2009/10/14...10:46

Nach den Wahlen: Kein Geld da!

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Den Satz, dass kein Geld im Haushalt wäre oder gerade Haushaltssperre, höre ich, seit ich mich für Schulbibliotheken einsetze. Insofern ist nicht neu, was jetzt Frau Merkel im Bund oder Herr Platzeck in Potsdam sagen.

Das kann spannend werden.  Die Ausgabenvorschläge der Partei „Die Linke“ belaufen sich im Bund auf 220 -300 Mrd. Das wäre eine Verdopplung des Bundeshaushalts. In Brandenburg will die SPD den öffentlichen Dienst in den nächsten 9 Jahren um zehntausend Stellen verringern, Die Linke will 15000 Arbeitslose in einem staatlichen Beschäftigungsprogramm.

Da erweisen wir uns im Schulbibliothekswesen schon einmal vorausschauend als flexibel. Unser Vorschlag für die Übergangszeit, bis die Reichensteuer greift: Die mobile Leseecke im Schulhof. (Bikini als Kleidervorschrift wäre keine Bedingung!)Mobile Leseecke im Schulhof100 Fahrzeuge für Brandenburgs Schulen, 100 Fahrer aus dem staatlichen Bechäftigungsprogramm der 15000. Diese Umsetzung des Rechts auf Lesen dürfte billiger sein, als die Kosten des „Rechtes  auf Rausch“ im Landesprogramm NRW der „Die Linke“.

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