<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Brandenburg</title>
	<atom:link href="http://basedow1764.wordpress.com/tag/brandenburg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://basedow1764.wordpress.com</link>
	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Nov 2009 14:25:35 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<cloud domain='basedow1764.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://www.gravatar.com/blavatar/b5b5a3b2101c2ef614cce28bac5ddcd1?s=96&#038;d=http://s.wordpress.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Basedow1764&#039;s Weblog &#187; Brandenburg</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com</link>
	</image>
			<item>
		<title>Zur Erinnerung: Schulbibliothekstag in Potsdam</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/27/zur-erinnerung-schulbibliothekstag-in-potsdam/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/27/zur-erinnerung-schulbibliothekstag-in-potsdam/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliotheken in Brandenburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=5056</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Ende der Herbstferien sei noch einmal an den Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag am 28.11.09 erinnert.
Übrigens wird auch auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver bbb darauf hingewiesen. Eine gute Gelegenheit einmal in die neuen Schulbibliotheksseiten auf dem bbb hineinzuschauen.
Zur Anmeldung
&#160;
Und ein Blick in die ferne Zukunft:
Der Schulbibliothekstag muss nicht auf Dauer in Potsdam stattfinden. Die Veranstalter (Sabine Wolf, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5056&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Nach dem Ende der Herbstferien sei noch einmal an den <strong>Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag am 28.11.09 </strong><a title="Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag 2009" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/07/01/2-brandenburgischer-schulbibliothekstag-2009/" target="_blank">erinnert</a>.</p>
<p>Übrigens wird auch auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver bbb <a title="Schulbibliotheken auf dem bildungsserver Berlin-Brandenburg" href="http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schulbibliothek.html" target="_blank">darauf</a> hingewiesen. Eine gute Gelegenheit einmal in die <strong>neuen <a title="Schulbibliotheksseiten auf dem Berlin-Brandenburger Bildungsserver" href="http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schulbibliothek.html" target="_blank">Schulbibliotheksseiten </a>auf dem bbb</strong> hineinzuschauen.</p>
<p>Zur <a title="Anmeldung Schubitag 2009 Potsdam" href="http://www.dantek.vcat.de/cgi-bin/register.pl" target="_blank">Anmeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ein Blick in die ferne Zukunft:</p>
<p>Der Schulbibliothekstag muss nicht auf Dauer in Potsdam stattfinden. Die Veranstalter (Sabine Wolf, Günter Schlamp) könnten sich auch einen Tagungsort in Berlin vorstellen. Gesucht wird eine Schule mit sehenswerter Bibliothek<strong>, </strong>genügend Tagungsräumen und einer Aula. (Wir tagen samstags!)<strong> </strong>Auch eine Mensa wäre nicht schlecht.</p>
<p>Da in die Planung des Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstages die Erfahrungen mit fast 20 Schulbibliothekstagen in Hessen einfließen: Es fand sich jedes Mal eine Schule, die zur Tagung eingeladen hat. Das war für die Schulgemeinde ein Anlass, die Schule und vor allem die Schulbibliothek im besten Licht zu zeigen: Eltern haben Kuchen gebacken, Schüler/innen ein Café eröffnet und den Referenten assistiert.</p>
<p>Die Schulen präsentierten sich in Anwesenheit des Bürgermeisters, eines Vertreters des Staatlichen Schulamtes, des Landrates und des Ministeriums. Über die Schulen wurde positiv in der Zeitung berichtet. Der Schulrat und die Ministerialrätin staunten über 3 bis 400 Schulbibliotheksmenschen und die tolle Schulbibliothek vor Ort. Das war vorher nicht in ihren Köpfen.</p>
<p>Die Ministerialrätin leitete ein Projekt zur Ausbildung von Leseförderungs- und -kompetenzmultiplikatoren. Schulbibliotheken kamen darin nicht vor. Das ist ihr nicht vorzuwerfen. Schulbibliotheken existieren in den staatlichen Strukturen von Schule halt nicht oder nicht wesentlich.</p>
<p>Auch in Hessen sind, was Schulbibliotheken angeht, noch <a title="Schulbibliotheken in Hessen Wünsche" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/02/03/20-jahre-hessische-lag-schulbibliotheken/" target="_blank">Wünsche</a> offen. Dass Schulbibliotheken in einem Koalitionsvertrag standen, gehört längst der Geschichte an.</p>
<p>Das Ministerium aber schickt inzwischen einen Minsterialrat zum Schulbibliothekstag, der in seinem Grußwort darauf hinweist, dass es den Kooperationsvertrag gibt. Sonst noch Fragen?</p>
<p>(In Hessen wurden im Kooperationsvertrag des Landes mit dem dbv <span style="text-decoration:underline;">auf Wunsch des Kultusministeriums</span> die Schulbibliotheken immerhin noch substantiell erwähnt. Man mache sich einmal die Mühe, in den Verträgen des Verbandes mit den anderen Ländern nachzusehen.)</p>
<p>Auch in Brandenburg geht alles seinen geregelten Gang: MP Platzeck hat vor drei Jahren auf die Frage, was seine Regierung für Schulbibliothken tue, antworten lassen, er unterstütze die Leseförderung. Das LISUM habe 16 Beraterinnen und Berater für die Leseförderung qualifiziert. Und sein Bundesland habe den ersten Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Bibliotheksverband abgeschlossen. Die Schulen seien aufgerufen, mit öffentlichen Bibliotheken zusammenzuarbeiten. Noch Fragen?</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
Posted in Mediothek, Schulbibliothek, Schule Tagged: Brandenburg, Kooperationsvertrag, Schulbibliotheken in Brandenburg <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/5056/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/5056/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=5056&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/27/zur-erinnerung-schulbibliothekstag-in-potsdam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>David Macaulay und Douglas Palmer</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/14/david-macaulay-und-douglas-palmer/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/14/david-macaulay-und-douglas-palmer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 10:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Macaulay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=4926</guid>
		<description><![CDATA[Frisch von der Buchmesse zwei Empfehlungen für die Schulbibliothek:
David Macaulay, Das große Buch vom Körper
Man erinnert sich noch an die Bücher Macaulays zu Pyramiden, zur Technik, dem alten Rom, den Kathedralen. Es ist wieder genauso schön und genauso lehrreich. Am besten für Grundschue und untere Mittelstufe.
Das andere ist von Douglas Palmer, Evolution.
Der Verlag sagt ab [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4926&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Frisch von der Buchmesse zwei Empfehlungen für die Schulbibliothek:</p>
<p><strong>David Macaulay, Das große Buch vom Körper</strong></p>
<p>Man erinnert sich noch an die Bücher Macaulays zu Pyramiden, zur Technik, dem alten Rom, den Kathedralen. Es ist wieder genauso schön und genauso lehrreich. Am besten für Grundschue und untere Mittelstufe.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 176px"><a href="http://www.amazon.de/Das-gro%C3%9Fe-Buch-vom-K%C3%B6rper/dp/347355247X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255513825&amp;sr=8-1" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51f5kalQkDL._SL500_AA240_.jpg" alt="David Macaulay, Das große Buch vom Körper" width="166" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">David Macaulay, Das große Buch vom Körper</p></div>
<p>Das andere ist von <strong>Douglas Palmer, Evolution</strong>.</p>
<p>Der Verlag sagt ab 6 Jahren lesbar. Na, ja, da habe ich meine Zweifel. (Bei Bilderbüchern geht es anscheinend drunter und drüber, den Jugendliteraturpreis 2009 erhielt ein Bilderbuch, das die Altersempfehlung &#8222;ab 12&#8243; trägt. Jedenfalls erscheint mit das Buch für alle Altersgruppen lehrreich. Ziemlich teuer, 50 €, also Vorsicht!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 169px"><a href="http://www.amazon.de/Evolution-Entwicklung-Lebens-Douglas-Palmer/dp/3836926016/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255514609&amp;sr=8-2"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ff69-3reL._SL500_AA240_.jpg" alt="Douglas Palmer, Evolution" width="159" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Douglas Palmer, Evolution</p></div>
<p>Beide Bücher belegen, dass die Zukunft der Schulbibliothek nicht ausschließlich im Cyberspace zu finden ist.</p>
Posted in Leseförderung, Lesetipp, Mediothek, Schulbibliothek Tagged: Brandenburg, Leseförderung, Macaulay, Schulbibliothek <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4926/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4926&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/14/david-macaulay-und-douglas-palmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51f5kalQkDL._SL500_AA240_.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">David Macaulay, Das große Buch vom Körper</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ff69-3reL._SL500_AA240_.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Douglas Palmer, Evolution</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>DDR: &#8222;Aufklären statt verklären&#8220; &#8211; Abschluss der Tagungsreihe der Berliner Grünen</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/08/aufklaren-statt-verklaren-abschluss-der-tagungsreihe-der-berliner-grunen/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/08/aufklaren-statt-verklaren-abschluss-der-tagungsreihe-der-berliner-grunen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 12:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Platzeck]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Aufarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Vietze]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Staadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechtler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=4831</guid>
		<description><![CDATA[Die Tagungsreihe „Schön war die Zeit…? Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR“ der Berliner Grünen ging am 7.10. zu Ende.
Sehr schade! Aber auch nach zehn weiteren Folgeveranstaltungen wäre die Brücke, die die Bündnis90/Die Grünen mit dieser Reihe bauen wollten, nicht vollendet. Es ging ihnen darum, dass man ins Gespräch kommt, sich zusammensetzt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4831&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die <a title="Tagungsreihe &quot;Schön war die Zeit...?" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/20/medienkiste-ddr-6/" target="_blank">Tagungsreihe</a> <strong>„Schön war die Zeit…? Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR“</strong> der Berliner <a title="Grünenfraktion Berlin" href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/298/298456.einladung_7_oktober_ddrgeschichte_aufkla.html" target="_blank">Grünen</a> ging am 7.10. zu Ende.</p>
<p>Sehr schade! Aber auch nach zehn weiteren Folgeveranstaltungen wäre die Brücke, die die Bündnis90/Die Grünen mit dieser Reihe bauen wollten, nicht vollendet. Es ging ihnen darum, dass man ins Gespräch kommt, sich zusammensetzt, den DDR-Alltag ausleuchtet und die Aufarbeitung des DDR-Unrechts fortsetzt, Zeitzeugen und Wissenschaftler zu Wort kommen lässt.</p>
<p>Nur einmal hätte ich mir gewünscht, das Publikum säße auf dem Podium, weil die Fragesteller/innen aus dem Plenum mehr Sachkenntnis und die wichtigeren Fragen zu haben schienen als das Podium. Auch war nicht jeder Moderator eine gute Besetzung. Insgesamt aber eine höchst verdienstvolle Sache.</p>
<p>Eine erste Reaktion gab es schon: Der Berliner Landesrechnungshof prüft, ob es zulässig ist, dass die Grünen-Fraktion für öffentliche Veranstaltungen zur DDR-Aufarbeitung Steuergelder verwendete. Er fragt, was das mit parlamentarischer Arbeit zu tun hätte.</p>
<p>Ein Kennzeichen der Reihe war, dass immer auch Vertreter/innen der SED/PDS/Linkspartei eingeladen waren und befragt wurden, welchen Beitrag sie und ihre Partei zur Aufklärung leisten.</p>
<p>Am 7.10. saßen auf dem Podium: Thomas Krüger (Bundeszentrale pol. Bildung), Dr. Jochen Staadt (Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin, Kooperationspartner bei der Tagungsreihe), Katrin Göring-Eckardt (ehem. Bürgerrechtlerin, Präses EKD, MdB Bündnis90/Grüne, Vizepräsidentin des Bundestages), Heinz Vietze (ehem. SED-Bezirkssekretär, PDS-MdL in Brandenburg, Chef der Rosa-Luxemburg-Stiftung).</p>
<p>Sehr gespannt war ich auf Herrn Vietze, der das harte Durchgreifen der Organe bei den Demonstrationen im Oktober `89 in Potsdam zu verantworten hat und seit der „Wende“ graue Eminenz der Brandenburger Postkommunisten ist. Sein Duzfreund Ministerpräsident Platzeck bescheinigt ihm, Demokrat geworden zu sein. Platzeck wird in den nächsten Tagen mit Vietzes Partei eine Koalition eingehen. Er ist so rücksichtsvoll, dies nicht am 7. oder 9.10 zu verkünden.</p>
<p>Die Frage, warum die Bürgerrechtler so schnell wieder aus der Politik verschwunden sind, beschäftigte auch dieses Podium. Und die Antworten liefen auf das hinaus, was jedes Mal bei dieser Frage zu hören ist: Die Wessis, Kohl, die D-Mark. Jochen Staadt blockte das sehr schnell ab mit dem Vorschlag, Ursachen doch auch einmal bei den Bürgerrechtlern selbst zu suchen, bei ihrer geringen Verankerung in der Bevölkerung, bei ihren politischen Utopien. Staadt ist aufgrund seiner profunden Sachkenntnis und seiner deutlichen, schlagfertigen Rede ein Gewinn für jedes Podium.</p>
<p>Ich habe mir einen kritischen Umgang mit der Hypertrophie der Bürgerrechtler, bei allem Respekt vor ihrem Mut, schon lange gewünscht. Wenn es die Wessis nicht gegeben hätte, hätte man sie zum Ende der DDR erfinden müssen. Sie sind an allem Schuld. Da reist eine Buchautorin durch Brandenburg und liest über den „Sieger“ Westdeutschland vor. In einer Fotoausstellung im Berliner Haus der Kulturen steht der präpotente Satz über die Vereinigung: „Das Volk übergab den Staat, den sich die Bürger gerade schaffen wollten, an einen anderen Staat.“ Es gibt Bürgerrechtler, die das klar erkannten: Der Mauerfall war das Ende  ihrer Utopie vom Sozialismus mit menschlichem Antlitz.</p>
<p>Ich nehme es Frau Göring-Eckardt ab, dass sie damals eine Alternative zur SED-Diktatur suchte, aber nicht das System der BRD wollte, von der man nicht nur Gutes gehört hatte. Das hört sich aber anders als Pfarrer Führer in Leipzig und andere dort, die anscheinend vom Stasi-Terror in den Konsumterror wechseln mussten und Äquidistanz zu beidem zu pflegen scheinen.</p>
<p>Wenn man Potsdamer Bürgerrechtler auf die Frage antworten hört, warum sie sich aus der Kommunalpolitik zurückgezogen haben, hört man eine andere Erzählung als die, dass sie von den übermächtigen Wessis platt gemacht worden wären.  Da taucht ein Aspekt auf, der völlig fehlt in der Aufarbeitungsdebatte.  Die SED/PDS hatte ja weiterhin ihre Apparate, ihre Fachleute von den Potsdamer SED-Hochschulen, ihre erfahrenen Funktionäre, die ganz schnell die neuen Gesetze und Geschäftsordnungen zu nutzen wussten. &#8222;Dagegen waren und blieben wir Hobbypolitiker&#8220;, sagt einer von ihnen.</p>
<p>Ein Höhepunkt wurde der Satz Vietzes, dass angesichts der Verwerfungen der Finanzkrise die Suche nach einem 3. Weg doch vernünftig sei. SED-Bezirksekretär und Linkspartei-Politiker Vietze bricht eine Lanze für die Bürgerrechtler! Das Podium schmunzelt, im Plenum wird gelacht. Vielleicht meint er das sogar ernst. Seine Parteifreundin Ulla Jelpke, MdB, hält den demokratischen Sozialismus für einen rosaroten Kapitalismus, wie sie mir auf abgeordnetenwatch.de schrieb. Da sucht man wohl auch in der Linken nach einem dritten Weg jenseits von Kapitalismus und demokratischem Sozialismus.</p>
<p>Überhaupt Vietze. Er entschuldigt sich locker für eine Untat, an der er auch gar nicht so richtig beteiligt gewesen sein will, aber natürlich die politische Verantwortung übernimmt. Spätestens beim dritten Satz ist er aber schon bei Hartz IV. Vor Schülern hat er kürzlich gesagt, er bereue nichts, was er in der DDR getan habe. Als Beweis für seine knallharte Abrechnung mit dem DDR-System liest er einen langen Satz aus einem Referat auf einem SED-Parteitag vom Dezember 1989 vor.</p>
<p>Der Bruder des als pragmatisch geltenden Berliner linken Wirtschaftssenators Wolf, Udo Wolf, der jetzt Fraktionsvorsitzender der Linken im Abgeordnetenhaus geworden ist, sagte auf die Frage, warum er sich ausgerechnet der PDS angeschlossen habe, das sei die Gruppierung gewesen, die sich am kritischsten mit den Fehlern der DDR auseinandergesetzt hätte. Als ich das im Rundfunk hörte, habe ich mir gerade die Zähne geputzt. Ich musste hinterher den Spiegel im Badezimmer putzen. Den harmlosen Satz von Vietze kann er wohl nicht gemeint haben. Staadt und andere fordern Vietze auf, seine kritischen Bemerkungen zur SED-Diktatur doch auch parteiintern so deutlich vorzutragen, wie er das nach außen tut. Dazu fallen diesem dann nur ausweichende Antworten zur komplexen Mitgliederstruktur der Partei ein.</p>
<p>Göring-Eckardt erzählt, ohne inhaltliche Details, vom Gesprächsklima der Thüringer Koalitionsverhandlungen zwischen Linken, Grünen und SPD. Es ist das, was auch schon bei Matschie herauszuhören ist <em>(In meinen Worten)</em>:<em> </em>Das fehlende Vertrauen in Gesprächspartner, bei denen man nicht sicher sein kann, ob und wie sie das Verhandelte in die Partei weitergeben, ob die Partei das ernst nimmt, was ihre Unterhändler vereinbart haben, ob die Unterhändler ein belastbares Mandat haben oder nächste Woche Selbstkritik üben müssen.</p>
<p><strong>Bei den Veranstaltern klingt in den Schlussbemerkungen die Enttäuschung darüber an, dass die Linken nicht zum Partner der DDR-Aufarbeitung geworden sind. Sie sind eher Teil des Problems.</strong></p>
<p>Platzeck wird jetzt in Brandenburg mit seinen neuen Freunden koalieren. Trotz des einsamen Warners, der im Regen vor der Potsdamer Staatskanzlei steht und tapfer sein Schild hoch hält: „Nie wieder Stasi in Deutschland“.</p>
<p>Eine solche Tagungsreihe wie die der Berliner Grünen hat es in Brandenburg nicht gegeben und wird es nicht mehr geben. Der SPD-Finanzminister hat schon vor einiger Zeit allzu kritische Lernziele zur DDR-Aufarbeitung aus den Lehrplänen streichen lassen und im SPD-Regierungsprogramm 2009 – 2014 ist die DDR-Aufarbeitung gleich ganz gestrichen.</p>
<p>Die <a title="Grünenfraktion Berlin" href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/298/298456.einladung_7_oktober_ddrgeschichte_aufkla.html" target="_blank">Grünen</a> kündigen den Tagungsband zur Reihe <strong>&#8222;Schön war die Zeit…? Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR&#8220;</strong> für Dezember an.</p>
Posted in DDR, Potsdam Tagged: Bürgerrechtler, Brandenburg, DDR-Aufarbeitung, Grüne Berlin, Heinz Vietze, Jochen Staadt, Platzeck <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4831/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4831&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/10/08/aufklaren-statt-verklaren-abschluss-der-tagungsreihe-der-berliner-grunen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die DDR lebt (3)</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/27/die-ddr-lebt-3/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/27/die-ddr-lebt-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 07:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[rbb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=4693</guid>
		<description><![CDATA[Diese Woche im rbb-Fernsehen einen Werbespot der Postkommunisten gesehen. Ihr Mann ist &#8222;seit 35 Jahren Bürgermeister in Burg&#8220;.
Auf youtube zu sehen.
Posted in DDR Tagged: Brandenburg, DDR, DDR-Nostalgie, Linkspartei, Ostalgie, rbb      <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4693&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Diese Woche im rbb-Fernsehen einen Werbespot der Postkommunisten gesehen. Ihr Mann ist &#8222;seit 35 Jahren Bürgermeister in Burg&#8220;.</p>
<p>Auf <a title="Wahlwerbung der Linkspartei" href="http://www.youtube.com/watch?v=iHmVKEKq5fk&amp;feature=channel_page" target="_self">youtube</a> zu sehen.</p>
Posted in DDR Tagged: Brandenburg, DDR, DDR-Nostalgie, Linkspartei, Ostalgie, rbb <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4693/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4693&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/27/die-ddr-lebt-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die DDR lebt (2)</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/14/die-ddr-lebt-2/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/14/die-ddr-lebt-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Ramelow]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Straßennamen]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[MfS]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Hardenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Peter-Michael Diestel]]></category>
		<category><![CDATA[Petzow]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[SED]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Müntzer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=4543</guid>
		<description><![CDATA[Die Fürsorge für Mitarbeiter des früheren Ministeriums für Staatssicherheit ist enorm. Das begann schon mit einem Befehl Mielkes inmitten der Wirren der Friedlichen Revolution, in dem er befahl, die Wende für seine Mitarbeiter/innen vorzubereiten: Kaderakten vernichten, Lebensläufe glätten, die berufliche Zukunft finanziell absichern. Das setzte sich fort: Innenminister Diestel in der Regierung de Maizière verlangte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4543&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Fürsorge für Mitarbeiter des früheren Ministeriums für Staatssicherheit ist enorm. Das begann schon mit einem Befehl Mielkes inmitten der Wirren der Friedlichen Revolution, in dem er befahl, die Wende für seine Mitarbeiter/innen vorzubereiten: Kaderakten vernichten, Lebensläufe glätten, die berufliche Zukunft finanziell absichern. Das setzte sich fort: Innenminister <a title="DDR-Innenminister Diestel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Michael_Diestel" target="_blank">Diestel</a> in der Regierung de Maizière verlangte von Joachim Gauck, ca. 100 ehemalige MfSler in seiner Behörde unterzubringen. Dem kam der nicht gänzlich, aber überwiegend nach. Marianne Birthler hat aber jetzt den Ärger.</p>
<p>Gerade ist zu lesen, dass MdB Ramelow von der Partei &#8222;Die Linke&#8220; &#8211; nicht auszuschließen, dass er in Thüringen Ministerpräsident wird &#8211; in seinem Berliner Büro eine frühere MfS-Offizierin beschäftigt. Es mag verständlich sein, dass man erst einmal für seine eigenen Leute sorgt. Aber bei dem Gedanken, dass demnächst in Erfurt jede Menge Posten in der Staatskanzlei und den Ministerien neu zu besetzen sind &#8230;</p>
<p>(Wie viele arbeitslose MfSler gibt es denn noch? Wenn man davon absieht, dass eine MfS-Offizierswitwe nicht die dreifache Rente für ihren Mann, der als MfS-Oberst das Dreifache  eines DDR-Durchschnittsgehaltes verdiente, gerichtlich durchsetzen konnte, sind die meisten gut im Staat des Klassenfeindes angekommen.)</p>
<p>Herr Ramelow setzt bei der Rechtfertigung der Resozialisierungschance für seine Stasi-Mitarbeiterin auch ein weiteres Zeichen:</p>
<p>Zur &#8222;Wende&#8220;- Strategie der Nomenklatura gehörte, dass nicht die SED als Sündenbock geopfert wurde, auch nicht die Stasi. Die wahren Übeltäter &#8211; und das ist der Leitsatz der öffentlichen DDR-Aufarbeitung geworden &#8211; waren die IMs. Bodo Ramelow handelt ganz im Sinne dieser Strategie: Er ist ob der Kritik ganz überrascht. Seine Mitarbeiterin wäre doch nie IM gewesen, beteuert er.</p>
<p>Bleiben wir in Ramelows Bundesland: In einem Dorf in Thüringen hat der Bürgermeister &#8211; Er ist seit den Achtzigern für dieselbe Partei tätig &#8211; einen Gedenkstein für <a title="Wilhelm Pick in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Pieck" target="_blank">Wilhelm Pieck</a>, den ersten DDR-Präsidenten, aufgestellt.</p>
<p>Statt der eingegangenen Adolf-Hitler-Linde hatte er schon Jahre zuvor an dieser Stelle eine Wilhelm-Pieck-Eiche gepflanzt.</p>
<p>Jetzt bin ich mal gespannt, ob der mdr die Enthüllung des Steins gefilmt hat.</p>
<p>Ich bin übrigens noch durch keine Siedlung, Stadt oder Dorf, gefahren, in dem es nicht eine &#8222;Straße des Friedens&#8220;, eine &#8222;Straße der Jugend&#8220;, der &#8222;Einheit&#8220;, der &#8222;Freundschaft&#8220; gibt,  eine &#8222;Thälmann-Str.&#8220;, eine &#8222;Maxim-Gorki-Schule&#8220;. In der Nähe von Jüterbog gibt es auch eine Leninstraße.  André Brie, der als &#8222;Reformer&#8220; gehandelte und gegen die Parteidisziplin verstoßende Alt-Linke will auch eine entdeckt haben.</p>
<p>Manchmal braucht es die Umbenennung nicht, weil eine neue Bedeutung die alte überlagert. Bei den Straßen und Plätzen der Einheit ist die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD gemeint. Die Heutigen denken zuerst an die Vereinigung von 1990, die manche hier ja gerne Zwangsvereinigung nennen. In Potsdam gibt es eine &#8222;Friedrich-Ebert-Straße&#8220;. Natürlich gedenkt man nicht des auch von Kommunisten bekämpften Reichspräsidenten, sondern seines Sohnes, einem Oberbürgermeister von Ostberlin.</p>
<p>Unverständlich sind die vielen Thomas-Müntzer-Straßen. Wer sich mit Müntzer etwas näher befasst, wird unschwer schließen, dass er, hätte er in der DDR gelebt, in Hohenschönhausen gelandet wäre. Der missachtete Luther hätte in der DDR Oberkirchenrat und MfS-Ordensträger werden können.</p>
<p>Der Ort Marxwalde, neben dem Regierungsflugplatz der SED, wurde wieder in Neuhardenberg (früher: Neu-Hardenberg) umbenannt. Die Dorfstraße heißt &#8222;Karl-Marx-Allee&#8220; und das sollte laut Gemeinderat auch so bleiben. Als die Sparkassenstiftung das Schloss der Hardenbergs mit Millionenaufwand renovierte, scheiterte sie mit dem Wunsch der Umbenennung der Straße, an der das Schloss liegt. Da man auf die Arbeitsplätze des zukünftigen Tagungs- und Veranstaltungszentrums nicht verzichten wollte, kam es zu einem Kompromiss: An der Stelle, an der das Schloss und die Schlosskirche stehen, heißt die &#8222;Karl-Marx-Allee&#8220; jetzt &#8222;Schinkelplatz&#8220;.</p>
<p>Wenn Karl Marx das noch erlebt hätte! 1851 sagte er zu Engels, von dessen Geld er viel verbrauchte: „Die kommunistische Partei ist eine Bande von Eseln, die auf uns schwört, weil sie uns für ihresgleichen hält.“</p>
<p>Die SPD Brandenburgs hat vor der hier vorherrschenden Erinnerungskultur schon kapituliert. In ihrem Regierungsprogramm 2009 &#8211; 2013 steht nichts mehr von Aufarbeitung der DDR-Geschichte.</p>
<p>Dabei sind schon kleine Schritte sinnvoll: In Potsdam soll jetzt eine Straße nach einem Potsdamer Nachkriegsbürgermeister benannt werden, der nach Moskau gebracht und dort erschossen wurde.</p>
<p>Auf die Idee einer &#8222;Straße der Friedlichen Revolution&#8220; ist in Potsdam noch niemand gekommen.</p>
<p>Bei den Infosäulen, die für das Gedenkjahr 1989 in der Stadt aufgestellt wurden, hat man gleich mitbeschlossen, dass sie anschließend wieder entfernt werden.</p>
<p>In Petzow bei Potsdam steht ein SED-Gedenkstein für einen von einem schießwütigen Gutsbesitzer 1943 erschossenen Ingenieur, der für die Amerikaner gegen die Nazis nachrichtendienstlich arbeitete und dafür kurzzeitig im KZ war. Dass seine Witwe von IMs, dem Lehrer und anderen Dorfbewohnern Petzows, denunziert wurde, weil sie die Freundschaft zu dem Amerikaner, mit dem ihr Mann während der Nazizeit kooperiert hatte, aufrecht erhielt und deswegen von der SED zu Lagerhaft in Sibirien verurteilt wurde, stand nicht da.</p>
<p>Seit diesem Jahr steht eine Tafel neben dem SED-Gedenkstein, der auf das Schicksal der Ehefrau hinweist.</p>
Posted in DDR Tagged: Bodo Ramelow, Brandenburg, DDR, DDR-Straßennamen, Linkspartei, MfS, Neu-Hardenberg, Peter-Michael Diestel, Petzow, Potsdam, SED, Thomas Müntzer <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4543/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4543/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4543&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/09/14/die-ddr-lebt-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schulbibliothekspauschale für Potsdamer Schulen?</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/07/31/schulbibliothekspauschale-fur-schulen/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/07/31/schulbibliothekspauschale-fur-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 18:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothekspauschale]]></category>
		<category><![CDATA[SLB Potsdam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=4093</guid>
		<description><![CDATA[Was mir in meinem alten Heimatlandkreis Main-Taunus/Hessen (MTK) nach langem Bohren dicker Bretter gelungen ist, versuche ich jetzt in Potsdam seit zwei Jahren zu erreichen: Der Schulträger soll in seinen Zuweisungen an die Schulen eine Schulbibliothekspauschale einstellen.
Klar, das ist kein Durchbruch, keine Grundsatzentscheidung, keine Lösung der Personalprobleme usw. Aber es ist ein Mosaiksteinchen.
Im MTK sollte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4093&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Was mir in meinem alten Heimatlandkreis Main-Taunus/Hessen (MTK) nach langem Bohren dicker Bretter gelungen ist, versuche ich jetzt in Potsdam seit zwei Jahren zu erreichen: Der Schulträger soll in seinen Zuweisungen an die Schulen eine <strong>Schulbibliothekspauschale </strong>einstellen.</p>
<p>Klar, das ist kein Durchbruch, keine Grundsatzentscheidung, keine Lösung der Personalprobleme usw. Aber es ist ein Mosaiksteinchen.</p>
<p>Im MTK sollte sie sogar wieder gestrichen werden, weil viele Schulleiter sie anfänglich gar nicht abriefen. Immerhin sind es für jede Sekundarstufenschule 1000€/Grundschule 500€.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">Wenn man in jedem Landkreis dafür beharrlich arbeiten würde&#8230;</span></p>
<p>Der für Potsdam modifizierte Vorschlag  lautet so:</p>
<p>&#8222;Der Anteil der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Brandenburg, deren Leseleistungen ein elementares Niveau nicht überschreiten, ist im Vergleich der Länder der Bundesrepublik ungewöhnlich hoch – obwohl Brandenburg durch Kinder mit &#8222;Migrationshintergrund&#8220; nur äußerst geringfügig betroffen ist. Rund 28 Prozent der 15-Jährigen gelten nach den PISA-E-Befunden (<a href="http://www.mpib-berlin.mpg.de/PIsa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf">http://www.mpib-berlin.mpg.de/PIsa/PISA_E_Zusammenfassung2.pdf</a>) als mögliche Risikopersonen, für die allein aufgrund geringer Lesekompetenz Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die berufliche Erstaus­bildung vorhersehbar sind.</p>
<p>In Brandenburg ist auch der Anteil der Jugendlichen, die angeben, niemals zum Vergnügen zu lesen, mit 43 Prozent sehr hoch (zum Vergleich: In Bayern beträgt dieser Anteil 33 %).</p>
<p>Man erntet viel Zustimmung für die Idee, Lesen durch mehr Schulbibliotheken zu fördern. Leider fühlt sich in Deutschland aber niemand zuständig. Die Bundesregierung finanziert nur die Bekämpfung des Analphabetismus von Erwachsenen, die Länder sind für Schule, aber nicht für Schulbibliothek zuständig, die Städte und Landkreise betrachten Bibliotheken als freiwillige Aufgabe, die noch hinter Radwegebau rangiert.</p>
<p>Anderswo, in Groß-Britannien, Frankreich, USA, Kanada, Neuseeland, Dänemark oder Portugal hat fast jede Schule eine Bibliothek, in der täglich gelesen und gelernt wird.</p>
<p><strong>Der für Schulbibliotheken zuständige Schulträger, die Stadt Potsdam, wird aufgefor­dert, die Schulen, <span style="text-decoration:underline;">die aus eigener Kraft Schulbibliotheken eingerichtet haben</span>, zu unterstützen. </strong></p>
<p><strong>Vorgeschlagen wird eine jährliche Pauschale: 400€ für Grundschulen, 800€ für weiterführende Schulen</strong>.</p>
<p><strong>Zurzeit geben laut Landesstatistik 15 Schulen an, eine Schulbibliothek zu haben. Das würde Kosten von ca. 10.000€ jährlich verursachen.</strong> Es ist nicht damit zu rechnen, dass eine Pauschale die restlichen Schulen zur sofortigen Gründung einer Schulbibliothek veranlassen wird. Bei allen 37 Schulen wären es 24.000€.</p>
<p>Die Summe ist nicht sehr beeindruckend, wäre aber ein kultur- und bildungspolitisches Signal, das einer Stadt, die Universitäts-, Fachhochschul- und Forschungsstandort ist, gut anstünde. Wenn schon nicht flächendeckend, so würden doch wenigstens die engagierten Schulen unterstützt. In den Potsdamer Privatschulen sind gute Schulbibliotheken selbstverständlich.</p>
<p>Beraten bei der Verwendung der Mittel für Medien und Einrichtung könnten das Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) und die Stadt- und Landesbibliothek (SLB). Die SLB könnte die Schulbibliotheken fachlich besonders gut unterstützen und beraten. Sie kann aber kein Ersatz für Schulbibliotheken sein. Lesen und Lernen mit Büchern und Medien geschieht täglich im Unterricht und nicht bei gelegentlichen Ausflügen in die Stadtbibliothek.&#8220;</p>
<p><em>Dieser Vorschlag wurde beim Bürgerhaushalt eingereicht. Bürgerhaushalt ist ein Versuch, die Bürger zur Abgabe von haushaltswirksamen Vorschlägen zu motivieren. Allerdings sind nur in begrenztem Umfang Beteiligungsgegenstände vorgesehen. Bei Vorschlägen zu Schule und (dieses Jahr auch) Bibliothek scheint dies das Problem zu sein. Aber die Bürgerhaushalts-Zuständigen sind freundliche Menschen und geben sich viel Mühe.</em></p>
<p><em>Andere Möglichkeiten sind: Gespräch mit Landrat/Bürgermeister/ Schuldezernenten (natürlich auch in der weiblichen Form). Gepräch mit einer oder mehreren Fraktionen des Kreistages/der Stadtverordneten- versammlung. Wer sich in der Verwaltung auskennt und/oder Kontakt zu Amtsleiter/Sachgebietsleiter/Sachbearbeiter hat, kann versuchen, es dort anzubringen, so dass es schon verwaltungsintern bei der Aufstellung des nächsten Haushaltsplanes aufgenommen wird.<br />
</em></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong><em>Vielleicht kann ich jemanden &#8222;anstecken&#8220;?</em></strong></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">Der Antrag wurde im Rahmen des Bürgerhaushalts Potsdam 2009 gestellt. Da haben Bürger die Möglichkeit, in ausgewählten Bereichen Vorschläge zur Verwendung von Haushaltsmitteln zu machen. Besonders gerne macht die Fahrrad-Lobby davon Gebrauch. </span></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">Vor zwei Jahren hatte ich vorgeschlagen, dass die Stadt- und Landesbibliothek einen Fonds bekommt, mit dem Schulen Leseprojekte durchführen können. Der SLB wäre dabei ein koordinierende Aufgabe zugefallen. Der Vorschlag fiel leider raus, weil weder Schule noch Bibliothek Bereiche waren, zu denen Vorschläge der Bürger zugelassen wurden. </span></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">Jetzt versuche ich es mit diesem Vorschlag erneut. Es dürfte wiederum Schwierigkeiten mit der Zuordnung des Vorschlages geben. Aber dieses Jahr erfahre ich ich eine ausgezeichnete Beratung und Begleitung durch das Bürgerhaushalt-Projektbüro. </span></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">Mit Max Weber hoffe ich, dass über kurz oder lang etwas möglich wird.<br />
</span></span></p>
Posted in Potsdam, Schulbibliothek, Schule Tagged: Bürgerhaushalt, Brandenburg, Potsdam, Schulbibliothekspauschale, SLB Potsdam <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/4093/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/4093/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/4093/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/4093/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/4093/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/4093/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/4093/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/4093/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/4093/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/4093/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=4093&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/07/31/schulbibliothekspauschale-fur-schulen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Mehr DDR-Geschichte in der Brandenburger Schule</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/12/mehr-ddr-geschichte-in-der-brandenburger-schule-verlangt/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/12/mehr-ddr-geschichte-in-der-brandenburger-schule-verlangt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 19:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagskultur DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DDR im Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Aufarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Sabrow]]></category>
		<category><![CDATA[mbjs]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpolitik in Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stolpe]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich DDR-NS-Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=2099</guid>
		<description><![CDATA[Eine Schülerin aus Fürstenwalde beklagte sich bei Bildungsminister Rupprecht, dass dieser Teil der Geschichte kaum im Unterricht vorkomme. Rupprecht wies die Vorwürfe zurück.

Gerade hatte er doch während eines Schulbesuches betont, dass die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte auch in den Schulen eine wichtige Rolle spielen würde.  &#8222;Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Jugendlichen erfahren, wie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2099&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine Schülerin aus Fürstenwalde <a title="rbb" href="http://www.rbb-online.de/_/includes/multimediakonsole/mmkonsole_jsp/key=multimedia__8575088.html" target="_blank">beklagte</a> sich bei Bildungsminister Rupprecht, dass dieser Teil der Geschichte kaum im Unterricht vorkomme. Rupprecht wies die Vorwürfe zurück.<br />
<span id="more-2099"></span><br />
<em>Gerade hatte er doch <a title="rupprecht" href="http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.144566.de" target="_blank">während</a> eines Schulbesuches betont, dass die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte auch in den Schulen eine wichtige Rolle spielen würde.  &#8222;Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Jugendlichen erfahren, wie das <strong>Alltagsleben </strong>in der DDR aussah und welche <strong>Schattenseiten </strong>die DDR hatte.&#8220; </em></p>
<p>Wenn man mit Wolfgang <a title="Klafki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Klafki" target="_blank">Klafkis</a> kategorialer Bildung im Kopf  Unterricht planen müsste, wäre man angesichts dieser Zielvorgabe des obersten Dienstherrn in Brandenburg ein wenig ratlos.<em><br />
</em></p>
<p>Es fällt schwer, der Landesregierung zu glauben, dass sie genügend tut:<br />
<!--more--><br />
Im Entwurf zum <a title="gedenkstaettenkonzept" href="http://www.mwfk.brandenburg.de/media/lbm1.a.1492.de/geschichtevorort.pdf" target="_blank">Gedenkstättenkonzept</a> v. 15.1.09 steht im Kapitel &#8222;Handlungsbedarf und Perspektiven&#8220;: &#8222;Bislang wurde die Geschichte von Opposition und Widerstand in der SBZ und DDR in sehr geringem Maße in zeitgeschichtlichen Ausstellungen und Museen Brandenburgs zum Ausdruck gebracht.&#8220; (pp 78ff) Vorhaben, von denen man glaubte, dass sie seit 20 Jahren umgesetzt  würden, werden vorgeschlagen: Das Museum für Alltagskultur in Eisenhüttenstadt soll gebeten werden, den Gesichtspunkt &#8222;Repression im Alltag&#8220; zu berücksichtigen!</p>
<p>Dann fällt die Untersuchung zum <a title="schuelerwissen" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/09/25/medienkiste-ddr-3-schulerwissen-korruption-ua/" target="_blank">Schülerwissen</a> verheerend aus. Brandenburg hat sich &#8211; vorausschauend ? &#8211; nicht an der Finanzierung der Studie beteiligt. Zu einer öffentlichen Veranstaltung in Potsdam wird aber ein Hamburger Professor eingeladen, um die Studie zu zerpflücken.</p>
<p>Der Finanzminister legte 2007 letzte Hand an die Überarbeitung der noch aus der Stolpe-Zeit („Brandenburg &#8211; unsere kleine DDR&#8220;) stammenden Richtlinien und kippte u.a. den Vorschlag einer vergleichenden &#8211; nicht gleichsetzenden &#8211; Betrachtung der beiden deutschen Diktaturen. <strong>Auch der Satz: Die Auseinandersetzung mit der DDR sei genau so ein wichtiges Thema wie der Nationalsozialismus, wurde laut Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 14.12.07 vom Finanzminister gestrichen.</strong></p>
<p><em>Bücher von Robert Gellately: <a title="Robert Gellately, Lenin, Stalin und Hitler" href="http://www.amazon.de/Lenin-Stalin-Hitler-Diktatoren-Abgrund/dp/3785723490/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1247567398&amp;sr=8-1" target="_blank">Lenin, Stalin und Hitler</a> oder von Alan Bullock, <a title="Alan Bullock, Hitler und Stalin" href="http://www.amazon.de/Hitler-Stalin-Parallele-Leben-Bullock/dp/3442127572/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1247567033&amp;sr=8-1" target="_blank">Hitler und Stalin</a> dürften aber bei der Unterrichtsvorbereitung in Brandenburg benutzt werden. (Ob es jemand tut, wäre eine interessante Frage.) Denn es gibt Juristen, die die grundgesetzliche verbürgte Freiheit der Wissenschaft auch für Lehrkräfte sehen, die ihrem Diensteid gemäß wissenschaftsorientiert Unterricht planen.</em></p>
<p>„Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution will die Landesregierung 2009 einen Schülerwettbewerb organisieren&#8220;, hieß es in einer <a title="Deise Pressemitteilung ist gelöscht worden!" href="http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.445066.de">Pressemitteilung</a> <strong>(Siehe update 11.5.09!)</strong> des Bildungsministeriums ebenfalls vom 14.12.07. Seither hat man nichts mehr davon gehört.</p>
<p>Ein Antrag, den Geschichtswettbewerb endlich anzusetzen und die Schulen wenigstens mit einem Bücherpaket zur DDR-Geschichte auszustatten, dümpelt seit Monaten im Landtag vor sich hin, weil sich nicht alle Parteien damit anfreunden können. Für das laufende Gedenkjahr käme es inzwischen auch zu spät und ab 2010 herrscht ja erst mal wieder Ruhe.</p>
<p><strong>Update 14.02.09</strong></p>
<p>Der Potsdamer Historiker Martin Sabrow setzt sich in der FAZ vom 4.2.09 (Für 1 € im FAZ-Archiv zu haben) kritisch mit der Umfrage der Professoren Deutz-Schroeder und Schroeder zum <a href="../../../../../2008/09/25/medienkiste-ddr-3-schulerwissen-korruption-ua/">Schülerwissen</a> über die DDR auseinander und lässt kein gutes Haar an der Studie: Die Abweichung vom kanonisierten Geschichtsverständnis der Befragung werde als Unkenntnis definiert. <strong>Unterschiedliche „Erzählungen&#8220; von der DDR würden nicht respektiert</strong>.</p>
<p>Es macht nachdenklich, dass man sich gerade in der Landeshauptstadt Brandenburgs so viel Mühe gibt, die Untersuchung zu kritisieren.  Die Verharmlosung der DDR, die mit der Regierung <a title="Stolpe" href="http://www.stasiopfer.com/stolpe.html">Stolpe </a>begann, setzt sich bis heute fort.</p>
<p>Selbstverständlich konkurriert politisch-historische Wissensvermittlung in der Schule mit gesellschaftlichen und familiären Sozialisationsinstanzen.</p>
<p>Der Lösungsansatz von Prof. Sabrow dokumentiert aber auch nur Hilflosigkeit: Schüler/innen sollten auf der Basis <span style="text-decoration:underline;">des im Unterricht erworbenen Wissens</span>(!) in persönliche Begegnung mit Zeitzeugen treten und die eigene Sicht sich in der Begegnung mit anderen Perspektiven bewähren.</p>
<p>Wohin das führt, lässt sich in Schulen beobachten: Da erzählen Stasi-Zeitzeugen, dass es in Hohenschönhausen sehr fürsorglich zuging. Die DDR-Aufarbeitung mit zu vielen Opfer-Zeitzeugen überfrachten, will ja auch Prof. Sabrows Institut nicht. Bestenfalls führt die Zeitzeugen-Begegnung zur Äquidistanz: Ganz so schlimm war es in der DDR wohl doch nicht. Oder wie kürzlich in Kleinmachnow ein Schüler zu einem Zeitzeugen sagte: „Hier soll wohl Werbung für die Demokratie gemacht werden.&#8220;<em> </em></p>
<p><em>Alle Weblog-Einträge zu <a title="Suchwort DDR" href="http://basedow1764.wordpress.com/?s=DDR">DDR</a>.</em></p>
<p><strong>Update 2.3.09</strong></p>
<p>Frau Birthler, die als brandenburgische Bildungsministerin wg. der Stasi-Vorwürfe gegen Stolpe zurückgetreten war, erneuert ihre <a title="Birthler" href="http://moak.de/forum/forum_entry.php?id=2067" target="_blank">Vorwürfe</a> gegen die lasche Haltung Brandenburgs in Sachen DDR-Aufklärung.</p>
<p>Erstaunlich, wie drastisch Fachleute den Weg Brandenburgs sehen: Ein Historiker der Birthlerbehörde spricht von einer &#8222;<a title="Müller-Enbergs" href="http://www.politische-bildung-brandenburg.de/programm/veranstaltungen/2009/april22_mueller_enbergs.html" target="_blank">Komödie</a>&#8220; (der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit).</p>
<p>Ein Mitglied der Untersuchungskommission des Landtages zur Affäre Stolpe (3 Verkehrsunfälle, an denen Kommssionsmitglieder beteiligt waren. Einer davon tödlich.) meint, Brandenburg hätte an Nordkorea verschenkt  werden sollen.</p>
<p>Die Leiterin der inzwischen geschlossenen Außenstelle der Birthlerbehörde in Potsdam spricht von <strong>Brandenburg </strong>als dem <strong>Schlusslicht</strong> <strong>bei der Aufarbeitung des DDR-Unrechtssystems.</strong></p>
<p><strong>Update 11.5.09</strong></p>
<p>Ich stelle gerade fest, dass der Link zur Pressemitteilung des MBJS v. 14.12.07. ins Leere führt. Die Suche auf der Ministeriumsseite enthält keinen Eintrag mehr unter dem 14.12.07. Von dort hatte ich den &#8211; jetzt ungültigen &#8211; URL kopiert.</p>
<p>Freundlicherweise hat mir die Pressestelle des Ministeriums das Dokument zugeschickt und mitgeteilt, dass der <a title="Schülerwettbewerb Landtag BRB" href="http://www.landtag.brandenburg.de/de/Meldungen/Schuelerwettbewerb_20_Jahre_friedliche_Revolution_laedt_zu_historischer_Entdeckungsreise_/375517.html?referer=372226&amp;template=html_page_mod_news&amp;">Landtag </a>einen Wettbewerb ausgeschrieben hat. Auf dem brandenburgischen Bildungsserver wurde die Nachricht am 16.3. eingestellt. Einsendeschluss ist am16.7.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>:</p>
<p><strong>Beliebte Argumentationsfiguren bei der Aufarbeitung der DDR-Diktatur sind Vergleiche mit Westdeutschland und die  Äquidistanz zu beiden deutschen Staaten.</strong></p>
<p>Konkret könnte das so lauten: &#8222;Wir hatten Hohenschönhausen, ihr hattet die Berufsverbote.&#8220; Oder &#8222;Bei Euch stand Brecht lange auf dem Index, bei uns gab es Mickey Maus und Sartre nicht.&#8220;</p>
<p>Oder wie Volker Ulrich in der ZEIT bei der <a title="ZEIT-Rezension Vinke" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/12/08/medienkiste-ddr-4-antisemitismus/">Rezension </a>eines Jugendsachbuches über die DDR den <span style="width:500px;">Unterschied</span><span style="width:500px;"> wegbügelt</span><span style="width:500px;">, ob eine Diktatur ihren gesamten Repressionsapparat gegen Jeans- und Rock´n-Roll-Liebhaber einsetzt oder eine westliche Vätergeneration darauf aggressiv reagiert.</span></p>
<p><span style="width:500px;">Das berlin-brandenburgische Lehrerfortbildungsinstitut LISUM schlägt in einem Flyer &#8222;Die DDR als Unterrichtsthema. Geschichte&#8220; folgendes Referat vor: &#8222;Antifaschismus in der DDR -Vergangenheitsaufarbeitung in der Bundesrepublik. Einseitigkeiten auf beiden Seiten?&#8220; Ein Referat &#8222;Der Mythos von der antifaschistischen DDR&#8220; wäre für Schüler/innen in der ehemaligen DDR </span><span style="width:500px;">näher liegend.<br />
</span></p>
<p><span style="width:500px;">Das Schema ist aus der DDR-Schule bekannt. </span><span style="width:500px;">Tausendfach stand es auf den Tafeln:</span></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="188" valign="top"><strong>DDR</strong></td>
<td width="186" valign="top"><strong>BRD</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="188">soz. Staat</td>
<td width="186">imp. Staat</td>
</tr>
<tr>
<td width="188">antifasch.</td>
<td width="186">fasch-imp.</td>
</tr>
<tr>
<td width="188">AK hat die Macht</td>
<td width="186">Monopolkap. haben   die Macht</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="width:500px;"><strong>Statt der Vergleiche zwischen West und Ost, wie sie in der DDR-Schule beliebt waren und jetzt im LISUM sind, sollte man die unterschiedlichen Sichtweisen auf die DDR, die es innerhalb der ostdeutschen Gesellschaft gibt, thematisieren.</strong></span></p>
<p><span style="width:500px;">Vergleiche dazu den erhellenden <a title="Eltern-Erfahrungren im Unterricht " href="http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2004-2007/heft-50/05006/">Praxisbericht </a>einer Lehrerin! </span></p>
<p><span style="width:500px;"><em>Die Zeitschrift &#8222;<strong>Horch und Guck</strong>&#8220; aus deren Archiv der Aufsatz stammt. ist eine hervorragende Fundgrube zum Thema SED-Diktatur.</em></span></p>
<p><span style="width:500px;"><em>In der Diskussion darüber, wie es in der DDR nun war, fehlen Begriffe wie Sozialismus oder Planwirtschaft fast völlig. </em></span>Oder, wie es in einer Untersuchung über Lehrpläne zurückhaltender heißt: D<strong>ie grundsätzliche Charakteri­sierung des gesellschaftlichen Systems mit seinen politischen, ideologischen und ökonomischen Komponenten findet zwar in Ansätzen statt, wird aber kaum detailliert ausgeführt. </strong></p>
<p>Daher ein Hinweis auf das grandiose Buch von Karl <a title="Terror und Traum" href="http://basedow1764.wordpress.com/2009/06/27/lesetipp-terror-und-traum-von-karl-schlogel/" target="_self">Schlögel</a>: Terror und Traum. Moskau 1937<strong>. </strong></p>
<p>Das ist der Schoß, in dem die DDR entstand<strong>. </strong>Traum und Terror, das war sie auch.</p>
<p>Aber den sozialistischen und den nationalsozialistischen Terror darf man nicht vergleichen. Die Berliner Linkspartei-Politikerin Evrim Baba folgt Finanzminister Speer: Sie warnt laut taz  v. 13.11.09 davor, linke und rechte Gewalt in der Berliner Militanten-Szene gleichzusetzen. So kann man das auch sehen: Die von Stalin Ermordeten sind für eine gute Sache gestorben.</p>
<p><strong> </strong><strong><br />
</strong></p>
<p><em> </em></p>
Posted in DDR Tagged: Alltagskultur DDR, Brandenburg, DDR im Unterricht, DDR-Aufarbeitung, Gedenkstättenkonzept, Geschichtsunterricht, Martin Sabrow, mbjs, Schulpolitik in Brandenburg, Stolpe, Vergleich DDR-NS-Zeit <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/2099/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/2099/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/2099/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/2099/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/2099/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/2099/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/2099/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/2099/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/2099/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/2099/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=2099&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/02/12/mehr-ddr-geschichte-in-der-brandenburger-schule-verlangt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Abiturquote ausländischer Schüler in Brandenburg am höchsten</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2009/01/03/abiturquote-auslandischer-schuler-in-brandenburg-am-hochsten/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2009/01/03/abiturquote-auslandischer-schuler-in-brandenburg-am-hochsten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Abiturquote]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Migrationshintergrund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=1770</guid>
		<description><![CDATA[Im Schuljahr 2003/04 haben in Brandenburg 44,8 % der ausländischen Jugendlichen das Abitur erlangt, bei den deutschen waren es 29,4%
(Die Abiturquote ausländischer Schülerinnen und Schüler in den Westländern liegt bei 8,9%!)
Diese Daten des brandenburgischen Landesbetriebs für Statistik müssten bei PISA-Astrologen für Begeisterung sorgen: Brandenburg als neues Mekka für erfolgreiche Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=1770&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Im Schuljahr 2003/04 haben <strong>in Brandenburg</strong> <strong>44,8 % der ausländischen Jugendlichen das Abitur</strong> erlangt, bei den deutschen waren es 29,4%</p>
<p><em>(Die Abiturquote ausländischer Schülerinnen und Schüler in den Westländern liegt bei 8,9%!)</em></p>
<p>Diese Daten des brandenburgischen Landesbetriebs für Statistik müssten bei <a title="PISA-Astrologie" href="http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/" target="_blank">PISA-Astrologen </a>für Begeisterung sorgen: Brandenburg als neues Mekka für erfolgreiche Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund? Was können wir von Brandenburg lernen?</p>
<p>Die Abwesenheit von Leistung verachtenden Alt-68ern in den Lehrerzimmern? (Das vermutet PISA-Forscher Boos laut Super-Illu für PISA-Sieger Sachsen als eine Ursache.)</p>
<p>Es ist viel banaler:</p>
<p>Aus demographischen Gründen sind Klassenfrequenzen und Lehrer/Schülerrate günstiger als im Westen.</p>
<p>„Ausländerghettos&#8220; wie in Westdeutschland fehlen in Brandenburg.</p>
<p>In Brandenburg ist die Zusammensetzung der Schülerschaft mit Migrationshintergrund völlig anders als in den westlichen Bundesländern. Die  Westdeutschland prägenden Arbeitsmigranten fehlen fast völlig.</p>
<p>Es sind überwiegend Kinder von jüdischen Kontingentflüchtlingen aus Russland (Dort stieg der Antisemitismus nach der russischen „Wende&#8220; an) und Kinder vietnamesischer Vertragsarbeiter (60000 gab es in der DDR, 20000 sind geblieben. Hinzu kommen polnische Schülerinnen und Schüler, die Brandenburger Schulen besuchen.</p>
<p>Die russischen Migranten sind meist gut ausgebildet, häufig Akademiker. Die vietnamesischen Kinder schneiden in jedem Land, in dem sie die Schule besuchen, gut ab, unabhängig vom Bildungsgrad der Eltern. (Wobei mich Günther  Brée darauf aufmerksam macht, dass es nach seiner Erfahrung die vietnamesischen Kinder aus katholischen Familien sind, nicht aus buddhistischen, die in der Schule erfolgreich sind.)</p>
<p><em>Quelle: Karin Weiß, Ausländische Schüler in den neuen Bundesländern &#8211; eine Erfolgsstory, in: Georg Auernheimer (Hrsg.), Schieflagen im Bildungssystem. Die Benachteiligung der Migrantenkinder, Wiesbaden, 2. Aufl. 2006, pp.179 -192</em>.</p>
<p>Vielleicht sollten Bildungsforscher einmal untersuchen, welche Programme Eltern helfen könnten, zum Schulerfolg ihrer Kinder beizutragen.</p>
<p><strong></strong></p>
<h2><strong></strong><strong>Man sollte übrigens die Schulbibliotheken nicht allzu eng mit PISA verkuppeln.<em> </em></strong></h2>
<p><strong></strong><strong>Wenn sich herumspricht, dass die (vermeintlichen; s.o.!) momentanen Siegerbundesländer Sachsen, Thüringen und Brandenburg kein überragendes Schulbibliothekswesen haben, sieht die Schulbibliothekslobby alt aus.</strong></p>
<p><strong>Es gibt genug andere Gründe für Wissens- und Informationszentren in Schulen. </strong></p>
Posted in Schule Tagged: Abiturquote, Brandenburg, Migrationshintergrund, Schule <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/1770/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/1770/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/1770/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/1770/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/1770/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/1770/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/1770/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/1770/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/1770/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/1770/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=1770&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2009/01/03/abiturquote-auslandischer-schuler-in-brandenburg-am-hochsten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Koalitionsvertrag in Hamburg: Neue Schulbibliotheken</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/17/koalitionsvertrag-in-hamburg-neue-schulbibliotheken/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/17/koalitionsvertrag-in-hamburg-neue-schulbibliotheken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 20:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklungsplanung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=135</guid>
		<description><![CDATA[CDU und Grüne haben zusätzliche Schulbibliotheken vereinbart. ( Es steht in dieser Zeitungsmeldung ziemlich am Schluss. Immerhin!
Das ist, nach 1992 in Hessen, m. E. das zweite Mal, dass Schulbibliotheken in einem Koalitionsvertrag stehen.
Nimmt man die Erwähnung der Schulbibliotheken im zukünftigen Bibliotheksgesetz Thüringens dazu, scheint es fast, dass der Slogan des Schulbibliotheksbüros im untergegangenen Deutschen Bibliotheksinstitut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=135&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>CDU und Grüne haben zusätzliche Schulbibliotheken <a title="Zusätzliche Schulbibliotheken in Hamburg" href="http://www.welt.de/hamburg/article1812998/CDU_und_Gruene_vertagen_die_Probleme.htmlw1.ndr.de/nachrichten/buergerschaftswahl_hamburg_2008/koalitionsverhandlungen12.html">vereinbart</a>. ( Es steht in dieser Zeitungsmeldung ziemlich am Schluss. Immerhin!</p>
<p>Das ist, nach 1992 in Hessen, m. E. das zweite Mal, dass Schulbibliotheken in einem Koalitionsvertrag stehen.</p>
<p>Nimmt man die Erwähnung der Schulbibliotheken im zukünftigen Bibliotheksgesetz Thüringens dazu, scheint es fast, dass der Slogan des Schulbibliotheksbüros im untergegangenen Deutschen Bibliotheksinstitut dbi &#8222;Schulbibliotheken im Aufwind&#8220; eine späte Rehabilitierung erfährt.</p>
<p>Hier in Brandenburg sitzt die Gegenbewegung. &#8222;Wir haben die Leseräume der DDR-Schulen in den 90ern abgewickelt. Wir müssten jetzt wieder bei Null anfangen.&#8220; So ähnlich höre ich es. Und &#8211; Der Satz kommt mir bekannt vor &#8211; aus der Staatskanzlei und dem LISUM (nahezu wörtlich): &#8222;Schulbibliotheken gehen uns nichts an. Brandenburg hat einen Kooperationsvertrag mit dem dbv. Die Schulen sollen mit den öffentlichen Büchereien zusammenarbeiten.&#8220;</p>
<p>Geplant sind aber Computerräume in den Schulen. Die Lehrkräfte sind aufgefordert zu sagen, was sie mit Computern und neuen Medien machen wollen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/135/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/135/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/135/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=135&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/17/koalitionsvertrag-in-hamburg-neue-schulbibliotheken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Medienkiste DDR (2): Noch mehr Bücher!</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/15/ddr-medienkiste-2/</link>
		<comments>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/15/ddr-medienkiste-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 21:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenenliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Dahn]]></category>
		<category><![CDATA[David Ensikat]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Literaturliste]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Nostagie]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Verklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtspolitik DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Hensel]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Thalbach]]></category>
		<category><![CDATA[Leninbüste]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Fulbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlhemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Michail Ryklin]]></category>
		<category><![CDATA[Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Petzow]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerwissen DDR]]></category>
		<category><![CDATA[West-Ost-Migration]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://basedow1764.wordpress.com/?p=132</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe die Medienliste "Ampelmännchen und Todesschüsse" verändert ( Stand: 15.09.08 ). Raus sind Ulrich Plenzdorf (wegen Daniela Dahns Beitrag zur Planwirtschaft) und Jana Hensel (Die reist in den aufregenden Jahren nach der Wende in der Welt herum, erzählt das aber nur nebenbei. Wichtig ist vor allem, dass es in der Heimat keine Wertstoffsammlung mehr gibt und ihr Schulweg sich verändert hat.

Neu ist Stefan Wolle. Und wieder entdeckt habe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=132&subd=basedow1764&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich habe die Medienliste &#8222;Ampelmännchen und Todesschüsse&#8220; verändert ( Stand: 15.03.09 ).</p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Tahoma;"><a title="Medienkiste DDR" href="http://www.slideshare.net/basedow1764/ddr-kiste-090210-mit-zusatzmat" target="_blank">Hier </a>kann man die Liste und eine Handreichung ansehen. Download gerne nach Rücksprache. In Hessen kann die Medienkiste an drei Schulstandorten ausgeliehen werden und 2009 ist geplant, mehrere Kisten für Schulen auszuloben.</span><span style="font-size:10pt;font-family:Tahoma;"> </span></p>
<p>Raus sind <strong>Ulrich Plenzdorf</strong> (wegen Daniela Dahns Beitrag zur Planwirtschaft) und <strong>Jana Hensel</strong> (Die reist in den aufregenden Jahren nach der &#8222;Wende&#8220; in der Welt herum, erzählt das aber nur nebenbei. Wichtig ist vor allem, dass es in der Heimat keine Wertstoffsammlung mehr gibt und ihr Schulweg sich verändert hat.</p>
<p>Neu ist <strong>Stefan Wolle</strong>. Und wieder entdeckt habe ich den Wirtschaftsprofessor Werner Obst, der 1969 &#8222;rübermachte&#8220;.</p>
<p>Es ist die Erfahrung, die man schon früher, bei anderen Bücherkisten, machen konnte: Der Buchmarkt ist flüchtig. Was vergriffen ist, ist vergriffen. Da wäre book on demand gut. Die Bibliotheken hier in Brandenburg haben die einschlägige Literatur auch nicht gerade im Übermaß. Ein ebenfalls vergriffenes, sehr gutes Buch &#8211; &#8222;Stasi auf dem Schulhof&#8220; &#8211; habe ich im Brandenburger Verbundkatalog kein einziges Mal gefunden, in Berlin einmal. Im Antiquariat wird es für 60 € gehandelt. Ich habe es sehr viel billiger auf dem Bücherflohmarkt des Zentrums für zeitgeschichtliche Forschung hier in Potsdam gefunden. Die haben es sicher nochmal im Bestand, das ist ein angesehenes Institut. Dennoch, eine sicher unabsichtliche Pointe: Der Leiter des Zentrums sagt, man solle sich sich nicht mehr so intensiv(?) mit der Stasi und den Gefängnissen beschäftigen, sondern mit dem Alltag der Menschen. (Er will allerdings dabei die alltäglichen Erscheinungsformen der Diktatur nicht unter den Tisch fallen lassen.)</p>
<p>In Potsdam sind wir ausgewogen: Die Stadt ehrt mit den Stimmen der Postkommunisten einen verstorbenen Bürgerrechtler. Im letzten Jahr dagegen wurde im Stadtpark (Heimlich, keiner will es gewesen sein!) eine Leninbüste aus der Hinterlassenschaft der Roten Armee im Volkpark neu aufgestellt. (Die russische Botschaft in Berlin hattte ihre <strong>Lenin-Büste</strong> im Vorgarten schon Mitte der 90er abmontiert.)</p>
<p>Die Auseinandersetzung um die Rezeption der SED-Diktatur ist aufregend. Die wohl allseits bekannte Untersuchung zum Kenntnisstand der Schüler sollte ursprünglich vom Berliner Senat mitfinanziert werden. Der hat dann aber abgesagt. Und anschließend ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Methodik der Studie in Grund und boden verdammt. Brandenburg hatte gar nicht erst zugesagt. Noch ein paar Details. (Der Professor war gerade zu einem Vortrag in Potsdam.) Ostberliner und Brandenburger Schüler schneiden besonders schlecht ab. NPD- und Linksparteinahe Schüler haben dasselbe positve DDR-Bild.</p>
<p>Professor Schroeder, FU, erzählte übrigens, dass die Statistik vom Umtausch der Ost-Sparbücher bei der D-Mark-Einführung nicht mehr auffindbar sei. Die besagte, dass 10% der DDR-Bürger 60% des Sparvermögens auf dem Konto hatten. Fast dasselbe Zahlenverhältnis habe ich kürzlich bei der Vermögensverteilung in Deutschland gelesen.</p>
<p><strong>Update 30.5.</strong></p>
<p>Neu entdeckt habe ich <strong>David Ensikat, Kleines Land große Mauer</strong>. Die DDR für alle, die (nicht) dabei waren. Piper,München 2007.</p>
<p><img class="alignleft" title="Ensikat, Kleines Land..." src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41riXvVl7PL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="134" height="134" /></p>
<p>Ensikat erzählt so einfach, dass es schon ein aufgeweckter Grundschüler verstehen könnte, wenn im Kinderfernsehen daraus vorgelesen würde. Also eigentlich gut geeignet für 16/17jährige, die nicht sonderlich am Thema interessiert sind. Er spricht die Schattenseiten des Regimes offen an, z. B. dass in Gefängnissen &#8222;gequält&#8220; wurde, dass Kinder wegen des fehlenden Umweltschutzes öfter krank waren, dass die DDR 1988 pleite war u.a.</p>
<p>Manches fällt aber auch der Vereinfachung zum Opfer: &#8222;Solange es die DDR gab, herrschte Frieden in Europa.&#8220; Dass die SED aus einer Zwangsvereinigung von SPD mit KPD entstanden ist, erschließt man relativ spät im Buch.</p>
<p>Die Kapitel sind nicht zu lange, die Überschriften motivieren zum Lesen, es wird auch fast alles angesprochen. Dennoch bleibt ein Unbehagen. Die vereinfachte Erzählweise, der lockere Plauderton lassen die Sache SED-Diktatur bekömmlich werden, obwohl er auch über Todesschüsse, Gefängnisse und militaristisches Schulwesen schreibt.</p>
<p>Die Vereinfachung hat ihre Tücken. Ein Argumentationsmuster, das auch in anderen Büchern vorkommt: Der Antipode des Sozialismus ist der Kapitalismus. Und zwar der, den Karl Marx beschrieben hat. Bei Ensikat heißt das: &#8222;Tatsächlich kann man ja fragen, ob man die Wirtschaft nicht besser organisieren kann als im Kapitalismus, wo jeder sich um seine Sachen kümmert und kaum jemand darauf achtet, wie alles zusammenpasst.&#8220; (S. 103) Vor dem Hintergrund &#8222;des&#8220; Kapitalismus erscheinen der real existierende Sozialismus und seine Akteure, ob gewollt oder nicht, in milderem Licht. Sie hatten die besten Absichten, die Sache ist ein wenig aus dem Ruder gelaufen.</p>
<p>&#8222;Der Nationalsozialismus ist an sich eine gute Sache, nur das mit den Juden hätte man nicht machen sollen&#8220;, pflegte einer meiner Vorfahren zu sagen.</p>
<p>Ich suche nach einem Buch, das so viel Verständnis für die kapitalistische Welt und ihre Fehlentwicklungen aufbringt, wie einige Bücher für die DDR. Nach mancher Lektüre habe ich das Gefühl, ich dürfte den Ulbrichts, Honeckers, Mielkes nicht böse sein, sie haben es letztlich gut gemeint. Ich suche nach einem Buch, das erklärt, was im &#8222;kapitalistischen System&#8220; möglich ist oder sein kann: Umweltschutz, Sozialpolitik, (Gegen-)öffentlichkeit, Freiheitsrechte, Kartellämter, EU statt RGW. Das mag alles nicht optimal laufen. Aber eine Chance müsste &#8222;der&#8220; Kapitalismus doch auch mal bekommen. Und nicht nur die Diktatur der Arbeiterklasse.</p>
<p><strong>Update 4.6.08</strong></p>
<p class="MsoEndnoteText">&#8222;Betroffenen-Literatur&#8220; nennt eine Historikerin Bücher von Opfern der SED-Diktatur. Diese ergäben kein treffendes Gesamtbild der Diktatur.</p>
<p class="MsoEndnoteText">Man stelle sich vor: &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220; = Betroffenen-Literatur? Das gäbe einen Aufschrei. Vom Holocaust reden wir gar nicht erst? (Mary Fulbrook, Verarbeitung und Reflexion der geteilten Vergangenheit seit 1989, in:<span> </span><strong>Christoph Kleßmann u. a. (Hrsg.), Deutsche Vergangenheiten – eine gemeinsame Herausfor­de­rung</strong>, Berlin, 1999, pp. 286 -298)</p>
<p class="MsoEndnoteText">
<p class="MsoEndnoteText">
<p class="MsoEndnoteText"><strong>Update 15.7.08</strong></p>
<p class="MsoEndnoteText"><strong>Christian von Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus</strong>, Köln, 2. Aufl. 2007 (1999):</p>
<p><img class="alignleft" title="Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KGT8YYVVL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="131" height="131" /></p>
<p class="MsoEndnoteText">Was wäre, wenn &#8230;</p>
<p class="MsoEndnoteText">1989 die DDR Westdeutschland übernommen hätte?</p>
<p class="MsoEndnoteText">Richtig, die Versorgung der werktätigen Bevölkerung mit Konsumgütern wäre ein Problem geworden. Aber nicht nur das. Verblüffend schlüssig erfindet Ditfurth eine ganz andere Wende. Nicht alle westdeutschen Politiker treffen sich im Exil in Zürich.</p>
<p><strong>Update 7.8.08: </strong></p>
<p>Ein Potsdamer Lehrer möchte der Landeszentrale für politische Bildung die Weitergabe des Buches <strong>&#8222;Die russische Revolution 1917 -1921 von Jörg Barberowski </strong>u.a. verbieten. Da drin steht nämlich, dass die Oktoberrevolution nichts anderes als der Putsch einer kleinen, gewaltbereiten linksextremistischen Sekte war.</p>
<p>Wer mit dem Mythos der glorreichen sozialistischen Oktoberrevolution aufgewachsen ist, hat da seine Probleme.</p>
<p>Wer sich fragt, warum Potsdamer Schüler die DDR für ein Land halten, in dem Milch und Honig floßen, findet bei diesem Lehrer eine Antwort.</p>
<p><strong>Update 15.8.08</strong></p>
<p>Ein Schnellkurs zu Kapitalismus und Kommunismus <a title="Martin Sonneborns Heimatkunde in Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,467054,00.html">hier</a>.</p>
<p><strong>Update 20.8.08</strong></p>
<p><strong>Michail Ryklin, Kommunismus als Religion. Die Intellektuellen und die Oktoberrevolution</strong>, Frankfurt/Main und Leipzig 2008,</p>
<p><img class="alignleft" title="Ryklin, Kommunismus als Religion" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lzAcPB9hL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="161" height="161" /></p>
<p>ist eine hervorragende Darstellung des Sowjetkommunismus unter Lenin und Stalin (Mit einem Nachwort zu Russland unter Putin).</p>
<p>Ich werde dem philosophisch und theologisch argumentierenden Philosophieprofessor Ryklin nicht gerecht, wenn ich jetzt nur auf die erstaunlichen äußeren Parallelen verweise: Kult, Dogmatik, Unfehlbarkeitsanspruch, Erlösungs- und Paradiesvorstellungen, Inquisition, Vernichtung der Un- oder Andersgläubigen.</p>
<p>Ryklin setzt sich mit den &#8222;Rückkehrerberichten&#8220; der begeistert aus Europa anreisenden Intellektuellen in das neue Mekka Moskau auseinander: Ignazio Silone, Bertrand Russell, Lion Feuchtwanger, Arthur Koestler, André Gide.</p>
<p>Sie alle kehrten ernüchtert, erschrocken, entsetzt zurück, angesichts des Scheiterns des kommunistischen Experiments.</p>
<p>Sie bagatellisieren (Brecht: &#8222;Schönheitsfehler&#8220;) den Terror, nehmen ihn schlicht nicht zur Kenntnis, werden als Abtrünnige diffamiert, versuchen, die Heilsversprechen von der sozialen Gleichheit und dem neuen Menschen trotz der bolschewistischen Deformation zu bewahren.</p>
<p>Selbst Stalins Schauprozesse sieht Ryklin als Inkarnation der bolschewistischen Glaubenslehre. Die Todesurteile gegen angebliche Verräter, die Lenins Weggefährten (und ihre Frauen und Kinder) haben nicht die geringste juriatische Qualität, sie werden in einer Inszenierung gefällt, an der die abtrünnigen Gläubigen mitwirken, z. T. die Drehbücher schreiben (Radek) und so noch ihren eigenen Tod als Opfer für die geliebte Partei verstehen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die beliebte Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach, die eine christliche Jugend erlebte, das Buch einmal in die Hand bekommt. Sie nämlich ist &#8222;froh, bei dem Experiment DDR dabei gewesen zu sein&#8220; (Potsdamer Neueste Nachrichten v. 6.8.08).</p>
<p>Dabei wurden sie und ihr Mann Thomas Brasch (Von seinem Vater, einem DDR-Minister denunziert) von der SED ziemlich drangsaliert.</p>
<p>Aber Gläubige sind rationalen Argumenten nicht zugänglich. Karl Radek wurde mit einem seligen Lächeln auf den Lippen nach Sibirien geschickt. Dort wurde er von seinen Mithäftlingen erschlagen. Seine Frau und seine Tochter wurden, entgegen einer Zusicherung Stalins, erschossen.</p>
<p><em>Das Buch habe ich mir per Fernleihe aus Schwerin holten müssen!</em></p>
<p><strong>Nachtrag 25.8.08</strong></p>
<p class="bodytext">Der rot-rote Berliner Senat hat ein Stiftungsgesetz beschließen lassen. In der Stiftung sollen die Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße und die „Erinnerungsstätte“ <strong>Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde</strong> zusammengeführt und die Arbeit der Träger beider Gedenkstätten rechtlich besser gestellt werden.</p>
<p class="bodytext">Der erste Satz des Gesetzes lautet: „Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der DDR <strong>sowie Übersiedlungen in die DDR</strong> als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung &#8230; zu dokumentieren.“ (Ich finde leider keinen News-Link, außer zu einem NPD-Blättchen!)</p>
<p class="bodytext">Die Aufwertung der West-Ost-Migration (wie es die Wissenschaftler sachlich nennen), ist wieder ein bemerkenswerter Schritt zur Verklärung der SED-Diktatur.</p>
<p class="bodytext">Da bleibt nur zu hoffen, dass die nunmehr aufgewertete Einwanderung in die DDR korrekt dargestellt wird.</p>
<p class="bodytext">An sich wäre das Thema zu vernachlässigen. Die Zahlen (Westangaben: 470.000, SED-Angaben: 670.000) sind unzuverlässig, da im Westen die Meldeplicht nicht immer befolgt wurde, im Osten auch vorübergehende und mehrmalige Besuche dazugezählt wurden!!)</p>
<p class="bodytext">Bei den &#8222;DDR-Einwanderern&#8220; handelt es sich in der Mehrzahl der Fälle um jüngere DDR-Flüchtlinge, die aus Westdeutschland wieder zu ihren Familien und in ihre Heimat zurückkehrten. Von diesen &#8222;Einwanderern&#8220; hat bis 1961 die Hälfte die DDR erneut verlassen.</p>
<p>Vielleicht machen die Museumspädagogen eine Rechenaufgabe daraus: Wenn die &#8222;DDR-Immigranten&#8220; überwiegend Rückkehrer sind, steckt ihre Zahl ja auch schon in der Zahl der &#8222;Ost-West-Migranten&#8220; (3,3 Millionen). Wenn sie dann ein zweites Mal &#8222;rübermachten&#8220; (nach Westdeutschand natürlich), sind sie wiederum als DDR-Flüchtlinge gezählt worden. Wer errät die Wanderungsbilanz?</p>
<p>Für fortgeschrittene Rechner: Von den Flüchtlingen aus Gebieten jenseits der Oder blieben 3 Millionen in der DDR. Sie wurden in der SBZ/DDR Umsiedler genannt, um das Wort Vertriebene zu vermeiden. Die Wanderungsbilanz wäre dann 300.000 Westwanderer in 50 Jahren. Nicht zu vergessen: 600 Menschen wurden vom MfS aus Westdeutschland entführt.</p>
<p>Auf die Dokumentation in Marienfelde bin ich sehr gespannt.</p>
<p>Dr. Gysi wird demnächst behaupten können, dass die Zahl der DDR-Flüchtlinge maßlos überhöht ist. Parteivorsitzende Lafonataine arbeitet auf einer anderen Baustelle: Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED 1946 sei vor allem ein Anliegen der SPD gewesen.</p>
<p><strong>Nachtrag 4.9.08</strong></p>
<p>Die &#8222;Bewältigung&#8220; der DDR schreitet voran: Die Minister der letzten DDR-Regierung Ulrich de Maizière erhalten eine <strong><a title="Pension für letzte DDR-Regierung" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/DDR-Kabinett-Pensionen;art122,1876733">Ehrenpension</a></strong>. Bei allem Respekt vor diesem einzigen nichtkommunistischen DDR-Kabinett, ein Bundesverdienstkreuz hätte gereicht.</p>
<p>Gleichbehandlung ist gewahrt: Sie müssen mindestens 6 Monate Minister gewesen. Auch Opfer der SED-Diktatur erhalten ab 6 Monaten Haftzeit eine Entschädigung. Wer &#8222;nur&#8220; 5 Monate in Bautzen gesessen hat, geht leer aus.</p>
<p><strong>Nachtrag 17.9.08</strong></p>
<p>Die Beschäftigung mit der DDR-Geschichte wäre ein eigenes Blog wert.</p>
<p>In Potsdam soll eine Straße nach dem ersten (CDU-) Nachkriegsbürgermeister Köhler benannt werden. Er wurde in Moskau erschossen.</p>
<p>Eine Linksparteiabgeordnete enthält sich.</p>
<p>In Petzow bei Werder steht ein Gedenkstein für einen von den Nazis ermordeten Antifaschisten, den Ingenieur <strong>Mehlhemmer</strong>.</p>
<p>Ich gehe der Sache nach und stoße auf einen exemplarischen <a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/09/ein-gedenkstein.doc">Fall </a>von SED- und Nachwende-Geschichtspolitik: Die SED gedenkt des Mannes und lässt die Ehefrau nach Sibirien in den GULag bringen. An ihr Leid erinnert bis heute kein Gedenkstein.</p>
<p><strong>Nachtrag 6.12.08</strong></p>
<p><strong>Der Frau Mehlhemmer wird jetzt doch gedacht.</strong> Nachdem die &#8222;Potsdamer Neuesten Nachrichten&#8220; kein Interesse an meiner Recherche hatte, hat die &#8222;Märkische Allgemeine&#8220; das Thema aufgegriffen.</p>
<p>Die Stadtverwaltung Werder wird aktiv!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/img_1516.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4140 aligncenter" title="Gedenktafel Ehepaar Mehlhemmer" src="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/img_1516.jpg?w=197&#038;h=141" alt="Gedenktafel Ehepaar Mehlhemmer" width="197" height="141" /></a></p>
<p>Nachtrag im Nachtrag: Die Gedenktafel steht!</p>
<p><strong>Nachtrag 2.2.09</strong></p>
<p>Eine  persönliche Bemerkung sei mir erlaubt:</p>
<p>Ich  erlebe hier in Potsdam hautnah, wie die DDR weichgespült wird, wie kuschelig,  umweltfreundlich und sozial sie dargestellt wird.</p>
<p>Vorneweg marschiert dabei die Linkspartei mit ihren  Verbänden, Verlagen, Stiftungen und  Zeitungen und, soweit sie regiert, mit  politisch-administrativen Mitteln.</p>
<p>Ich  sehe aber auch hier die zahlreichen Initiativen, Gruppen, Vereine und  Einzelpersonen, die, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die wachsende  Ablehnung von parlamentarischer Demokratie und die Verklärung der SED-Diktatur  zu stoppen versuchen. Besonders erwähnenwert in Potsdam: Die Malteser mit einer ganzen Palette an &#8222;Forschungs&#8220;-AGs zur DDR-Geschichte für Kinder und <a title="malteser_potsdam" href="http://www.treffpunktfreizeit.de/" target="_blank">Jugendliche</a>.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/basedow1764.wordpress.com/132/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/basedow1764.wordpress.com/132/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/basedow1764.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/basedow1764.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/basedow1764.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/basedow1764.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/basedow1764.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/basedow1764.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/basedow1764.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/basedow1764.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/basedow1764.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/basedow1764.wordpress.com/132/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=basedow1764.wordpress.com&blog=2382497&post=132&subd=basedow1764&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://basedow1764.wordpress.com/2008/04/15/ddr-medienkiste-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/80deb3be35041808710f8a1e2f64ea12?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">basedow1764</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41riXvVl7PL._SL500_AA240_.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ensikat, Kleines Land...</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KGT8YYVVL._SL500_AA240_.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ditfurth, Die Mauer steht am Rhein</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41lzAcPB9hL._SL500_AA240_.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ryklin, Kommunismus als Religion</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/04/img_1516.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Gedenktafel Ehepaar Mehlhemmer</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>