Ray Bradbury´s „Fahrenheit 451“, 1953 erschienen, wird in USA bei Hill und Wang, dem Geschichts- und Politik-Programmschwerpunkt von Farrar, Straus and Giroux (gehört zur Holtzbrinck-Gruppe) als Comic aufgelegt. (Mitte Juli 2009). Der „Playboy“, der schon 1954 die Erzählung als Serie im Heft hatte, wird das auch beim Comic tun.
Bradbury erzählt von einem Staat, in dem die Feuerwehr Bücher verbrennen muss. Bücher erzählen von Problemen und Konflikten. In einer harmonischen, konfliktfreien Gesellschaft müssen sie daher verboten werden. Die Bevölkerung lässt sich stattdessen vor dem Fernseher unterhalten und ist glücklich. (Was würde Bradbury heute einer zukünftigen Gesellschaft als Zerstreuungsmedium zuschreiben?)
Ein Feuerwehrmann lernt eine Lehrerin kennen, die gerade Berufsverbot bekommen hat, weil sie heimlich Bücher liest. Der Feuerwehmann beginnt ebenfalls zu lesen und fängt an, Bücher zu retten. Da ihn seine Frau denunziert, flieht er zu den Buchmenschen, die in den Wäldern leben und jeweils ihr Lieblingsbuch auswendig lernen, um es für eine zukünftige Welt aufzubewahren.
Francois Truffaut hat 1963 aus dem Stoff einen großartigen Film gemacht, mit Oscar Werner und Julie Christie. Siehe auch Wikipedia!



