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	<title>Kommentare zu: PISA-Astrologie</title>
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	<description>Es geht um Schulbibliotheken/Mediotheken/Informationszentren. Sie sind das Herz der Schule.</description>
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		<title>Von: Zur Zusammenarbeit von Lehrer und Bibliothekar &#171; Basedow1764&#39;s Weblog</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-1015</link>
		<dc:creator>Zur Zusammenarbeit von Lehrer und Bibliothekar &#171; Basedow1764&#39;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie zuletzt Brandenburg und Sachsen, sich auch ohne Schulbibliotheken verbessern. (Dass sie dabei schummeln, steht auf einem anderen [...]</description>
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		<title>Von: andreas99</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-667</link>
		<dc:creator>andreas99</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 10:23:50 +0000</pubDate>
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		<description>Datenfluten lenken oft vom Wesentlichen ab. Wenn aber das Wesentliche nicht erkannt wird, ist die Verbesserung dem Zufall überlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Datenfluten lenken oft vom Wesentlichen ab. Wenn aber das Wesentliche nicht erkannt wird, ist die Verbesserung dem Zufall überlassen.</p>
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		<title>Von: Schulbibliotheken und &#8220;Risikoschüler&#8221; &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-621</link>
		<dc:creator>Schulbibliotheken und &#8220;Risikoschüler&#8221; &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] unter den Schülerinnen und Schülern ungestört in der Schule den PISA-Testbogen ausfüllen. (PISA-Testsieger Sachsen geht analog vor: Dort gibt es eine fast doppelt so große Zahl an [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] unter den Schülerinnen und Schülern ungestört in der Schule den PISA-Testbogen ausfüllen. (PISA-Testsieger Sachsen geht analog vor: Dort gibt es eine fast doppelt so große Zahl an [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Abiturquote ausländischer Schüler in Brandenburg am höchsten &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-545</link>
		<dc:creator>Abiturquote ausländischer Schüler in Brandenburg am höchsten &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:40:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Daten des brandenburgischen Landesbetriebs für Statistik müssten bei PISA-Astrologen für Begeisterung [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: IGLU 2006: Hessen führt bei lesenden Jungen &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-539</link>
		<dc:creator>IGLU 2006: Hessen führt bei lesenden Jungen &#171; Basedow1764&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 15:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Siehe auch PISA-Astrologie! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Siehe auch PISA-Astrologie! [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten Schuldt</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-526</link>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>Laut Daniel Koretz ist dieses beständige besser werden in den USA eher ein Effekt des Testens selber, d.h. die Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schulen lernen mit der Zeit ihr Lernenden immer passender auf die Tests vorzubereiten. Mit einer realen Leistungssteigerung sei das aber nicht zu vergleichen, setzt man neue Tests ein, würde es am Anfang wieder schlechte Testsergebnisse geben, die dann mit der tendenziell in allen Schulen besser werden usw.
Allerdings muss man beachten, dass teilweise das Überleben und die ausreichende Finanzierung der Schulen von guten und steigenden Testergebnissen abhängt, d.h. der Test ist keine reine Leistungsüberprüfung. So wurden die PISA-Tests in Deutschland nicht eingesetzt. Aber der Effekt ist bekannt: wenn man etwas untersucht, ändert man damit den Untersuchungsgegenstand. D.h. nach Koretz, dass durch die Tests der Unterricht verändert wird, obwohl sie eigentlich nur die Qualität desselben evaluieren sollen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn man sich über diesen Effekt klar ist und beispielsweise immer wieder offiziell testet, wie die Verteilung der Geschlechter auf bestimmten beruflichen Positionen ist. Aber über die damit verbundene Gefahr, dass der Unterricht sich nicht unbedingt verbessern, sondern auch einfach nur an die Tests anpassen könnte, scheint man sich in Deutschland zumindest offiziell wenig Gedanken zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Daniel Koretz ist dieses beständige besser werden in den USA eher ein Effekt des Testens selber, d.h. die Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schulen lernen mit der Zeit ihr Lernenden immer passender auf die Tests vorzubereiten. Mit einer realen Leistungssteigerung sei das aber nicht zu vergleichen, setzt man neue Tests ein, würde es am Anfang wieder schlechte Testsergebnisse geben, die dann mit der tendenziell in allen Schulen besser werden usw.<br />
Allerdings muss man beachten, dass teilweise das Überleben und die ausreichende Finanzierung der Schulen von guten und steigenden Testergebnissen abhängt, d.h. der Test ist keine reine Leistungsüberprüfung. So wurden die PISA-Tests in Deutschland nicht eingesetzt. Aber der Effekt ist bekannt: wenn man etwas untersucht, ändert man damit den Untersuchungsgegenstand. D.h. nach Koretz, dass durch die Tests der Unterricht verändert wird, obwohl sie eigentlich nur die Qualität desselben evaluieren sollen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn man sich über diesen Effekt klar ist und beispielsweise immer wieder offiziell testet, wie die Verteilung der Geschlechter auf bestimmten beruflichen Positionen ist. Aber über die damit verbundene Gefahr, dass der Unterricht sich nicht unbedingt verbessern, sondern auch einfach nur an die Tests anpassen könnte, scheint man sich in Deutschland zumindest offiziell wenig Gedanken zu machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: basedow1764</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-524</link>
		<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:07:50 +0000</pubDate>
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		<description>Für den FTD-Tipp und den Literaturhinweis bin ich außerordentlich dankbar. Zwar bedeutet das noch eine Zeitung mehr, aber so ist das, wenn man es ein bisschen genauer wissen will.

In einer ARD-Nachricht vom April 2007 finde ich einen Satz von Hilpert Mayer, der mit dem übereinstimmt, was ich in Gesprächen mit noch aktiven Kollegen höre: &quot;Im Klassenzimmer ist nach meiner Einschätzung so gut wie nichts geschehen.&quot;
http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-wollen-lernen/ist-bildung-messbar/-/id=520618/nid=520618/did=542324/1ai5mm3/index.html

Wie kommt dann die Verbesserung zustande? Erinnert irgendwie an Placebo-Effekte.

In England gibt es die mock-exams. Die Schülerinnen und Schüler üben ein Jahr vorher die nationalen Abschlusstests. Unter &quot;Teaching to the test&quot; leiden die US-Lehrer. Aber die Ergebnisse in GB und USA werden jedes Jahr besser.
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für den FTD-Tipp und den Literaturhinweis bin ich außerordentlich dankbar. Zwar bedeutet das noch eine Zeitung mehr, aber so ist das, wenn man es ein bisschen genauer wissen will.</p>
<p>In einer ARD-Nachricht vom April 2007 finde ich einen Satz von Hilpert Mayer, der mit dem übereinstimmt, was ich in Gesprächen mit noch aktiven Kollegen höre: &#8222;Im Klassenzimmer ist nach meiner Einschätzung so gut wie nichts geschehen.&#8220;<br />
<a href="http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-wollen-lernen/ist-bildung-messbar/-/id=520618/nid=520618/did=542324/1ai5mm3/index.html" rel="nofollow">http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-wollen-lernen/ist-bildung-messbar/-/id=520618/nid=520618/did=542324/1ai5mm3/index.html</a></p>
<p>Wie kommt dann die Verbesserung zustande? Erinnert irgendwie an Placebo-Effekte.</p>
<p>In England gibt es die mock-exams. Die Schülerinnen und Schüler üben ein Jahr vorher die nationalen Abschlusstests. Unter &#8222;Teaching to the test&#8220; leiden die US-Lehrer. Aber die Ergebnisse in GB und USA werden jedes Jahr besser.</p>
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	<item>
		<title>Von: Karsten Schuldt</title>
		<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/11/20/pisa-astrologie/comment-page-1/#comment-523</link>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 14:33:39 +0000</pubDate>
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		<description>Der Analyse würde ich nicht wiedersprechen, aber doch zwei Dinge anmerken:
- Brandenburg wird wohl nicht mehr in der Rangliste aufsteigen, weil Deutschland, so wie es aussieht, einfach nicht mehr an den folgenden PISA-Ergänzungsstudien teilnehmen wird. Zwar gibt es einen Auftrag an das DIPF, PISA 2009 durchzuführen, der beinhaltet laut ftd vom Dienstag aber nicht die Ergänzungsstudie in den Bundesländern, sondern wohl nur die internationale Vergleichsstudie. (Ich habe in meiner Zeit in der Studierendenpolitik gelernt, dass die wichtigen bildungspolitischen Entscheidungen zumeist in der ftd stehen, bevor sie irgendwo anders überhaupt bemerkt werden. Keine Ahnung wieso, vielleicht befördert die markt-radikale Haltung der ftd-Redaktion ihre Erkenntnisfähigkeit in bildungspolitischen Fragen.) Das hat Vorteile: zwischen den 1970er und den PISA-Studien hat Deutschland ja auch an keinen internationalen Vergleichen teilgenommen. Und in der Zwischenzeit konnte man sich als internationales Spitzenausbildungssystem sehen. Jetzt wird stattdessen ein nationales Bildungsberichtssystem aufgebaut. Was das bringen wird, wird sich zeigen müssen.
- Die &quot;Test-Industrie&quot; in den USA hat wenig mit den PISA-Studien zu tun, sondern mehr damit, dass Vergleichstests dieser Art auf unterschiedlichen Ebenen seit den 1970er Jahren im US-amerikanischen Schulsystem eingesetzt werden und zwar in einem Maße, das relevant negativ auf die Schulentwicklung und Unterrichtsqualität niederschlägt. Die PISA-Studien waren da nur ein weiterer Test. Die &quot;Test-Industrie&quot; selber hat sich schon vor PISA etabliert gehabt. Das die PISA-Studien so einen relevanten Einfluss hatten, wie in Deutschland, war sehr selten. In den USA waren sie beispielsweise eher ein Nebenthema, da ging es in den letzten Jahren hauptsächlich um das &quot;No Child Left Behind&quot;-Gesetz und seine Implikationen (die ebenso mithilfe von Leistungstest überprüft wurden). Das wird sich unter Obama/Biden wohl auch ändern. Wohin? Das ist eine andere Frage. Als Literatur zu den Auswirkungen dieser &quot;Test-Industrie&quot; finde ich folgendes Werk großartig: Koretz, Daniel, Measuring up What Educational Testing Really Tells Us: what educational testing really tells us. (Cambridge, Mass: Harvard University Press,  2008).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Analyse würde ich nicht wiedersprechen, aber doch zwei Dinge anmerken:<br />
- Brandenburg wird wohl nicht mehr in der Rangliste aufsteigen, weil Deutschland, so wie es aussieht, einfach nicht mehr an den folgenden PISA-Ergänzungsstudien teilnehmen wird. Zwar gibt es einen Auftrag an das DIPF, PISA 2009 durchzuführen, der beinhaltet laut ftd vom Dienstag aber nicht die Ergänzungsstudie in den Bundesländern, sondern wohl nur die internationale Vergleichsstudie. (Ich habe in meiner Zeit in der Studierendenpolitik gelernt, dass die wichtigen bildungspolitischen Entscheidungen zumeist in der ftd stehen, bevor sie irgendwo anders überhaupt bemerkt werden. Keine Ahnung wieso, vielleicht befördert die markt-radikale Haltung der ftd-Redaktion ihre Erkenntnisfähigkeit in bildungspolitischen Fragen.) Das hat Vorteile: zwischen den 1970er und den PISA-Studien hat Deutschland ja auch an keinen internationalen Vergleichen teilgenommen. Und in der Zwischenzeit konnte man sich als internationales Spitzenausbildungssystem sehen. Jetzt wird stattdessen ein nationales Bildungsberichtssystem aufgebaut. Was das bringen wird, wird sich zeigen müssen.<br />
- Die &#8222;Test-Industrie&#8220; in den USA hat wenig mit den PISA-Studien zu tun, sondern mehr damit, dass Vergleichstests dieser Art auf unterschiedlichen Ebenen seit den 1970er Jahren im US-amerikanischen Schulsystem eingesetzt werden und zwar in einem Maße, das relevant negativ auf die Schulentwicklung und Unterrichtsqualität niederschlägt. Die PISA-Studien waren da nur ein weiterer Test. Die &#8222;Test-Industrie&#8220; selber hat sich schon vor PISA etabliert gehabt. Das die PISA-Studien so einen relevanten Einfluss hatten, wie in Deutschland, war sehr selten. In den USA waren sie beispielsweise eher ein Nebenthema, da ging es in den letzten Jahren hauptsächlich um das &#8222;No Child Left Behind&#8220;-Gesetz und seine Implikationen (die ebenso mithilfe von Leistungstest überprüft wurden). Das wird sich unter Obama/Biden wohl auch ändern. Wohin? Das ist eine andere Frage. Als Literatur zu den Auswirkungen dieser &#8222;Test-Industrie&#8220; finde ich folgendes Werk großartig: Koretz, Daniel, Measuring up What Educational Testing Really Tells Us: what educational testing really tells us. (Cambridge, Mass: Harvard University Press,  2008).</p>
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