Umfrage für LAG-Mitglieder

Hier geht´s zur Umfrage für LAG-Mitglieder. Sie ist bis 31.10. 2013 online.

Ich bitte, dass nur LAG-Mitglieder teilnehmen. Willkommen sind darüber hinaus aber auch E-Mails von interessierten (Noch-)Nicht-Mitgliedern, die uns helfen, unsere Arbeit zu verbessern: gs at schulbibliotheken.de.

Zum Fragebogen habe ich eine kleine Situationsbeschreibung versucht. Auch über Widerspruch freue ich mich.

Die Zeiten sind härter geworden. Und ich will Klartext reden. Mit dem Thema Schulbibliotheken kann man in Hessen keinen Blumentopf mehr gewinnen. Die  LAG Schulbibliotheken versucht, durch Publikationen, Wettbewerbe und die immer wieder mit Recht viel gelobten Hessischen Schulbibliothekstage Optimismus zu verbreiten. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten über die Maßen engagiert, auch falls Sie schon beruflich  genug belastet sind.

Ganz hoffnungslos ist die Lage nicht: Es ist gelungen einen “Stabwechsel” im Projektbüro Schulbibliotheken, Leseförderung und Medienerziehung hinzubekommen. Aber wie jedes Mal, wenn die dem Kultusministerium nachgeordneten Institutionen abgeschafft, umgebaut oder neu sortiert werden, gerät des Projektbüro zwischen alle Stühle und als erstes wird die Webseite abgeschaltet. Es hat zwar jedes Mal überlebt, aber man weiß vorher nicht, wie es ausgeht.

Der von Rainer Laasch zusammen mit LITTERA GmbH erfolgreich betriebene EDV-Support ist jetzt erstmalig in einem Medienzentrum institutionalisiert und hat hauptamtliche Mitarbeiter. Zu hoffen ist, dass die Betreuung von dort ihre Anlaufschwierigkeiten überwindet.

Die Mitgliederversammlung hat für ein Flächenland ganz passable Teilnehmer/-innenzahlen seit damit eine Fortbildungsveranstaltung verbunden ist.

LAG-Mitglieder sind (nicht nur) deutschlandweit als Referent/-innen gefragt, nicht zuletzt, weil nach 25 Jahren unsere Idee eines großen Schulbibliothekstages in mehreren Bundesländern aufgegriffen wurde.

Politisch geht nichts. Zur Anhörung für die Schulgesetznovelle wurde die LAG gar nicht erst eingeladen, trotz unserer Anfragen. Die Vorschläge waren für den Papierkorb. Obwohl wir vom Wert des vorgeschlagenen Bibliotheksgesetzes weder grundsätzlich noch besonders für Schulbibliotheken überzeugt sind, haben wir konstruktive Vorschläge – vergeblich – eingebracht. Wir konnten bei dieser Expertenanhörung feststellen, dass die zahlreichen bibliotheksfachlichen Verbände uneins darüber sind, ob Schulbibliotheken überhaupt in ein Bibliotheksgesetz gehören.

Die Einstellung der Fortbildung im Kulturmobil konnten wir verkraften, weil es das Projektbüro gab. Der Beendigung des Projekts “Die Bibliothek in der Kiste” durch das Ministerium haben wir nach 20 Jahren erfolgreichen Jahren zugestimmt. (Hatten wir eine Wahl?) Natürlich hätten wir keine Einwände gehabt, wenn das Konzept, das sich ja ein wenig von den gängigen Bücherkisten unterscheidet, von hauptamtlichen Kräften fortgeführt worden wäre.

Seit 25 Jahren wird uns von Politiker/-innen gesagt, es wäre kein Geld da und dass man mehr Geld in die Bildung stecken müsse. Zur Sache heißt es, man solle sich doch angesichts der Unzuständigkeit staatlicher Stellen an den Kooperationspartner öffentliche Bibliothek wenden oder: Angesichts 105%iger Stellenzuweisung könne die Schule doch selbst realisieren, dass jemand die Schulbibliothek betreue.

In dieser Situation ein Fragebogen?

Ja, es geht darum, herauszubekommen, ob die LAG von ihren Mitgliedern als nützlich angesehen wird. (Das wird nicht direkt erfragt, kann aber interpretiert werden.) Und ob es Aktionen und Projekte gibt, die eine Realisierung verdient hätten.

Es wird in Kürze eine andere Landesregierung geben, in Teilen oder zur Gänze anders. Vielleicht gibt es Gesprächspartner, die uns zuhören.

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