2009/09/28...1:46

Bücher-Roadshow

Zu den Kommentaren

Es gibt Schulen, die auf mehrere Gebäude, manchmal in erheblicher Entfernung zueinander, aufgeteilt sind. Da man nicht in jedem Haus eine Bibliothek aufmachen kann, hier eine Idee, die jemand vor Jahren in USA erfolgreich ausprobiert hat:

Die Bücher-Roadshow.

Damit kriegt man hinterher auch Schüler/innen aus den Dependancen in die Schulbibliothek im Hauptgebäude, zumindest eine Zeitlang.

Am besten nimmt man heutzutage einen Rollenkoffer voller Bücher. Wenn die Lehrer/innen mitspielen, kann am Ende oder zu Beginn einer Stunde der Koffer geöffnet werden, können Bücher vorgestellt und ausgeliehen werden. (Formular vorbereiten!)

Nun war an jener Schule eine tägliche Lese-Viertelstunde üblich und die Lehrkräfte waren dankbar, wenn die/der teacher-librarian dieses Angebot machte. Die Lese-Viertelstunde verlief nämlich nicht immer störungsfrei, da manche/r sein/ihr Buch vergessen hatte. Ein gewisser Leidensdruck war bei den Lehrern vorhanden.

Auf jeden Fall kann ich die Erfahrung bestätigen , dass die Leseanimation (ein viel schöneres Wort als Leseförderung) funktioniert: Wenn Mitschüler oder Bibliotheksteamangehörige etwas zu einem Buch sagen, wird es eher genommen, als wenn es nur hingelegt oder ausgestellt wird.

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