In der taz wird über Lehrer/innen berichtet, die Blogs und Wikis im Unterricht einsetzen.
Übereinstimmend berichten die innovativen Kolleginnen und Kollegen, dass die Motivation der Schüler/innen bald nachlässt. Mich beschäftigt die Frage, inwieweit die Forderung, Schüler da abzuholen, wo sie stehen – Stichwort „digital natives“ – im Konflikt liegt zu dem Bestreben von Kindern und Jugendlichen, eine erwachsenen- und schulfreie Welt für sich zu haben – Stichworte MySpace, SchülerVZ, Youtube, Chatrooms, Handygebrauch-.
Man kennt das aus dem Deutschunterricht: „Ich habe gerne gelesen, dann kam der Literaturunterricht.“ (Stammt aus einem Buch über Lesesozialisation.)



