipedia" href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/05/08/a0024.text.name,askNwU12B.n,0">dieses </a>Artikel in le monde diplomatique könnte nicht schaden.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Einen Beitrag zur Entdeckung der Langsamkeit liefert auch die Wochenzeitung &#8222;Das Parlament&#8220;. Als sie noch nichts kostete, hatte ich ein Abonnement. Sie kommt nicht mehr so staubtrocken daher wie früher, sondern ist aufgehübscht.</p>
<p>Man kann nachlesen, was die Abgeordneten im Plenum reden. Z. B. aus Anlass des Grundgesetzjubiläums in der Debatte am 14.5.09. Das finde ich spannender als in &#8222;Echtzeit&#8220; zu erfahren, ob Köhler wieder gewählt wurde.</p>
<h5>(Das Parlament, Nr. 21/22, 18./25. Mai 1990, Beilage Debattendokumentation, s. 12)</h5>
<p><em>(Das kann man natürlich auch längst <a title="Bundestag im Internet" href="http://www.bundestag.de/">digital</a> lesen, sehen oder hören. Da hätte ich es aber wohl nie entdeckt.)</em></p>
<p>Der Abgeordnete Dr. Gysi, selten um eine schalkhafte Bemerkung verlegen,  beklagt, dass am Einigungsprozess nicht die ostdeutschen Eliten beteiligt waren, sondern abgewickelt wurden. Da habe ich fast Mitleid mit dem Elitebegriff. Er meint doch nicht etwa den SED-Adel?</p>
<p>Dann beklagt er die <strong>Bilder-Ausstellung &#8222;60 Jahre Bundesrepublik Deutschland</strong>&#8222;, weil &#8222;die Geschichte der DDR nicht als Teil der deutschen Geschichte begriffen&#8220; werde. Er vermisst DDR-Künstler, u.a. John Heartfield.</p>
<p>John <a title="Biographie John Heartfield " href="http://www.heartfield.de/S_41.html">Heartfield</a>, der vor den Nazis in die USA geflohen war, wählte die DDR bei seiner Rückkehr. Seine Frau Gertrud lebte einige Jahre länger als er. Aus Protest darüber, wie die DDR mit ihrem Mann und seinen Werken umging, sprach sie in ihren letzten Lebensjahren nur noch Englisch.</p>
<p>Der Kommunist John Heartfield hieß ursprünglich Helmuth Herzfeld und nahm den englischen Namen aus Protest gegen den deutschen Englandhass 1916 an. Seine Frau Gertrud reagierte wohl ähnlich mit ihrer Weigerung, in der DDR Deutsch zu reden. Heartfield hatte zwar noch das SED-Emblem entwerfen dürfenund bekam als verdienter Antifaschist und Altkommunist Orden und Preise, wurde aber auch als &#8222;Spätheimkehrer&#8220; (1950) als Spion verdächtigtseine Kunst galt aber zunehmend als bürgerlicher Formalismus und wurde von der politischen Elite der DDR nicht sehr geschätzt. Bezeichnenderweise gab es erst nach Revolution den Versuch, ein Museum in seinem Haus in Waldsieversdorf einzurichten.</p>
<p><em>Warum an dieser Ausstellung auch in den Feuilletons kein gutes Haar gelassen wird, vermag ich nicht zu erkennen. Vielleicht wegen des Sponsors BILD-Zeitung?  Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso bei einer Ausstellung dieses Titels die DDR-Kunst einbezogen werden muss. Für die gemeinsamen 20 Jahre nach der Revolution stehen auch ostdeutsche Maler. </em></p>
<p><em>(Am besten hat mir, dem Kunst-Banausen, in der Ausstellung im Berliner Gropius-Bau gefallen, dass auf 60 Monitoren, Bilder aus 60 Jahren bundesrepublikanischer Geschichte flimmerten.  Und die grandiose Idee etwa 100 schwarze Bildplatten aufzuhängen, unter denen jeweils der Gegenstand eines Pressefotos der letzten 60 Jahre genannt wurde (z. B. Brandts Kniefall in Warschau oder das schreiende vietnamesische Mädchen, das mit erhobenen Händen auf einer Straße läuft.) Ich habe alle 100 gesehen! Neben mir standen zwei ratlose junge Männer. </em></p>
Posted in DDR, Internet Tagged: Gysi, information literacy, Informationskompetenz, Internetsucht, Jeff Jarvis, John Heartfield, Zukunft der Zeitung <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/3031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/3031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/3031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/3031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/3031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/3031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/3031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/3031/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/3031/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/3031/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=3031&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Würde des Lehrers&#8230;</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/03/30/die-wurde-des-lehrers/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 14:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[information literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerimage]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es ein Jesuitenpater sein würde, der über Lehrer so schreibt, wie ich es lange vermisst habe, hatte ich nicht erwartet. Der Pater Klaus Mertes ist Rektor des Berliner Canisius-Kollegs. Das ist übrigens ein Gymnasium mit einer Schulbibliothek und einer Schulbibliothekarin.
Der Artikel „Die Würde des Lehrers liegt nicht in der Erwartungserfüllung&#8220; erschien am 19.3.09 in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2601&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dass es ein Jesuitenpater sein würde, der über Lehrer so schreibt, wie ich es lange vermisst habe, hatte ich nicht erwartet. Der <strong>Pater Klaus Mertes</strong> ist Rektor des Berliner Canisius-Kollegs. Das ist übrigens ein Gymnasium mit einer Schulbibliothek und einer Schulbibliothekarin.</p>
<p>Der Artikel „<strong>Die Würde des Lehrers liegt nicht in der Erwartungserfüllung</strong>&#8220; erschien am 19.3.09 in der FAZ und ist wie üblich gegen Gebühr (3,45 €) vom Archiv zu bekommen.</p>
<p>Ein guter Lehrer, so schreibt er, muss Kompetenz und Begeisterung für sein Fach mitbringen. Schule bewahre ihn aber vor Fachidiotentum. Er muss sein Fachwissen nämlich didaktisch reduzieren, so dass die Jugendlichen die Antworten auf ihre Fragen verstehen. <strong>Didaktische Reduktion</strong> sei eine berufsspezifische Anstrengung. Sie setze Fachverständnis voraus, eine Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung, die sich nicht zuletzt aus der Begegnung mit den Schülern ergebe. Didaktische Reduktion sei mehr als bloße Vereinfachung, sei ein schöpferischer Vorgang.</p>
<p>Vor allem diese Passage ist mir wichtig, weil ich die Kategorie „didaktische Reduzierung&#8220; in dem Hype um Informationskompetenz vermisse. Es ist ja nicht so, dass schulisches Lernen mit Hilfe von <strong>Tafelanschrieb, Quellenheften und Lehrbüchern </strong>vor der Ausrufung der Wissensgesellschaft und der Erfindung digitaler Suchmaschinen grundsätzlich mangelhaft war und erst das Surfen auf dem Meer der Informationen, die Beherrschung Boole´scher Operatoren und die Kompetenz  zur kritischen Evaluation von Webseiten wahre Bildung ermöglichte. Das globale Internet scheint mir die didaktische Reduktion, die in nichtdigitalen Unterrichtsmaterialien dank der Leistung von Fachdidaktikern, Lehrbuchautoren und Lehrern gewährleisetet war, nicht zu kennen. Alles scheint gleich gültig, gleich wichtig zu sein.</p>
<p>Ich sah kürzlich in einem Museum zur DDR-Geschichte einen einführenden Text zu einem Ausstellungskapitel, den ich hervorragend gelungen fand in seiner Verknappung und Verständlichkeit. Mein erster Gedanke war: „Darf ich diesen Text überhaupt einsetzen oder müssen sich die Schüler das nicht selbst ergooglen?&#8220; So weit ist es schon gekommen. (Es ging bei der Frage nicht um das Copyright! Das Museum war einverstanden.)</p>
<p>Mertes spricht auch die erzieherische Dimension an. Man kann sich als Fachlehrer nicht  den Sorgen, den Beziehungsdramen und Lebenskrisen der Schüler entziehen, diese Dimension auch nicht nur an Sozialarbeiter und Schulpsychologen auslagern. So sehe ich  das auch: Man unterrichtet Schüler und nicht bloß das Fach Geschichte. Mertes macht einen Unterschied zwischen Abwimmeln und verantwortungsbewusstem Delegieren. Denn zum Lehrberuf gehöre auch das Erkennen der eigenen Überforderung. Grundsätzlich sei aber das Vertrauen von Eltern und Schülern in die Institution Schule und in den Beruf des Lehrers ein hohes Gut. Wer damit nicht umgehen könne, sei für den Lehrberuf nicht geeignet.</p>
<p>Auf der Schule laste wachsender Druck. Der Strudel an Reformen erzeuge Chaos. Das achtjährige Gymnasium führe dazu, dass immer mehr Stoff in die Hausaufgaben ausgelagert werde, die Zunahmen der Prüfungen führe zu mehr Unterrichtsausfall. So ist es! Nicht mehr nur in Gymnasien wegen es Abiturs, auch in den Haupt-, Real- und Gesamtschulen fällt wegen der Sekundarstufen-I-Abschlüsse tagelang in fast allen Klassen Unterricht aus. Und kein ministerieller oder bildungspolitischer Hahn kräht danach.) Ganztagsschulen würden gebaut, aber ohne die Arbeitsplätze für Lehrer. Der „ökonomisierte Schulmanagerjargon&#8220; (&#8222;Leistungsvereinbarung&#8220;, &#8222;Schüler als Kunden&#8220;, Lehrer als °Lernprozess-Moderatoren&#8220;) verändere die Atmosphäre in den Kollegien und Eltern ängstigten sich, weil wegen Erkrankung eines Biologielehrers im 5. Schuljahr die Chancen ihrer Kinder auf dem Arbeitsmarkt sinken würden.</p>
<p>Zum Ethos des Lehrberufes gehöre es, nicht (nur) ausführendes Organ gesellschaftlicher oder ökonomischer Interessen zu sein. Lehrer müssten Druck aushalten und Druck pädagogisch verantwortungsbewusst ausüben. Auch Jugendliche erlebten Anpassungs-, Konformitäts- und Erwartungsdruck von Eltern und Lehrern und übten selbst Druck auf Lehrer aus. Schule dürfe nicht der Ort sein, an dem Druck einfach nur weitergegeben werde. Der Sinn von Schule sei, eigenständiges Denken und Handeln zu fördern, nicht auf Druck und Interessen zu reagieren. Ziel von Bildung sei Freiheit. Um dies zu leisten, brauche der Lehrer innere Muße. Der Religions- und Lateinlehrer Mertes erinnert daran, <strong>dass „schola&#8220; Muße heißt.</strong></p>
<p><strong>Update 12.4.09</strong>:</p>
<p><a title="Pispers" href="http://www.youtube.com/watch?v=yaDmjESm3aA" target="_self">Volker Pispers</a> trägt die die volkstümlich-visuelle Version vor!</p>
<p>Seine <a title="Volker_Pispers" href="http://www.volkerpispers.de/">Homepage</a>!</p>
<h6>(Dank an Günther Brée für den Hinweis.)</h6>
Posted in Schule Tagged: information literacy, Informationskompetenz, Lehrerimage, Schule <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2601/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2601/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2601/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2601/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2601/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2601/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2601/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2601/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2601/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2601/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2601&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schule als Franchise</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/03/24/schule-als-franchise/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/03/24/schule-als-franchise/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspartnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nun Kannibalisierung der Schule, Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme, PR-Gag  oder Bildungspartnerschaft?
Für Leseförderung, Lesekompetenz und sogar für Risikoschüler bietet sich der außerschulische Lernort &#8222;öffentliche Bibliothek&#8220; an.
Für das Training der Informationserwerbskompetenz stehen ebenfalls die öffentlichen Bibliotheken, aber auch die Informationswirte der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaften  bereit.
Nun wird eingeladen zu einer Tagung des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB):
Der Medienpädagoge:  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2443&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ist es nun Kannibalisierung der Schule, Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme, PR-Gag  oder Bildungspartnerschaft?</p>
<p>Für Leseförderung, Lesekompetenz und sogar für <a title="Dankert" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/03/10/schulbibliotheken-und-risikoschuler/" target="_blank">Risikoschüler</a> bietet sich der außerschulische Lernort &#8222;öffentliche Bibliothek&#8220; an.</p>
<p>Für das Training der Informationserwerbskompetenz stehen ebenfalls die öffentlichen Bibliotheken, aber auch die Informationswirte der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaften  bereit.</p>
<p>Nun wird eingeladen zu einer Tagung des Berufsverbandes Information Bibliothek (<a title="BIB" href="http://www.bib-info.de/index.html" target="_blank">BIB</a>):</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong><strong><span style="font-family:Arial;color:black;font-size:small;"><span style="font-size:12pt;color:black;font-family:Arial;">Der Medienpädagoge:  Schnittstelle zur  Bildungspartnerschaft – Berufsbild von morgen? </span></span></strong></p>
<p><em>&#8222;Weit über 100  eingetragene öffentliche Bibliotheken sind Bildungspartner und haben mit den örtlichen Schulen  schon viele hunderte Bildungspartnerverträge geschlossen. In der praktischen Arbeit zeigt sich ein  Problem, welches man in einen überspitzten Satz packen kann: „Bibliothekare haben  keine Ahnung von Pädagogik, und Pädagogen haben keine Ahnung von Medienkompetenz.&#8220;  Die Schnittstelle zwischen diesen beiden Einrichtungen ist die Medienpädagogik&#8230;.&#8220;</em></p>
<p>heißt es in einer Ausschreibung des Vereins in seiner mailing list.</p>
<h6>(Das mit der fehlenden medienpädagogischen Ahnung der Lehrer wollen wir mal nicht auf die Goldwaage legen.)</h6>
<p>Der Biologieunterricht wird in Hessen teilweise von Förstern wahrgenommen, Vertretungslehrer brauchten ursprünglich keine pädagogische Ausbildung, Manager sollten zuletzt auch unterrichten, die Chemie-Rahmenrichtlinien stammten von der ehemaligen Höchst AG. Jetzt wird die Medienpädagogik ausgelagert.</p>
<p>Da könnte man die Kooperationsverträge auch in  franchise agreement umbenennen. Damit käme auch frisches Geld in die Staatskasse, denn nicht die Kultusminister bezahlten den Bildungspartner, sondern umgekehrt.</p>
<p><strong><em>Lesen wir es aber einmal gegen den Strich: </em></strong></p>
<p><strong><em>Darf man jetzt hoffen, dass Schule nicht mehr Lesekompetenz, Informationserwerbskompetenz und gar Medienkompetenz an die Bibliotheksverbände abgeben soll, sondern ein Tertium erkannt wird? </em></strong><em></em><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>Geht es hier gar nicht um eine weitere schulische Aufgabe, die vom Bildungspartner &#8222;öffentliche Bibliothek&#8220; beansprucht wird? </em></strong></p>
<p><strong><em>Denken wir weiter: Blitzt in der Formulierung die Möglichkeit auf, dass die Schulbibliothek gar keine &#8222;Sondernutzungsform&#8220; der öffentlichen Bibliothek ist, kein Hoheitsgebiet des dbv, sondern der Wortbestandteil &#8222;Schule&#8220; in Schulbibliothek ernst genommen wird? </em></strong></p>
<p>Siehe auch <a title="monteil-overall" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/09/21/zur-zusammenarbeit-von-schul-und-bibliothek/">hier</a></p>
Posted in Mediothek, Schulbibliothek, Schule Tagged: Bibliothekspolitik, Bildungspartnerschaft, Informationskompetenz, Medienpädagogik, Schulbibliothek <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2443/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2443&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kritisches Denken durch information literacy?</title>
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		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/11/kritisches-denken-durch-information-literacy/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 19:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Ist das ein Anlass zum Jubeln? Steigt die Zahl der aufgeklärten Menschen? In USA glauben 24% der Bürger/innen, dass sowohl die Schöpfungslehre als auch die Evolutionstheorie stimmen. Das zeugt eher von Verwirrung.
Sich Informationen zu beschaffen wird immer schwieriger. Die Informationsanbieter haben sich vervielfacht: Geschätzte 40 Nachrichtensendungen bei TV-Firmen und -Anstalten, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2082&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Ist das ein Anlass zum Jubeln? Steigt die Zahl der <a title="Die Nachrichtenrevolution" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/05/06/die-nachrichtenrevolution/" target="_blank">aufgeklärten </a>Menschen? In USA glauben 24% der Bürger/innen, dass sowohl die Schöpfungslehre als auch die Evolutionstheorie <a href="http://www.gallup.com/poll/27847/Majority-Republicans-Doubt-Theory-Evolution.aspx">stimmen</a>. Das zeugt eher von Verwirrung.</p>
<p>Sich Informationen zu beschaffen wird immer schwieriger. Die Informationsanbieter haben sich vervielfacht: Geschätzte 40 Nachrichtensendungen bei TV-Firmen und -Anstalten, Zehntausende aktiver Weblogs, Internetportale, Google-News, Twitter und Web2.0-Communities, jedes noch so abstruse Stammtischgeschwätz wird zu gleich gültigem content. Google arbeitet daran, auf der Basis des beobachteten Suchverhaltens immer passgenauere Treffer zu schicken. Für den Kreationisten nur noch Kreationistisches?</p>
<p>Kein Konzern, kein Verband, keine Abgeordnete, kein Ministerpräsident ist ohne Kommunikationsbeauftragte. Die Medien werden stärker gegängelt (Sarkozy in Frankreich, Berlusconi in ItaIien, neues Pressegesetz in der Slowakei, Lafontaine schon früh an der Saar).</p>
<p>Es wird geschätzt, dass 2/3 der Tagesnachrichten von PR-Agenturen der Firmen, Verbände und Parteien in die Welt gesetzt werden. Frau von der Leyens angebliche &#8222;Babyschwemme&#8220; ist ein gutes <a title="Babyboom" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3777#more-3777">Beispiel</a>.</p>
<p>Ich kann hier in Potsdam beobachten, wie ein Politiker regelmäßig der Zeitung Faxe mit einem Statement zu x-beliebigen Themen (Schuluniform, Rauchen, Pünktlichkeit der Bahn, Nutzen der Kernenergie) zuschickt. Das erscheint dann prompt auf Seite zwei. Der Mann setzt Themen und ist permanent präsent.</p>
<p>Zurzeit wird immerhin kritisch diskutiert, warum die Kommunikationsbeauftragten der Taliban ihre Stellungnahmen zur deutschen Innenpolitik 1:1 abgedruckt kriegen und die Videobotschaften deutscher Gotteskrieger schon fast einen festen Sendeplatz haben. Immerhin gibt es auf Youtube satirische „Dekonstruktionen&#8220;. Und Wikipedia ist für spin doctors und PR-Agenturen noch kein Tummelplatz, aber nicht ungefährdet.</p>
<p>An den Berliner Volksbefragungen zu Tempelhof und Religion als Pflichtfach lässt sich ablesen, wie man mit Geld und einer guten Agentur „Informationen&#8220; verbreitet. Bei Frau Christiansen waren oft vier von fünf Talk-Gästen Botschafter der wirtschaftsnahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&#8220;. Das erinnert an die KPD- und DKP-Strategie, federführend in vielen Gruppen und Vereinigungen zu werden. Wenn dann später „breite&#8220; Aktionsbündnisse für oder (meist) gegen etwas in Erscheinung traten, fiel unter den Tisch, wer eigentlich dahinter stand.</p>
<p>Wie war das mit dem <a title="Gaza 2000" href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,qyatbh1k6lsaas28~cm.asp" target="_blank">angeblich </a>von Israelis bei der Intifada 2000 erschossenen Jungen? Wie durchschaut man manipulierte <a title="Pallywood: Manipulierte Bilder aus Gaza" href="http://www.youtube.com/watch?v=t_B1H-1opys" target="_self">Bilder</a>?</p>
<p>Das alles fällt mir ein, wenn die Rede von „Informationskompetenz&#8220;, „information literacy&#8220; oder „critical thinking skills&#8220; ist. Wenn ich die Entwicklung verfolge, bin ich mir nicht sicher, ob die Anwendung Boole´scher Operatoren und die Evaluation von Webseiten (Ist die Seite aktuell? Wann war das letzte Update? Wird eine Adresse genannt? Ist der Text sachlich?) das Vordringlichste sind, um die Manipulation, die ich meine, zu durchschauen. Letzteres war für mich immer Ziel von Unterricht, insbesondere in Deutsch, Politik und Geschichte.</p>
<p>Bevor also ein Kooperationsvertrag oder eine KMK-Empfehlung die Schulklassen zur IL-Kursen in die Stadtbücherei schickt, wäre ein pädagogisches Konzept zu erarbeiten. In diesem Konzept müsste von Fähigkeiten wie Kooperation,  Kommunikation, Kreativität und kritischem Denken, Selbstorganisation und Verantwortung die Rede sein, bevor die Schülerinnen uind Schüler auf  clip art und animation, presentation software, search engines und online search strategies losgelassen werden.</p>
<p>In USA erreichen Ross Todd und Carol Kuhltau mit Guided Inquiry pädagogisches <a title="Todd" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/08/06/die-padagogische-wende-in-der-information-literacy/" target="_blank">Gelände</a>. Hierzulande ist information literacy noch oft Vermittlung von library skills, auch wenn es anspruchsvoll &#8222;<a title="spiralcurriculum" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/03/08/die-renaissance-der-spiralcurricula/" target="_blank">Spiralcurriculum</a>&#8220; genannt wird.</p>
<p>Aus meiner Sicht besteht Klärungsbedarf. Gerade auch deswegen, weil es nicht zu einer alltäglichen schulinternen Kooperation zwischen Fachlehrer und teacher-librarian kommen wird, sondern die Kultusministerien die Zuständigkeit für die Vermittlung von Informationskompetenz anscheinend Interessenverbänden überlassen.</p>
<p>Was leisten Schule und Unterricht? Was können und wollen die Bibliothekare in den öffentlichen Bibliotheken („Bildungspartnerschaft Bibliothek und Schule&#8220;) und die Informationswirte der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft (&#8222;Bildungspartnerschaft Bibliothek-Information-Schule&#8220;) leisten? Ihr Anspruch ist es ja, festgeschrieben in Kooperationsverträgen mit Kultusministerien, den Schülerinnen und Schülern zukünftig critical information skills beizubringen.</p>
<p>Was wir brauchen ist eine &#8222;information literacy3.0&#8243;, die mehr umfasst als Bibliotheks- und Computerkenntnisse.</p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p>&#8222;Wo ist die Weisheit, die wir im <a title="Wissen" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Wissen">Wissen</a> verloren haben? Wo ist das Wissen, das wir in der <a title="Information" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Information">Information</a> verloren haben?&#8220;  <em><a title="T. S. Eliot" href="http://de.wikiquote.org/wiki/T._S._Eliot">T. S. Eliot</a>, Choruses from &#8222;The Rock&#8220;</em></p>
Posted in Mediothek, Schulbibliothek, Schule, Unterricht Tagged: Bildungspartnerschaft, dbv, information literacy, Informationskompetenz, Mediothek, Schulbibliothek, Spiralcurriculum <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2082/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2082/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2082/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2082/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2082/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2082/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2082/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2082/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2082/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2082/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2082&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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