2009/06/26

Neues vom Lernen 2.0

In der taz wird über Lehrer/innen berichtet, die Blogs und Wikis im Unterricht einsetzen.

Übereinstimmend berichten die innovativen Kolleginnen und Kollegen, dass die Motivation der Schüler/innen bald nachlässt. Mich beschäftigt die Frage, inwieweit die Forderung, Schüler da abzuholen, wo sie stehen – Stichwort “digital natives” – im Konflikt liegt zu dem Bestreben von Kindern und Jugendlichen, eine erwachsenen- und schulfreie Welt für sich zu haben – Stichworte MySpace, SchülerVZ, Youtube, Chatrooms, Handygebrauch-.

Man kennt das aus dem Deutschunterricht: “Ich habe gerne gelesen, dann kam der Literaturunterricht.” (Stammt aus einem Buch über Lesesozialisation.)

Den Hinweis auf die taz verdanke ich Martin Riemer.

2009/06/25

Vom Guten der DDR-Schule

Ich bin erstaunt, wie toll manche westdeutsche Pädagogen das DDR-Schulsystem finden. Reformschulen wie Odenwaldschule, Laborschule, Fritz-Karsen Berlin, Helene-Lange Wiesbaden, wer kennt die schon noch?

Bedarf es einer Diktatur (Konsens-, Fürsorgediktatur), um die urmarxistischen Ziele gleicher Bildungschancen für Stadt und Land, für Frauen und Männer, zu erreichen?

Ich habe einmal zusammengestellt, warum m.E. die DDR-Schule bis in die oberste Schulaufsicht hinein so bewundert wird :

  • Die niedrige Abiturientenquote (10%). Mit den Übriggebliebenen konnte man in der Oberstufe richtig gut arbeiten.
  • Schwierige, renitente Schüler landeten in den Jugendwerkhöfen.
  • Auf integrativen Unterricht mussten sich die Kolleginnen und Kollegen auch nicht einlassen.
  • Die Schule war weitestgehend ausländerfrei.
  • So modernes Zeug wie Schüler-, Handlungs- oder Problemorientierung waren nicht handlungsleitend. Differenzierung war zeitweilig nötig, damit keiner abfiel, aber ebenfalls keine grundlegende Planungskategorie. Referate und Gruppenarbeit wurden in Fachzeitschriften immerhin diskutiert. Der Unterricht war eher rezeptiv.
Wir hatten Ende der 80er Jahre sehr häufig im laufenden Schuljahr Zugang von Übersiedlerkindern aus der DDR und konnten Stärken und Schächen dieser Schüler/innen gut sehen.
  • Unterrichtsvorbereitung war solides Handwerk. Die Lehrpläne waren nicht nur Rahmenpläne, sondern hoch verbindlich. Unterricht war zentral vorgeplant. Man musste nicht selbst aufwändig didaktische Analyse betreiben, Bildungsgehalt und -inhalt destillieren, kognitive, soziale und methodische Lernziele konstruieren. Zügig durchgeplante, kleinschrittige  Stundenverläufe gab es für jedes Fach.
Als unsicherer westdeutscher Junglehrer habe ich nach diesen Handbüchern Sport und Turnen unterrichtet. Das Fach hatte ich nicht studiert.
  • Die Einschätzung der vormilitärischen Ausbildung fällt mir etwas schwer. Ob der Umgang mit Handgranaten und Maschinengewehren von Vorteil ist? In Westdeutschland hat man ja die Sportschützen dafür. Vielleicht Einübung in Befehl und Gehorsam als Teil der Staatsbürgerkunde?
  • Der polytechnische Unterricht.
In dem musste ich in Hessen so komplizierte Themen wie “Streik und Aussperrung”, “Betriebsverfassungsgesetz”, “Berufswahlvorbereitung” “Bewerbungstraining” unterrichten. Viel lieber hätte ich die Klasse jede Woche zur “Produktiven Arbeit” in Betriebe geschickt wie in Ostdeutschland.  Das hätte mir auch die Mühe mit der Organisation des Betriebspraktikums erspart.
  • Der Schulleiter konnte in Anwesenheit seines Kollektivs und des Schülermaterials Lob und Tadel verteilen, auch mal einen Rausschmiss vor versammelter Mannschaft vom Pedell durchführen lassen, wie in der Berliner Ossietzky-Oberschule.
Ich hatte einmal einen notorischen Schläger mit dicker Schülerakte voller schriftlicher Tadel vorübergehend von der Schulpflicht “befreit”. Das erlaubt mir das Schulgesetz, aber das Schulamt war nicht erfreut. Eine hessische Amtsrichterin, vor der ich mich wegen dieser “Untat” auf Betreiben des Schülers rechtfertigen musste, wies die Klage zwar ab, weil ich alle Formalia beachtet hatte. Sie äußerte aber sehr ruppig ihr Unverständnis über Lehrer, die sich von solchen Schülern auf der Nase herumtanzen ließen und nicht früher reagierten. Die Dame kennt das hessische Schulrecht und die Schuljuristen nicht.
(Nebenbei: Ich freue mich darauf, demnächst im Internet Richter benoten zu können.)
  • Für den Lernerfolg ihrer Schüler/innen waren die Lehrer verantwortlich. Das war ein herrvorragendes Instrument für Schulleiter/innen, um ihr Kollektiv zu formen. Und trug zu den guten Noten bei.
Das ist billiger als die 7 Millionen € teure Evaluation mit zig A15 Stellen in Hessen. Gerne würde ich wissenschaftlich untersucht wissen, wie sehr die guten Noten, die positive Einschätzung der Schülerleistungen, dem Nachweis diente, dass die Lehrer/innen gut sind. Also gewissermaßen eine Schutzfunktion hatten.


Abschließend, um Missverständnisse zu vermeiden, verweise ich auf Claudia Rusch:

“Deutlich zu benennen, welche Strukturen, Manipulationen und Repressalien das System bestimmt haben, heißt ja keineswegs, das dort stattgefundene Leben aller gleich mit zu verdammen.

2009/06/24

Viele Bibliothekspreise im Saarland

Gerade die kleinen Länder bewegen sich. Das sieht man in Portugal. Aber auch im Saarland. Das dortige Kultusministerium vergibt Preise für Bibliotheken. Neben öffentlichen Bibliotheken werden Jugend- und Kinderbibliotheken sowie Schulbibliotheken bepreist, demnächst gibt es auch einen Preis für Bibliotheken als Lernort.

2009/06/23

Newsletter von Bildungspate e.V.

Der Frankfurter Verein Bildungspate e.V. hat seinen neuen Newsletter veröffentlicht.  Er enthält mit Sicherheit die eine oder andere Anregung.

Bildungspate e. V. unterstützt den LAG-Preis “Hessische Schulbibliothek des Jahres”

2009/06/23

Neue Broschüre mit Lesefördertipps

Prof. Susanne Krüger von der Stuttgarter HMI hat verdienstvollerweise aktuelle und bewährte Leseförderaktionen (u. a. für Grundschule und Sek.I) in einer übersichtlichen Broschüre zusammengetragen.

2009/06/23

Gratulation: Portugal hat Bibliothekslehrer!

Es gibt Erfreuliches zu vermelden:

Das portugiesische Erziehungsministerium verlangt ab nächstem Schuljahr für die Leitung von Bibliotheken in Schulen oder Schulverbünden  eine Bibliothekslehrerin/einen Bibliothekslehrer als Leiter/Leiterin.

Für die Arbeit werden bei weniger als 400 Schüler/innen 13 Unterrichtsstunden angerechnet, bis 900 ist es eine Stelle. Für Schulverbünde mit mehreren Bibliotheken und Schulen mit größeren Schülerzahlen gibt es bis zu drei Stellen.

Von den Bibliothekslehrkräften wird eine effiziente Leitung verlangt, die Integration der Einrichtung in das Curriculum und die gesamten Strukturen der Schule/des Schulverbundes. Jährlich ist ein Evaluationsbericht abzuliefern.

Die Beauftragung durch den Schuleiter/die Schulleiterin erfolgt nach einem Bewerbungsverfahren. Die Beauftragung umfasst vier Jahre und kann verlängert werden. Auch die Qualifizierung und die Weiterbildung während der Amtszeit werden geregelt.

Maßgeblich für die Bewerbung sind unterrichtliche, informationswissenschaftliche, bibliotheksfachliche  Qualifikationen, die im Rahmen des Studiums oder in den Kursen des Netzwerks Schulbibliotheken (RBE) des Bildungsministeriums erworben wurden. Für diese Qualifikationsbausteine gibt es Punkte. Eine bestimmte Anzahl Punkte muss für die Bewerbung erreicht sein.

Der Erlass liegt bisher nur in Portugiesisch vor. (Für mehr Einzelheiten reichen meine Sprachkenntnisse nicht aus und die Übersetzungssoftware scheitert an der Fachsprache.)

Die Regierung setzte zuletzt die Arbeitszeit der Lehrkräfte herauf, aber sie ermöglicht nun den Bibliothekslehrer.

Portugal hat 900 Schulbibliotheken.

Im Dezember 2007 hatte ich  meine Eindrücke von portugiesieschen Schulbibliotheken beschrieben.

In Europa geht´s voran, nach Südtirol nun auch Portugal!

Bücherhaus im Gulbenkian-Museum in Lissabon

Keine Schulbibliothek, sondern eine Installation im Gulbenkian-Museum in Lissabon

2009/06/19

Kein Laptop-Schwund mehr

Einige hessische Schulbibliotheken verleihen Laptops.

Was tun, wenn sie geklaut werden?

Um geklaute Laptops aufzuspüren, verwendet ein Schulbezirk in Kansas/USA eine spezielle Software. Mehr dazu hier. Die Firmenwebsite hier.

(via LibraryStuff)

2009/06/19

Gibt es schlechte Lehrer/innen?

Die Hälfte der deutschen Lehrkräfte kritisiere, dass an ihren Schulen schlecht arbeitende Lehrkräfte geduldet würden und Schulleiter/innen selten eingriffen. Das ist das Ergebnis einer Lehrer/innenbefragung der GEW.

Der GEW? Das ist bemerkenswert. In meiner Erinnerung sieht das ein wenig anders aus. Da waren es die GEW-Funktionäre, die den Spieß umdrehten und die problematischen Kolleginnen und Kollegen gegen die bösen Machenschaften von Schulleitung und Schulamt verteidigten.  Manches Schulamt verdarb es sich nicht gerne mit den GEWlern im Gesamtpersonalrat und ließ sich lieber jahrelang von Lehrkräften auf der Nase herumtanzen, die sich am ersten Ferientag gesund meldeten und am Ende der Ferien dann das nächste Attest einreichten.

Einen Justiziar und einen Minister konnte ich immerhin überzeugen, Lehrer, die sie aus dem Unterricht entfernen mussten, nicht in die Schulbibliothek zu setzen.

“Meine” GEW war gegen alles, was die Schulqualität verbessern sollte:

  • Gegen Fortbildungspflicht für Lehrer
Die GEW-Bundesvorsitzende rühmt jetzt, dass sich 100% der deutschen Lehrkräfte fortbilden.
  • Gegen ein  differenziertes Arbeitszeitmodell, das den unterschiedlichen Belastungen (z. B. Korrekturfächer, Hauptschulunterricht, Experimentalunterricht, außerunterrichtliche Aufgaben, Klassenführung, Tutor) Rechnung trägt.
Statt dessen die Holzhammerforderung “Eine Stunde weniger  für alle!”
  • Gegen mehr Präsenzzeit in der Schule
  • Gegen die äußere Evaluation von Schule und Lehrkräften

Dass die Junglehrer in der GEW forderten, die Referendare sollten sich im Staatsexamen selbst benoten dürfen, sei nur am Rande erwähnt. Das wurde dann doch keine Gewerkschaftsforderung.

Ich bin ausgetreten, als sie 1990 begann, mit dem Erfurter FDGB zusammenzuarbeiten und nicht mit der neu gegründeten Lehrergewerkschaft.

Nicht getrübt wird dadurch die gute Erinnerung an die Zusammenarbeit und die Begegnung mit integren, vertrauenswürdigen GEW-Kollegen.

Das Ergebnis der Studie und die GEW-Interpretation hier.

2009/06/17

Zur Einrichtung von Schulbibliotheken 16: Firmenliste

Ich werde nach Adressen von Schulbibliothekseinrichtern gefragt. Hier ist eine Liste:

Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH
Auerbacher Str. 1a
08304 Schönheide/Erzgeb.
Tel.: 037755/509-0
Fax: 037755/509-20
E-Mail: kontakt@bibliolenk.de
Einrichtungsplanung, Einrichtungsgegenstände und Materialien


Die Bibliothek (vormals BLS GmbH)

Berliner Str. 5

16775 Löwenberger Land

Tel.:+49(0 )3309471920

Bücher in Spezialeinbänden, Bücher und andere Medien mit verbrauchsfertigen Verbuchungsmaterialien / Einrichtungsplanung, Lieferung von Einrichtungsgegenstän­den und Materialien

Eichmüller Organisation GmbH

August-Mogler Str. 4
74080 Heilbronn

Tel.: 07131/176091
Fax: 07131/164828
E-Mail: info@eichmueller.com

Internetshop: www.eurobib.com
Bibliothekseinrichtungen, Bücher- und Zeitschriftenregale, Katalogmöbel, Bücherwagen, Signatursysteme, Material

ekz.bibliotheksservice GmbH
Bismarckstraße 3
72764 Reutlingen
Tel.: 07121/144-0
Fax: 07121/144-280
E-Mail: info@ekz.de


Einrichtungsplanung, Lieferung von Einrichtungsgegenständen und Materialien

institut für bibliothek design
Germersheimer Straße 110

67354 Römerberg
Tel.: 06232/6867-0
Fax: 06232/6867-68
E-Mail: vertrieb@bibliothek-design.de
Bibliothekseinrichtungen mit komplettem Möbelprogramm

Omnithek Bibliothekseinrichtung
Kreisstraße 10
32469 Petershagen
Tel.: 05707/9319-0
Fax: 05707/9319-19

E-Mail: info@omnithek.de

C. Portmann
Bultenstraße 11
59387 Ascheberg
Tel.: 02593/9898-0
Fax: 02593/9898-2
E-Mail: portmann@aol.com


Kindermöbel
, auch Bibliotheksmöbel

Schlapp Möbel GmbH & Co, KG
Zum Kirchborn
61267 Neu-Anspach
Tel.: 06081/1022-0
Fax: 06081/1022-99

E-Mail: info@schlappmoebel.de

Schulz Speyer Bibliothekstechnik AG

Friedrich-Ebert-Str. 2a                                                                                                    67346 Speyer                                                                                                                       Tel.: 06232/3181-0
Fax: 06232/3181-700
E-Mail: sales@schulzspeyer.de

Einrichtungsplanung


Wehrfritz GmbH

August-Grosch-Straße 28-38

96476 Bad Rodach

Tel.: 09564/929-0   Fax: 09574/929-224

E-Mail: wehrfritz@wefi.de

Kinderbibliotheksmöbel

Sehr viele nützlich Informationen und eine noch längere Liste gibt es hier. Und hier gibt es weitere nützliche Tipps.

Basedow1764 freut sich, dass es seit einigen Jahren kompetente bibliotheksfachliche Informationen gibt. Leider sind die Preise gelegentlich ziemlich hoch. Aber es gibt mehr als einen Anbieter, was nicht überall bekannt zu sein scheint.

Falls der Hausmeister im Auftrag des Schulverwaltungsamtes die Bibliotheksmöbel wegen des Mengenrabatts gleich beim Schulmöbelausstatter mitbestellen will: Nicht jedes Regal taugt als Bücherregal, nicht jeder Chemieraumhocker passt in ein Kulturzentrum.

Der örtliche Schreiner ist oft erheblich billiger. Wenn man aber nach 5 Jahren etwas ergänzen oder erweitern will, ist man dankbar, wenn der ursprünglich teuere Lieferant das System noch lieferbar hält.

Zu Software siehe hier!

2009/06/17

“Außergewöhnliche” Projekte in Hessen

Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Blütenlese zum Thema “Schulbibliotheken” im Landtag zusammengestellt. Im Nachtrag wurde eine neue Anfrage des hessischen dbv-Landesvorsitzenden und CDU-Landtagsabgeordneten Lenz aus dem März 2009 erwähnt. Neue Fragen des Abgeordneten Lenz waren:

1. “Wie gestalten sich derzeit die administrativen Zuständigkeiten für Schulbibliotheken und Leseförde­rung in Hessen?”

Mein ironischer Antwortvorschlag wäre: Seit 1947 unverändert.  Keine Zuständigkeit des KM. Keine Initiative des Landtages bekannt, dies zu ändern.

2. “Welche außergewöhnlichen Projekte im Bereich Kooperation zwischen Öffentlichen Bibliotheken und Schulen gibt es darüber hinaus? Kann bspw. das IMeNS-Modell des Lahn-Dill-Kreises auf an­dere Land­kreise übertragen werden?

MdL Lenz führt in seinen Anfragen zwar immer die hessischen Schulbibliotheken an, es geht ihm aber vorrangig um die Schulen, die mit einer öffentlichen Bibliothek kooperieren. Sei es, sie leihen Bücher aus, kriegen Bibliotheksführungen oder haben Zugang zum Katalog der Stabü oder ähnlich revolutionäre Dinge.

Es ist nicht die erste Anfrage dieser Art. Das Ministerium wiederholt jedes Mal in seiner Antwort, dass es unzuständig sei. Neue, weiter führende Anstöße enthalten die Anfragen nicht. Das Bibliotheksgesetz, das der Abgeordnete für Hessen vorgelegt hat, enthält Schulbibliotheken nicht.

Jetzt liegt die Antwort des KM vor. Immerhin spielt das Ministerium dieses Mal den Ball zurück und lässt sich nicht darauf ein, 2000 Schulen abzufragen, sondern fragt die einzig übrigebliebene hessische Bibliotheksfachstelle nach Zahlen aus den 250 öffentlichen Bibliotheken. Dabei ergeben sich 5 gewöhnliche und 6 “außergewöhnliche” Kooperationsprojekte.

Die außergewöhnlichen sind:

  1. SBA Frankfurt
  2. SBA Marburg
  3. Gemeinsamer Web-OPAC Schlüchtern (4 Schulen und die öB)
  4. IMeNS Wetzlar: 2 Medienzentren unterstützen Schulbibliotheken
  5. Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach (dafür geehrt mit dem hessischen Bibliothekspreis des dbv)
  6. Stadtbibliothek Dieburg und Goetheschule: Mitverwaltung der EDV und personelle Unterstützung (dafür geehrt mit dem hessischen Bibliothekspreis des dbv)

Dazu bedurfte es keines Kooperationsvertrages zwischen Land und dbv. Statt der einen neuen SBA (Marburg) verloren zwei andere (Offenbach, Wiesbaden) ihre Schulbibliotheken und sind nur noch Beratungsstellen.

Das Ministerium, wie wohl unzuständig, äußert sich in der Antwort bemerkenswert deutlich zu IMeNS:

“Gegen die Übertragung von IMeNS auf andere Landkreise spricht die Kostspieligkeit des Projekts.”

Quelle: Drucksache 18/206 “Situation der hessischen Schulbibliotheken”, 18.3.2009. Der Hessische Landtag hat ein gutes Landtagsinformationssystem und dortselbst sehr hilfsbereite Bibliothekarinnen und Bibliothekare.


Weil nicht danach gefragt wurde, hat das Kultusministerium die folgenden außergewöhnlichen Projekte, die es selbst unterstützt, nicht so bezeichnet:

Hessischer Schulbibliothekstag

Projektbüro Schulbibliotheken

Landeslizenz LITTERA

Servicestelle EDV für Schulbibliotheken

Bibliothek in der Kiste