2009/08/16...10:43

LAG Schulbibliotheken auf der Frankfurter Buchmesse 2009

Zu den Kommentaren

Die wechselvolle Geschichte der Präsenz der  LAG Schulbibliotheken auf der Frankfurter Buchmesse erfährt in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt:

„Die Schulbibliothek als Motor der Schulentwicklung“

heißt der workshop, den LAG-Vorsitzender Hans Günther Brée im Rahmen des Bildungskongresses der Frankfurter Buchmesse am Samstag, 17.10.09, halten wird.

Info

Wechselvoll ist die Präsenz deswegen, weil wir seit 1992 bemüht sind, das Thema „Schulbibliotheken“ einzubringen (Auch mehrmals in Leipzig).

LAG auf der Buchmesse FrankfurtWir taten das, solange es ging, als Aussteller unter dem Dach der Stiftung Lesen, dann auf einem Gemeinschaftsstand mit der Rüsselsheimer Buchhandlung Jansen und anderen AGen. Wir mieteten auf eigene Kosten ein Forum und in einem anderen Jahr einen Raum für eine Pressekonferenz, auf der wir eine Publikation der Südtiroler Freunde – „Lesen und Lernen in der Schulbibliothek“ – vorstellten, die wir für Hessens Schulen angekauft haben. Schließlich waren auch hessische Referenten an der Fortbildung der Lehrkräfte beteiligt, deren Projekte in dem Heft vorgestellt wurden.

Wir freuen uns, dass das Buchmessenmanagement auf die Arbeit der LAG aufmerksam geworden ist und wir die Chance haben, das Publikum der Messe  erneut, aber in anderer Form, anzusprechen.

15 Kommentare

  • Die Zeitschrift B.I.T. online lädt am Freitag,16.10., 11-13 Uhr, Halle 4.2, Biblikothekarszentrum. zu einer Konversation über Bibliotheken in Kindergärten, Schulen und Justizvollzugsanstalten ein.
    Eine Frage ist u.a.: „Wie können Bibliotheken zu Bildungsanbietern werden?“

    Der LAG-Vorsitzende Günther Brée ist dazu eingeladen.

  • [...] LAG Schulbibliotheken auf der Frankfurter Buchmesse 2009 « Basedow1764's Weblog Vielleicht doch ein Grund mal zur Buchmesse direkt zu fahren anstatt zum BuCon? (tags: Schule bibliothek) [...]

  • Dann setzen wir die „Informationswelle“ doch einfach fort:
    Ich wollte die Information zur LAG auf der Buchmesse nicht so kompliziert machen, wie die Sache wirklich ist. Aber wenigstens ein weiteres Detail: Die Veranstaltungen derselben Tagung sind am Freitag kostenlos.
    Die LAG hat am Samstag die rote Laterne.

  • Na, da habe ich ja eine Informationswelle ausgelöst. Klar habe ich für die Fortbildung alles selber bezahlt und nicht mal Punkte bekommen, denn ich kann sie ja gar nicht einsetzen. Doch kamen wunderbare fruchtbringende Kontakte zu Stande. Das ist immer ein Zusatzgrund für ein Treffen, wo auch immer. Ihren Tipp für die Bume werde ich gleich durch den Äther jagen.
    Wir waren ja erst auch skeptisch, was die Anbindung unserer Bib an die SBA in Frankfurt bedeutet. Doch heute bin ich froh, was für Hilfe bei der Umsetzung von Qualitätsstandards wir durch sie bekommen.
    Und warum Schulen in Bezug auf ihre Bibs solche Schnarchnasen sind, hängt wohl mit der Struktur zusammen. Dieser Lernort funktioniert anders.

  • Die Zeitschrift b.i.t. online streift in ihren „Sofa-Talks“ auf der Buchmesse 2009 (im Bibliothekarszentrum) auch das Thema Schulbibliotheken. Dort werden die entscheidenden Fragen gestellt! U. a.:Warum gibt es so wenig Initiativen und Regelungen zur Zusammenarbeit von Bibiothek und Schule? Die Teilnahme ist kostenlos.

    (Leider finde ich den Link nicht mehr. Im Programm der Messe ist es noch nicht drin.)

    • Man findet den Veranstaltungsvermerk auf deren Homepage http://www.b-i-t-online.de/, die allerdings nicht wirklich chic zu verlinken ist, daher der ganze Text:

      Donnerstag, 16. Oktober 2008, 10:30 – 12:00 Uhr:

      Thema: Bildungspartner Bibliothek

      Aufgaben der Bibliothek bei der Vermittlung von Informations- und Wissenskompetenz. Wie sieht die Bibliothek ihre Rolle als Lernanbieter und Lernort? „Warum sind Schulbibliotheken“ nicht mit verbindlichen Standards versehen und selbstverständlicher Teil der kommunalen Stadtbibliothek – wie können ineffiziente föderale Strukturen hier aufgebrochen werden?
      Bildungsrolle der Bibliotheken.
      Einbindung der Bibliotheken in Bildungskonzepte.
      Nicht nur vor dem Hintergrund der letzten Pisa-Studie diskutieren hier Experten aus Politik und der Bibliotheks- und Informations-Szene mit Lehrern und Schülern zu diesen Themen.

      • Das sind ja noch mehr wesentliche Fragen zum Thema. So lange solche Fragen gestellt werden, wird es nix mit Schulbibliotheken.

    • Das war 2008!

      Aber irgendwo hab ich gehört, B.I.T. online wolle auf dem Sofa auch 2009 wieder das Schulbibliotheksthema streifen.

  • Sie werden jetzt beißen, doch aus der Info ergeht kein Funke auf mich über, warum ich nun dahin kommen und dann dafür anteilig die Raummiete zahlen sollte. Was ich jederzeit tun würde, wenn mir klar wäre wofür.
    Herrn Brée habe ich gerade erlebt auf der Tagung in Arnoldshain. Hm…Ich konnte mir einen Gedanken mitnehmen und das ist schon ok. Doch was kann ich dort erwarten?

    • Warum sollte man denn auch zweimal hintereinander denselben Workshop besuchen wollen? Noch dazu beim ersten Mal ohne Umlage (Geld hat es vermutlich trotzdem irgendjemanden gekostet) und beim zweiten Mal mit Umlage. Das ist für eine Schwäbin völlig unverständlich…

  • Am 14.9. auf der Mitgliederversammlung der LAG (MV) wird es eine Fortbildung zum Thema „Gefahren des Internets“ geben. Ohne Teilnehmerbeitrag! Die Kosten werden durch die LAG-Mitgliedsbeiträge gedeckt. Für Kaffee und Kuchen sorgt unser Schatzmeister privat. Die MV wird – traditionell – in Butzbach sein, vielleicht dieses Mal in der neuen Schulbibliothek des Burggymnasiums in Friedberg. (Info im hids und in Basedow1764 folgt)
    Man kann dabei auch das „Häuflein der Aufrechten“ kennenlernen, aus denen die LAG besteht. Gäste sind immer willkommen.

  • Der Referent erhält KEIN Honorar!
    Immerhin musss die LAG nichts bezahlen für diesen Auftritt auf der Buchmesse.

  • Haben Sie gesehen, dass es 20€ kosten soll. Wow.

    • Tja, die Frankfurter Messe lässt sich jeden Quadratmillimeter teuer bezahlen – und die Raummiete wird auf die Besucher umgeschlagen. Da ist 20 Euro eher günstig und ein Verlust mit einkalkuliert.


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