Stellt mehr Schulbibliothekare ein!

Die US-amerikanische Schulbibliothekarin Buffy Hamilton sieht sich als Mitwirkende bei der Organisation der Lernprozesse in ihrer Schule, sei es, dass sie einzelne Schüler, Kleingruppen, Klassen oder Lehrerteams unterstützt oder selbst mit Schülern an Projekten arbeitet. Dabei kommt sie an Grenzen der Belastung, als einzige Schulbibliothekarin in einer großen Schule mit 80 Lehrern und 1000 Schülern. Aber sie will Schülern beim Lernen helfen, sie will nicht nur die Computerspezialistin oder Bücherverwalterin sein.

Sie sagt einen für europäische Ohren verwirrenden Satz. Man muss ihn vor dem Hintergrund der zahlreichen Schulbibliotheksschließungen sehen, weil den öffentlichen Haushalten Geld fehlt.

“Ihr müsst an der Bildung sparen?”, fragt sie die Politiker und Schulverwaltungsleute.

“Dann schließt halt Schulbibliotheken”, sagt sie schweren Herzens, …

“aber stellt mehr Schulbibliothekare ein!”

Für mich enthält ihr Satz aber noch eine Botschaft: Es ist die Schulbibliothekarin, wie Buffy Hamilton sie verkörpert, die das wichtigste in der Schulbibliothek ist: Die Medienexpertin, Kinderliteraturkennerin, Recherchebibliothekarin, Ideengeberin. Wenigstens die Planstellen sollten erhalten bleiben und eher noch aufgestockt werden.

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