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	<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Computer in der Schule</title>
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	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
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		<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Computer in der Schule</title>
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		<title>Über Lesekompetenz</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 18:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gert Loschütz
Festrede auf dem 16. Hessischen Schulbibliothekstag 2003 in den Beruflichen Schulen Witzenhausen
 
Austreibung eines Wortes
Im Zusammenhang mit dem, was jetzt Bildungsmisere genannt wird, ist ein Wort aufgetaucht, das mir sofort eingeleuchtet hat, und zwar so, dass ich es im Gespräch mit einem Freund, der Lehrer ist, selber häufig benutzt habe, das Wort Lesekompetenz, bis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5070&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h3><a title="Wikipedia zu Gerd Loschütz " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Losch%C3%BCtz" target="_blank">Gert Loschütz</a></h3>
<h3>Festrede auf dem 16. Hessischen Schulbibliothekstag 2003 in den Beruflichen Schulen Witzenhausen</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Austreibung eines Wortes</em></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Im Zusammenhang mit dem, was jetzt Bildungsmisere genannt wird, ist ein Wort aufgetaucht, das mir sofort eingeleuchtet hat, und zwar so, dass ich es im Gespräch mit einem Freund, der Lehrer ist, selber häufig benutzt habe, das Wort <em>Lesekompetenz</em>, bis mir auffiel, dass ich es nicht mehr hören und aussprechen konnte, ohne dass sich ein Unbehagen bei mir einstellte, das sich mit der Zeit zu einem regelrechten Widerwillen ausgewachsen hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Bevor ich erkläre, warum, muss ich dazu sagen, dass ich durchaus weiß (oder zu wissen glaube), was damit gemeint ist, und dass mir darüber hinaus klar ist, dass man sich auf einen Begriff einigen muss, wenn man einen Sachverhalt so eingrenzen will, dass er <em>diskussionstauglich</em> und der Sachverhalt selbst <em>operabel</em> wird. Die öffentliche Diskussion braucht Begriffe, die handlich sind und einen leichten Wiedererkennungswert besitzen, das ist ihr Vor- wie ihr Nachteil, denn nicht zuletzt aus diesem Grund geschieht es, dass sie sich – zunächst unmerklich – aus ihrem Rahmen lösen und selbständig zu machen beginnen, mit dem Erfolg, dass sie nicht mehr allein auf den vorgesehenen <em>Fall</em> angewendet werden, sondern in ihren Umdeutungen auch auf andere <em>Fälle</em>. Dies sei vorausgeschickt, um nicht gleich am Anfang in den Verdacht der Ahnungslosigkeit zu geraten. Nach einer Weile nämlich geschah folgendes: Wann immer ich in einer Diskussionsrunde jemanden das Wort <em>Lesekompetenz</em> aussprechen hörte, vernahm ich zugleich ein leises Kichern und etwas in mir fragte sich, wie es denn um die Lesekompetenz dessen bestellt sein mochte, der das Wort – fürsorglich, besorgt, in reformeri­schem Eifer oder von oben herab – im Mund führte.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-5070"></span>Denn das schien mir (bei der Relativität des Begriffs) völlig klar zu sein: dass sich je nach Standort dessen, der die Messlatte anlegte, das, was man darunter verstand, um Grade verschob, und plötzlich sah ich wie im Film die Gesichter meiner Freunde vorbeiziehen, angeführt von der stellvertretenden Leiterin eines Lehrerseminars im Brandenburgischen, die in den USA über die <em>gesellschafts­kritischen</em> Aspekte in der Lyrik Konstantin Weckers promoviert wurde und, wie ich zuverlässig weiß, Gedichte von Peter Huchel oder Paul Celan als so schwierig empfindet, dass sie niemals auf die Idee käme, darin nach einer Zeile zu graben, die sie etwas anginge: bei ihr, wie bei vielen anderen, die ich durchaus zur Gemeinde der ebenso empfindsamen wie gebildeten, jedenfalls der Literatur grundsätzlich zugetanen Menschen zähle, endet das Verständnis von Lyrik mit dem humoristisch Gereimten von Tucholsky und Kästner (oder eben Konstantin Wecker), dem sich in den letzten Jahren das von Robert Gernhardt zugesellt hat, nicht als gleichwertig, sondern als den Nachempfindern Nachempfundenes&#8230; Und während ich mir noch sage: Na gut, die Lyrik&#8230; läuft der Film weiter und zeigt mir das sich beim Namen <em>Kafka</em> zusammenknautschende Gesicht eines anderen, mich regelmäßig mit Zeitungs­ausschnitten über die Weltlage versorgenden Freun­des, der mich ungläubig ansieht, wenn ich ihn von Kafkas Komik zu überzeugen suche, nicht weil ich glaube, damit sei das Wesentliche an Kafka benannt, sondern weil ich weiß, dass dieser Freund einen Sinn für Komik hat, und ich hoffe, ihm auf diese Weise einen Weg zu dem <em>anderen</em> Kafka zu zeigen, aber er beharrt auf der <em>Dunkelheit</em> Kafkas und darauf, dass sich ihm die existentiellen Muster nicht erschließen wollen, wobei mir nicht entgeht, dass sich bei den Worten <em>Dunkelheit</em> und <em>existentielle Muster</em> ein Ausdruck von Abwehr, Abneigung oder auch Mitleid (mit mir, der mit <em>so</em> etwas seine Zeit vergeudet?) auf seinem Gesicht abzeichnet. Und so werden wir weiter anhand seiner Zeitungsausschnitte über die verworrene, sich, nach seinen Worten, immer unübersichtlicher gestaltende Weltlage diskutieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Und auch das Gesicht dieses Freundes ist gefolgt von dem anderer, alle in gut bezahlten, dem akademischen Bürgertum zuzurechnenden Berufen. – „Kleist?“ „Klar, <em>Michael Kohlhaas</em>, sehr lange Sätze.“ – Schullektüre also, schwach erinnert, ist es, die sich noch abfragen lässt, gerade noch, aber darüber hinaus? Kaum ein Name, der nicht an der Hauptstraße der Literatur liegt oder saisonhaft im Feuilleton verhandelt wird, ist bekannt, geschweige denn mit einer nicht auf den plattesten Gemeinplätzen beruhenden Vorstellung verbunden. Das Wunderbare aber ist, dass die meisten, die in meinem Kopffilm vorbeiziehen, sowohl von ihrer Ausbildung wie von ihrer Profession her, aufs beste in die medialen Diskussions­runden hineinpassen, und dass es mehr als ein Zufall erscheint, wenn sie dort noch nicht aufgetaucht sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Daher das Rumoren: dem Kicherer und Flüsterer in meinem Kopf fehlt wohl der Glaube daran, dass die von den desaströsen Untersuchungsergebnissen aufgescheuchten Ministerialen, die professoralen Gremienmitglieder und päd­agogi­schen Mahner, die in den Diskussionsrunden den Zeigefinger erheben, eine Messlatte zu überspringen imstande wären, die sie sich nicht selbst aufgelegt hätten. Zu sehr ähnelt ihre Sprache jenem beflissenen Problem­lösungs­jargon, mit dem sich <em>Fachleute</em>, wenn <em>es</em> passiert ist, heute auf diesen und morgen auf jenen Missstand zu stürzen bereit sind, als dass ihnen die Erkenntnis zuzutrauen wäre, dass sie und ihre Leseferne selbst Teil des Problems sind, das sie vorgeben lösen zu wollen. Nachdem sie jahrelang, ohne die absurdesten Anschaffungs- und Folgekosten zu scheuen, noch die kleinste Klitsche von Schule mit Computern vollgestellt haben, wundern sie sich, dass die ihnen Anempfohlenen ohne den Umweg der flüchtigsten Lektüre ihre Arbeiten aus dem Internet runterladen und als Ergebnis ihrer eigenen Bemühung ausgeben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich erinnere mich an einen Bericht im Regionalfernsehen, in dem die Ausstattung einer x-beliebigen Schule mit Computern gemeldet wurde, mit einem Stolz in der Stimme, der von gar nicht so fern an den erinnert hat, mit dem einst im DDR-Fernsehen die Übergabe einer Reihe neuer sowjetischer Traktoren an eine ebenso x-beliebige LPG gefeiert wurde; in beiden Fällen verkündete der Klang der Stimme: Jetzt geht`s bergauf! Und dieses <em>bergauf!</em> meinte nicht nur eine Steigerung der Produktivität, sondern auch den Anbruch eines neuen Zeitalters. In beiden Fällen wurde übersehen, dass es sich lediglich um bessere Handwerks­zeuge handelte, die nicht den geringsten Einfluss auf die Konstanten ihrer Benutzer hatten: Der Schlampige blieb schlampig, der Denkfaule denkfaul, der Drückeberger drückebergerisch, der Schüchterne schüchtern, der Aufmüpfige aufmüpfig, der Interessierte interessiert. Nur dass es jetzt ein neues Spielzeug gab, auf das sich seine Begeisterung eine Weile werfen konnte. Doch als mit der Gewöhnung der Alltag einkehrte, zeigte sich, dass sich sein Verständnis von der Welt um keinen Deut geändert hatte.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Wissensexplosion, wenn man sich an diesem Wort nicht stört und wenn man das leicht gemachte Abrufen und Verknüpfen von Daten so nennen will, hatte woanders stattgefunden. Wo? Nun jedenfalls nicht in den technisch hochgerüs­teten Schulzimmern. Warum? Weil – platteste und offenbar doch übersehene Erkenntnis – die schnellere Verfügbarkeit von Wissen noch nicht das Wissen selbst ist und es noch immer der Köpfe bedarf, in denen es bedacht und auf­genom­men werden will, ohne die, ohne deren Bereitschaft aber, sich dieser Anstrengung zu unterziehen, bleibt das <em>Wissen</em> ein grauer Kontinent, genauso fern wie vordem, als es, scheinbar unerreichbar, in den Bibliotheken eingesperrt war. Die – theoretisch – rasche und leichte Verfügbarkeit ist solange keine Qualität, wie man keinen blassen Schimmer davon hat, worüber man verfügen will.</p>
<p style="text-align:justify;">Nichts hatte sich geändert? Doch. Etwas hat sich geändert, und zwar gründlich: Es hat ein Austausch der Leitbilder stattgefunden. Unter tätiger Mithilfe derer, die jetzt mit dem Wort <em>Lesekompetenz</em> herumfuchteln oder herumgefuchtelt haben (denn auch diese Aufgeregtheit gehört ja schon der Vergangenheit an), ist ein Leitbild abgeschafft worden, das Generationen gleichsam als Chiffre der autono­men Persönlichkeit gegolten hat, das Bild des Lesenden nämlich, der, unbeein­druckt vom Tageslärm, sich seine eigene Meinung von der Welt zu bilden vermochte und dadurch imstande war, in diese zurückzuwirken. Dieses Leitbild, das, wie gesagt, immer mit dem Lesen verbunden war, sowie dieses mit der Stille und der Fähigkeit, mit sich allein zu sein, ist ausgelöscht worden, zugunsten eines anderen: dem des per Mausklick mit aller Welt verbundenen Lenkers der Daten­ströme, das sich in Gestalt des – unter Zuhilfenahme einer Rumpf- und Stummel­sprache – in die Welt hineinquasselnden Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit in seine eigene Karikatur verwandelt hat. Wenn man nach einem neuen, durch den Austausch der Leitbilder geschaffenen Proto­typen Ausschau halten sollte, hier wäre er: Der die Maus hin- und herschiebende oder die Tasten seines Handys drückende Stummelsprachler. Er ist <em>on</em>, aber nicht (oder jedenfalls nicht vorrangig) um das verfügbare Wissen aus dem Netz zu saugen, sondern um (ständig auf der Flucht vor der Stille, dem Alleinsein) sein Halb-, Viertel- und Achtelwissen in die Welt der Chatrooms und Displays zu klicken, und dabei von einer lauten Allgegen­wart, gegen die die Vorstellung des Lesenden schon fast komisch anmutet. Der Lesende als Randständiger, das ist es, was der im Verein mit Computer­herstel­lern, Markt­strategen, Politikern und Bildungswissenschaftlern vorgenommene Austausch der Leitbilder erreicht hat, und das ist es, was mich oder etwas in mir (denn mir selbst ist gar nicht fröhlich dabei) kichern lässt, wenn ich letztere heute jenes Wort aussprechen höre, das ich von nun an zu vermeiden gedenke.</p>
<p style="text-align:justify;">Damit könnte ich schließen, tauchte nicht ganz am Ende des Films noch ein Gesicht auf, das eines Mittfünfzigjährigen, das meinem so frappierend ähnlich sieht, dass es mir einen unheiligen Schreck einjagt, und als ich die Ironie be­mer­ke, mit dem es mich betrachtet, wird mir klar, dass es zur Vermeidung von Missverständnissen notwendig sein wird, einen Satz hinzuzufügen. Oder besser zwei: der erste enthält eine Richtigstellung, der zweite ein Eingeständ­nis.</p>
<p style="text-align:justify;">Der erste lautet: Das apodiktische Reden, zu dem das Thema verführt, erweckt leicht den Eindruck, der Redende wolle sich dem Auditorium als jemand präsen­tieren, der über die Fähigkeit verfügt, die mit dem von nun an vermiede­nen Ausdruck umrissen wird: Dem ist nicht so. Der zweite: Für mich muss ich einräu­men, dass sich mir im selben Maße, in dem sich mir durch die Lektüre literarischer Texte Räume geöffnet haben, andere vor mir schlossen. Theoretische Texte, die ich auch früher eher notgedrungen als mit Begeisterung gelesen habe, oder genauer: theoretische Texte, die der sinnlichen Anschauung entbehren und die nicht unmittelbar meinen Lebens- und Arbeitsbereich oder zumindest <em>das</em> für mich <em>Interessante</em> berühren, also fast alle, insbesondere aber aus dem Bereich der Naturwissenschaft, Wirtschaft und Technik entziehen sich mir heute in einer Wei­se, die mich gelegentlich an fortschreitende Verblödung denken lässt. Im Umgang mit Gebrauchsanwei­sungen schließlich, ebenfalls kleine technische Texte, lässt sich der eben genannte Zustand nicht mehr als fortschreitend, sondern als weit­gehend abgeschlossen bezeichnen: Sei es die Bedienungsanweisung eines Video­recorders oder die Bauanleitung eines Schrankes – die Wörter rauschen so inhaltslos an mir vorbei, dass ich sie mir laut wiederholen muss, um ihrem Sinn auf die Spur zu kommen, was noch nicht bedeutet: auf ihr ans Ziel zu gelangen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das war es, was mir mein Doppelgänger hinzuzufügen geboten hat, wohl wissend, dass damit bereits ein anderes Thema angeschlagen wird. Das Einge­ständnis der gewaltigen Leselücken, die er sich bei mir immer wieder zu kon­statieren gezwun­gen sieht, hat er mir freundlicherweise erlassen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<h6 style="text-align:justify;">Die Familie Loschütz verließ die DDR 1957. Gerd Loschütz besuchte in Dillenburg/Hessen das Gymnasium. 2005 kam sein Roman &#8222;<a title="Rezension Loschütz Dunkle Gesellschaft" href="http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/diebedrohung-r.htm" target="_blank">Dunkle Gesellschaft</a>&#8220; auf die shortlist des deutschen Buchpreises.</h6>
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		<title>Lohnen sich die Computerinvestitionen in Schulen?</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/06/lohnen-sich-die-computerinvestitionen-in-schulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
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		<category><![CDATA[Durham Board of Education]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Kahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlabor]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich beschleichen manchmal Zweifel, ob die Millionen, die seit über zwei Jahrzehnten in die Computerisierung der Schulen gesteckt werden, sich lohnen. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Ich habe die Sprachlabore er-und überlebt. Jedes 125000€ wert. So weit sie heute noch existieren, erinnern sie an halbleere Plattenbausiedlungen am Rande der Stadt. Ständig waren an mehreren Plätzen die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4786&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Mich beschleichen manchmal Zweifel, ob die Millionen, die seit über zwei Jahrzehnten in die Computerisierung der Schulen gesteckt werden, sich lohnen. Dafür gibt es mehrere Gründe:</p>
<p>Ich habe die Sprachlabore er-und überlebt. Jedes 125000€ wert. So weit sie heute noch existieren, erinnern sie an halbleere Plattenbausiedlungen am Rande der Stadt. Ständig waren an mehreren Plätzen die Kassettenlaufwerke kaputt. Die Kids brachten Musikkassetten mit, falls sie nicht gleich das Laufwerk ramponierten oder ausbauten.</p>
<p>Auch stand ein Lernverständnis dahinter, das vielleicht an Dolmetscherschulen oder in Intensivkursen Sinn macht. Im Fremdsprachenunterricht der Schule blieb der Besuch des Sprachlabors die Ausnahme. Er war anstrengend, verlangte ein hohes Maß an Konzentration und Disziplin. Vier- oder sechsmal in der Woche wäre das Schwerstarbeit für Lehrer und Schüler gewesen.</p>
<p>Der nächste Dinosaurier war war die Zentrale Videoübertragungsanlage. In mehreren Sälen hingen Monitore auf Schwenkarmen von der Decke. In einem Steuerraum saß ein Medientechniker und legte die vom Lehrer vorbestellte Videokassette ein. (Dann verließ er denn Raum meist.) Als erstes wurde der Techniker eingespart, falls es ihn überhaupt gegeben hatte. Da die Fernsteuerung nicht immer klappte, rannte man als Lehrer aus dem ersten Stock in den Keller, um den Player von Hand einzuschalten oder die Störung zu beseitigen. (Schüler durften den Raum nicht betreten.) Und rannte wieder in die Klasse, die man eigentlich ununterbrochen hätte beaufsichtigen müssen.</p>
<p>Es scheiterte nicht nur an der Technik, sondern auch am Urheberrecht. Vor allem wer im Umkreis des ZDF arbeitete, tat gut daran, sich zu vergewissern, ob nicht Kinder von ZDF-Redakteuren in der Klasse saßen, die den Film vom Papa erkannten und freudestrahlend zu Hause davon erzählten.</p>
<p>Dann  kamen die Computerräume. Die Informatikkollegen verteilten Passwörter, man musste sich in ein Benutzerbuch eintragen, die Alarmanlage ausschalten, den Hauptschalter nach links drehen, den Beamer einschalten, mindestens drei Schülern helfen, den Computer hochzufahren und einen losschicken, Druckerpapier zu besorgen. Wenn man nicht aufpassste, ging das dann drauf für den Ausdruck von Dateien der letzten drei Klassen, die in der Druckerwarteschlange anstanden. Falls der Drucker überhaupt funktionierte.</p>
<p>Die Fachleute der Kreisverwaltung erklärten uns, dass immer zwei Schüler sich einen Rechner teilen müssten. Nach fünf Jahren gab es eine neue Gerätegeneration, die Festplatte oder das CD-Laufwerk gaben manchmal auch schon vorher ihren Geist auf. Kugeln für die Maus trug ich ständig mit mir herum. Computerräume erleiden inzwischen das Schicksal der Dinosaurier, sie sterben aus.</p>
<p>Jetzt fahren Landräte auf Kreis-Internetportale oder interaktive Whiteboards in jedem Klassenraum ab.</p>
<p>Einer &#8222;meiner&#8220; Landräte hatte besonders großen Spaß am Lehrerbashing. Wehe, wenn sie die schönen Spielzeuge nicht nutzten. Er ließ pressewirksam Lehrer von Abiturienten in Computernutzung schulen.</p>
<p>Wir haben vergeblich erklärt, dass auf jeden Euro Geräteinvestition ein Euro für Training und ein Euro für technischen Support käme. Letzteres hat er eingesehen.</p>
<p>Ich gebe gern zu, dass es einfacher ist, zu räsonnieren. Es ist einfacher den Dingen zuzusehen als handeln zu müssen.  Auch ist der Druck der Eltern und der Öffentlichkeit groß. Landräte müssen Wahlen gewinnen. Die Computerindustrie stellt dem Land kostenlos Manager zur Verfügung. Microsoft hatte uns eine Zeitlang zugeschüttet mit kostenloser Software. Heute muss ich mich regelmäßig  gegenüber Microsoft legitimieren, dass meine ordentlich gekaufte Software auch wirklich lizensiert ist.</p>
<p>Ich habe mich aber immer auch mit konstruktiven Vorschlägen eingemischt. In meiner Vorstellung von einer multimedialen Schulbibliothek als Motor der Schulentwicklung ist Platz für digitale Experimente. Die Idee, erstmal in der Bibliothek ein interaktives Whiteboard aufzustellen und eben nicht in jedem Klassenraum, ist so ein Vorschlag. Der Computergruppenraum, den ich in der Bibliothek einrichtete, wurde häufiger benutzt als der &#8222;richtige&#8220; Computerraum. Meist auch im Zusammenhang mit den Büchern der Bibliothek. Und wenn es nur der Duden, der Atlas oder das Lexikon waren.</p>
<p>Reinhard Kahl hat einen <a title="Die stille Revolution" href="http://www.archiv-der-zukunft.de/filme/die-stille-revolution-das-durham-board-of-education-in-ontario-kanada/menue-id-30.php" target="_blank">Film </a>über einen kanadischen Schulbezirk gemacht, der einmal einen Preis für seine innovative Schulpolitik erhielt. (Hier ein Rundfunk-<a title="Rundfunk-Manuskript u.a. zu Durham/Kanada " href="http://www.reinhardkahl.de/artikellesen21r_1.html" target="_blank">Manuskript</a>, in dem der Schulbezirk Durham in Kanada mehrfach vorkommt.)</p>
<p>Dort wurden ALLE Lehrkräfte über einen längeren Zeitraum an Wochenenden und während der Schulzeit (Die Schüler/innen arbeiteten in dieser Zeit selbstständig!) in Unterrichtsmanagement fortgebildet. Sie lernten einen methodisch vielfältigen, handlungs- und teamorientierten Unterricht zu planen.</p>
<p><em>(Ist es ein Zufall, dass es seit 20 Jahren, seit Hilpert Meyer, keine ernstzunehmende Methodikliteratur mehr gegeben hat?)</em></p>
<p>Fortbildung wird im neuen Medienzentrumskonzept meines ehemaligen Landkreises nach bisherigem Stand fehlen.</p>
<p><em>(Ich kann´s mir natürlich erklären: Lehrerfortbildung ist Sache des Landes, nicht der Kreise. </em></p>
<p><em>Wie schön wäre es, wenn das Bertelsmann-Projekt &#8222;<a title="Vortrag dazu" href="http://www.eundc.de/pdf/42006.pdf" target="_blank">Regionale Bildungslandschaften</a>&#8222;  &#8211; Vernetzung aller im Bildungsbereich tätigen Institutionen und Gebietskörperschaften &#8211; wenigstens halb so viel Aufmerksamkeit bekäme wie das Projekt &#8222;Bildungspartner Bibliothek und Schule&#8220; )</em></p>
<p>Sicher werden die Lehrer wieder gerügt werden, wenn sie all die schönen Links zu Schulfunk- und Schulfernsehsendungen, die der demnächst extra eingestellt werdende Medienpädagoge des Kreises zusammenstellt, nicht benutzen.</p>
Posted in Internet, Mediothek, Schulbibliothek Tagged: Computer in der Schule, Durham Board of Education, Reinhard Kahl, Schulbibliothek, Sprachlabor <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4786/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4786/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4786/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4786/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4786/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4786/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4786/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4786/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4786/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4786/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4786&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kindle-Experimente bei Schülern und Studenten</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:30:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[In USA experimentieren studentische Kursgruppen mit Amazons Kindle als als Medium für die Kursunterlagen. Die ersten Stellungnahmen offenbaren gemischte Gefühle. Für die einen ist der Kindle der ideale Reisebegleiter. Er sei am besten für belletristische Lektüre geeignet und nicht für das Durchackern wissenschaftlicher Lektüre mit Randnotizen und Unterstreichungen, Hin- und Herblättern, Nachschlagen, Glossar benutzen. Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4779&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In USA experimentieren studentische Kursgruppen mit Amazons Kindle als als Medium für die Kursunterlagen. Die ersten Stellungnahmen offenbaren gemischte Gefühle. Für die einen ist der Kindle der ideale Reisebegleiter. Er sei am besten für belletristische Lektüre geeignet und nicht für das Durchackern wissenschaftlicher Lektüre mit Randnotizen und Unterstreichungen, Hin- und Herblättern, Nachschlagen, Glossar benutzen. Die Optimisten hoffen, dass man in 10 Jahren optimierte Geräte in der Hand hat und über die ersten Kindles <a title="USNews über Kindle an der Uni" href="http://www.usnews.com/blogs/paper-trail/2009/10/01/princeton-students-dont-like-free-kindles.html" target="_blank">lächelt</a>.</p>
<div id="attachment_4782" class="wp-caption aligncenter" style="width: 256px"><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2009/10/amazon-kindle-2-04.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4782" title="Amazons Kindle" src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2009/10/amazon-kindle-2-04.jpg?w=246&#038;h=246" alt="Kindle Lesegerät" width="246" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Kindle Lesegerät</p></div>
<p>Nicht von der Hand zu weisen:</p>
<ul>
<li>Man kann die Schriftgröße verändern.</li>
<li>Man kann sich den Text vorlesen lassen, auch wenn es etwas künstlich klingt.</li>
<li>In der Schultasche müssen nicht mehr 6 dicke Schulbücher mitgeschleppt werden und zu Hause vergessen kann man auch keines mehr.</li>
<li>Man kann eigene Texte (besser nicht in pdf; ist aber konvertierbar für kindle) vom Computer übernehmen.</li>
<li>In der englischsprachigen Welt gibt es inzwichen ein Dutzend Seiten mit kindle-compatiblen e-books, bei amazon selbst auch public domain Bücher gegen geringe Gebühr.</li>
</ul>
<p>Für kindle-Dummies gibt es bei amazon ein <a title="kindle-Tipps" href="http://www.amazon.com/Complete-Users-Amazing-Amazon-Kindle/dp/B001TOCCRK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=digital-text&amp;qid=1256519522&amp;sr=1-1" target="_blank">Buch</a> mit Tipps und Tricks zum kindle für 5 $.</p>
<p><em>Siehe auch frühere Basedow1764-Einträge zu &#8222;<a title="Kindle-Einträge in Basedow1764" href="http://basedow1764.wordpress.com/?s=kindle&amp;searchsubmit=Finde+%C2%BB+" target="_blank">Kindle</a>&#8222;!</em></p>
<p><em>Siehe auch die <a title="Mag das Gehirn e-Books?" href="http://roomfordebate.blogs.nytimes.com/2009/10/14/does-the-brain-like-e-books/#gloria" target="_blank">Stellungnahmen </a>von US-Wissenschaftlern!</em></p>
<p><strong>Update 13.11.2009:</strong></p>
<p>Der Vormarsch von kindle an Unis und Schulen verzögert sich. Da das Audio-feature (Vorlesen des Textes) für Blinde nur schwer zu bedienen ist, warten Unis, bis Amazon das geändert <a title="kindle für Blinde noch ungeeignet" href="http://www.nfb.org/nfb/NewsBot.asp?MODE=VIEW&amp;ID=503" target="_blank">hat</a>.</p>
<h6>via <a title="Library Stuff" href="http://www.librarystuff.net/" target="_blank">Library Stuff</a></h6>
<p>Das Ladegerät  des US-kindle passt in keinen deutschen Stecker. Aufladen geht daher nur über USB-Kabel am Computer.</p>
Posted in Leseförderung, Mediothek, Schulbibliothek Tagged: Computer in der Schule, e-book, kindle, Lesen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4779/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4779&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>

		<media:content url="http://basedow1764.files.wordpress.com/2009/10/amazon-kindle-2-04.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Amazons Kindle</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Datenschutz in der Schule</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/04/14/schutz-von-schuldaten/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/04/14/schutz-von-schuldaten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Computer in der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[LITTERAwin]]></category>
		<category><![CDATA[Servicestelle EDV]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf 174 Seiten beantwortet das
Praxishandbuch  Schuldatenschutz
des &#8222;Unabhängigegen Landeszentrums Datenschutz Schleswig-Holstein&#8220; auf der Basis dortiger Rechtsvorschriften folgende Fragen:


welche Daten von der Schulverwaltung erhoben und  verarbeitet werden dürfen,
wie die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und  Schule organisiert werden kann,
welche Rechte die Betroffenen haben,
wie mit Noten  umzugehen ist,
wie der private Lehrerrechner gesichert werden muss,
unter  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2748&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Auf 174 Seiten beantwortet das</p>
<h2><a title="Datenschutz" href="https://www.datenschutzzentrum.de/schule/praxishandbuch-schuldatenschutz.php">Praxishandbuch  Schuldatenschutz</a></h2>
<p>des &#8222;Unabhängigegen Landeszentrums Datenschutz Schleswig-Holstein&#8220; auf der Basis dortiger Rechtsvorschriften folgende Fragen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>welche Daten von der Schulverwaltung erhoben und  verarbeitet werden dürfen,</li>
<li>wie die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und  Schule organisiert werden kann,</li>
<li>welche Rechte die Betroffenen haben,</li>
<li>wie mit Noten  umzugehen ist,</li>
<li>wie der private Lehrerrechner gesichert werden muss,</li>
<li>unter  welchen Voraussetzungen Videoüberwachung erlaubt ist,</li>
<li>welche Kommunikation mit  Jugendamt und Polizei geht,</li>
<li>was nicht auf eine Schulhomepage gehört,</li>
<li>wie  Computer im Schulunterricht eingesetzt werden können.</li>
</ul>
<p>Das Handbuch ist für Schulleitungen und -sekretariate gedacht. Es geht nicht explizit auf die Schulbibliothek ein, aber Fragen zur Schulhomepage sind auch für Schulbibliotheken nicht uninteressant.</p>
<p>Und da Schulbibliotheken Schülerdaten aus der hessischen LUSD in LITTERA übernehmen können, sollte man Bescheid wissen.</p>
<p>Das sehr konkrete Handbuch aus Schleswig-Holstein kann kostenlos <a title="Datenschutz" href="https://www.datenschutzzentrum.de/schule/praxishandbuch-schuldatenschutz.php">heruntergeladen </a>werden.</p>
<p>Auch der hessische Datenschutzbeauftragte <a title="hess-datenschutz" href="http://www.datenschutz.hessen.de/ds007a1.htm">informiert </a>über Datenschutz und Urheberrecht in der Schule.</p>
<h3>In den LITTERA-<a title="Servicestelle" href="http://www.weidigschule.de/littera/littera.htm">Anwenderschulungen</a> der hessischen Servicestelle EDV für Schulbibliotheken wird das Thema Datenschutz angesprochen.</h3>
</blockquote>
Posted in Internet, Mediothek, Schulbibliothek, Schule Tagged: Computer in der Schule, Datenschutz, LITTERAwin, Servicestelle EDV <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2748/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2748&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Clifford Stoll wiederlesen!</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/06/04/clifford-stoll-wiederlesen/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2008/06/04/clifford-stoll-wiederlesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Clifford Stoll]]></category>
		<category><![CDATA[Computer in der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet in der Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Sammlung der besten Zitate zum Internet finde ich diese:
«Für fast alle Arbeiten an den höheren Schulen – und sicher für alle Arbeiten an den Grundschulen – ist die Suche nach Material im Internet nicht nur unnötig, sondern schadet sogar.»
Clifford Stoll, Lehrer und Autor, 1999 in seinem Buch “LogOut”.
«Why is it drug addicts and [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=136&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In einer Sammlung der besten Zitate zum Internet finde ich diese:</p>
<p><strong>«Für fast alle Arbeiten an den höheren Schulen – und sicher für alle Arbeiten an den Grundschulen – ist die Suche nach Material im Internet nicht nur unnötig, sondern schadet sogar.»<br />
</strong>Clifford <a title="Stoll in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clifford_Stoll" target="_blank">Stoll</a>, Lehrer und Autor, 1999 in seinem Buch “LogOut”.</p>
<p><strong>«Why is it drug addicts and computer afficionados are both called users?»<br />
</strong>Clifford Stoll</p>
<p>Ich hatte Stoll im Amerikahaus in Frankfurt am Main erlebt. Er war als Person noch quirliger, als es seine Bücher vermuten lassen. (Ein früher Beweis, dass die beste Powerpointfolie nicht einen guten Vortragenden ersetzen kann.)</p>
<p>Der Programmierer Stoll war selbst ein Computer-Junkie. Er ist auch kein Pädagoge und schreibt sehr unterhaltsam, nicht akademisch. Die Begründung für seine Abneigung gegen Computer in der Schule muss man schon bei Hartmut von Hentig nachlesen. (Der sie zumindest erst spät zulassen will &#8211; obere Sekundarstufe I)</p>
<p>Die anderen 48 <a title="Zitate zum Internet" href="http://medienlese.com/2007/09/27/die-50-besten-zitate-uebers-internet/" target="_blank">Zitate</a></p>
<p>(Den Hinweis auf den Blog, in dem sie zu lesen sind, fand ich <a title="Weblogs an die Schulen!" href="http://www.schulblogs.blogspot.com/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Bücher von Stoll bei <a title="Bücher von Clifford Stoll" href="http://www.amazon.de/s/028-5387149-0062939?ie=UTF8&amp;tag=firefox-de-21&amp;index=blended&amp;link%5Fcode=qs&amp;field-keywords=Clifford%20Stoll&amp;sourceid=Mozilla-search" target="_self">amazon</a>.</p>
<p><img src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/stoll.jpg?w=115&#038;h=115" alt="Cover Log Out" width="115" height="115" /><img src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/stoll2.jpg?w=108&#038;h=108" alt="Cover Snake Oil" width="108" height="108" /><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FS8620NTL._SL160_AA115_.jpg" alt="Cover kuckucksei" width="111" height="111" /></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/136/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/136/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/136/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=136&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>

		<media:content url="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/stoll.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Cover Log Out</media:title>
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		<media:content url="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/stoll2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Cover Snake Oil</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Cover kuckucksei</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das Hohelied der Computer in der Schule</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/02/03/das-hohelied-der-computer-in-der-schule/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2008/02/03/das-hohelied-der-computer-in-der-schule/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 17:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Computer in der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Laptopklassen]]></category>

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		<description><![CDATA[singt wieder einmal die Frankfurter Rundschau in ihrer Ausgabe vom 30.1.2007 auf S. 12f.
Berichtet wird von den Laptop-Klassen im Evangelisch-Stiftischen Gymnasium in Gütersloh. Dort wisse man, gegen US-amerikanische und niedersächsische Erkenntnisse, dass die Laptopklassen die Schülerleistungen steigern würden. Und die FR findet heraus, dass es an der schlechten Ausstattung der Schulen und der immer noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=75&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>singt wieder einmal die Frankfurter Rundschau in ihrer Ausgabe vom 30.1.2007 auf S. <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1279796&amp;" title="FR Virtuelle Lernwelten" target="_blank">12f</a>.</p>
<p>Berichtet wird von den Laptop-Klassen im Evangelisch-Stiftischen Gymnasium in Gütersloh. Dort wisse man, gegen US-amerikanische und niedersächsische Erkenntnisse, dass die Laptopklassen die Schülerleistungen steigern würden. Und die FR findet heraus, dass es an der schlechten Ausstattung der Schulen und der immer noch fehlenden Kompetenz der Lehrer liegt, dass das computergestützte Lernen nicht zunähme.</p>
<p class="MsoNormal">Die nun auch schon in die Jahre gekommene Kritik an der Zurückhaltung deutscher Lehrerinnen und Lehrer bei der Computernutzung im Unterricht unterschlägt einen Geburtsfehler bei der Computerisierung der Schulen in Deutschland. Die Informationstechnologie (IT) hielt ihren Einzug dank des Engagements kompetenter Informatiklehrer. In die Computerräume, die diese Lehrer erst mit viel privatem Einsatz, dann dank der öffentlich finanzierten Computerschwemme in den Schulen einrichteten, traut sich doch bis heute kein normaler Fachlehrer für Geschichte, Deutsch oder Religion hinein. Anstatt in Support und Training zu investieren, hat manch vermeintlich cleverer Landrat zudem Lehrer-Bashing betrieben und pressewirksam „Pauker“ von jugendlichen Computerfreaks „schulen“ lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Unterdessen wurden – vor allem in der angelsächsischen Welt – Schulbibliotheken zu Informations- und Medienzentren weiterentwickelt, in denen qualifizierte teacher-librarians Online-Kataloge installieren, CD-Roms auf Knopfdruck abrufen lassen, Recherchieren im Internet und Präsentieren mit digitalen Medien trainieren, Web2.0 -Tools wie Wikis und Podcasts einführen und Webquests durchführen. Währenddessen wird in deutschen Schulen gegoogelt, bis es gongt.</p>
<p class="MsoNormal">Das Potential der Schulbibliotheken für die Qualitätsverbesserung der Schule wird in Deutschland unterschätzt. Der kleine Verband LAG Schulbibliotheken in Hessen e.V., in dem 200 Schulen mit Bibliothek organisiert sind, hat in den 90er Jahren beratend an der Weiterentwicklung österreichischer, südtiroler und deutschbelgischer Schulbibliotheken zu modernen Informationszentren mitgewirkt. In Deutschland wurde das gemeinsam mit dem hessischen Kultusministerium beantragte IT-basierte Unterrichtsprojekt 1998 vom Bundeswissenschaftsministerium nicht in die Liste der zu fördernden Vorhaben aufgenommen. Die Begründung war: Das würde doch schon in öffentlichen Bibliotheken erprobt.</p>
<p class="MsoNormal">Man kann nur hoffen, das, wie in Schottland und England, die Schulinspekto­ren danach fragen werden, wieso die Schule keine moderne, multimediale Bibliothek hat.</p>
<p> Bemerkenswert am Rande: Jenes Gütersloher Privatgymnasium hatte vor 25 Jahren von der <a href="http://basedow1764.wordpress.com/?s=Bertelsmann" title="weitere Postings zur Bertelsmann-Stiftung">Bertelsmann</a>-Stiftung eine exzellente Schulbibliothek bekommen. Die wird in diesem Artikel nicht erwähnt.</p>
<p>Dann wird da noch Bernd Frommelt zitiert. Er ist Präsident einer Gesellschaft zur Förderung der pädagogischen Forschung, die zum Frankfurter DIPF, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, gehört. Frommelt war in einem früheren Leben  Ministerialdirigent im hessischen Kultusministerium. Von ihm stammt der Satz, dass er sich einen guten Unterricht in Gesellschaftslehre (Unter Sozialismusverdacht stehender Vorläufer des Faches &#8222;Politik und Wirtschaft&#8220;) ohne Schulbibliothek nicht vorstellen könne. Das war 1972.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/75/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/75/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=75&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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