Was will die LAG? Neues Grundsatzpapier

LAG_logo1989 hatte die LAG “Empfehlungen zum Aufbau eines leistungfähigen Schulbibliothekswesens in Hessen” angeregt. Sie wurden in einer vom Kultusministerium einberufenen Kommission erarbeitet. 1999 wurde die LAG-Resolution – “Schulbibliotheken für morgen” – verabschiedet. Jetzt hat der Vorstand ein neues Positionspapier erarbeitet.

Es gliedert sich in zwei Teile:

  • Was will die LAG?“. Es enthält die Kernpunkte für ein Schulbibliothekswesen, das seinen Namen verdiente.
  • Ergänzend dazu gibt es den Entwurf  für einen “Strukturplan“. Er stellt kurz- und mittelfristige Maß­nahmen zur Weiterentwicklung von Schulbibliotheken zu Lernorten zusammen.

Der Vorstand wird beides demnächst der Mitgliederversammlung zur Beratung und Beschlussfassung übergeben.

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Meine Slideshare-Statistik

Die meisten meiner Referate und Präsentationen stelle ich bei Slideshare ein. Jetzt bekomme ich eine Mail, in der mir mitgeteilt wird, dass meine Präsentation “Webquests“,  die Handreichung und Bücherliste “Ampelmännchen und Todesschüsse” zur DDR und die komplette Sammlung der Bücherlisten des LAG-Projekts “Die Bibliothek in der Kiste”, die ich zusammen mit Hans Günther Brée und weiteren Kolleg/-innen erarbeitet habe, zu den Spitzenreitern 2013 auf Slideshare zählen: “Your content was among the top 3% of most viewed on SlideShare in 2013!” Die Länder, aus denen die meisten Klicks kommen: USA, Deutschland und Brasilien.

Haben die wirklich richtig gezählt?

Neues Handbuch: Renate Kirmse, Schulbibliothek

Wer sich vom etwas betulich wirkenden Titelbild nicht abschrecken lässt, den erwartet eine „Reise“ in zwanzig Kapiteln durch die Praxis der schulbibliothekarischen Arbeit.

Es ist eine umfassende, höchst lehrreiche Darstellung schulbibliothekarischer Tätigkeiten. Die Autorin bezeichnet sich als „privilegierte Schulbibliothekarin“, da sie an einer Europäischen Schule arbeitet, einer Einrichtung der Europäischen Union, die sich am angelsächsischen Schulsystem orientiert. Gut ausgestattete Schulbibliotheken sind dort selbstverständlich. Frau Kirmse hat das nötige Praxiswissen und gibt es in diesem Arbeitsbuch weiter. Weiterlesen

Zugriffszahlen beim Schulbibliothekswiki

Nach mehreren Monaten schaue ich wieder einmal in das digitale Schulbibliothekslexikon. Die Zugriffszahlen sind seit Jahren erfreulich konstant. Die Seitenstatistik zeigt: “Schulbibliothekssoftware” ist in den letzten zwei Jahren 9.500x aufgerufen worden.

Im ganzen Jahr gab es täglich über 100 Aufrufe bei 75 Nutzern.

Dass das Lexikon auch der ständigen Pflege bedarf, habe ich zugunsten der Blogs verdrängt und jetzt ein schlechtes Gewissen. Daher gibt es wenigstens ein paar kleinere Ergänzungen und Aktualisierungen, z. B. ein Link zu Crowdfunding.

Wie beim Blog auch waren meine Kommunikationserwartungen etwas zu hoch. Die Bitten zu Mitarbeit oder Kommentaren blieben weitestgehend unerfüllt. Es wird aber gelesen, auch schon einmal etwas für gut befunden, so dass ich doch das Gefühl habe, die Arbeit ist nicht umsonst. Vielleicht ändert es sich im neuen Jahr.

Vorschläge und Fehlerhinweise bitte per normaler E-Mail schicken, nicht im Wiki anfragen.

Christian Ludwig Lenz aus Thüringen

Im vorhergehenden Artikel war schon die Rede davon, dass alles seine Zeit braucht. Hier geht es weiter. Wir kommen in die zeitliche Nähe von Johann Bernhard Basedow (1723–1790):

Christian Ludwig Lenz (1760–1833) war Direktor und Bibliothekar des Nordhäuser Gymnasiums.

Nach dem Studium in Gera und Leipzig wurde er von Johann Bernhard Basedow als Lehrer ans Philanthropinum nach Dessau geholt. Verheiratet war er mit einer Tochter von Christian Gotthilf Salzmann.

Er hat sich intensiv mit dem Thema Schulbibliotheken beschäftigt.

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longue durée

Immer wieder nehme ich Anlauf, um mein überbordendes Archiv von Schulbibliotheksdokumenten durchzukämmen und auf das Allerwesentliche zu reduzieren. Es ist ein schwieriges Geschäft. Bei manchen Broschüren, Aufsätzen oder Zitaten konnte ich mich dann doch nicht zum Wegwerfen entschließen, wenn ich sie in der Hand hielt. Manches, was lange Jahre in einem Stehsammler vergilbte, brauchte ich  urplötzlich eine Woche, nachdem ich es entsorgt hatte. Am einfachsten ist das Wegwerfen, wenn man sicher ist, dass der Text inzwischen auch digital auffindbar ist oder es  neuere Texte zum Thema gibt.

Das Durchforsten der Bestände ist aber längst nicht nur frustrierend. Es gibt auch gelegentlich etwas neu oder wieder zu entdecken.

Heute habe ich gerade Materialien zu den Themen Arbeitstechniken, Recherchieren, Referate und Facharbeiten schreiben durchgesehen und ausgemustert. Weiterlesen