Katalogisierungssoftware für Schulbibliotheken

Die Softwarefirmen werden wichtige Partner in der deutschen Schulbibliothekslandschaft.

Hessen kam schon Anfang der 90er zu einer landesweiten Lizenz von LITTERA. 1200 der 2100 Schulen setzen es inzwischen ein.

Aber es gibt ja nicht nur Hessen. Erfreulich ist das Engagement von weiteren Softwareherstellern. Ein Blick auf die Website der Fa. Fleischmann lohnt sich, weil dort regelmäßig aus der Schulbibliothekswelt berichtet wird und es sogar eine nützliche Linkliste gibt (pdf). Und Dantek aus Dänemark ist wieder in Deutschland aktiv und sponsert den Brandenburgischen Schulbibliothekstag.

Die Seite schulmediothek.de des Deutschen Bibliotheksverbandes erteilt bibliotheksfachliche Ratschläge. Warum trägt deren Liste der Softwareanbieter das Logo des quasi-Monopolisten ekz und ist unvollständig?

Eine Planungshilfe bietet die Büchereizentrale Lüneburg an.

Besser als sich in jeder einzelnen Schule damit herumzuplagen, ist es, wenn der Schulträger im Rahmen der Medienentwicklungsplanung für seine Schulen sich um Software und Support kümmert. Allerdings kommt er in der Regel nicht von alleine drauf.

Eine Landeslizenz war vor 16 Jahren nahezu revolutionär. (In Wirklichkeit war es eher ein Handstreich.) Das erscheint heute unbezahlbar und ist m. E. auch angesichts der Geschäftsmodelle der Anbieter (Stichworte Hosting, Fernwartung, Support) nicht unbedingt notwendig.

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