Ein Berufsschullehrer schreibt, was er für wichtig in der Schule hält.
Er beklagt den Mangel an Konzentration und Disziplin, an Gewissen- und Ernsthaftigkeit und die verzweifelte Toleranz und Lockerheit der Lehrer. Das erste, was ausländischen Lehrern an deutschen Schulen auffiele, seien Unruhe, die Unaufmerksamkeit, der rüde Umgangston, das Essen und Trinken im Unterricht.
Er fordert sportliche Betätigung, künstlerische Praxis, ökologische Projekte, soziales Engagement. “Konkrete – nicht virtuelle – Erfahrungen, die … lehren, nicht nur zu fordern und Ansprüche zu stellen”, sondern die Schüler/-innen reifer und verständnisvoller machten.
Wer´s nachlesen will: Im FAZ-Archiv für 2 €: “Von der verzweifelten Lockerheit der Lehrer” von Joachim Kutschke, 19.1.2012.
Nachtrag: Der Link sollte eigentlich darauf verweisen. Tat´s aber nicht. Jetzt habe ich mein Suchergebnis nochmal verlinkt, in der Hoffnung, die Seite kann nunmehr aufgerufen werden. Wenn nicht: In der Archivsuche die Suchwörter eintragen.
Letztlich ist es für Lehrer nichts Neues, was er schreibt. Es passt m. E. aber als Kommentar zu den neuen Schulfach-Forderungen des amerikanischen Futurologen. Kann sein, dass uns der Computer bei Problemen hilft, die wir ohne Computer nicht hätten. Aber bei Erziehung und Bildung geht es um etwas anderes als um outputorientierte Kompetenzmodelle. In der Pädagogik muss man oft A tun, um B zu erreichen, siehe z. B. hier.

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Wie heisst den der artikel? Und wann wurde er veröffentlicht?